5. Sieg in Folge: Viktoria siegt knapp bei CSC 03 Kassel

Am Sonntag, den 30.10.2022 konnte sich unsere erste Mannschaft zu Gast beim CSC 03 Kassel mit 0:1 (0:0) durchsetzen. Den Siegtreffer erzielte Marek Weber nach Vorlage von Kilian Sandner. Unsere SG Bronnzell steht mit 26 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz der Verbandsliga Nord.

Die Pressestimmen zum Spiel findet ihr unten.

CSC Kassel: Wanduch; Kauf, Fetahi, Reuter, Gül (76. Salkovic), Schrader, Matys (58. Käthner), Itter (80. Keßebohm), Bode, Schilling (58. Bindbeutel), Heussner.
SG Bronnzell: Ritzel; Pecks, Weber, Hohmann, Weiss (56. Ruppert), Horenkamp, Sandner (68. Pfeiffer), Dugan, Sternstein (90. Milenkovski), Balzer, Schneider.
Schiedsrichter: Jan-Philipp Finkler (FSV Widdershausen).
Zuschauer: 150.
Tor: 0:1 Marek Weber (61.).

torgranate.de / Tino Weingarten

Marek Weber schießt SG Bronnzell auf Platz zwei

ERFOLG IM SPITZENSPIEL

Die Erfolgsgeschichte der SG Bronnzell geht weiter: Die Viktoria gewann das Spitzenspiel beim CSC Kassel und springt auf Platz zwei der Verbandsliga.

Nicht unerwartet bremst Stefan Dresel, Trainer des Aufsteigers, die Euphorie um die Tabellenplatzierung: „Ich gucke nicht weiter als bis zum Spiel am nächsten Wochenende gegen Sand. In der Winterpause können wir eine Zwischenbilanz ziehen.“ Dennoch: Als Erfolgsgeschichte sieht auch Dresel die bisherige Saison seiner Mannschaft an. Der Sieg beim CSC Kassel war der fünfte „Dreier“ in Folge für die Viktoria.

Verbandsliga: SG Bronnzell nach Sieg gegen CSC Kassel auf Platz zwei

Den entscheidenden Treffer schoss Marek Weber, der den Querpass von Kilian Sandner im Tor unterbrachte (61.). Nach der Führung vergaben Christoph Sternstein und der eingewechselte Philipp Pfeiffer gute Gelegenheiten zur Vorentscheidung, so trat wie in der Vorwoche das große Zittern für die SG Bronnzell ein. Zwar baute der CSC immer mehr Druck auf, so enorm wie es der OSC Vellmar tat, war es jedoch nicht.

„Es war ein sehr zerfahrenes Spiel mit wenig Ballpassagen. Wir sind sehr gut aus der Halbzeit gekommen und hatten viele Balleroberungen“, sagte Dresel. Im ersten Durchgang taten sich die Gäste noch schwer, der CSC hatte die volle Kontrolle über das Spiel. Kurz vor der Halbzeitpause nahm aber auch Bronnzell immer besser am Spiel teil.

osthessen-zeitung.de / jah

Fünfter Sieg in Folge – Bronnzell klettert auf Rang zwei

 Die SG Bronnzell ist in der Fußball-Verbandsliga aktuell nicht zu stoppen: Beim CSC Kassel gewann die Mannschaft von Trainer Stefan Dresel insgesamt verdient mit 1:0 (0:0) und schob sich so auf Relegationsrang zwei vor. Das Tor des Tages gelang Marek Weber Mitte der zweiten Halbzeit.

Nach ziemlich genau einer Stunde war Kilian Sandner von Kassels Defensive nicht zu halten und bediente Marek Weber mustergültig, der nur noch einschieben musste und so den fünften Sieg in Serie für die Gäste eintütete. Und der war verdient: Nachdem die rund 80 Zuschauer einen ausgeglichenen Beginn auf dem Rasenplatz in der Kasseler Unterneustadt sahen, übernahm Bronnzell immer mehr die Initiative und erarbeitete sich vor allem im zweiten Durchgang einige Chancen. Christoph Sternstein hatte beispielsweise die Möglichkeit, nur drei Minuten nach dem Führungstreffer zu erhöhen, vergab jedoch ebenso aus aussichtsreicher Position wie kurze Zeit später Philipp Pfeiffer. Außerdem wurde den Gästen von Schiedsrichter Jan-Philipp Finkler noch ein Abseitstor aberkannt. „Das war aber wohl korrekt“, machte Trainer Stefan Dresel dem Unparteiischen deswegen allerdings keinen Vorwurf.

Trotzdem musste seine Mannschaft ob des knappen Spielstandes so bis zum Ende zittern, brachte die Führung jedoch im Endeffekt souverän über die Zeit. Die Gastgeber taten sich im Spiel nach vorne enorm schwer, wenn überhaupt wurde die Elf von Lothar Alexi durch Standards gefährlich. Brenzlig vor dem Tor von Jonas Ritzel wurde es jedoch wenig bis gar nicht, so dass unter dem Strich ein verdienter Auswärtssieg für die SG Bronnzell stand. „Das war wieder einmal eine geschlossene Mannschaftsleistung, der Sieg geht so definitiv in Ordnung. Natürlich hat Kassel am Ende gedrückt, wir haben aber wenig bis gar nichts zugelassen. Und im Spiel nach vorne haben wir gerade in der zweiten Halbzeit Lösungen gefunden und uns einige Chancen erarbeitet“, war Dresel zufrieden mit dem Auftritt in Nordhessen: „Als Lohn steht da jetzt Tabellenplatz zwei.“ Mehr als beachtlich für den Aufsteiger.

