Sieg zum Rückrundenstart in Schmalnau

wir wünschen allen geneigten Lesern/innen erst mal noch ein gutes neues Tischtennisjahr 2020. Nicht nur die Weihnachtszeit galt es zu verdauen, sondern auch eine sehr erfolgreiche Vorrunde 2019/2020. Als Tabellenzweiter zu überwintern ist für einen Aufsteiger ein überraschend gutes Ergebnis.

Für das Spiel gegen Schmalnau war klar, dass gar nichts klar ist. Wir wussten, dass das Marc Breitenbach verhindert und Michael Link frisch operiert ist. Bei Schmalnau kann von konstanten Mannschaftsaufstellungen nicht wirklich geredet werden. Zumindest Link konnte in geschmeidigen (Kompressions)Strümpfen antreten, die in den Vereinsfarben gehalten waren. Also kam der Klassiker in solchen Fällen. Du machst neugierig die Hallentür auf und schaust, wer vom Gegner da ist? Wir vermissten spontan Gaul (Verletzt) und Knuf (Auswärts studierender), dafür waren Uli Herold und Rebecca Enders in der Halle. Der frische Wind der Hoffnung, der durch die Halle wehte kam aber eher davon, dass die Schmalnauer im Winter eine Außentür offen hatten und war weniger der Hoffnung geschuldet hier Punkte mitnehmen zu können. Das größte Problem für uns war, dass Schmalnau eine Reihe von sehr jungen Spielern hat, die sich noch in der Entwicklung befinden und wieder ein Jahr trainiert hatten und auch wahrscheinlich besser geworden waren. Der Altersschnitt in Bronnzell ist wesentlich höher. Aber Alter und Können sind ja kein Widerspruch. Alles war möglich.

Bronnzell ist mit Martin Schmitt, Hubert Böhning, Ralf Amthor, Philipp Asmus, Michael Link und Martin Hintzmann angetreten. Wieder mit voller Kapelle, weil es egal ist wer bei uns spielt, wir spielen immer volle Kapelle!!!

Wir hatten für die Doppel mehrere Optionen im Kopf, weil durch das Fehlen von Breitenbach und den Gegner mehrere Aufstellungen möglich und sinnig erschienen. So dachten die Schmalnauer wohl auch. Bis auf das gesetzte Doppel 1 (Bauersachs/Dennis Enders) war alles andere kreativ notwendig für unseren Gegner. Schmitt/Asmus traten gegen Baier/Rebecca Enders an. Der Leistungsunterschied im Schmalnauer Doppel war eher der Not geschuldet (Opferdoppel??). Benjamin Baier versuchte viel Druck aufzubauen, was aber nicht allein reichte gegen Schmitt/Asmus. Ein klarer Punkt für Bronnzell. Böhning/Amthor gegen Bauersachs/Enders! Man möchte nicht von einem Angstgegner reden, aber Böhning/Amthor sind im Spiel, kriegen es aber erneut nicht zu gegen Bauersachs/Dennis Enders. Punkt für Schmalnau. Link/Hintzmann gegen Füller/Herold. Eine ebenso kreative Lösung, die aber in sich stärker einzuschätzen war. Unsere erfahrene Kombination im Doppel 3 brachte das Spiel sicher nach Hause. 2:1 nach den Doppeln ist gerade gegen Schmalnau viel wert.

