A-Junioren erst stark, dann zu unkonzentriert

Die Nachwuchsfußballer des JFV Viktoria Fulda mussten sich in der A-Junioren-Hessenliga bei der U19 des SV Wehen Wiesbaden mit 0:3 (0:0) geschlagen geben. Nachdem die Viktoria in der ersten Hälfte durch ihr kompaktes Auftreten noch die Null halten konnte, zeigte Wiesbaden im zweiten Durchgang seine ganze individuelle Klasse und ließ dem JFV keine Chance.

„Wir waren uns bewusst, dass Wiesbaden ein spielerisch starker Gegner ist und wir daher eher in der Defensive gefordert waren. Wir wollten kompakt verteidigen und haben das auch sehr gut umgesetzt“, war JFV-Keeper Philipp Bagus zufrieden mit der Leistung seines Teams im ersten Spielabschnitt. Allen voran in Person von Tiago Queiros tauchte der JFV auch immer wieder gefährlich vor dem gegnerischen Kasten auf. „Leider haben wir die Chancen, die sich uns in der ersten Halbzeit geboten haben, nicht konsequent genug genutzt. Die Jungs da vorne drin haben das zwar ordentlich gemacht, aber da hat man gemerkt, dass uns im Sturm ein echter Brecher fehlt“, bedauert Fuldas Coach Stanislav Szilagyi, dessen Team dann nach dem Seitenwechsel nicht mehr so recht ins Spiel fand. Das sah auch Schlussmann Bagus so: „Nach der Pause haben wir dann den Anschluss verloren, Wiesbaden war spielbestimmend und uns hat vorne das Quäntchen Glück gefehlt.“ Nach dem Gegentreffer zum 0:1 schlichen sich beim JFV auch einige individuelle Fehler ein, die vom Topteam aus Wiesbaden gnadenlos bestraft wurden. Bestes Beispiel war der Treffer zum 0:3 in der 72. Spielminute, bei dem nach einer Unkonzentriertheit im Mittelfeld eine Kettenreaktion von individuellen Fehlern folgte, was die Niederlage des JFV endgültig besiegelte. „Wir haben in der zweiten Halbzeit einfach die brutale Effektivität des Gegners zu spüren bekommen. Da hat man gemerkt, dass wir überwiegend mit dem jüngeren Jahrgang spielen. Aber wir müssen daraus lernen und im nächsten Spiel gegen Erlensee kämpferisch wieder alles reinhauen“, blickt Szilagyi schon nach vorne auf die nächste Aufgabe.

Fulda: Bagus; Bohlender (61. Arnold), Schneider (73. Scholz), Eskin, Bullemer, Huder, Jakob, Bernges, Fabinski, Hartwig (73. Leitschuh), Queiros.
Tore: 1:0 Phil Reuter (58.), 2:0 Phil Reuter (66.), 3:0 Dennis Esemaieli (72.)   

Quelle: https://www.osthessen-zeitung.de/
Foto: Görlich Media; Fuldas Coach Stanislav Szilagyi.

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