Glück, noch mehr Glück und Ritzel: SG Bronnzell besiegt OSC Vellmar

Das sind die Pressestimmen zum Verbandsliga Spiel SG Bronnzell – OSC Vellmar vom 23.10.2022.

SG Bronnzell: Ritzel; Balzer (83. Ruppert), Pecks, Kern, Dugan – Hohmann, Weiss (90.+1 Jäger) – Sandner (62. Pfeiffer), Horenkamp, Sternstein (87. Milenkovski) – Weber (81. Schneider).

OSC Vellmar: Orth; Trump, Welker, T. Möller, Ziegler – Weingarten – N. Möller, Evers, Glogic, Aytemür, – Maslak.

Schiedsrichter: Mirko Radl (SV Olympia Biebesheim).

Zuschauer: 110.

Tore: 1:0 Tim Horenkamp (23.), 2:0 Marek Weber (44.), 2:1 Enver Maslak (76.).

torgranate.de / Tino Weingarten

Das Torschussverhältnis in der zweiten Halbzeit wird Bände sprechen, doch die SG Bronnzell hat den 2:1-Sieg über den OSC Vellmar über die Zeit retten können. Bedanken können sie sich bei Keeper Jonas Ritzel.

Allein 47 Saisontore der Vorsaison verteilten sich beim OSC Vellmar in der Offensive auf zwei Namen: Serkan Aytemür und Enver Maslak, der im Sommer jedoch von Absteiger Türkgücü Kassel kam. Genug Torgefahr also, doch davon war im Gastspiel bei der SG Bronnzell lange nichts zu sehen. In den ersten 45 Minuten musste Viktoria-Schlussmann Jonas Ritzel bei keinem Schuss eingreifen, nach dem Seitenwechsel aber erhöhten die Gäste minütlich den Druck.

OSC Vellmar belagert Strafraum der SG Bronnzell nach der Pause

Das zog Bronnzell in der zweiten Halbzeit den Zahn, denn die offensivere Spielweise des ersten Durchgangs stand den Hausherren besser als die defensivere des zweiten. In der Druckphase des OSC probierte Bronnzell, der Belagerung durch lange Bälle zu entgehen, die aber prompt wieder zurückkamen. „Wir wussten, dass Vellmar mächtig Druck machen wird und wir die Konterchancen bekommen. Die haben wir aber nicht gut ausgespielt haben. Die Herangehensweise war schon, dass wir uns zurückziehen wollten“, sprach Trainer Stefan Dresel von einem misslungenen Plan nach der Halbzeit.

Seine Mannschaft verdiente sich die Pausenführung, weil sie die aktivere Mannschaft war und die Aussetzer der Gäste gnadenlos bestrafte. Beim 1:0, das Tim Horenkamp auf Vorarbeit von Marco Weiss artistisch erzielte, rutschte Tobias Möller weg und bereitete Weiss so den Weg (23.). Beim 2:0 klärte die Abwehr der Gäste den ersten Querpass von Kilian Sandner wieder in die Füße des Bronnzellers, der Marek Weber frei vor dem Tor bediente (44.). „Wir waren effektiv in der Chancenverwertung. Gegen so einen Gegner musst du gut stehen und schnell umschalten, das hat anfangs gut geklappt“, betonte Dresel.

Mit dem Seitenwechsel zog sich Bronnzell zurück und die Gäste traten besser auf, wobei sie lange Zeit noch ideenlos agierten. Erst in der Schlussphase zeigte der OSC Vellmar das, für das die Offensive steht. Der Anschlusstreffer durch Maslak war folgerichtig (76.), weil Bronnzell kaum noch Entlastung fand. Nach dem Treffer wurde Ritzel unter Beschuss genommen. Während der Keeper bei Aytemürs Lattentreffer noch Glück hatte, parierte er einige Male stark und in der Nachspielzeit überragend, als Ritzel drei Schüsse parierte.

„Das war ein enormer Druck, den Vellmar da aufgebaut hat. Mit ein bisschen Glück haben wir den Sieg über die Zeit gebracht – und durch eine gute Torwartleistung“, sagte Trainer Stefan Dresel. Mit dem vierten Sieg in Folge springt die SG Bronnzell auf Platz drei. Angesichts dessen, dass in Tarek Belaarbi, Jan-Niklas Jordan, Niklas Breunung oder Franz Ruppel noch zahlreiche wichtige Spieler in zivil von außen zuschauten, nicht die schlechteste Zwischenbilanz.

osthessen-zeitung.de / jb

 In der Fußball-Verbandsliga setzte sich die SG Bronnzell zu Hause mit einem knappen 2:1 (2:0) gegen den OSC Vellmar durch. Nach einer dominanten ersten Halbzeit der Viktoria am Sonntag in der Heppeau konnten die Hausherren in Durchgang zwei nicht mehr an dieser anknüpfen und verteidigten gegen Ende der Partie nur noch Chancen der Nordhessen weg – mit viel Glück, aber mit Erfolg.

