Trikots, die echte Geschichten aus Bronnzell erzählen

Manchmal lohnt ein Blick auf den Dachboden: Dort findet sich vielleicht eine Rarität für Horst Lichters beliebte ZDF-Serie „Bares für Rares“, etwas für den nächsten Flohmarkt und im besten Fall ein Schätzchen für das Torgranate-Studio.

Bronnzell – Vor gut einer Woche startete Torgranate im wöchentlich erscheinenden Montagstalk einen Aufruf an die Zuschauer: Um die Kulisse zu verschönern, könnten Vereine ihre Trikots zur Verfügung stellen. Gerne auch aus der Rubrik „uralt“. Der erste Vereinsverantwortliche, der darauf reagierte: Rüdiger Spiegel. Langjähriger Vorstand von Viktoria Bronnzell, der jüngst zum Ehrenmitglied des Gruppenliga-Tabellenführers ernannt wurde und jedem Sportplatzbesucher durch seine Tätigkeit als Platzsprecher in der Heppeau bekannt ist.

Spiegel stattete schließlich mit dem frisch ins Amt gewählten Vorsitzenden André Jehn dem Torgranate-Büro im Verlagshaus der Mediengruppe Parzeller einen Besuch ab. Dort präsentierten die beiden zunächst historische Vereinszeitschriften, ganz alte Zeitungsartikel und einen Fanschal. Dann aber kramte Spiegel ein erstes Trikot heraus: Ein echtes Schmuckstück aus 1979: rot-schwarz gestreift, Logo auf der linken Brust und getragen von Spielern wie Jürgen „Joe“ Weber, Martin Böhne oder Thomas Dreifürst.

Tore satt

Seit den 50er-Jahren schießen die Webers Tore für die SG Bronnzell. Paul, Jürgen, Matthias, Andreas, Marek (Sohn von Matthias), Marian und Roman (Söhne von Jürgen) haben bisher 1074 Pflichtspieltore für die Viktoria geschossen. Nimmt man die Gesamtzahl der geschossenen 4651 Tore seit 1956 zugrunde, entfallen 23 Prozent aller geschossenen Punktspieltore der ersten Mannschaft auf die Weber-Familie.

Schon jetzt war die Torgranate-Redaktion begeistert, doch es wurde noch besser. Spiegel hatte dieses Schmuckstück vom Ehrenvorsitzenden Werner Heil erhalten und wollte sicher gehen, dass das Trikot aus dieser Saison stammt, um uns keinen Schmarrn zu erzählen. Dazu befragte er Joe Weber. Der konnte zwar das Jahr nicht einhundertprozentig zuordnen, gab aber an, „selbst noch ein Schätzchen“ auf dem Dachboden liegen zu haben. Das Jersey von Paul Weber, der 1960 in diesem Trikot mit der Nummer 9 B-Liga-Meister mit der Viktoria wurde. Paul Weber ist der Onkel von Jürgen, Matthias und Andreas Weber, dem bekannten Geschwister-Trio der Viktoria. Für Bronnzell erzielte Paul Weber mehr als 100 Tore, viele davon in diesem Schmuckstück.

Nun stellt Viktoria Bronnzell der Torgranate-Redaktion diese beiden Trikots zur Verfügung, um das Aufnahmestudio des Torgranate-Talks zu bereichern. Die Torgranate-Redaktion hofft derweil, dass die Sammlung mit tollen Trikots aus der Region erweitert wird und verspricht, diese wohlbehalten zurückzugeben. Denn auch Viktoria Bronnzell ist nun auf den Geschmack gekommen: „Wir leihen sie euch gerne aus, aber irgendwann möchten wir sie bei uns im Sportlerheim aufhängen“, sagten Spiegel und Jehn bei ihrem kurzweiligen Besuch im Torgranate-Büro.

Quelle: www.torgrante.de

SG Viktoria Bronnzell wählt neuen Vorstand und ehrt verdiente Mitglieder

 Bei der Jahreshauptversammlung der SG Viktoria Bronnzell wurde ein neuer Vorstand gewählt und zahlreiche Mitglieder für ihr langjähriges Engagement sowie ihre besonderen Verdienste ausgezeichnet.

