Willkommen zurück, Fußball-Gruppenliga! Das erste Nachholspiel steigt am Sonntag in Fulda, wo Bronnzell gegen Thalau (17 Uhr) großer Favorit ist.
Das Spiel sollte am Sonntag eigentlich in der Heppeau steigen – die Bronnzeller müssen sich allerdings mit dem Ausweichtermin um 17 Uhr am Kunstrasen in der Johannisau begnügen. „Eine Woche zu früh“ wäre ein Heimspiel am Rasen wohl gekommen, sagt Trainer Zlatko Radic, der auf Besserung hofft, da die Viktoria mit drei Heimspielen ins Jahr 2026 startet. Das erste davon nun eben auf Kunstrasen gegen den FSV Thalau, der diese Woche eine bittere Verletzung bei Florian Stroch befürchten musste. „Bronnzell will aufsteigen. Wir wollen uns so gut wie möglich aus der Affäre ziehen und konkurrenzfähig sein“, meint Thalaus Trainer Uwe Bleuel, der mit seinem Team eine schwierige Vorbereitung mit wenig Spielpraxis hinter sich hat. Bis Saisonende sollen die Jugendspieler weiter eingebaut werden, aktuell trainiere der FSV mit der A-Jugend, was sich bezahlt mache. Aber: Um die brisante Lage im Tabellenkeller wissen in der Vorderrhön alle.
Die Bronnzeller hingegen dürften gerade spielerisch auf dem Kunstrasen auftrumpfen, doch Coach Radic bremst: „Wir haben vielleicht die besseren Fußballer, aber die müssen es dann auch auf den Platz bringen“. Die Viktoria möchte die Spitzengruppe von hinten aufrollen, hat mit noch 15 Spielen die meisten der ganzen Liga vor sich – und wäre rechnerisch Spitzenreiter, wenn alle Nachholpartien gewonnen werden. Die Lust ist jedenfalls riesengroß: „Wir haben am 29. Oktober das letzte Spiel gemacht – vor vier Monaten. Jeder brennt, dass es wieder losgeht“. Auch Ausfälle müsse Radic aktuell keine verkraften, bis auf Sven Bambey, der noch Trainingsrückstand hat, aber nächste Woche wieder einsteigt.
Quelle: www.osthessen-zeitung.de