Eine Viertelstunde vor Schluss verkürzte Enver Maslak für den OSC auf 1:2 – es war der Beginn des großen Zitterns für Bronnzell. In der Schlussphase war Vellmar dominiert und spielte sich einige Chancen zum Ausgleich heraus, aber entweder war die Latte im weg oder Torwart Jonas Ritzel im Bronnzeller Kasten hielt überragend. „Unter dem Strich ein glücklicher Sieg für uns, da Vellmar sich viele Chancen rausgearbeitet hat. Wir haben die aber gut verteidigt und haben den Sieg auch mit ein bisschen Spielglück eingefahren“, resümierte Viktorias Trainer Stefan Dresel. Die SG Bronnzell ist durch den Heimerfolg auf Platz drei der Tabelle vorgerückt – als Aufsteiger bockstark, wenngleich der Vorsprung auf Rang acht nur einen Punkt beträgt.

Von Beginn an war die Partie sehr kampfbetont und es wurde sich auf beiden Seiten nichts geschenkt. Die erste gute Torchance hatte nach einer guten Viertelstunde Bronnzells Christopher Sternstein, dessen Schuss jedoch am Tor vorbeizischte. In der 23. Minute brachte Tim Horenkamp die Hausherren in Führung. Die Viktoria war das bessere Team und konnte kurz vor dem Halbzeitpfiff sogar noch erhöhen. Kilian Sandner setzte sich auf der rechten Seite durch und Marek Weber musste die Hereingabe nur noch zum 2:0 einschieben. „In Halbzeit eins waren wir sehr diszipliniert und effektiv vorm Tor. Unser taktischer Plan ging auf“, sagte Bronnzells Trainer Stefan Dresel. Nach Wiederanpfiff war das Spiel zunächst zerfahren, ehe die Gäste besser ins Spiel fanden und mit dem Anschluss die hektische Schlussphase einleiteten.

Dritter Sieg in Serie in Seiferts

Quelle: osthessennews.de | Foto: Memento36

Die Kicker der SG Bronnzell kommen in der Verbandsliga Nord immer besser an: Ihr 3:0 (0:0)-Sieg am Sonntag bei der SG Ehrenberg war ihr dritter dreifacher Punktgewinn in Folge. Dem 2:1 bei der U23 der SG Barockstadt und dem letztwöchigen 5:0 auf eigenem Platz gegen Bad Soden folgte jetzt der Erfolg in Seiferts. Gastgeber Ehrenberg trat unter der Hypothek an, sieben verletzte Stammspieler ersetzen zu müssen. Das Team rutschte auf den drittletzten Platz ab.

Im ersten Abschnitt sah es noch gut aus für die SGE, die sich unter Daniel Pfeiffer (er vertrat den privat verhinderten Coach Meik Voll) einen guten Matchplan zurechtgelegt hatte. Der hieß: gut gegen den Ball zu arbeiten. Doch nicht nur das: Nach knapp einer Viertelstunde hatte Maurus Klüber die Führung auf dem Fuß, doch Bronnzells Keeper Jonas Ritzel zeigte einen tollen Reflex und lenkte die Kugel an den Innenpfosten – von dort sprang der Ball wieder raus. Wenig später besaß auch das Gästeteam eine vortreffliche Chance, aber Ehrenbergs Torwart Simon Voll entschärfte Marek Webers Abschluss ebenso gut.

Kilian Sandner trifft mit Volleyschuss sehenswert zur Führung

Im zweiten Abschnitt legte Bronnzell einen Zahn zu. Als Kilian Sandner mit einem sehenswerten Volleyschuss die Führung für den Gast glückte, wurde es für die SG immer schwieriger. Das 2:0 des Bronzeller Kapitäns Marco Weiss war mehr als nur die Vorentscheidung. Marek Weber machte nach knapp 80 Minuten den Deckel drauf. „Unsere Mannschaft hat viel Leidenschaft gezeigt. Man kann ihr überhaupt keinen Vorwurf machen“, kommentierte Ehrenbergs lebende Vereinslegende Udo Wischniewski. Die nächsten Wochen werden zunehmend schwierig für die Rhöner, die jetzt einen Ausfall mehr verkraften müssen. Maurus Klüber schied zur Pause aus, dem Vernehmen nach hat er sich einige Finger der Hand gebrochen. 

In der ersten Halbzeit war ich nicht zufrieden“, entgegnete Bronnzells Trainer Stefan Dresel, „da haben mir verschiedene Dinge gefehlt“. Das habe sein Team nach der Pause besser gemacht. „Da hat das Zweikampfverhalten gestimmt und auch das Verhalten im Ballbesitz. Wir wussten, dass es hier in Ehrenberg ein Kampfspiel wird. Natürlich haben wir dann die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht.“ Während Dresels Team in seiner nächsten Aufgabe Vellmar erwartet, tritt Ehrenberg in Johannesberg an. (wk)

SG Ehrenberg: Voll – Jestädt, Keidel, Beck, Heil, Goldbach, Klüber, Scheffler, Diel, Hillenbrand, Hartung
SG Bronnzell: Ritzel – Belaarbi, Pecks, Marek Weber, Hohmann (61. Milenkovski), Horenkamp (61. Pfeiffer), Sandner, Ruppel (30. Weiss), Dugan (81. Jäger), Sternstein, Balzer (81. Ruppert) 
Schiedsrichter: 
Steffen Krah (SV Herolz)
Tore: 0:1 Kilian Sandner (54.), 0:2 Marco Weiss (68.), 0:3 Marek Weber (79.) +++
Zuschauer: 300

Ritzel-Comeback und Horenkamp-Hattrick

Die SG Bronnzell hat in der Verbandsliga Nord erneut ein dickes Achtungszeichen gesetzt und die hoch dotierte SG Bad Soden mit 5:0 (2:0) aus der Heppeau geschossen. Grundlage für den klaren Sieg war eine gnadenlos effektive Chancenverwertung und eine bärenstarke Teamleistung.

