„Wahnsinn, was ich erleben durfte“: Dresel verlässt Bronnzell

Nach insgesamt sieben Jahren als Cheftrainer beendet Stefan Dresel zum Saisonende seine Trainertätigkeit bei Verbandsligist SG Viktoria Bronnzell.

Der 56-jährige DFB-Elite-Lizenz-Inhaber ist seit 2021 in Bronnzell tätig. Zuvor war Dresel bereits von 2015 bis 2019 bei der Viktoria .Unter ihm gelangen die bisher größten Erfolge in der Vereinsgeschichte, die Meisterschaft 2022 in der Gruppenliga und die Vizemeisterschaft 2023 in der Verbandsliga, verbunden mit der Teilnahme an der Relegation zur Hessenliga. In der aktuellen Saison belegt die Viktoria den zehnten Tabellenplatz in der Verbandsliga.

Trainer Stefan Dresel verlässt die SG Viktoria Bronnzell

„Wir bedanken uns herzlichst bei Stefan für sein Engagement, seinen Einsatz und die geleistete Arbeit auf und neben dem Platz. Er hat sehr großen Anteil an dem höchsterfolgreichen sportlichen Weg, den die Viktoria die letzten Jahre bestritten hat. Wir wünschen ihm sowie seiner Familie für die Zukunft alles Gute“, so der Sportliche Leiter Matthias Weber.

Der scheidende Trainer erklärt: „Wir hatten gemeinsam eine sehr erfolgreiche Zeit; Wahnsinn, was ich hier erleben durfte. Dafür bin ich dem Verein sehr dankbar. Bronnzell wird immer in meinem Herzen bleiben und ein Teil meiner Geschichte sein. Am Saisonende endet nun unsere gemeinsame Reise. Ich glaube, dann ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um einen Wechsel auf der Trainerposition vorzunehmen.“

Auch Kevin Steudter beendet seine Tätigkeit

In diesem Zusammenhang wird auch Co-Trainer Kevin Steudter seine Tätigkeit im Sommer beenden .„Ich möchte mich ausdrücklich bei Kevin bedanken, der mit seinem Fachwissen, seinem Auftreten und neuen Impulsen einen hervorragenden Job verrichtete“, sagte Weber, der sich mit seinen Vorstandskollegen nun um die Nachfolgeregelung kümmern muss.

Quelle: Torgranate.de/Steffen Kollmann

Spektakel in Bronnzell: Geburtstagskind Ruppel leitet Wende ein

Was ein Verbandsliga-Derby zwischen Viktoria Bronnzell und Britannia Eichenzell! Einen völlig wilden Schlagabtausch entschieden die Hausherren mit 4:3 (1:1) für sich.

Dabei sah es kurz nach der Pause nach einem Sieg der Gäste aus. Die Britannia kam wie ausgewechselt aus der Kabine, traf innerhalb von fünf Minuten doppelt und zudem einmal den Pfosten. Erst köpfte Marcel Ludwig Daniel Kratz‘ abgefälschte Flanke ein (47.), dann durfte Ex-Bronnzeller Philipp Pfeiffer über den halben Platz spazieren (49.). Die Partie wäre wohl frühzeitig entschieden worden, hätte Ludwig Sekunden später das 4:1 erzielt und nicht den Pfosten getroffen.

Spektakel in Bronnzell: Geburtstagskind Ruppel leitet Wende ein

Stattdessen kam Bronnzell zurück: dank Geburtstagskind Franz Ruppel. An seinem 24. Geburtstag traf der Innenverteidiger doppelt: Erst bekam Moritz Reith eine Flanke nicht verteidigt (54.), dann nutzte Ruppel ein Kuddelmuddel im Eichenzeller Strafraum (63.). Und spätestens als Kilian Sandner Augenblicke danach den Ball in den Winkel knallte, gab es in der Heppeau kein Halten mehr. In nicht einmal zehn Minuten hatte die Viktoria ein 1:3 gedreht.