Zum neuen 1. Vorsitzenden wurde André Jehn gewählt, der zuvor bereits als Beisitzer im Verein tätig war. Unterstützt wird er künftig von Tobias Lembcke als 2. Vorsitzendem sowie Alexander Kremer, der neu als 3. Vorsitzender in den Vorstand eintritt. Eine personelle Veränderung gibt es auch im Bereich Finanzen: Martin Böhne, bislang 1. Vorsitzender, übernimmt künftig das Amt des Kassierers. Neue Schriftführerin ist Christina Weiss, die zuvor als Kassiererin tätig war.

Neue Ehrenmitglieder 2026:
Rüdiger Spiegel, Jürgen Weber, Martin Böhne und Matthias Weber

Unverändert bleiben zentrale Funktionen innerhalb des Vereins: Timo Möller setzt seine Arbeit als Sportlicher Leiter fort, ebenso wie Marcel Quell, der weiterhin als Jugendleiter aktiv ist. Auch im erweiterten Vorstand gab es Veränderungen. Der bisherige 2. Vorsitzende Tobias Weber wird den Verein künftig als Beisitzer unterstützen. Benjamin Tales, bislang 3. Vorsitzender, gehört dem Vorstand nicht mehr an. In stillem Gedenken erinnerte der Verein an seinen ehemaligen Schriftführer Ulrich Quell, der im Jahr 2025 nach schwerer Krankheit verstorben ist.

Landessportbund: Harald Piaskowski, Christina Weiss und Werner Heil.

Neben den Wahlen standen auch zahlreiche Ehrungen auf dem Programm. In Zusammenarbeit mit dem Landessportbund Hessen wurden mehrere Mitglieder für ihr Engagement ausgezeichnet. Werner Heil erhielt die Ehrenurkunde, Christina Weiss wurde mit der Verdienstnadel geehrt und Tobias Weber bekam die Ehrennadel in Bronze. Die Ehrungen wurden durch Harald Piaskowski, Vorsitzender des Sportkreises Fulda-Hünfeld, in würdigem Rahmen vorgenommen. Darüber hinaus ernannte der Verein mehrere langjährige Mitglieder zu Ehrenmitgliedern. Diese besondere Auszeichnung erhielten Matthias Weber, Jürgen Weber, Detlef Heil, Martin Böhne und Rüdiger Spiegel für ihren langjährigen und prägenden Einsatz für die SG Viktoria Bronnzell.

Auch zahlreiche Vereinsjubilare wurden geehrt. Für 70 Jahre Mitgliedschaft wurde Berthold Seuring ausgezeichnet, für 60 Jahre Reinhard Hofmann. Auf 50 Jahre Vereinstreue blicken Thomas Malkmus, Holger Schwan, Jürgen Rützel und Uta Wiegand zurück, auf 40 Jahre Mitgliedschaft Paul Schneider und 25 Jahre Stefan Böhm. 

Quelle: www.osthessen-news.de

4. AH-Turner-Cup – Viktoria Bronnzell setzt sich die Krone auf

Die alten Herren der SG Viktoria Bronnzell haben sich die Krone aufgesetzt und den 4. AH-Turner-Cup von FT Fulda gewonnen. In einem spannenden Finale setzte sich die Viktoria in der Heinrich-Gellings-Halle mit 1:0 gegen die SG Kerzell/Löschenrod durch. Ausrichter FT Fulda konnte darüber hinaus auf ein abermals gelungenes Turnier zurückblicken.

Bereits im Eröffnungsspiel setzte Daniel Pätzold ein frühes Ausrufezeichen: Keine Minute war gespielt, als er mit dem ersten Turniertreffer die SG Dipperz gegen den FSV Steinau/Steinhaus in Führung brachte und damit den Grundstein für einen gelungenen Auftakt legte. Auch der RSV Petersberg startete mit einem deutlichen Sieg überzeugend in die Gruppe A.