Quelle: Torgranate.de / Ralf Kraus | Foto: Charlie Rolff

Ein Blick auf die Ausfallliste beider Vereine zeigt das aktuelle personelle Dilemma: Bronnzell musste aus verschiedensten Gründen auf Leute wie Kapitän Marco Weiss, Jan-Niklas Jordan, Kevin Hohmann, Sebastian Dinov, den Langzeitverletzten Niklas Breunung, Mico Wind und Johannes Ruppert verzichten. Bei Soden vermisste man Spieler wie Kevin Pezzoni, Simon Huhn (beide gesperrt), Lukas Ehlert, Jaroslav Kymlicka, Marvin Laubach und Mirza Becirovic. Dazu erschien Trainer Anton Römmich auf dem Spielberichtsbogen auf der Ersatzbank.

Dafür kehrte ein anderer für Bronnzell auf den Platz zurück: Jonas Ritzel stand nur sieben Wochen nach seiner schweren Gesichtsverletzung aus dem Spiel in Willingen erstmals wieder im Kasten, trug eine angsteinflößende Schutzmaske. Ritzel machte ein überragendes Spiel, gab der Abwehr die nötige Ruhe und parierte direkt nach Wiederanpfiff drei Mal herausragend.

Bronnzell machte sein schnellstes Tor in der noch jungen Verbandsliga-Geschichte. Keine sechs Minuten waren vorbei, als Franz Ruppel nach einem Eckball der Ball fünf Meter vor dem Tor vor die Füße fiel. Ruppel hatte keine Mühe, sich die Ecke auszusuchen. Wie hier so sah Bad Soden auch beim zweiten Gegentreffer schlecht aus und stand fleißig Pate. Diesmal sagte Marek Weber „Danke“. Die Viktoria hatte aus zwei guten Möglichkeiten zwei Tore gemacht. Soden dagegen hatte mehr den Ball, aber richtig gefährlich wurde es viel zu selten. Die beste Chance vergab Daniele Fiorentino, als er frei aufs Tor zulief, aber per Außenrist drüber schoss (29.).

An diesem Bild änderte sich auch nach der Pause nichts. Bronnzell war immer brandgefährlich und baute das Resultat durch den Hattrick von Tim Horenkamp in eine Höhe aus, die vorher gegen den Titelkandidaten wohl niemand für möglich gehalten hatte. Bad Soden vergab nach Wiederanpfiff bei den erwähnten Paraden von Jonas Ritzel den Anschluss, kam aber ansonsten kaum zu richtig zwingenden Möglichkeiten. Im Vergleich zum Hessenpokalspiel von vor drei Wochen (Soden gewann 5:1) ergab sich eine völlig andere Entwicklung von Spiel und Ergebnis.

Bemerkenswert wurde es schon vor dem Anpfiff: Denn das Vorspiel zwischen Bronnzells Zweiter und Borussia Fulda aus der A-Liga war eindeutig besser besucht. In der Pause zwischen Abpfiff des Reservespiels und Anpfiff der Verbandsliga-Partie leerte sich die Heppeau eher, als das Zuschauer dazu gekommen wären. Letztlich waren es allenfalls 140 Unentwegte, die sich Bronnzell gegen Soden anschauen wollten.

SG Bronnzell: Ritzel; Balzer (67. Schneider), Belaarbi, Pecks, Dugan (76. Jäger), Ruppel, Sander, Kern (73. Pfeiffer), Sternstein, Horenkamp (76. Milenkovski), Weber.
SG Bad Soden: Aulbach; Okyere, Gavric, Demuth (46. Noori), Adem, Neiter, Mezini (66. Weismantel), Trägler, Zeller, Illir, Fiorentino.
Schiedsrichter: Christian Sinning (TSV Ihringshausen).
Zuschauer: 140.
Tore: 1:0 Franz Ruppel (6.), 2:0 Marek Weber (26.), 3:0 Tim Horenkamp (51.), 4:0 Tim Horenkamp (64.), 5:0 Tim Horenkamp (72., Foulelfmeter).

Schneider in der Nachspielzeit: SG Bronnzell schlägt nächstes Topteam

Die SG Viktoria Bronnzell hat das nächste Verbandsliga-Topteam auswärts geschlagen. Auf das 5:1 in Flieden folgte ein 2:1 (1:1) bei Barockstadts U23.

