Ein Konter reicht aus: Bronnzell verliert erneut

Die SG Bronnzell hat auch die zweite Partie unter Neu-Coach Johannes Ihrig verloren: Im Aufsteigerduell musste sich die Viktoria trotz zahlreicher guter Chancen dem 1. FC Schwalmstadt mit 0:1 (0:0) geschlagen geben und hat es verpasst, im Kampf um den Klassenerhalt wichtige Punkte einzufahren.

„Das hätten wir nicht verlieren dürfen“, haderte Johannes Ihrig unmittelbar nach dem Abpfiff: „Die Möglichkeiten waren da, wir waren aber zu unsauber in den Abschlüssen. Für den Gegner hat eine Kontersituation gereicht, das ist extrem bitter. Wir sind sehr enttäuscht.“ Nach einer knappen Stunde konterten die Gäste aus Nordhessen die Viktoria gnadenlos aus, die Hausherren wussten sich am Ende nur noch mit einem Foul zu behelfen – Schiedsrichter Aziz Haj Nasr aus Baunatal zeigte folgerichtig auf den Punkt, Carlo Breves verwandelte den Strafstoß souverän. Es sollte der einzige Treffer des Tages bleiben, auch wenn die Bronnzeller vor allem in den Schlussminuten nochmal alles nach vorne warfen. „Ich kann gar nicht sagen, ob der Elfmeter berechtigt war, da standen zwei oder drei Spieler von uns drum herum“, analysierte Ihrig die Situation: „Aber wenn er den gibt, muss er auf der anderen Seite vielleicht auch einen Handelfmeter pfeifen. Ich will es aber gar nicht am Schiedsrichter festmachen. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen.“ 

Schon im ersten Durchgang war die Chancenverwertung das Manko auf Seiten der Gastgeber – gleich mehrere Hochkaräter ließen die Bronnzeller ungenutzt und mussten dann nach dem Seitenwechsel das bittere 0:1 vom Elfmeterpunkt hinnehmen. „Die Mannschaft hat alles reingeworfen. Das ist eigentlich das Schlimme, dass wir so viel investiert haben und dann wieder mit leeren Händen dastehen“, konstatierte Johannes Ihrig: „Wir müssen gerade vor dem Tor zielstrebiger werden. Wenn uns das gelingt, bin ich zuversichtlich, dass wir auch wieder Spiele gewinnen werden.“ Für die Viktoria war es bereits die siebte Niederlage im elften Saisonspiel und die zweite Niederlage in Folge nach der Trennung von Ex-Coach Zlatko Radic. Am kommenden Wochenende reisen die Bronnzeller nach Vellmar und wollen den Bock beim OSC endlich umstoßen.

Bronnzell: Ihrig; Schneider, Lilly, Pecks, Breunung, Weber, Weiss, Jordan, Horenkamp, Ruppel, Fromm

Schwalmstadt: Sacir; Malakcioglu, Moise, Bernhardt, Konjarski, Bevers, Almeida, Ruppel, Kurz, Fagundes, Zahrndt

Schiedsrichter: Aziz Haj Nasr (Baunatal)

Tore: 0:1 Carlo Breves (55., Foulelfmeter)

Zuschauer: 120

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

Bild: www.tomafocus.de/

Trainerwechsel verpufft: 0:3 im Kellerduell

Erstmal kein positiver Effekt nach dem Trainerwechsel: Die SG Bronnzell tut sich in der Fußball-Verbandsliga weiterhin schwer und verlor das Sechs-Punkte-Spiel am Samstag beim bisher sieglosen Aufsteiger Tuspo Grebenstein mit 0:3 (0:0). Hinzu kam ein Platzverweis in der Schlussphase, den Johannes Ihrig bei seinem Comeback als Chefcoach an der Seitenlinie miterleben musste.

Die Gefühlswelten sprachen Bände nach Abpfiff: Grebenstein stand bisher mit drei Pünktchen da und feierte den ersten Sieg nach der Rückkehr in die Verbandsliga, Bronnzell rutschte dadurch tiefer in den Abstiegskampf und Johannes Ihrig, der unter der Woche für Zlatko Radic übernahm, hat wohl viel Arbeit vor sich. „Wir werden jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern brauchen eine Jetzt-erst-recht-Mentalität“, kündigte er direkt nach Abpfiff an.

