Verletzungen verderben Bronnzell die Runde

Winterpause in der Fußball-Gruppenliga: 19 Spieltage sind absolviert, weiter gehts erst in rund drei Monaten im März. Zeit, die Vereine nach ihrem Zwischenfazit zu befragen. Wie keine andere Mannschaft war die SG Viktoria Bronnzell in der ersten Saisonhälfte durch Verletzungen gebeutelt. Daher belegt die Mannschaft von Trainer Stefan Dresel mit 24 Punkten lediglich den 8. Platz und ist damit nur vier Punkte von einem direkten Abstiegsplatz entfernt.

„Ich bin nun in meiner vierten Saison in Bronnzell. Es ist die bisher magerste Punkteausbeute, die wir je im Winter hatten“, blickt Bronnzells Trainer Stefan Dresel zurück. Doch die Tabellenplatzierung hat auch seine Gründe. „Das letzte halbe Jahr war schwierig, besonders durch die vielen Verletzungen und die krankheitsbedingten Ausfälle“, reflektiert Dresel, der somit zum Improvisieren gezwungen war.

Junge Nachwuchsspieler wie Roman Weber, Hendrik Erb, Niklas Hansel, Marco Möller, Mico Wind, Nico Bockmühl oder Vincenzo Elter wurden ins kalte Wasser geworfen. „Der eigentliche Plan war‚ die „Jungen“ langsam an den Seniorenbereich heranzuführen“, so Dresel, doch es kam anders: „Trotz dieser schwierigen Situation war der Zusammenhalt der Spieler, des Vorstands und natürlich des ganzen Vereins besser denn je.“

So ähnlich, wie sich die Liste des Nachwuchses liest, liest sich auch die Verletztenliste: Moritz Caspar (Hüfte), Kilian Sandner (Kreuzbandriss), Marco Weiss (Pfeiffersches Drüsenfieber), Patrick Wingenfeld (Meniskus), Mourad Kerfouf (Ellenbogenfraktur), Moritz Kremer (Knochenhautenzündung) und Maximilian Weiss (Leiste) fielen nacheinander aus. Doch das war nicht alles: Tim Horenkamp fehlte teilweise auf Grund von Fersenproblemen, Marian Weber absolviert ein Auslandssemester in Spanien und Dennis Sorg fehlte gleich zu Beginn wegen einer Vier-Spiele-Sperre.

„Deswegen bin ich froh, wenn in der Rückrunde einige der Verletzten wieder zurückkommen“, so Dresel und formuliert das Ziel für 2019 klar: „wir wollen so schnell wie möglich den Klassenerhalt schaffen.“ Auf die Verletzten reagierte die Viktoria bereits und verpflichtete Mario Simonovski (TSV Rothemann), Julian Keller (SV Müs) und Tarek Belaarbi (zuletzt Hünfelder SV).

Ebenfalls kann sich Dresel auf die Rückkehr von Marco Weiss, Patrick Wingenfeld, Marian Weber, Moritz Caspar, Moritz Kremer und Maximilian Weiss freuen. In den „Erste-Mannschaftsruhestand“ kann sich dann wieder Routinier Jens Keim verabschieden: „Eigentlich war die Idee, dass sich Jens um die vielen jungen Spieler kümmert und diesen wertvolle Tipps und Hilfestellung gibt. Doch auf Grund der Personallage haben wir ihn wieder reaktiviert.“ Keim steht Dresel ebenfalls als Co-Trainer zur Seite.

Die SG Viktoria Bronnzell scheint sich also im Winter langsam von den Verletzungen zu erholen. In 2019 will die Mannschaft rund um Stefan Dresel angreifen: „Wir haben noch elf Spiele und das wird nicht einfach, aber wir werden alles geben“

Quelle: https://osthessen-news.de/
Foto: Jonas Wenzel (Yowe) / Grafik: Nicole Funke

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