Quelle: Torgranate.de / Steffen Kollmann | Foto: Charlie Rolff

Das entscheidende Tor fiel erst in der Nachspielzeit. Der eingewechselte Niklas Schneider traf aus spitzem Winkel, da SGB-Keeper Jannis Maul wohl mit einer Flanke gerechnet hatte. „Dass es noch zu drei Punkten gereicht hat, ist ein bisschen glücklich. Ein Unentschieden wäre wohl gerecht gewesen“, konstatierte Bronnzells Trainer Stefan Dresel. Bei den Barockstädtern war der Frust dagegen riesengroß. Die Hausherren hatten in der Entstehung des Siegtreffers ein Foul gesehen, ein Pfiff des guten Schiedsrichters Fabian Bierau blieb aber aus. Verteidiger Milian Habermehl ließ seinem Ärger nach Abpfiff freien Lauf und sah Glattrot. „Er hat ‚So eine Scheiße‘ gesagt und der Schiedsrichter hat sich angegriffen gefühlt. Das ist sehr unglücklich“, ärgerte sich SGB-Trainer Florian Roth.

Barockstadts U23 und Viktoria Bronnzell treffen beide nach Ecken

Nach dem schwächeren Auftritt gegen Eichenzell (2:4) zeigte Viktoria Bronnzell nun wieder sein starkes Gesicht – und ging folgerichtig in Führung. Nicht zufällig nach einer Ecke, denn körperlich war der Gast den Hausherren voraus. Mit Philipp Pfeiffer traf nach Christoph Sternsteins Hereingabe aber einer, der nicht als Kopfballungeheuer bekannt ist – doch der Neuzugang aus Flieden wurde völlig allein gelassen (24.).

Dass die U23 der SG Barockstadt ebenfalls nach einem ruhenden Ball traf, war besonders dem Standardschützen zu verdanken. Tolga Duran, Teil des Regionalliga-Kaders und erstmals in dieser Saison bei der Reserve mit dabei, trat die Kugel perfekt auf den ersten Pfosten, wo Teamkollege Tobias Göbel den Ball klasse über den Scheitel laufen ließ (34.). Die Gastgeber wurden immer stärker und hätten die Partie noch vor der Pause drehen können, doch Jonas Jakob scheiterte an Niklas Hofacker (44.).

Roth nach verpasstem Sprung auf Platz eins: „Müssen uns an die eigene Nase fassen“

Hofacker stand auch nach der Pause im Fokus, als er gegen Göbel im Eins-gegen-Eins parierte (69.). Die Bronnzeller hatten aber ebenfalls gute Chancen: Julian Pecks, der wie viele Kollegen an seiner alten Wirkungsstätte auflief, köpfte knapp vorbei (71.), Tim Horenkamp scheiterte nach klasse Pfeiffer-Zuspiel an Maul (90.). „Wir müssen uns hier an die eigene Nase fassen. Wir haben unsere fußballerische Qualität nicht auf den Platz gebracht“, haderte Roth, dessen Team den Sprung an die Tabellenspitze verpasste.

SG Barockstadt II: Maul; Schneider (68. Bernges), Banh, Habermehl, Weitzel – Kocak, Müller – Jakob (50. Piechutta), Duran, Göbel – Zenuni (63. Mulaj).
Viktoria Bronnzell: Hofacker; Balzer, Ruppel, Pecks, Dugan (75. Jäger) – Hohmann, Weiss (68. Kern) – Sandner (81. Schneider), Horenkamp, Pfeiffer (90.+3 Milenkovski) – Sternstein.
Schiedsrichter: Fabian Bierau (VfL Biedenkopf).
Zuschauer: 250.
Tore: 0:1 Philipp Pfeiffer (24.), 1:1 Tobias Göbel (34.), 1:2 Niklas Schneider (90.+1).
Rote Karte: Milian Habermehl (Barockstadt) wegen einer Schiedsrichter-Beleidigung (nach Schlusspfiff).

Derby-Niederlage zum Oktoberfest

Das Verbandsliga-Nord-Derby zwischen der SG Viktoria Bronnzell und dem FC Britannia Eichenzell fand im Gast einen verdienten Sieger – 2:4 (0:2) hieß es am Ende.

Quelle: Torgranate.de / Steffen Kollmann | Foto: Memento 36

Nach einem Torspektaktel – Bronnzell gelangen jüngst bei Tabellenführer Flieden fünf Tore in einer Halbzeit, Eichenzell stellt die beste Offensive der Liga – sah es im Derby lange Zeit nicht aus. Das lag vor allem an den Gastgebern, die einen schwachen Tag erwischt hatten. So reichte Eichenzell eine effiziente Leistung zu einem ungefährdeten Erfolg.

Auch, weil die Torschützen der ersten Hälfte in vertauschten Rollen agierten. Zunächst traf Marcel Ludwig in klassischer Torjäger-Manier, als er eine unglückliche Abwehraktion von Johannes Ruppert eiskalt bestrafte (30.). Und dann erhöhte Marc Wettels kurz vor der Pause. Der eigentliche Freistoßexperte Ludwig ließ den Ball für den Stürmer liegen, der wunderschön vollstreckte (41.).

Ludwig und Wettels beim FC Eichenzell in vertauschten Rollen – Yildiz setzt Lauf fort

Nach der Pause agierte Bronnzell zwar verbessert – auch dank Hereinnahmen von Marek Weber und Philipp Pfeiffer –, so richtig gefährlich wurde die Viktoria aber nie. Und auf der Gegenseite war Eichenzell weiter zielstrebig. Toll herausgespielt waren die Tore drei und vier, als Ludwig den derzeit formstarken Ferhat Yildiz zweimal klasse bediente (59., 73). Wenngleich die Bronnzeller Gegenwehr auch beide Male zu wünschen übrig ließ.