Über das Spiel selbst gab es nicht allzu viel zu erzählen: Im ersten Durchgang lauerte Grebenstein bereits auf Konter, während den Gästen die zündende Idee mit Ball fehlte. Nach dem Seitenwechsel war es dann Marvin Schmidt, der das Spiel mit einem Hattrick im Alleingang zugunsten des Aufsteigers entschied: Die Viktoria kam zwar gut aus der Kabine und verbuchte zahlreiche Standardsituationen, doch konnte kein Kapital schlagen. Die Kette spielte hinten auf Abseits, Schmidt war durch, wurde nicht zurückgepfiffen, und traf per Heber über Benedikt Ihrig zur Führung. Doch es kam noch dicker: Schmidt machte den Doppelschlag nur drei wenige Minuten später perfekt, während Marco Weiß danach per Kopf die einzig echte Möglichkeit auf den Anschlusstreffer vergab. Mit einer super Einzelaktion machte Grebensteins Matchwinner dann den Deckel drauf.

Zudem erlebte Bronnzells Joker Can Ay das Ende des Spiels nicht mehr auf dem Platz mit. In der Schlussphase wollte er einen Elfmeter haben, den der Schiri nicht pfiff – darauf folgten hitzige Diskussionen, Schiri Bejamin Hanna schickte Ay mit Rot vom Platz. Es passte zum gebrauchten Tag der Bronnzeller, die sich die Niederlage selbst zuschrieben: „Wir wussten schon, dass der Gegner über Konter spielen will. Darauf waren wir auch vorbereitet, aber wir haben selbst die Fehler gemacht, als wir in der Vorwärtsbewegung waren. So sind die Tore gefallen“, sagte Ihrig, der zwei Tage und eine Trainingseinheit hatte, um das Team auf das Spiel vorzubereiten. Zuvor habe es zwar schon Gespräche noch mit Zlatko Radic gegeben, „und die Vorbereitung hätte auch gereicht“, so Ihrig – doch von den Bronnzellern war es am Ende in diesem Kellerduell „von A bis Z nicht gut genug von uns“.

Grebenstein: S. Schmidt, T. Schmidt, Uhl, Fried, Cavdar, M. Schmidt (88. Bezhelev), Ungewickel, Uzzolino, Möller, Freitag, Koch (86. Janssen).

Bronnzell: Ihrig; Schneider, Lilly (75. Breitenbach), Pecks, Breunung, Marek Weber, Hohmann, Weiß, Marian Weber (64. Gaube), Jordan (80. T. Weber), Horenkamp (64. Ay).

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

Viktoria trennt sich von Zlatko Radic – Johannes Ihrig übernimmt

Fußball-Verbandsligist SG Viktoria Bronnzell und Trainer Zlatko Radic haben sich darauf verständigt, die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden. Der B-Lizenztrainer war im Sommer 2025 zur Viktoria gewechselt, schaffte mit dem Klub den Wiederaufstieg in die Verbandsliga.

Nach guten, offenen und vertrauensvollen Gesprächen sind beide Seiten gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, dass die Mannschaft in der aktuellen sportlichen Situation einen neuen Impuls benötigt. Nach neun Saisonspielen in der Verbandsliga und acht Punkten haben Verein und Trainer entschieden, einen Wechsel auf der Trainerposition vorzunehmen.

Mit Zlatko Radic verabschiedet sich die Viktoria von einem Trainer, dem der Verein insbesondere für seine Verlässlichkeit und seinen Einsatz großen Dank schuldet. Radic hatte der SG Viktoria Bronnzell bereits im Frühjahr 2025 seine Zusage gegeben – zu einem Zeitpunkt, als noch nicht feststand, ob der Verein in der Saison 2025/26 in der Verbandsliga oder in der Gruppenliga antreten würde. Nach dem Abstieg in die Gruppenliga stand Zlatko zu seinem Wort und übernahm die Mannschaft wie vereinbart. Gemeinsam gelang anschließend der direkte Wiederaufstieg: Mit der Meisterschaft in der Gruppenliga 2025/26 führte Radic die Viktoria auf direktem Weg zurück in die Verbandsliga.