Nach der Auftaktniederlage steigerte sich auch Steinau/Steinhaus deutlich. Angeführt vom Sturmduo Sebastian Büttner und Uwe Hillenbrand kämpfte sich der FSV eindrucksvoll zurück und sicherte sich schließlich den Gruppensieg. Dahinter entwickelte sich ein enges Rennen um Platz zwei zwischen der SG Dipperz und dem RSV Petersberg. Das direkte Duell entschied der RSV mit 1:0 für sich und zog dank des besseren Torverhältnisses noch an Dipperz vorbei ins Halbfinale ein. Turnierneuling SG Johannesberg sowie Gastgeber FT Fulda zeigten zwar großen Einsatz, konnten aber nicht in den Kampf um die Halbfinalplätze eingreifen.

Auch in Gruppe B fiel die Entscheidung um Platz zwei erst anhand des Torverhältnisses. Unangefochten an der Spitze marschierte die SG Kerzell/Löschenrod durch die Vorrunde und gab lediglich beim Unentschieden gegen den PSV Blau-Gelb Fulda einen Punkt ab. Dahinter lieferten sich Titelverteidiger SV Hofbieber und die SG Viktoria Bronnzell ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Hofbieber steigerte sich nach verhaltenem Start deutlich und kam unter anderem dank mehrerer Glanzparaden des überraschenderweise im Tor stehenden Alexander Scholz auf sieben Punkte – verpasste den Einzug ins Halbfinale jedoch denkbar knapp. Bronnzell zog aufgrund des besseren Torverhältnisses in die K.O-Runde ein. Die SG Schweben/Magdlos sowie der PSV Blau-Gelb Fulda belegten die Plätze vier und fünf.

Im ersten Halbfinale setzte sich die Bronnzell, trainiert von Jürgen Weber, mit 3:1 gegen Steinau/Steinhaus durch. Noch torreicher verlief das zweite Halbfinale, in dem die SG Kerzell/Löschenrod den RSV Petersberg knapp mit 5:4 bezwang. Das anschließende Neunmeterschießen um Platz drei entschied der FSV Steinau/Steinhaus gegen den RSV Petersberg für sich. Im Finale lieferten sich Bronnzell und Kerzell/Löschenrod ein spannendes Duell auf Augenhöhe. Am Ende entschied ein Treffer die Partie zugunsten der SG Viktoria Bronnzell, die sich mit einem 1:0-Erfolg den Turniersieg sicherte. Nach dem sportlichen Teil ließen alle Teams den Turniertag gemeinsam im Clubheim von FT Fulda ausklingen. Unter der souveränen Leitung von Schiedsrichter Lars Hütsch, unterstützt von Carsten Seifert und Siegfried Löhmer, bot das Hallenturnier der Fuldaer Turnerschaft spannenden Budenzauber und zahlreiche enge Entscheidungen. Die Fuldaer Turnerschaft bedankte sich bei allen teilnehmenden Mannschaften, den Schiedsrichtern, den zahlreichen Helfern sowie den Zuschauern für ein gelungenes Turnier.

Für die Finalisten standen folgende Spieler auf dem Parkett:

SG Kerzell/Löschenrod:

Patrik Hasenauer, Alexander Lembke, Timo Hasenauer, Tony Rausch, Kevin Junk, Mirko Gerhard, Marcel Junk, Frederik Dalitz, Igor Ristevski

SG Viktoria Bronnzell:

Matthias Filber, Andreas Manger, Lukas Arguimbau, Tarek Belaarbi, Jochen Wieland, Marius Arguimbau, Joshua Böhne, Marcel Quell, Christian Germand, Lüneyt Özder

Halbfinale

Steinau/Steinhaus – Bronnzell 1:3

Kerzell/Löschenrod – RSV Petersberg 5:4

Spiel um Platz 3

Steinau/Steinhaus – Petersberg 3:2

Finale

Bronnzell – Kerzell/Löschenrod 1:0

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Sehr geehrte Mitglieder,

wir laden zur Jahreshauptversammlung


am Freitag, 04. April 2025, 20 Uhr,
in das Vereinslokal Jägerhaus – Wintergarten –

ein.


Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Totenehrung
  3. Bestellung von zwei Beurkundern
  4. Ehrungen
  5. Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung (kann eingesehen werden bei
    Christina Weiss)
  6. Berichte über die Lage des Vereins:
    a) Allgemein
    b) Fußball: Jugend, Senioren, Alte Herren
    c) Kinderturnen
    d) Tischtennis
    e) Kassierer
    f) Kassenprüfer
  7. Entlastung des Vorstandes
  8. Neuwahl von zwei Kassenprüfern
  9. Behandlung von Anträgen
  10. Verschiedenes

Anträge an die Versammlung bitten wir bis 28.03.2025 bei unserem 1. Vorsitzenden Martin Böhne, Fasaneriestraße 2, 36043 Fulda-Bronnzell, einzureichen.


Wir freuen uns über Ihr Kommen zur diesjährigen Jahreshauptversammlung.


Mit sportlichen Grüßen
Der Vorstand

Einladung im PDF-Format

AH Hallenkreismeister

Am Sonntag wurde im Zuge des der Seniorenhallenkreismeisterschaften auch der Sieger bei den Alten Herren ermittelt. Da nur zwei Teams gemeldet hatten, fand nur ein Finale gegen die AH des RSV Petersberg statt. Dieses Finale, das in zweimal 15 Minuten ihren Sieger ermittelte, entschied unsere AH in einer spannenden Partie knapp mit 4:3 für sich und konnte damit die Hallenkreismeisterschaften feiern.

JHV-Einladung

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Die SG Viktoria Bronnzell lädt alle ihre Mitglieder herzlich ein zur:

Jahreshauptversammlung

Am 03. März 2023, 20:00 Uhr

In unserem Vereinslokal Jägerhaus – Wintergarten

Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung 
  2. Totenehrung
  3. Bestellung von zwei Beurkundern
  4. Ehrungen
  5. Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung (kann eingesehen werden bei Schriftführerin Christina Weiss)
  6. Berichte über die Lage des Vereins:
    • Allgemein
    • Fussball: Jugend, Senioren, Alte Herren 
    • Tischtennis
    • Kinderturnen
    • Hauptkassierer
    • Kassenprüfer
  7. Entlastung des Vorstandes
  8. Neuwahl von zwei Kassenprüfern
  9. Ehrenamtspauschale
  10. Behandlung von weiteren Anträgen
  11. Verschiedenes

Über Ihre Teilnahme freuen wir uns. 

Anträge an die Versammlung bitten wir bis 24.02.2023 bei unserem 1. Vorsitzenden Martin Böhne, Fasaneriestr. 2, 36043 Fulda-Bronnzell, einzureichen. 

Mit sportlichen Grüßen 

i. A.: C. Weiss, Schriftführerin 

„JFV Viktoria als Marke etabliert“ – HFV erkennt die Fusion an

Die Mitglieder hatten bereits zugestimmt, auch der HFV hat nun die „Fusion light“ im Fuldaer Juniorenfußball anerkannt: Der JFV Viktoria Fulda wird zum 1. Juli in die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz eingegliedert, die Teams laufen ab sofort alle unter dem Namen der SGB auf. Damit endet eine mehr als neunjährige Erfolgsgeschichte als Jugendförderverein.

Thomas Dreifürst, der Vorsitzende des JFV Viktoria Fulda, hat die Bestätigung vom HFV am Freitagabend per Mail bekommen: Das Verbandspräsidium hat demnach die Fusion mit Wirkung vom 1. Juli 2021 anerkannt. Nun stehen noch zwei weitere, formale Schritte an: Der Verbandsjugendausschuss muss zustimmen, dass die Spielklassen vom JFV auf die SG Barockstadt übergehen, die Teams also da weiterspielen dürfen, wo sie bisher spielen. Und der Verein JFV Viktoria Fulda muss aus dem Vereinsregister mit Wirkung eben jenes 1. Juli gelöscht werden.

Über neun Jahre gibt es den JFV, der am 23. April 2012 gegründet wurde. „Wenn man so zurückblickt, haben wir als Verein viel erreicht, wir haben die Jugendarbeit in Osthessen vorangebracht, sportliche Erfolge verzeichnet und ein ordentliches Management hinbekommen“, so Dreifürst, der den Verantwortlichen der SGB versprechen kann, „dass wir einen sehr gut geführten und strukturierten Verein übergeben“. Man könne ganz klar behaupten, „dass wir uns unter dem Namen JFV Viktoria als Marke etabliert haben, man kennt uns hessenweit, teilweise bundesweit. Das sieht man an den Nachfragen von den jeweiligen NLZs, sodass wir mehr als zufrieden sein können“. Die Mitglieder können nun selbst entscheiden, ob sie ebenfalls mit zur SG Barockstadt gehen wollen, Dreifürst jedenfalls wird künftig eher im Hintergrund arbeiten: „Ich werde bestimmt noch etwas bewegen wollen, aber für mich geht es jetzt ohne ein Amt weiter“.