Zumindest blieb den Hausherren auf dem heimischen Oktoberfest noch ein bisschen Ergebniskosmetik vorbehalten. Kilian Sandner und Christoph Sternstein ließen Bronnzell zwischenzeitlich hoffen (76., 81.). Die ganz große Spannung blieb aber aus, auch weil Weber per Kopf den Anschlusstreffer liegen ließ (82.).

„Eichenzell war hier heute verwundbar. Aber bei uns ging nach jedem Gegentor das Selbstvertrauen weiter in den Keller“, analysierte SGB-Innenverteidiger Julian Pecks, während sein Kumpel, FCB-Spielertrainer Sebastian Sonnenberger, sagte: „Spielerisch war das vielleicht kein Leckerbissen, das war auf dem tiefen Boden aber auch nicht möglich. Dennoch haben wir hier verdient gewonnen.“

Zumindest blieb den Hausherren auf dem heimischen Oktoberfest noch ein bisschen Ergebniskosmetik vorbehalten. Kilian Sandner und Christoph Sternstein ließen Bronnzell zwischenzeitlich hoffen (76., 81.). Die ganz große Spannung blieb aber aus, auch weil Weber per Kopf den Anschlusstreffer liegen ließ (82.).

„Eichenzell war hier heute verwundbar. Aber bei uns ging nach jedem Gegentor das Selbstvertrauen weiter in den Keller“, analysierte SGB-Innenverteidiger Julian Pecks, während sein Kumpel, FCB-Spielertrainer Sebastian Sonnenberger, sagte: „Spielerisch war das vielleicht kein Leckerbissen, das war auf dem tiefen Boden aber auch nicht möglich. Dennoch haben wir hier verdient gewonnen.“

Bilderbuch-Rückkehr von Philipp Pfeiffer: Doppelpack gegen Ex-Verein

Quelle: Torgranate.de / Tino Weingarten | Foto: Arnd Ph. Rössel

Der SV Flieden hat in der Fußball-Verbandsliga Nord die zweite Niederlage hinnehmen müssen. Im Osthessen-Derby setzte sich Aufsteiger SG Bronnzell deutlich mit 5:1 (0:0) in Flieden durch.

Eine perfekte Rückkehr feierte Philipp Pfeiffer, der in der letzten Saison noch für den SV Flieden spielte, seinen Ex-Verein aber nach seiner Einwechslung erlegte. Nach dem Führungstreffer der Gäste durch Tim Horenkamp legte Pfeiffer nur wenige Minuten später das 2:0 nach und traf sehenswert zum 4:0, nachdem Buchonen-Keeper Florian Weß erst gegen Christoph Sternstein rettete, das Tor dabei aber verlassen musste. Pfeiffer schlenzte den Ball von links ins lange Eck.  Den Treffer zum 5:1-Endstand durch Marek Weber legte der Ex-Fliedener vor.

Flieden zunächst mit leichten Vorteilen – dann aber desolat

Christoph Sternstein sorgte nach 68 Minuten für die Vorentscheidung. Bereits in der ersten Halbzeit war Bronnzell die bessere Mannschaft, hatte durch Horenkamp mit einem Lattenschuss (14.) sowie Jordan Kern und Marco Weiss gute Gelegenheiten, schon vor der Pause in Führung zu gehen. Die Buchonen hielten im ersten Durchgang noch gut mit, hatten spielerisch leichte Vorteile, prüften Niklas Hofacker im Tor der Gäste, der trotz des haltbar erscheinenden Treffers von André Vogt eine starke Partie zeigte, jedoch nur selten. Nach einer Doppelchance kurz nach der Halbzeit, die Hofacker entschärfte, präsentierte sich Flieden völlig desolat.

Anders wäre die Partie wohl gelaufen, hätte Schiedsrichter Yannick Stöhr vom FC Niedernhausen Bronnzells Innenverteidiger Franz Ruppel schon nach 13 Minuten mit Gelb-Rot des Platzes verwiesen. Stöhr drückte ein Auge zu, Bronnzells Trainer Stefan Dresel erlöste Ruppel wenig später. Der Schiedsrichter hielt im Osthessen-Derby eine sehr kurze Leine. Bereits zur Pause waren fünf Spieler mit Gelben Karten vorbelastet, am Ende des Spiels waren es neun Verwarnungen.

SV Flieden: Weß – Hack (74. Rehm), Leibold (64. Bohl), Zeller, Kullmann – Rumpeltes, Friedrich – Götze, Krapf, Vogt – Larbig (58. Hagemann)
SG Bronnzell: Hofacker – Balzer (67. Belarbi), Ruppel (18. Ruppert), Pecks, Jäger – Hohmann, Kern (56. Pfeiffer) – Sandner (87. Schneider), Weiss, Sternstein (81. Weber) – Horenkamp
Schiedsrichter: Yannick Stöhr (FC Niedernhaiusen)
Tore: 0:1 Tim Horenkamp (57.), 0:2 Philipp Pfeiffer (61.), 0:3 Christoph Sternstein (68.), 0:4 Philipp Pfeiffer (72.), 1:4 Andre Vogt (78.), 1:5 Marek Weber (85.) +++

Hessenpokal-Aus gegen Bad Soden

Der Favorit hat seine Rolle ausgefüllt. Die SG Bad Soden hat im Duell zweier Verbandsligisten die SG Viktoria Bronnzell aus dem Bitburger-Hessenpokal gekegelt und darf sich womöglich im Achtelfinale auf einen namenhaften Gegner wie Kickers Offenbach freuen.