„Zlatko hat Verantwortung übernommen“

„Zlatko hat in einer für unseren Verein nicht einfachen Situation zu seinem Wort gestanden und Verantwortung übernommen. Das ist alles andere als selbstverständlich und dafür gebührt ihm unser großer Dank. Mit der Meisterschaft und dem direkten Wiederaufstieg hat er einen wichtigen Anteil an einem besonderen Kapitel unserer Vereinsgeschichte. Nach den offenen Gesprächen der vergangenen Tage sind wir gemeinsam zu der Überzeugung gekommen, dass die Mannschaft in der jetzigen Situation einen neuen Impuls benötigt. Diese Entscheidung schmälert in keiner Weise, was Zlatko für die Viktoria geleistet hat“, erklärt der Sportliche Leiter Timo Möller.

„Mit Johannes haben wir eine Lösung, die keine lange Eingewöhnungszeit benötigt“

Die Verantwortung für die Mannschaft übernimmt ab sofort der bisherige Co-Trainer Johannes Ihrig. Ihrig kennt die Mannschaft und das Umfeld bestens und wird das Team auf die kommenden Aufgaben in der Verbandsliga vorbereiten. „Mit Johannes haben wir eine Lösung, die keine lange Eingewöhnungszeit benötigt. Er kennt die Mannschaft, die Abläufe und unsere Situation sehr genau. Wir haben großes Vertrauen darin, dass er gemeinsam mit dem Team die kommenden Aufgaben mit voller Energie angehen wird“, so Möller.

Die SG Viktoria Bronnzell bedankt sich bei Zlatko Radic ausdrücklich für die geleistete Arbeit, seinen Einsatz und die jederzeit offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit. „Wir wünschen Zlatko für seine persönliche und sportliche Zukunft alles Gute und viel Erfolg“.

Quelle: www.osthessen-news.de

Bronnzell verliert nach starker erster Hälfte klar gegen Dörnberg

Die Viktoria Bronnzell hat gegen den FSV Dörnberg mit 1:4 (1:0) verloren. Für Bronnzell bedeutet es weiterhin einen Abstiegsplatz. Jan-Niklas Jordan brachte die Gastgeber in der 34. Minute früh in Führung.

Nach der Pause drehte Dörnberg die Partie. Sandro Bätzing (53.) glich aus, Toni Dombai traf doppelt (61., 82.). Leon Göbel sorgte in der Schlussminute für den Endstand. Für Diskussionen sorgte zudem eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung in der ersten Halbzeit. Bronnzell konnte nach der Pause nicht mehr an die starke erste Hälfte anknüpfen. Und somit ist nach dem 4:1-Erfolg letzte Woche eine 1:4-Niederlage auf der Anzeige.

Statistik:
Viktoria Bronnzell: Ihrig, Schneider, Hohmann, Pecks, Breitenbach, Ruppel, Weiss, Jordan, Weber, Ay, Weber

FSV Dörnberg: Hernandez, Lotzgeselle, Müller, Braul, Dietz, Hansch, Mc Galty, Schaumburg, Bley, Bätzing, Dombai

Schiedsrichter: André Blank
Zuschauer: 200
Tore: 1:0 Jordan (34.), 1:1 Bätzing (53.), 1:2 Dombai (61.), 1:3 Dombai (82.), 1:4 Göbel (90.)

Quelle: www.osthessen-news.de

Joker entscheiden Sechs-Punkte-Spiel für Bronnzell

Mit drei ganz wichtigen Punkten im Gepäck konnte Fußball-Verbandsligist SG Bronnzell die Heimreise aus Lichtenau antreten. Gegen den direkten Konkurrenten im Tabellenkeller landete die Viktoria nach Rückstand einen hochverdienten 4:1 (1:1)-Sieg, machte es aber lange unnötig spannend.

Was am Ende nach einem souveränen Sieg aussieht, war über weite Strecken der Partie ein ganz hartes Stück Arbeit. Bronnzell war zwar über die gesamte Spieldauer die überlegene Mannschaft, ging aber zu fahrlässig mit seinen Torchancen um und musste deshalb bis in die Schlussphase zittern. Erst vier Minuten vor Ende der regulären Spielzeit machte Marian Weber mit seinem ersten Verbandsligatreffer zum 3:1 aus 20 Metern den Sack zu. Wenig später erhöhte Linus Gaube nach schöner Vorarbeit von Can Ay noch zum 4:1-Endstand und sorgte damit für große Erleichterung bei Bronnzell. „Das war ein typisches Sechs-Punkte-Spiel. Wir wollten unsere beste Saisonleistung aus dem letzten Spiel bestätigen, uns endlich mit drei Punkten belohnen und das haben wir geschafft. Es war ein ganz wichtiger Sieg für uns, um den Anschluss ins Tabellenmittelfeld herzustellen“, war Bronnzells Trainer Zlatko Radic hochzufrieden mit dem Auftritt seines Teams. 