„Auf keinen Fall“ hätte Ruppel mit so einem Comeback gerechnet, doch entsprechend glücklich war das Geburtstagskind nach dem Sieg: „Es war ein super wildes Spiel. Wenn wir Pech haben, kassieren wir das 1:4, dann ist die Messe gelesen. Aber es spricht für die Mannschaft, wie wir dann zurückkommen.“

Das 4:3 sollte bis zum Ende halten – auch wenn Eichenzell zumindest eine große Ausgleichschance noch hatte. Doch Jonas Hosenfeld hielt mit seiner Fußabwehr gegen Pfeiffer den Sieg fest (79.). „Mental ist es nach so einem Spielverlauf natürlich schwer. Mich stört einfach, wie wir dem Gegner die Dinger auflegen. Der Gegner muss wenig machen, um Tore gegen uns zu schießen“, haderte FCB-Trainer Romeo Andrijasevic.

Die Statistik

Viktoria Bronnzell: Hosenfeld; Weiss, Ruppel, Pecks, Dugan – Hohmann, Breunung – Sandner (84. J. Schneider), Horenkamp, Bruno (65. N. Schneider) – Weber (90.+1 Bambey).
Britannia Eichenzell: Grösch; Reith, Kratz, Ströder, Kücükler (58. Lüdicke) – Budenz (67. G. Müller) – Rützel (46. Körner), Wollny, Ludwig, Pfeiffer – Wettels (79. Bagci).
Schiedsrichter: Tim Wiesner (SV 07 Heddernheim).
Zuschauer: 370.
Tore: 0:1 Benedikt Rützel (19.), 1:1 Marek Weber (21.), 1:2 Marcel Ludwig (47.), 1:3 Philipp Pfeiffer (49.), 2:3 Franz Ruppel (54.), 3:3 Franz Ruppel (63.), 4:3 Kilian Sandner (64.).

Quelle: torgranate.de

Foto: Charlie Rolff

Joker-Held Bockmühl trifft – SG Bronnzell II siegt

Die SG Oberrode und die Reserve der SG Bronnzell lieferten sich ein wahres Torfestival, das schließlich mit 3:4 endete. Beobachter hatten beiden Mannschaften im Vorfeld gleich gute Siegchancen eingeräumt – doch nur eine wusste sich knapp durchzusetzen. Das Hinspiel bei der SG Bronnzell II hatte die SG Oberrode schlussendlich mit 3:1 gewonnen.

Die SG Oberrode ging durch Tom Hillenbrand in der zwölften Minute in Führung. Bereits in der 15. Minute erhöhte Mario Martinez den Vorsprung der SGO. Henry Schmidt traf zum 1:2 zugunsten der SG Bronnzell II (35.). Zur Pause behielt die SG Oberrode die Nase knapp vorn. In der Halbzeit nahm die SG Bronnzell II gleich zwei Wechsel vor. Fortan standen Mike Kohlhepp und Nicolas Bockmühl für Benedikt Ihrig und Schmidt auf dem Platz. In der Pause wechselte die SG Oberrode den nominellen Stürmer Sebastian Hinz für Nils Hartung ein. Tim Weber sicherte der SG Bronnzell II nach 49 Minuten den Ausgleich durch einen Elfmeter. Bockmühl brachte der Viktoria nach 59 Minuten die 3:2-Führung. In der 76. Minute verwandelte David Hasenauer dann einen Elfmeter für die SG Oberrode zum 3:3. Noah Bockmühl stellte für die SG Bronnzell II im Schlussakt den Führungstreffer sicher (88.). Die Zeichen standen auf Sieg für die SG Oberrode, doch gab man eine sichere Führung aus der Hand und kassierte letztlich eine bittere Niederlage.

Trotz der Schlappe behält die SG den sechsten Tabellenplatz bei. Elf Siege, ein Remis und neun Niederlagen haben die Oberroder derzeit auf dem Konto. Das Heimteam baut die Mini-Serie von drei Siegen nicht aus.

Die SG Bronnzell II bleibt mit diesem Erfolg weiterhin auf dem achten Platz. Die SGB verbuchte insgesamt acht Siege, fünf Remis und acht Niederlagen. Die letzten Resultate der Bronnzeller konnten sich sehen lassen – zehn Punkte aus fünf Partien.

