Bronnzell dreht Spiel und gibt Sieg doch aus der Hand

Was für eine Achterbahnfahrt in der Heppeau am Sonntagnachmittag: Die SG Bronnzell hat den dritten Saisonsieg in der Fußball-Verbandsliga verpasst und musste sich gegen den Tuspo Rengershausen mit einem 2:2 (0:1)-Unentschieden begnügen. Die Mannschaft von Johannes Ihrig erholte sich von einem frühen Rückstand und drehte die Partie im zweiten Durchgang – das letzte Wort hatten allerdings die Gäste, die durch den späten Ausgleich von Hüseyin Cakmak bereits das dritte Remis in Folge einfuhren.

Die Nordhessen warfen in der Nachspielzeit alles nach vorne, um sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen – und der Elf von Trainer Boris Bajic gelang tatsächlich noch der Ausgleich: Der ehemalige Barockstadt-Stürmer Hüseyin Cakmak kam in zentraler Position an den Ball, sein Abschluss war allerdings nicht wirklich gefährlich. Dennoch trudelte das Spielgerät über die Linie, weil ein Bronnzeller Spieler noch entscheidend abfälschte. „Es fühlt sich wie eine Niederlage an“, haderte Bronnzells Coach Johannes Ihrig unmittelbar nach dem Abpfiff: „Wenn du unten drin stehst, brauchst du jeden Punkt. Insofern ist der Punkt natürlich was wert, aber drei wären eben Gold wert gewesen. Vor allem ist es bitter, durch so ein Gegentor noch den Ausgleich zu kassieren.“ 

Die Viktoria wähnte sich in der Schlussphase bereits auf der Siegerstraße: Vorangegangen war ein couragierter Auftritt, in dem die Gastgeber gegen die favorisierten Nordhessen sogar phasenweise das bessere Team waren. Tim Horenkamp, der unmittelbar nach dem Seitenwechsel noch den Ausgleich vom Elfmeterpunkt vergeben hatte, traf nach knapp 70 Minuten zum verdienten 1:1: Eine Flanke von Diego Fromm verwertete der 33-Jährige in der Mitte stehend, Horenkamp musste nur noch den Fuß hinhalten (67.). Und es sollte aus Bronnzeller Sicht sogar noch besser kommen: Der eingewechselte Etienne Breitenbach hielt zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit aus über 25 Metern einfach mal drauf, der ansonsten überragende Moritz Schunke im Rengershausen-Tor war bei seinem Gewaltschuss absolut chancenlos (88.) – das letzte Wort hatte dann allerdings Cakmak, der der Viktoria die drei Punkte auf den letzten Metern noch entriss.

Den besseren Start in die Partie konnte Rengershausen für sich verbuchen: Gerade einmal 120 Sekunden waren gespielt, als Benedikt Ihrig im Kasten der Gastgeber zum ersten Mal hinter sich greifen musste – die Viktoria war mit den Gedanken scheinbar noch in der Kabine, als eine Flanke auf den zweiten Pfosten Patrick Krengel fand, der die Nordhessen mutterseelenallein und in aller Ruhe in Führung bringen konnte – der Tuspo belohnte sich damit vorzeitig für eine starke Anfangsphase, denn auch nach dem frühen 1:0 war Rengershausen die aktivere Mannschaft. Bronnzell fand mit zunehmender Spieldauer allerdings immer besser in die Partie und kaufte dem Aufsteiger langsam aber sicher den Schneid ab. 

Die Ihrig-Elf tat sich zunächst aber schwer, Großchancen herauszuspielen – immer wieder fehlte der letzte Pass. Die beste Möglichkeit hatte Jan-Niklas Jordan per Freistoß, den Tuspo-Keeper Moritz Schunke mit einer Glanztat gerade noch so aus dem Winkel kratzen konnte. „Abgesehen von den ersten 15 Minuten haben wir wirklich gut gespielt“, bilanzierte Bronnzell-Trainer Johannes Ihrig abschließend: „Rengershausen ist vom Kader her eigentlich das Non-plus-ultra in der Liga, wir hatten sie bis zum Schluss am Rande einer Niederlage. Irgendwann müssen wir aber dreifach punkten. Heute man gesehen, wenn wir unsere Leistung bringen, können wir jeden schlagen. Das ist das, was wir heute mitnehmen müssen.“