Bronnzell knüpfte zwar nahtlos an die starke Leistung vom 3:3 im Derby gegen Eichenzell an, rannte aber schon früh einem Rückstand hinterher, als ein Ballverlust im Mittelfeld eiskalt bestraft wurde. „Wir haben Moral bewiesen und schon in der ersten Halbzeit viele Chancen gehabt“, erklärte Radic. Unter anderem scheiterte Marek Weber per Elfmeter an Lichtenaus Keeper Maik Schemme und auch Niklas Breunung aus kurzer Distanz nach einer Ecke und Diego Fromm mit seinem Abschluss aus elf Metern konnten die Kugel nicht im Kasten unterbringen. Erst nach einer guten halben Stunde sorgte Franz Ruppel für den längst überfälligen Ausgleich, als er eine hohe Hereingabe aus kurzer Distanz über die Linie stocherte. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff konnte Bronnzell die Partie dann endlich drehen: Rückkehrer Can Ay, der nach einem Jahr beim SV Steinbach wieder für Bronnzell aufläuft, traf aus ganz spitzem Winkel zum 2:1. Bis auf einen Kopfball, der am Pfosten landete, ließ Bronnzell mit der Führung im Rücken nichts mehr zu und legte vorne noch zwei späte Treffer nach. „Wir haben uns heute als Mannschaft präsentiert und vor allem die Einwechselspieler haben es sehr gut gemacht“, freute sich Radic, der mit seinen Wechseln ein goldenes Händchen bewies: Alle vier Bronnzeller Torschützen kamen von der Bank. 

Lichtenau: Schemme; Vidal Gadea, Koteliukh, Vasylchenko, Tymkiv (63. Theil), Cucu, Grosu, Petac, Gippert (26. Hoffmann), Kugler, Elkennawi Elsherbini (69. Kotil) 

Bronnzell: Ihrig; Schneider, Lilly (19. Ruppel), Pecks, Breunung, Mare. Weber (85. Jordan), Hohmann, Weiss, Arnold (37. Ay), Breitenbach (72. Mari. Weber), Fromm (79. Gaube)

Schiedsrichter: Paul Bräuer (Nordhausen)

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

Sechs Tore im Derby: Britannia und Viktoria liefern sich intensives Match

Schiedlich, friedlich trennten sich der FC Britannia Eichenzell und Aufsteiger Viktoria Bronnzell am Dienstagabend im Derby der Fußball-Verbandsliga Nord: Nach intensiven 90 Minuten gab es allerdings keinen Sieger: Das Duell endete mit einem insgesamt leistungsgerechten 3:3 (2:2)-Unentschieden.

Der jeweils eine Zähler hilft beiden Teams im Tabellenkeller nicht so wirklich weiter. Bronnzell verspielte zunächst eine frühe 2:0-Führung, ging in der Schlussphase erneut in Führung. Zum wichtigen und prestigeträchtigen Auswärtssieg reichte es letztlich nicht.

Dabei brachte Bronnzells Toreversicherung Marek Weber sein Team früh mit einem Doppelschlag in Führung. Zunächst per Handelfmeter (17.), anschließend nach einer Unsicherheit der Eichenzeller Abwehr und Querpass von Niklas Breunung zum 0:2 (20.).

Doch Eichenzell kämpfte sich ins Spiel zurück: Zunächst verkürzte Philipp Pfeiffer nach Zuspiel von David Heil zum 1:2 und wenig später hämmerte Heil aus spitzem Winkel das runde Leder per Direktabnahme ins lange Eck – der Ausgleich vor der Halbzeitpause. Das Derby wurde nun hitziger mit ein wenig Gerangel und Geschubse. Der souveräne Schiedsrichter Mirko Vukovic hatte aber alles im Griff und verteilte einige Gelbe Karten.