Am kommenden Freitag trifft die SG Oberrode auf die Zweitvertretung des RSV Petersberg (18:15 Uhr), die SG Bronnzell II reist tags darauf zu Britannia Eichenzell II (17:00 Uhr).

Quelle: Torgranate.de

Gründonnerstag: Niederlage in Hünfeld

Festung Rhönkampfbahn: HSV macht‘s deutlich gegen Bronnzell.

Spielt der Hünfelder SV auf der Rhönkampfbahn, sind Siege in der aktuellen Verbandsligasaison quasi programmiert. Das musste beim 4:0 (2:0) auch die SG Viktoria Bronnzell erfahren.

Zwölf Heimspiele absolvierte der Hünfelder SV vor der Partie gegen die SG Viktoria Bronnzell, siegte dabei elf Mal und ließ lediglich gegen den OSC Vellmar zwei Punkte liegen. Am Gründonnerstagabend schraubte der HSV den zwölften Heimsieg auf das Konto – und zeigte im Spitzenspiel einmal mehr, dass der Titel in der Verbandsliga Nord nur über die Haunestädter führen kann. Von spannenden 90 Minuten konnte beim Duell des Ersten gegen den Dritten nie die Rede sein. Zu sehr machte sich Hünfeld den heimischen Kunstrasen zunutze, spielte die Viktoria nach dem 5:0 im Hinspiel auch im Rückspiel mit einer selbstverständlichen Art her und und sicherte sich die alleine Tabellenführung, da Dönberg am Mittwoch nicht über ein 0:0 in Sand hinaus kam.

Verbandsliga Nord: Hünfelder SV siegt deutlich gegen die SG Viktoria Bronnzell

Die Klarheit des Ergebnisses wackelte nur kurzzeitg. Der Primus brauchte einige Minuten, um im Spiel angelangt zu sein und beinahe hätte der Gast dies ausgenutzt. Christoph Sternstein drehte sich geschickt im Strafraum, HSV-Keeper Benedikt Kaiser musste sich ganz breit machen (5.). Vom Schreckmoment erwachten der HSV rasch und sollte vom Elfmeterpunkt durch Karlo Vidovic in Front gehen, nachdem Enes Dugan Jemal Kassa legte (11.). Das letzte Fünkchen Sicherheit war zurück – und bis zur Pause besaß zwei weitere Tausendprozenter. Vidovic hätte schon schießen können, legte aber uneigennützig auf Kassa quer (geblockt, 28.) und sechs Minuten später kam Aaron Gadermann mutterseelenallein zentral am Fünfmeterraum zum Kopfball (Ritzel parierte). Dennoch stands zur Pause 2:0, weil Max Vogler zwischen jenen Momenten traf (29.). Ob er aus dem Halbfeld flanken oder schießen wollte, bleibt das Geheimnis des Rechtsverteidigers.

Dass Bronnzell aber nie locker ließ – schon vor der Pause ließ sich die Viktoria immer wieder in der HSV-Hälfte blicken, fand aber zu selten den Weg in die ganz gefährliche Zone – zollt der Elf von Stefan Dresel Respekt. Denn obwohl Kassa kurz nach Wiederbeginn nach Steckpass von Vidovic auf 3:0 stellte (49.) und Leon Zöll nur fünf Minuten später für volles Risiko – Weiß klärte zuvor eine Flanke in den Rückraum – belohnt wurde und das Spiel entschied, versuchte Bronnzell bis zuletzt mitzuspielen. Ansatzweise zeigte der Aufsteiger, dass er kicken kann. Doch der HSV wiederum packte in den Kombinationen noch eine Liga drauf. Eben Hessenliga-Like. Dort, wo der HSV zur neuen Saison hin möchte. „Es macht einfach Spaß derzeit und das sieht man am Platz“, schilderte HSV-Zehner Kevin Krieger, während Ex-HSVler Christoph Sternstein mit seiner Chance zum Anfang haderte: „Mach ich den, geht‘s vielleicht anders aus. Aber Hünfeld hat schon eine brutale Stärke.“

Die Statistik:

Hünfelder SV: Kaiser; Vogler (64. Schilling), Dücker, Witte, Zöll – Gadermann, Simon – Kassa (83. Binsack), Krieger (64. Rohde), Fröhlich (79. Mujezinovic) – Vidovic (64. Brähler).
SG Viktoria Bronnzell: Ritzel; Sandner, Ruppel, Pecks, Dugan (75. Jäger) – Hohmann, Weiss – Sternstein, Milenkovski (46. Horenkamp), Pfeiffer (72. Schneider) – Weber.
Schiedsrichter: Nico Eberhardt (SV Besse).
Zuschauer: 280.
Tore: 1:0 Karlo Vidovic (11, Foulelfmeter), 2:0 Max Vogler (29.), 3:0 Jemal Kassa (49.), 4:0 Leon Zöll (54.).

Quelle: Torgranate.de / Tobias Konrad
Foto: Siggi Larbig

Sternstein, Weber und Co. glänzen im alten Wohnzimmer

Quelle: Torgranate.de / Steffen Kollmann

Foto: Memento36

Die SG Bronnzell hat den SV Flieden im Verbandsliga-Derby mit 3:1 (2:0) besiegt – und damit gezeigt, dass mit der Viktoria im Aufstiegsrennen zu rechnen ist.

Der Spielort auf dem Kunstrasenplatz in Lehnerz war ungewöhnlich, für Viktoria Bronnzell aber nicht von Nachteil. Zahlreiche Bronnzeller Spieler bringen eine Lehnerzer Vergangenheit mit, und so war es wenig überraschend, dass auch beide Torschützen an der Richard-Müller-Straße spielten. Christoph Sternstein und Marek Weber waren die entscheidenden Spieler für die „Hausherren“.

Sternstein, Weber und Co. glänzen im alten Wohnzimmer: Viktoria Bronnzell schlägt Buchonia Flieden

Bei Treffer Nummer eins half allerdings ein weiterer Ex-Lehnerzer mit: Fliedens Torwart Christoph Grösch. Julian Pecks hatte einen zu weiten Ball gespielt, Grösch wollte den Ball locker aufnehmen. Bei Dauerregen rutschte dem Keeper der Ball aber aus den Händen und Sternstein bedankte sich (10.). „Ehrlicherweise hatte ich mich schon weggedreht“, gestand Bronnzells Trainer Stefan Dresel, während sein Gegenüber Bardo Hirsch haderte: „Das Gegentor hat uns komplett aus dem Rhythmus gebracht.“

Buchonia Flieden hatte nach Einschätzung seines Coaches keine schlechte Leistung gezeigt – doch vorne wurde es abgesehen eines Freistoßes von Andre Vogt an die Latte (40.) zu selten gefährlich, während die Fliedener hinten nicht immer konsequent verteidigten. Wie bei den Gegentreffern zwei und drei: Dresel freute sich darüber, wie stark herausgespielt die Tore waren – hätte er auf der Buchonen-Bank gesessen, wäre er aber wahrscheinlich außer sich gewesen, wie einfach das ging. Beim 2:0 hatte Ex-Fliedener Philipp Pfeiffer, der beim 5:1-Coup im Hinspiel der gefeierte Held war, auf den völlig freien Weber geflankt (21.). Mitte der zweiten Halbzeit konnte Dejan Milenkovski dann im Strafraum nochmal quer auf Sternstein legen (67.).

Viktoria Bronnzell fährt nach Sieg gegen Buchonia Flieden entspannt nach Hünfeld

Der Bronnzeller Sieg hätte sogar ähnlich hoch ausfallen können wie im Hinspiel, doch Felix Hack verhinderte einen Sternstein-Dreierpack spektakulär. Der Ball landete nach seiner Grätsche erst am linken, dann am rechten Pfosten (51.). Den Fliedenern glückte dank Joker Louis Larbig per Abstauber immerhin noch der Ehrentreffer (74.). Der Zug nach oben dürfte nach der vierten Pleite im fünften Spiel 2023 trotzdem abgefahren sein. „Es ist alles möglich in dieser Liga. Aber es wird ganz schwierig für uns“, wusste Hirsch.