Bronnzell: Ihrig; Schneider, Lilly, Pecks, Breunung, Weiß, Jordan, Horenkamp, Arnold, Ruppel, Fromm

Rengershausen: Schunke; Kutzner, Trump (46. Lanatovitz), Akman, Mandowski, Dag, Böyükata, Krengel, Boukhoutta, Büyükata, Sommerfeld

Schiedsrichter: Lennart Probst (Kinzenbach)

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

 Bronnzell zittert sich gegen Kerzell ins Viertelfinale

Zwei Ligen Unterschied, ein packender Pokalabend und ein Elfmeterschießen, das die Entscheidung bringen musste: Die SG Bronnzell hat sich im Kreispokal Fulda bei Kreisoberliga-Spitzenreiter SG Kerzell mit 5:3 nach Elfmeterschießen durchgesetzt. Nach 90 regulären Minuten hatte es 1:1 gestanden. Vor rund 300 Zuschauern verlangte Kerzell dem Fußball-Verbandsligisten alles ab und durfte trotz des Ausscheidens erhobenen Hauptes vom Platz gehen.

Dass der Klassenunterschied auf dem Platz nicht unbedingt zu erkennen war, lag auch am couragierten Auftritt der Gastgeber. Kerzell hielt dagegen, warf sich in die Zweikämpfe und machte es dem klassenhöheren Gegner schwer. Bronnzell hatte zwar mehr Spielanteile, musste sich seine Möglichkeiten aber erarbeiten. „Wir haben uns das anders vorgestellt. Dass es ein harter Kampf wird, war uns bewusst. Man muss den Hut vor Kerzell ziehen. Die haben sich überall reingeworfen und waren gepusht“, sagte Bronnzells Trainer Johannes Ihrig.

Nach einer torlosen ersten Hälfte nahm die Partie nach dem Seitenwechsel Fahrt auf. Diego Fromm brachte Bronnzell in der 55. Minute mit 1:0 in Führung. Doch Kerzell antwortete prompt: Tristan Niklas traf in der 60. Minute zum Ausgleich und ließ die Hoffnung auf die Pokalüberraschung wieder wachsen. „Das 1:1 war ein Zweikampf an der Außenlinie, den wir schlecht verteidigt haben“, erklärte Ihrig. Zuvor habe sein Team die Seite verlagert und eine Überzahlsituation genutzt, um zum Führungstreffer zu kommen. Fromms Abschluss aus 16 Metern sei sehenswert gewesen.

In der Schlussphase drängte Kerzell auf die Entscheidung. Die Gastgeber kamen zu klaren Torchancen und zeigten, dass sie den Favoriten nicht kampflos ziehen lassen wollten. „Hinten raus, am Ende der zweiten Halbzeit, hatten wir einige klare Torchancen. Das war beeindruckend. Nach dem Rückstand sind wir sofort zurückgekommen. Das ist überragend, was die Mannschaft da leistet. Das macht mega Spaß, das ist nicht zu beschreiben“, schwärmte Kerzells Trainer Florian Günther.

Bronnzell hatte seinerseits ebenfalls Möglichkeiten, die Partie bereits in der regulären Spielzeit für sich zu entscheiden. „Wir hatten vorne vorher schon die Chancen zum 1:0. Die haben wir dann aber nicht genutzt“, sagte Ihrig. Insgesamt habe seine Mannschaft vieles gut wegverteidigt, sich durch Unsauberkeiten aber auch selbst in Schwierigkeiten gebracht. Am Ende sei das Team etwas zu offen gewesen, ohne dass Kerzell daraus noch den entscheidenden Treffer machen konnte.

Da es nach 90 Minuten 1:1 stand, musste das Elfmeterschießen über das Weiterkommen entscheiden. Tim Horenkamp brachte Bronnzell zunächst in Führung, Paul Birkenbach glich für Kerzell aus. Danach trafen Jan-Niklas Jordan und Diego Fromm für die Gäste, während Tristan Niklas für Kerzell verkürzte. Justus Schneider verwandelte schließlich zum 5:3 und machte Bronnzells Einzug in die nächste Runde perfekt.