Quelle: Torgranate.de | Foto: Charlie Rolff

Es passte ins Bild der vergangenen Tage, dass sich der Spielort drei Stunden vor Anpfiff noch mal änderte. Ob des fehlenden Flutlicht musste die Viktoria von der heimischen Heppeau abweichen, nach langem Hin und Her gab die Stadt Fulda grünes Licht für das Stadion. Doch der Regen sorgte für eine Platzsperrung, letzte Wahl war also der Kunstrasen nebenan. Dass dieser den spielstarken Gästen mehr entgegenkam, war gewiss. Und Soden sollte dies von Anfang an zeigen. Torchancen konnten sich die Kurstädter nicht erspielen, doch die Klasse zeigte die Elf von Anton Römmich dennoch. Just in der Phase, in der Bronnzell im Spiel vollends ankam und um ein Haar durch ein Eigentor von Ljubisa Gavric in Führung ging, stach Soden zu. Bronnzells Coach Stefan Dresel warnte bei der nachfolgenden Ecke noch vor der Umschaltbewegung. Seine Mannen schalteten wohl auf Durchzug, Marcel Trägler traf Sekunden später aus spitzem Winkel zur Führung (25.).

Die folgenden Minuten waren wild, Marek Weber für die Viktoria hatte den Ausgleich am Fuß, erneut Träger verpasste per Kopf das 2:0. Besser machte es Betim Mezini mit einem Traumtor. Aus rund 20 Metern zentraler Position traf er in den Knick (30.). „Wir haben immer zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht und zudem hat uns Marco einige Male gerettet“, konstatierte Römmich und sprach ein Lob an seinen gut aufgelegten Keeper aus. Als optimaler Zeitpunkt sah er nach dem Führungstor noch Lukas Ehlerts 3:0 (51.). Bronnzell kam blendend aus der Kabine, bei Dauerregen hatte Christoph Sternstein nach 20 Sekunden den Ausgleich im Visier. Doch Aulbach hielt – und fortan spielte Soden den Stiefel runter. Mezini am Ende einer Kombination und Hamed Noori nach seiner Einwechslung stellten auf 5:0, Bronnzells Tim Horenkampf sorgte mit dem Schlusspfiff für Ergebniskosmetik.

Und wie geht’s nun weiter? „Kickers Offenbach, bitte“, sprudelte es aus Römmich heraus. Das Wunschlos wäre „das Beste, was uns passieren könnte. Vielleicht sogar am Bieberer Berg, da ja die Einnahmen geteilt werden.“ Spätestens morgen Abend ist Bad Soden schlauer, während Bronnzells Trainer „anfangs ein ausgeglichenes Spiel sah. Nach der Halbzeit wollten wir mehr riskieren, Bad Soden hat die Räume sehr gut genutzt.“

SG Viktoria Bronnzell: Ihrig; Ruppert, Balzer, Pecks, Jäger – Sandner (75. Schneider), Ruppel, Kern (59. Pfeiffer), Sternstein – Weber (54. Horenkamp), Milenkovski (59. Hohmann).
SG Bad Soden: Aulbach; Demuth, Gavric, Pezzoni, Kymlicka (73. Okyere) – Neiter, Huhn – Ehlert (73 Becirovic), Mezini (73. Zeller), Laubach (65. Noori) – Trägler (58. Memeti).
Schiedsrichter: Justin Herbert (FSV Schwarzbach).
Zuschauer: 48.
Tore: 0:1 Marcel Trägler (25.), 0:2 Betim Mezini (30.), 0:3 Lukas Ehlert (51.), 0:4 Betim Mezini (62.), 0:5 Hamed Noori (69.), 1:5 Tim Horenkamp (90.).

Miserable Vorstellung der Viktoria

Völlig verdient hat die TSG Sandershausen in der Verbandsliga Nord die drei Punkte aus der Bronnzeller Heppeau entführt: Die SG Bronnzell zeigte bei der 3:4 (0:1)-Heimniederlage eine ganz schwache Leistung. Am Sieg der Nordhessen gab es nichts zu rütteln.

Quelle: Torgranate.de | Fotos: yowegraphy

Die Bronnzeller Anhänger unter den 140 Besuchern dürften sich grün und blau geärgert haben: Obwohl die Viktoria schlecht spielte, gab es zweimal die dicke Gelegenheit wieder ins Spiel zurück zu kommen. Erst, als Julian Pecks nach einem Freistoß von Enes Dugan per Kopf kurz nach der Pause das 1:1 machte. Pecks kam völlig blank zum Abschluss.

Und auch in der Endphase, als das Spiel längst verloren schien, meinte es das Glück gut mit der Elf von Stefan Dresel, als der Ball Tim Horenkamp nach einer Ecke direkt vor den Fuß fiel. Von der Latte kommend zeigte der Stürmer seinen Torriecher und drückte den Ball aus nächster Nähe über die Linie. Doch anstatt zuzugreifen, ließ die Viktoria beide Chancen auf eine Rückkehr ins Spiel viel zu leicht liegen. Nach dem 1:1 dauerte es sieben Minuten, nach dem 2:3 nur sechs Zeigerumdrehungen und Sandershausen hatte die Machtverhältnisse wieder hergestellt.