Und Bronnzell? Mit Siegen in den Nachholspielen winkt sogar der Sprung nach ganz oben. Zunächst einmal muss die Viktoria aber zum Top-Favoriten Hünfeld. „Da haben wir nichts zu verlieren“, sagte Dresel, der sich über die Kompaktheit, aber auch spielerische Qualität seiner Mannschaft freute. Schade war nur, dass aufgrund des schlechten Wetters kaum einer zuschaute. Dieses Derby hätte mehr verdient gehabt als die 130 Zuschauer.

Die Statistik

Viktoria Bronnzell: Ritzel; Sandner, Ruppel, Pecks, Dugan (89. Jäger) – Hohmann, Weiss – Sternstein (89. Jordan), Milenkovski (77. Kern), Pfeiffer (83. Schneider) – Weber.
Buchonia Flieden: Grösch; Hack, Leibold, Rumpeltes, Kullmann – Rehm, Friedrich (75. Müller) – Hagemann (56. Bohl), Krapf, Götze (56. Larbig) – Vogt.
Schiedsrichter: Patrick Haustein (FC Großen-Buseck).
Zuschauer: 130.
Tore: 1:0 Christoph Sternstein (10.), 2:0 Marek Weber (21.), 3:0 Christoph Sternstein (67.), 3:1 Louis Larbig (74.).

Germania Fulda schießt SG Bronnzell II ab

Quelle: Torgranate.de

Der FSV Germania Fulda erteilte der Reserve der SG Bronnzell eine Lehrstunde: 5:0 hieß es am Ende für Germania Fulda. Der FSV Germania Fulda setzte sich standesgemäß gegen die SG Bronnzell II durch. Der Vergleich im Hinspiel war mit einem 2:2-Unentschieden geendet.

Germania Fulda erwischte einen Blitzstart ins Spiel. Samer Ahmed traf in der sechsten Minute zur frühen Führung. Bereits in der zwölften Minute erhöhte Timo Peikert den Vorsprung der Germania. Nach nur 30 Minuten verließ Noah Breitenbach von der SG Bronnzell II das Feld, Lukas Hauger kam in die Partie. Per Elfmeter erhöhte Ahmed in der 43. Minute seine Torausbeute an diesem Tag auf zwei Treffer – 3:0 für den FSV Germania Fulda. Kurz vor dem Seitenwechsel legte Marcel Peilstöcker das 4:0 nach (45.). Der tonangebende Stil von Germania Fulda spiegelte sich in einer klaren Pausenführung wider. In der Halbzeit nahm der FSV gleich zwei Wechsel vor. Fortan standen Tom Rux und Ruden Male für Armend Murati und Peilstöcker auf dem Platz. Der Treffer von Male in der 78. Minute schürte bei Fans und Spielern die Hoffnung auf den Aufstieg. Rolf Kemmler (Niederaula) pfiff schließlich das Spiel ab, in dem der FSV Germania Fulda bereits in Durchgang eins deutlich gezeigt hatte, dass es nach 90 Minuten nur einen Sieger geben würde.

Germanen nun Tabellenführer

Nach dem Dreier gegen die SG Bronnzell II führt Germania Fulda das Feld der A-Liga Fulda an. Der FSV Germania Fulda präsentierte sich im bisherigen Saisonverlauf überaus torhungrig. Bereits 68 geschossene Treffer gehen auf das Konto der Fuldaer. Mit dem Sieg baute das Heimteam die erfolgreiche Saisonbilanz aus. Bislang holten die Germanen 14 Siege, vier Remis und kassierten erst zwei Niederlagen. Der Traditionsverein erfüllte zuletzt die Erwartungen und verbuchte aus den jüngsten fünf Partien zwölf Zähler.

Trotz der Niederlage belegt die SG Bronnzell II weiterhin den neunten Tabellenplatz. Sieben Siege, fünf Remis und acht Niederlagen hat die Viktoria momentan auf dem Konto.

Nächster Prüfstein für Germania Fulda ist die SG Oberrode (Sonntag, 15:30 Uhr). Die SG Bronnzell II misst sich am selben Tag mit der Zweitvertretung des RSV Petersberg (12:45 Uhr).