In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel umkämpft mit leichten Vorteilen für Bronnzell. Eichenzell blieb aber auch gefährlich. Arnis Mulaj traf die Latte. Dann wehrt Marius Grösch eine Bronnzeller Gelegenheit kurz vor der Torlinie ab. Beide Teams hatten die Führung auf dem Fuß. Diese erzielte dann in der 76. Minute Tim Horenkamp erneut die Führung für die Gäste. Sechs Minuten später glich Arnis Mulaj für die Eichenzeller zum 3:3-Endstand aus. Ein wildes Derby unter dem neuen LED-Flutlicht in Eichenzell.

FC Britannia Eichenzell: Mohr; Nitz, Pfeiffer, Fuchs, Grösch, Müller, Fröhlich, Heil, Bardhushi, Schlager, Mulaj

SG Viktoria Bronnzell: Ihrig; Schneider, Lilly, Pecks, Breunung, Weber, Hohmann, Weiss, Ay, Arnold, Ruppel

Schiedsrichter: Mirko Vukovic (Eschersheim)

Zuschauer: 500

Tore: 0:1 Marek Weber (17., Handelfmeter), 0:2 Marek Weber (20.), 1:2 Philipp Pfeiffer (35.), 2:2 David Heil (42.), 2:3 Tim Horenkamp (76.), 3:3 Arnis Mulaj (82.).

Quelle: www.osthessen-news.de
Bilder: www.osthessen-news.de
Video: www.torgranate.de

Derbysieg geht an Flieden

Freude im Königreich: Am sechsten Spieltag der Fußball-Verbandsliga Nord konnte der SV Buchonia Flieden seinen ersten Saisonsieg feiern. Die Buchonen gewannen im Derby gegen Aufsteiger SG Viktoria Bronnzell mit 2:0 (2:0). Rund 400 Zuschauer verfolgten das Duell am Samstagnachmittag in Flieden.Bereits im ersten Abschnitt legte der Gastgeber unter Trainer Christian Kress den Grundstein.

Nach einem Doppelpass traf Akif Kovac nach 26 Minuten zum 1:0, dem Louis Larbig in der 34. Minute bereits das 2:0 folgen ließ. Bronnzell steckt mit vier Punkten nach sechs Spieltag etwas im Tabellenkeller fest, Flieden hat nun sieben Punkte und klettert auf den 12. Tabellenplatz.

SV Buchonia Flieden: Dickas; Zinkand, Schöppner, Jasching, Kullmann (56. Schäfer) – Chahibi, alles – Manss (69. Hossini), Kovac (90+3. Hauf), Sippel – Larbig (76. Müller).

SG Viktoria Bronnzell: Ihrig; Breitenbach (85. Tim Weber), Pecks, Schneider, Lilly – Breunung (46. Arnold), Weiss – Ay, Horenkamp (46. Hohmann), Fromm – Marek Weber (46. Marian Weber).

Schiedsrichter: Paul-Ioan Barbu (SVG Steinheim).
Zuschauer: 400
Tore: 1:0 Akif Kovac (26.), 2:0 Louis Larbig (34.)

Quelle: www.osthessen-news.de

Can Ay zurück nach Bronnzell

Bronnzell (pm/jah) – Kurz vor Ende des Transferfensters hat die SG Viktoria Bronnzell noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Can Ay kehrt nach einem Jahr beim SV Steinbach zurück zum Fußball-Verbandsligisten.

Der Kontakt zwischen Ay und der Viktoria war auch nach seinem Wechsel nach Steinbach nie abgerissen. In den vergangenen Tagen kam noch einmal Bewegung in die Gespräche, sodass die Rückkehr des Offensivspielers kurzfristig realisiert werden konnte.

„Wir sind sehr froh, dass wir den Transfer noch umsetzen konnten. Can kennt den Verein und unser Umfeld. Er gibt uns in der Offensive zusätzliche Flexibilität und ist ein junger Spieler, der in seiner Entwicklung noch nicht am Ende ist. Wir sind davon überzeugt, dass er bei uns die nächsten Schritte machen kann“, sagt Timo Möller, Sportlicher Leiter der SG Viktoria Bronnzell.

Nach einem Jahr beim SV Steinbach trägt Ay damit ab sofort wieder das Trikot der Viktoria.