Quelle: https://www.osthessen-zeitung.de
Foto: Svenja Müller

HFV-Vorstand beschließt Abbruch – Hessenliga ausgenommen

Der HFV hat nun per Umlaufverfahren final entschieden, dass die vom HFV organisierten Meisterschaftswettbewerbe inklusive des Ü-Bereichs und Futsal-Ligaspielbetriebs, sowie die vom Verband in Spielrunden organisierten Spiele der Spielzeit 2020/2021 im Herren-, Frauen-, sowie Juniorinnen- und Juniorenbereich mit sofortiger Wirkung abgebrochen und annulliert werden. Eine Ausnahme bilden die Hessenligen und die Pokalwettbewerbe.

Ausgenommen von der Entscheidung über die Annullierung sind die Spielklassen der Lotto Hessenliga im Herrenbereich, die Hessenliga im Frauenbereich, die Hessenligen der A-, B- und C-Junioren sowie die Hessenliga der B-Juniorinnen. Für diese Spielklassen erfolgt eine gesonderte Entscheidung durch den Verbandsvorstand im Hinblick auf die Wertung bzw. Annullierung dieser Spielklassen, einschließlich der hierzu erforderlichen Regelungen. Der entsprechende Beschluss wurde einstimmig gefasst.

Die Entscheidung des HFV bezieht sich auf die Meisterschaftswettbewerbe der oben genannten Bereiche einschließlich der dazugehörigen Qualifikations-, Entscheidungs-, Aufstiegs- und Relegationsspiele im Zuständigkeitsbereich des HFV und der vom Verband in Spielrunden organisierten Spiele (zum Beispiel Spiele von Mannschaften außer Konkurrenz). Die Pokalwettbewerbe sind hingegen von dieser Entscheidung gänzlich ausgenommen. Auch die Entscheidung über die Wertung der Lotto Hessenliga, der Hessenligen der A-, B- und C-Junioren sowie der B-Juniorinnen Hessenliga ist zunächst aus dem jetzigen Beschluss ausgeklammert. Eine entsprechende Entscheidung bezüglich der Wertung dieser Spielklassen soll erst zu einem späteren Zeitpunkt getroffen werden, insbesondere auch deswegen, da andere Landesverbände, die gegebenenfalls auch dazu berechtigt wären, Aufsteiger an übergeordnete Ligen zu melden, noch keine abschließende Entscheidung dazu gefällt haben.

„Das nun abgeschlossene Umlaufverfahren hat erwartungsgemäß den Prozess und das Diskussionsergebnis der letzten Sitzung des Verbandsvorstandes einstimmig bestätigt, so dass die von der überwiegenden Anzahl der Vereine gewünschte Klarheit herrscht. Nun hoffen wir darauf, dass wir die kommende Saison 2021/22 wieder regulär austragen und sportlich auf dem Platz abschließen können“, sagte HFV-Präsident Stefan Reuß.

Quelle: https://www.osthessen-zeitung.del

Der Hessische Fußball-Verband steht vor Abbruch der Meisterschaftsrunde

Jetzt ist es raus: Der Hessische Fußball-Verband (HFV) steht vor einem Abbruch und einer damit einhergehenden Annullierung der vom HFV organisierten Meisterschaftswettbewerbe (einschließlich aller Entscheidungs-, Aufstiegs- und Relegationsspiele, des Ü-Bereichs und Futsal-Ligaspielbetriebs) sowie der vom Verband in Spielrunden organisierten Spiele der Spielzeit 2020/2021 im Herren-, Frauen- sowie Juniorinnen- und Juniorenbereich unter Berücksichtigung der Schnittstellen zu übergeordneten Verbänden.