1:4 in Sandershausen: SG Bronnzell verpasst Sprung auf Platz drei

Die SG Bronnzell hat den Sprung auf Platz drei in der Verbandsliga Nord verpasst. Bei der TSG Sandershausen verlor die Viktoria 1:4 (1:1).

Stefan Dresel, Trainer der SG Bronnzell, war auf der Heimfahrt noch ziemlich angefressen. Es war ein Spiel, das die Viktoria nicht verlieren musste – zumal es mit Philipp Pfeiffers frühem Führungstreffer gut begonnen hatte. Doch ein Handelfmeter brachte die TSG Sandershausen zurück in die Partie. Bronnzell verpasste es dann, vor der Pause seine Gelegenheiten zur eigenen Führung zu nutzen.

Nach dem Seitenwechsel kam es noch dicker für die Gäste, denn Yannick Billing nutzte einen Bronnzeller Fehler zur Führung. Die Dresel-Elf verpasste es in der Folge auf schwierigem Geläuf, sich dicke Chancen herauszuspielen. Sandershausen nutzte dagegen die Räume – vor allem Billing, dem ein Hattrick gelang. „Die Enttäuschung ist bei der Mannschaft und mir definitiv da. Wir haben eine gute Chance verpasst, etwas mitzunehmen“, haderte Dresel. Und den Sprung auf Platz drei – durch die Niederlage ist Bronnzell Siebter, hat aber Nachholspiele in der Hinterhand.

Quelle: Torgranate.de/Steffen Kollmann

Foto: Charlie Rolff

Die Statistik

TSG Sandershausen: John; Preilowski (87. Wissling), Hebold, Cheberenchuk, Altschmied, Garcia, Kunz (74. Schanze), Billing, Ghebrekidus, Hofmeister (64. Lauer), Luis.
SG Bronnzell: Ritzel; Kern, Pecks, Weber, Hohmann, Weiss (64. Ruppert), Pfeiffer (82. Milenkovski), Horenkamp, Sandner (56. Schneider), Dugan, Sternstein.
Schiedsrichter: k. A.
Zuschauer: 120.
Tore: 0:1 Philipp Pfeiffer (6.), 1:1 David Kunz (16., Handelfmeter), 2:1 Yannick Billing (47.), 3:1 Yannick Billing (75.), 4:1 Yannick Billing (87.).

SG Bronnzell II und TV Neuhof trennen sich torlos

Der TV Neuhof ist nicht über ein torloses Unentschieden gegen die Reserve der SG Bronnzell hinausgekommen. Mit einem respektablen Unentschieden trennte sich die SG Bronnzell II vom Favoriten. Der TV Neuhof hatte in einem umkämpften Hinspiel einen 3:2-Erfolg gefeiert.

Bei der SG Bronnzell II ging in der elften Minute der etatmäßige Keeper Christoph Köhler raus, für ihn kam Carl-Philipp Jäger. Bis der Unparteiische Manfred Fischer (Grebenhain) den ersten Durchlauf beendete, änderte sich am Zählerstand nichts mehr. Am Ende sicherte sich die SG Bronnzell II mit diesem 0:0 einen Zähler.

Mit 26 ergatterten Punkten steht die Viktoria auf Tabellenplatz neun. Die SGB verbuchte insgesamt sieben Siege, fünf Remis und sieben Niederlagen. Die Bronnzeller sind seit drei Spielen unbezwungen.

Sicherlich ist das Ergebnis für den TV Neuhof nicht zufriedenstellend. Aber zumindest verteidigte man den vierten Rang. Zehn Siege, vier Remis und fünf Niederlagen hat der TV momentan auf dem Konto.

Am nächsten Sonntag reist die SG Bronnzell II zum FSV Germania Fulda, zeitgleich empfängt der TV Neuhof die SG Oberrode.

Christoph Sternstein im Zweikampf gegen Spieler aus Hönebach

SGB-FSV: 3 Punkte nach 125 Tagen

Am Samstag, den 18.03.2023 war es endlich soweit. Nach zuletzt 3 abgesagten Liga-Spielen in Folge (19.11.22 auswärts in Willingen / 26.02.23 Heimspiel vs. Klei/Hun/Do / 12.03.2023 Auswärts in Johannesberg) stand unsere erste Mannschaft nach 125 Tagen endlich wieder auf dem Rasen. Zu Gast war niemand geringerer als Tabellenführer FSV Dörnberg.