Günther nahm seine Mannschaft trotz des Ausscheidens in Schutz: „Elfmeterschießen war nicht geübt. Da habe ich meine fünf Schützen bestimmt. Am Ende ist Glückssache. Das schmälert unsere Leistung nicht. Wir gehen erhobenen Hauptes raus.“ Für Kerzell blieb damit zwar die Pokalüberraschung aus, der starke Auftritt gegen den zwei Klassen höher spielenden Gegner dürfte dennoch Mut für die kommenden Aufgaben machen. Im Viertelfinale wartet FSV Germania Fulda auf Bronnzell.

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

Bronnzell kommt in Vellmar unter die Räder

Die SG Bronnzell kommt beim OSC Vellmar mit 1:5 unter die Räder und wartet seit vier Verbandsliga-Spielen auf Punkte. Der Ausfall des Torjägers kommt da zur Unzeit.

Vellmar – „Das glaubt mir jetzt keiner, aber wenn wir hier mit 4:4 oder 5:5 aus dem Spiel gehen, ist das gerecht, weil wir eigentlich ein gutes Spiel gemacht haben“, sagte Bronnzells Trainer Johannes Ihrig. Die Gründe, warum es am Ende in Vellmar trotzdem eine 1:5-Klatsche gab, liefert er nach: „Wir hatten Torchancen, die hatten wir die letzten fünf Spiele nicht, kassieren aber nach individuellen Fehlern die Gegentore und liegen zur Pause mit 0:4 hinten. Wenn wir Selbstvertrauen hätten, würde das nicht passieren.“

Besonders Vellmars Dreieck um Enver Maslak, Merlin Porada und Rolf Sattorov hatte keine Gnade mit Bronnzell. Das Trio legte sich die Tore gegenseitig auf und sorgte für eine beruhigende 4:0‑Pausenführung. Den Ehrentreffer für die Gäste erzielte Jan-Niklas Jordan in der Schlussphase. Die Viktoria bleibt damit Vorletzter in der Verbandsliga Nord und muss in den kommenden Wochen auf ihre Torgarantie verzichten: Aus beruflichen Gründen wird Marek Weber rund sechs Wochen fehlen.

OSC Vellmar: Orth; Hesemeier, Aydin, Reimsche, Sattorov, Grefenstein, Bock, Schade, Maslak, Bergmann, Porada.
SG Bronnzell: Ihrig; Schneider, Lilly, Pecks, Breunung, Hohmann, Weiss, Jordan, Horenkamp, Breitenbach, Fromm (Ruppel, M. Weber, Arnold, T. Weber).
Schiedsrichter: Hendrik Ernst
Zuschauer: 100.
Tore: 1:0 Enver Maslak (15.), 2:0 Merlin Porada (25.), 3:0 Enver Maslak (36.), 4:0 Rolf Sattorov (44.), 5:0 Rolf Sattorov (56.), 5:1 Jan-Niklas Jordan (80.).

Quelle: www.torgranate.de

Ein Konter reicht aus: Bronnzell verliert erneut

Die SG Bronnzell hat auch die zweite Partie unter Neu-Coach Johannes Ihrig verloren: Im Aufsteigerduell musste sich die Viktoria trotz zahlreicher guter Chancen dem 1. FC Schwalmstadt mit 0:1 (0:0) geschlagen geben und hat es verpasst, im Kampf um den Klassenerhalt wichtige Punkte einzufahren.

„Das hätten wir nicht verlieren dürfen“, haderte Johannes Ihrig unmittelbar nach dem Abpfiff: „Die Möglichkeiten waren da, wir waren aber zu unsauber in den Abschlüssen. Für den Gegner hat eine Kontersituation gereicht, das ist extrem bitter. Wir sind sehr enttäuscht.“ Nach einer knappen Stunde konterten die Gäste aus Nordhessen die Viktoria gnadenlos aus, die Hausherren wussten sich am Ende nur noch mit einem Foul zu behelfen – Schiedsrichter Aziz Haj Nasr aus Baunatal zeigte folgerichtig auf den Punkt, Carlo Breves verwandelte den Strafstoß souverän. Es sollte der einzige Treffer des Tages bleiben, auch wenn die Bronnzeller vor allem in den Schlussminuten nochmal alles nach vorne warfen. „Ich kann gar nicht sagen, ob der Elfmeter berechtigt war, da standen zwei oder drei Spieler von uns drum herum“, analysierte Ihrig die Situation: „Aber wenn er den gibt, muss er auf der anderen Seite vielleicht auch einen Handelfmeter pfeifen. Ich will es aber gar nicht am Schiedsrichter festmachen. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen.“ 