Diese die Schnittstellen betreffende Spielklassen sind die Lotto-Hessenliga im Herrenbereich, die Hessenliga im Frauenbereich, die Hessenligen der A-, B- und C-Junioren sowie die Hessenliga der B-Juniorinnen. Für diese Spielklassen erfolgt eine gesonderte Entscheidung durch den Verbandsvorstand im Hinblick auf die Wertung beziehungsweise Annullierung. Die Pokalwettbewerbe sind davon nicht betroffen. Die HFV-Verbandsvorstandssitzung am Samstag zeichnete diesbezüglich ein einstimmiges Meinungsbild, das nun noch in einem Umlaufverfahren fixiert werden muss. Über das Ergebnis dieses Verfahrens wird gesondert informiert.

Hinrunde könnte sowieso nicht abgeschlossen werden

HFV-Präsident …Archivfoto: O|N / Martin Engel

Nach den Beschlüssen der Konferenz der Ministerpräsident:innen sowie der Bundeskanzlerin vom 22. März und der daraus resultierten Verfügungslage mit deren Auswirkungen auf den Spielbetrieb ist eine adäquate und für alle Beteiligten zumutbare sportliche Beendigung der Meisterschaftswettbewerbe unter Berücksichtigung der vorliegenden pandemiebedingten Gesamtsituation mit aktuell steigenden Inzidenzzahlen nicht mehr möglich. Ausgehend und aufgrund der einschränkenden Regelungen der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Hessen mit Laufzeit bis zum 18. April 2021 und der Notwendigkeit eines grundsätzlich erforderlichen und angemessenen Trainingsvorlaufes, ist es schon jetzt in einer großen Anzahl der Spielklassen absehbar, dass dort, selbst bei Trainingsstart unmittelbar nach dem 18. April  2021, eine Hinrunde nicht vollständig abgeschlossen werden könnte.

Das Präsidium des Hessischen Fußball-Verbandes wird daher einen entsprechenden Antrag auf Saisonabbruch und Annullierung stellen. Die finale Entscheidung hierzu wird durch den Verbandsvorstand in einem formalen Umlaufverfahren getroffen. Danach würde durch den Abbruch die Saison, abgesehen von den oben genannten Ausnahmen, annulliert werden. Somit würde kein Aufstieg und kein Abstieg stattfinden. Bezüglich des Umgangs von Ligen mit Schnittstellen zu anderen Verbänden stehen noch Entscheidungen von übergeordneten Verbänden aus, inwiefern die Themen Aufstieg in die höhere Liga beziehungsweise Abstieg aus der übergeordneten Liga behandelt werden.

Einstimmiges Meinungsbild

Der Umgang mit der aktuellen Spielzeit wurde sorgsam und weitsichtig vorbereitet. Auch der Aspekt der Verlängerung der Saison wurde dabei betrachtet. Das Ergebnis der vorangegangenen Vorstandssitzung am 11. März sowie die sich daran anschließenden Kreiskonferenzen und Befragungen der Vereine sind in die heutige Meinungsbildung eingeflossen. Das daraus entstandene Meinungsbild der Kreise, der Fortgang des Spielbetriebs, die aktuelle Situation und Verordnungslage bezüglich der Corona-Pandemie sowie die nähere Zukunftsperspektive führten zu einem eindeutigen Meinungsbild innerhalb des HFV-Verbandsvorstandes.

„Natürlich fällt es uns nicht leicht, diesen Schritt zu gehen, da wir dafür stehen, den Vereinen die Wettbewerbsspielmöglichkeit zu bieten. Wir stehen für den Fußball und wollen, dass Fußball gespielt wird. Aber dieser Weg der Entscheidungsfindung ist kein Schnellschuss, sondern ein sorgsam vorbereiteter, breit abgestimmter und wohl überlegter Prozess“, sagte HFV-Präsident Stefan Reuß und fügte hinzu: „Jede andere Möglichkeit wäre in der aktuellen Situation mit den im Laufe der Pandemie erworbenen Erfahrungswerten unseren Mitgliedern gegenüber nicht zu vertreten gewesen.“ 

Quelle: https://osthessen-news.de
Foto: Der Hessische Fußball-Verband steht vor dem Abbruch der Meisterschaftsrunde. Archivfoto: O|N / Carina Jirsch

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