Auf in die Einzel: Schmitt und Böhning hatten es im vorderen Paarkreuz mit Michael Bauersachs und Benjamin Baier zu tun. Beide könner an und mit der Langnopppen. Böhning musste gegen Michael Bauersachs ran. Böhning spielte sehr konzentriert durch. Lies nichts anbrennen gegen Bauersachs. Hielt diesen tischfern und viel mit leeren Bällen auf der Rückhand. Ein wichtiger Punkt für uns. Schmitt spielte gegen Benjamin Baier. Der „kleine“ Baier ist gar nicht mehr so klein und in dem einen Jahr hat er sehr viel trainiert, wie man im Spiel merkte. Schmitt dachte sich wohl, dass „bald 70“ das neue 50 ist und legte wie die Feuerwehr, das Alter ignorierend, los. Gerade bei Baier merkte man die spielerischen Veränderungen im jungen Alter an. Die Vorhand stark verbessert und auch die Bereitschaft diese zu umlaufen. Sehr stark, aber leider nicht stark genug für Schmitt, der keinerlei Alterserscheinungen anzeigt. Respekt für die körperliche Arbeit gegen Baier. 4:1 nach dem vorderen Paarkreuz ist als stark einzuschätzen. Amthor und Asmus hatten es im mittleren Paarkreuz mit Dennis Enders und Johannes Füller zu tun. Beides angriffsfreudige Allrounder. Asmus hatte mit Dennis Enders und seinen Aufschlägen zu kämpfen. Asmus fand aber immer mehr in sein mittlerweile gefürchtetes variables Platzierungsspiel. Ein starker Punkt für uns. Amthor hatte es mit Johannes Füller zu tun. Amthor hatte einen rabenschwarzen Tischtennistag! So viele „faule“ und Treffer auf der eigenen Schlägerkante gegen sich. Amthor stand gegen einen ebenso stark verbesserten Füller neben sich und spielte nicht sein bestes Tischtennis. Es gibt so Tage, wo Du nichts machen kannst. Dein Ball berührt das Netz und fällt neben den Tisch. Bei deinem Gegner berührt er auch das Netz und fällt auf deine Seite. Abhaken, Mund abputzen und weiter machen. 5:2 nach dem mittleren Paarkreuz lies einen Funken Hoffnung wachsen. Im hinteren Paarkreuz hatte es Link und Hintzmann mit Uli Herold und Rebecca Enders zu tun. Hintzmann hatte es mit Herold und seinem Anti Belag zu tun. Hintzmann spielte eine ruhige Kugel, was in dem Fall ein Kompliment ist. Gekonnt unterband er die Störversuche von Herold und seinem Anti. Link hatte es mit Rebecca Enders zu tun. Auch wenn erst mal alles gespielt werden muss, aber hier war ein klarer Pflichtsieg angesagt und wurde auch geliefert. 7:2 nach der ersten Runde gab die Tendenz schon mal vor.

Auf in die zweite Runde: Im vorderen Paarkreuz hatte es Schmitt zunächst mit Bauersachs zu tun. Schmitt scheinen die Störversuche mit der Langnoppe überhaupt nicht zu stören. Gekonnt spielte er diesen Punkt ein. Böhning hatte es jetzt mit Baier zu tun. Kurze gegen lange Noppe. Ein sehr knappes Spiel. Leider für Schmalnau. 8:3 nach dem vorderen Paarkreuz. Amthor hatte es mit Dennis Enders zu tun. Der rabenschwarze Tag ging für Amthor weiter. Wenn der Gegner sich nach dem Spiel für die „faulen“ entschuldigt, dann weißt Du was los war. Amthor war wie gelähmt. Ein knapper, aber verdienter Punkt für Schmalnau, weil Dennis Enders eben auch stark verbessert aufgespielt hat. Asmus hatte es jetzt mit Füller zu tun. Füller wollte von Anfang an Druck nach den Aufschlägen gegen Asmus machen und dieser hatte sichtlich Probleme damit. Das spannende im Spiel von Asmus ist, dass dieser auch gut zu coachen ist. Er unterbrach die Offensivversuche von Füller nun mit konsequenten und geschickt platzierten Unterschnittbällen. Dieser Wechsel im Spiel brachten Füller aus dem Spiel. Asmus sicherte gekonnt den 9:4 Auswärtssieg in Schmalnau und Asmus sicherte einen neuen höchsten jemals von ihm gehaltenen TTR Wert von 1445. Glückwunsch … Asmus Philipp. Glückwunsch an die Kapelle!

Die Punkte zum Auswärtssieg in Schmalnau steuerten Schmitt/Asmus, Link/Hintzmann, Schmitt (2), Böhning, Asmus (2), Link und Hintzmann bei. Dies waren wichtige Punkte für den Klassenerhalt.

Unser nächstes Spiel ist am 25.01.2020 um 19.00 Uhr zu Hause gegen Hosenfeld. Wir würden uns über jede Unterstützung freuen.

Eure Tischtennisabteilung

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