Nach den ersten 45 Minuten war die Viktoria noch mit einem blauen Auge davon gekommen. Sandershausen zeigte kein fußballerisches Glanzstück, schmiss aber Wille, Herz, Einsatz, Leidenschaft in die Waagschale. Das alles fehlte Bronnzell. Viel zu behäbig und langsam lief das Spiel beim Neuling, der entsprechend nur zu ganz wenigen halbwegs guten Angriffen kam.

Anders Sandershausen: Der Gast führte zur Pause knapp, hätte eigentlich hier schon das 0:2 machen müssen. Niklas Hofacker parierte bei einer der guten Gelegenheiten klasse gegen Luca Garcia (40.) und nach der anschließenden Ecke brachte es Sandershausens Abwehrmann Michael Gerber fertig, den Ball am langen Pfosten stehend aus Nahdistanz am leeren Tor vorbei zu köpfen (41.).

Wer auf eine Wende nach Wiederbeginn gehofft hatte, der wurde arg enttäuscht. Bronnzells Spiel fehlte über die volle Distanz das Leben, die Körpersprache. Durch die Bank spielte die Viktoria weit unter ihren Verhältnissen. Sandershausen hätte leicht auch sechs oder sieben Tore machen können.

Die Statistik zum Spiel: 

SG Bronnzell: Hofacker; Ruppert (46. Schneider), Balzer (89. Kern), Pecks, Dugan, Sternstein (72. Sandner), Weiss, Hohmann, Pfeiffer, Horenkamp, Weber.
TSG Sandershausen: John; Preilowski (83. Lauer), Gerber, Luis, Allschmied, Cheberenchuk, Akman (72. Christl), Garcia (84. Schanze), Hebold (90.+2 Lauer), Billing, Bicer.
Schiedsrichter: Lars Wacker (SV Buchenbrücken).
Zuschauer: 140.
Tore: 0:1 Yannick Billing (20.), 1:1 Julian Pecks (52.), 1:2 Andrej Cheberenchuk (59.), 1:3 Emre Bicer (66.), 2:3 Tim Horenkamp (76.), 2:4 Sascha Hebold (82., Foulelfmeter), 3:4 Marek Weber (90.+5).
Rote Karte: Enes Dugan (Bronnzell) wegen einer Notbremse (81.). (tg)+++

Pfeiffer kommt und trifft

Mit einem verdienten 2:2 (1:2)-Unentschieden kehrt die SG Bronnzell in der Verbandsliga Nord von ihrem Gastspiel beim FSV Dörnberg nach Hause zurück.

Durch das Remis verpasste Dörnberg die Tabellenführung, während die Bilanz der Bronnzeller mit zwei Siegen, nunmehr zwei Unentschieden und zwei Niederlagen komplett ausgeglichen ist.

Die Partie auf dem Kunstrasen in Dörnberg hätte kaum besser beginnen können,als Tim Horenkamp einen Fehler der Hausherren nutzte und mit einem herrlichen Heber vom Strafraumeck die frühe Führung markierte. Danach kam Dörnberg trotz der Verletzung von Pascal Kemper besser auf und drehte das Spiel bis Mitte des Durchgangs. Eine ganz entscheidende Szene entwickelte sich kurz vor der Pause, als Dörnbergs Schwedes Tim Horenkamp nur per Notbremse stoppen konnte. Dörnberg haderte, dass noch ein weiterer Spieler hätte eingreifen können und Rot daher übertrieben gewesen sei.

So oder so: In Überzahl war Bronnzell nach demWechsel lange Zeit klar besser und kam verdient zum Ausgleich. Torschütze war ausgerechnet der erst kurz vorher eingewechselte Philipp Pfeiffer, der von links in den Strafraum ging und in zentraler Position erst zwei Mal den Abschluss antäuschte, ehe er beim dritten Mal tatsächlich abzog und traf.

Ein anderer „Joker“ sorgte dann für den personellen Gleichstand. Franz Ruppel, gerade erst nach einer Roten Karte wieder spielberechtigt, spielte erst Foul im Mittelfeld und beging dann den Fehler nur 90 Sekunden später nach einem Pfiff derart gegen den Schiedsrichter zu meckern, dass Ruppel vom Feld flog und nun erneut eine Partie aussetzen muss.

FSV Dörnberg: Bergner; Bergmann, Gunkel, Hansch, Müller, Kemper (12. Dietz, 86. Lotzgeselle), Dombei, Krug, Dauber, Richter, Schwedes.
SG Bronnzell: Hofacker; Ruppert, Pecks, Dugan, Balzer (56. Pfeiffer), Hohmann, Weiss, Sandner (56. Ruppel), Sternstein (86. Schneider), Horankamp, Weber; Jäger, Ruppel, Kern, Schneider, Pfeiffer, Milenkovski.
Schiedsrichter: Christian Krafft (Volkmarsen).
Zuschauer: 260.
Tore: 0:1 Tim Horenkamp (5.), 1:1 Dominik Richter (17., Foulelfmeter), 2:1 Henrik Dietz (27.), 2:2 Philipp Pfeiffer (59.).
Rote Karte: Philipp Schwedes (Dörnberg) wegen einer Notbremse (44.).
Gelb-Rote Karte: Franz Ruppel (Bronnzell) wegen Foulspiel und Meckern (82.).

Quelle: www.torgranate.de

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