Die knapp über 200 Zuschauer sahen ein umkämpftes Spiel auf tiefem Rasen in der Heppeau, dass die Viktoria durch ein Tor von Christoph „Sterni“ Sternstein (Nummer. 22) mit 1:0 für sich entscheiden konnte.

Aber auch abseits des Rasens gab es etwas zu Feiern: Sommer-Neuzugang Dejan Milenkowski gab an seinem 22. Geburtstag sein Startelfdebut in der ersten Mannschaft. Abwehrchef Julian Pecks wurde am Tag vor dem Spiel 30 und lud am Abend dann zum großen Fest. An dieser Stelle möchten wir beiden Spielern nochmals herzlich gratulieren!

SG Bronnzell: Ritzel; Sandner, Balzer, Pecks, Dugan (85. Jäger) – Milenkovski (61. Pfeiffer), Hohmann, Weiß, Sternstein (89. Schneider) – Horenkamp, Weber (90.+3 Kern)
FSV Dörnberg: Bergner; Lotzgeselle (76. T. Dauber), Krug, Schwedes, Gunkel – D. Richter, Hansch – Bätzing (68. K. Richter), Dombai, D. Dauber – Stück
Schiedsrichter: Sören Rolfs (FV Cölbe)
Zuschauer: 210
Tor: 1:0 Christoph Sternstein (49.)

torgranate.de / Tobias Konrad

„Sterni“ vergoldet Pecks‘ große Sause

Die große Sause kann steigen! Mit 1:0 stürzt die SG Viktoria Bronnzell den bisherigen Tabellenführer FSV Dörnberg und kann nun die drei Punkte auf der Geburtstagsparty von Julian Pecks feiern.

Am Freitag ist Julian Pecks 30 Jahre alt geworden. Seinen Geburtstag beging er angesichts des Spiel ein wenig ruhiger, aber dafür kann er seine Feier am Samstagabend in vollen Zügen genießen. Im Sporthaus in Lehnerz (Pecks: „Dort habe ich meine größten Erfolge gefeiert“) begrüßt er rund 120 Gäste. Dass die Sause bis in die frühen Morgenstunden andauern wird, liegt freilich nicht nur am Bronnzeller Sieg.

Vor den Augen von zwei aus der Hansestadt Bremen angereisten Fans war die Viktoria umgehend präsent. Marek Weber hatte die Führung am Fuß (3.). Für den FSV Dörnberg war es der Wachmacher, denn bis zur Halbzeitpause waren die Mannen aus dem Habichtswald das aktivere Team und hätten in Front gehen müssen. Sandro Bätzing scheiterte an SG-Keeper Jonas Ritzel (5.), Martin Stück köpfte an die Latte (12.) und Toni Dombai legte die Kugel freistehend am Tor vorbei (22.). Bronnzell hatte das nötige Glück und zog in der Halbzeitpause Lehren.

SG Viktoria Bronnzell: Erst der Sieg, dann die große Geburtstagsparty von Julian Pecks

Die Hausherren kamen verbessert auf der Kabine und kurz nach Wiederbeginn markierte Christoph Sternstein das Tor des Tages. „Sterni“ kämpfte sich in den Strafraum und traf ins lange Eck (49.). Sternstein lief in der Folgezeit mehrmals ins Abseits, wurde im letzten Moment noch geblockt (56.) und verpasste somit genauso wie Weber eine frühere Entscheidung. Dafür aber ackerte Bronnzell in der Defensive fast jedes Aufbäumen der Gäste weg. Dörnberg gelang es selten, Gefahr aufzubauen. Die größte Ausgleichschance besaß Dombai nach rund einer Stunde. Ritzel parierte stark und krallte sich anschließend noch den Nachschusss von Fabrice Hansch – Szenenapplaus inklusive.