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

Laufanalyse vom Sanitätshaus Spiegel bei der Viktoria

Ein paar Schritte über die Messplatte – und schon lässt sich einiges erkennen. Bei der SG Viktoria Bronnzell ging es am Mittwochabend einmal nicht um Tore oder Taktik, sondern um die Gesundheit der Spieler. Das Sanitätshaus Spiegel war auf dem Sportgelände zu Gast und bot Lauf- und Venenanalysen an.

Bei der Laufanalyse wird unter anderem geschaut, wie der Fuß aufsetzt und abrollt, wo besonders viel Druck entsteht und ob der Körper beim Laufen gleichmäßig belastet wird.

„Wir schauen, ob jemand physiologisch abrollt, ob es Defizite gibt und ob der Körperschwerpunkt symmetrisch verläuft oder stärker auf eine Seite verlagert ist“, erklärt Eiko Limmer, Orthopädie-Technikermeister beim Sanitätshaus Spiegel. Auch Unterschiede bei der Beinlänge oder auffällige Druckstellen können dabei sichtbar werden.

Gerade bei Fußballern ist das interessant. Knie, Rücken und Füße werden im Training und Spiel ordentlich beansprucht. Fehlstellungen müssen dabei nicht sofort Beschwerden machen – können aber irgendwann zum Problem werden. „Am Ende geht es auch um eine Leistungsoptimierung“, sagt Limmer. Durch eine passende Versorgung könne verhindert werden, „dass sich Probleme entwickeln, der Sportler ausfällt oder Beschwerden bekommt“. Gleichzeitig könne der Spieler seine Ausdauer besser einsetzen und seine Leistung steigern.

Auch im Verein kam die Aktion gut an. „Ich denke, dass so eine Laufanalyse eine sehr gute Geschichte ist, um bei den Jungs vielleicht doch die eine oder andere Fehlstellung aufzuzeigen“, sagt der sportliche Leiter Timo Möller.

Zeigt die Messung tatsächlich Auffälligkeiten, werden die Ergebnisse anschließend mit dem Spieler besprochen. „Wir zeigen den Jungs ihre Laufanalyse und schauen, wie sie abrollen und wo die Belastung besonders hoch ist“, erklärt Hannes Spiegel, angehender Orthopädie-Techniker.

Eine Möglichkeit können individuell angepasste Einlagen sein. Ob sie nötig sind, soll anschließend mit Hausarzt oder Orthopäden geklärt werden. Für Spiegel geht es vor allem darum, gar nicht erst so weit zu kommen, dass Beschwerden entstehen: „Man bekommt sehr schnell Knieprobleme oder Rückenschmerzen. Bei unserer Analyse geht es einfach darum, dem Ganzen vorzubeugen.“

Quelle: www.osthessen-news.de

Kreispokal Fulda – Nach 0:1 in Langenbieber: Bronnzell per Urteil weiter

Die SG Bronnzell war als einer der Favoriten im Fußball-Kreispokal Fulda gestartet und in Runde zwei vor einigen Wochen in Langenbieber (0:1) sensationell gestolpert. Doch nun gibt es eine Wende: Langenbieber setzte einen Spieler ohne Foto in der DFB-net-Datenbank ein, der sich auch nicht ausweisen konnte. Das Urteil hat Bestand: Bronnzell ist eine Runde weiter.

Das Kreissportgericht Fulda hat am Wochenende diverse Urteile gesprochen. Auch um das 1:0 des TSV Langenbieber im Pokal gegen Verbandsligist Bronnzell geht es. Die Rhöner hätten einen Spieler eingesetzt, für den kein Bild im DFB-Net hinterlegt war. Auch einen Ausweis habe er nicht vorgelegt, und der Spieler wurde davor schon zweimal „ohne Bild“ eingesetzt, hatte sich dabei aber zumindest noch ausgewiesen, wie Andreas Hoffmann als Vorsitzender des Kreissportgerichts Fulda erklärt. Anschließend wurde die Partie nachträglich für Bronnzell gewertet. Der TSV Langenbieber habe nun seinen Einspruch gegen die Wertung „zurückgenommen“, so Hoffmann. Damit steht die Viktoria doch noch im Achtelfinale und spielt dort gegen den Sieger aus dem Spiel Kerzell gegen Borussia Fulda, die am Donnerstagabend gegeneinander antreten. Auf die Helvetia oder die Borussen würde also ein tolles Achtelfinal-Heimspiel warten.

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

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