Wir hatten eine scheiß Vorbereitung, weil die Gegebenheiten in Bronnzell nicht so prickelnd sind. Hinzu kommen die Spielausfälle. Wir hatten keine Ahnung, wo wir stehen. Dass die 90 Minuten kein Spiel für die Fans werden, war irgendwie klar. Ich habe selbst jeden Ball nach vorne gekickt, weil ein geordneter Spielaufbau gar nicht möglich war. Allerdings haben wir Tugenden auf den Platz gebracht, mit denen wir Dörnberg geschlagen haben“, resümierte Pecks, der es eilig nach dem Spiel hatte. Für ein schnelles Kaltgetränk war dennoch Zeit in der Heppeau.

osthessenzeitung.de / pf

Sternstein eröffnet Pecks-Party – Bronnzell stürzt FSV

Fulda (pf) – Start ins neue Jahr mehr als geglückt: Die SG Bronnzell bezwang am Samstagnachmittag in der Heppeau den FSV Dörnberg mit 1:0 (0:0) und stürzte damit den Spitzenreiter in der Fußball-Verbandsliga. Grund genug, um abends mit einem weiteren gebührenden Anlass zu feiern.

Julian Pecks wurde am Freitag 30 Jahre jung, stellte sich in den Dienst der Mannschaft, half mit, das 1:0 gegen Dörnberg mit „großem Kampf“ zu verteidigen, wie Trainer Stefan Dresel schilderte. Dann war es geschafft, die Party am Abend im Clubhaus in Lehnerz konnte steigen.

„Mehr als zufriedenstellend“ war damit der Start in die Restrunde für die Viktoria gelaufen. Und der Coach war stolz, „dass wir gleich nach der Winterpause gegen den Tabellenführer gewinnen“. Glücklich war es am Ende, aber nicht unverdient aus Dresels Sicht, der in der Pause die Marschroute ausgab, „mehr Bälle vorne festzumachen, weil die Platzbedingungen für beide Mannschaften nicht einfach waren“. In einer Situation wenige Minuten nach dem Seitenwechsel gelang das dann, Christoph Sternstein tankte sich außen durch, zog in die Mitte und traf golden zum 1:0. „Dann haben wir es mit Leidenschaft verteidigt“, strahlte Dresel, dessen Bronnzeller sich mit den Nachholspielen im Rücken noch ganz oben heranpirschen können in den nächsten Wochen.

Ganz, ganz oben steht dank der Viktoria nun erstmal wieder der Hünfelder SV und nicht mehr Dörnberg: Der FSV machte vor allem vor der Pause Dampf, hätte durch Sandro Bätzing früh in Führung gehen können, doch dieser scheiterte am starken Bronnzeller Rückhalt Jonas Ritzel. Während die größte Möglichkeit der Hausherren Marek Weber besaß, traf Dörnbergs Martin Stück nach einer knappen Viertelstunde per Kopf nur die Latte. Noch größer war die Chance wenig später für Toni Dombai: Ritzel war geschlagen, doch dann schoss er am leeren Tor vorbei. Das sollte sich für die Gäste schließlich noch rächen.

JHV-Einladung

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Die SG Viktoria Bronnzell lädt alle ihre Mitglieder herzlich ein zur:

Jahreshauptversammlung

Am 03. März 2023, 20:00 Uhr

In unserem Vereinslokal Jägerhaus – Wintergarten

Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung 
  2. Totenehrung
  3. Bestellung von zwei Beurkundern
  4. Ehrungen
  5. Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung (kann eingesehen werden bei Schriftführerin Christina Weiss)
  6. Berichte über die Lage des Vereins:
    • Allgemein
    • Fussball: Jugend, Senioren, Alte Herren 
    • Tischtennis
    • Kinderturnen
    • Hauptkassierer
    • Kassenprüfer
  7. Entlastung des Vorstandes
  8. Neuwahl von zwei Kassenprüfern
  9. Ehrenamtspauschale
  10. Behandlung von weiteren Anträgen
  11. Verschiedenes

Über Ihre Teilnahme freuen wir uns. 

Anträge an die Versammlung bitten wir bis 24.02.2023 bei unserem 1. Vorsitzenden Martin Böhne, Fasaneriestr. 2, 36043 Fulda-Bronnzell, einzureichen. 

Mit sportlichen Grüßen 

i. A.: C. Weiss, Schriftführerin 

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