Schon im ersten Durchgang war die Chancenverwertung das Manko auf Seiten der Gastgeber – gleich mehrere Hochkaräter ließen die Bronnzeller ungenutzt und mussten dann nach dem Seitenwechsel das bittere 0:1 vom Elfmeterpunkt hinnehmen. „Die Mannschaft hat alles reingeworfen. Das ist eigentlich das Schlimme, dass wir so viel investiert haben und dann wieder mit leeren Händen dastehen“, konstatierte Johannes Ihrig: „Wir müssen gerade vor dem Tor zielstrebiger werden. Wenn uns das gelingt, bin ich zuversichtlich, dass wir auch wieder Spiele gewinnen werden.“ Für die Viktoria war es bereits die siebte Niederlage im elften Saisonspiel und die zweite Niederlage in Folge nach der Trennung von Ex-Coach Zlatko Radic. Am kommenden Wochenende reisen die Bronnzeller nach Vellmar und wollen den Bock beim OSC endlich umstoßen.

Bronnzell: Ihrig; Schneider, Lilly, Pecks, Breunung, Weber, Weiss, Jordan, Horenkamp, Ruppel, Fromm

Schwalmstadt: Sacir; Malakcioglu, Moise, Bernhardt, Konjarski, Bevers, Almeida, Ruppel, Kurz, Fagundes, Zahrndt

Schiedsrichter: Aziz Haj Nasr (Baunatal)

Tore: 0:1 Carlo Breves (55., Foulelfmeter)

Zuschauer: 120

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

Bild: www.tomafocus.de/

Trainerwechsel verpufft: 0:3 im Kellerduell

Erstmal kein positiver Effekt nach dem Trainerwechsel: Die SG Bronnzell tut sich in der Fußball-Verbandsliga weiterhin schwer und verlor das Sechs-Punkte-Spiel am Samstag beim bisher sieglosen Aufsteiger Tuspo Grebenstein mit 0:3 (0:0). Hinzu kam ein Platzverweis in der Schlussphase, den Johannes Ihrig bei seinem Comeback als Chefcoach an der Seitenlinie miterleben musste.

Die Gefühlswelten sprachen Bände nach Abpfiff: Grebenstein stand bisher mit drei Pünktchen da und feierte den ersten Sieg nach der Rückkehr in die Verbandsliga, Bronnzell rutschte dadurch tiefer in den Abstiegskampf und Johannes Ihrig, der unter der Woche für Zlatko Radic übernahm, hat wohl viel Arbeit vor sich. „Wir werden jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern brauchen eine Jetzt-erst-recht-Mentalität“, kündigte er direkt nach Abpfiff an.

Über das Spiel selbst gab es nicht allzu viel zu erzählen: Im ersten Durchgang lauerte Grebenstein bereits auf Konter, während den Gästen die zündende Idee mit Ball fehlte. Nach dem Seitenwechsel war es dann Marvin Schmidt, der das Spiel mit einem Hattrick im Alleingang zugunsten des Aufsteigers entschied: Die Viktoria kam zwar gut aus der Kabine und verbuchte zahlreiche Standardsituationen, doch konnte kein Kapital schlagen. Die Kette spielte hinten auf Abseits, Schmidt war durch, wurde nicht zurückgepfiffen, und traf per Heber über Benedikt Ihrig zur Führung. Doch es kam noch dicker: Schmidt machte den Doppelschlag nur drei wenige Minuten später perfekt, während Marco Weiß danach per Kopf die einzig echte Möglichkeit auf den Anschlusstreffer vergab. Mit einer super Einzelaktion machte Grebensteins Matchwinner dann den Deckel drauf.

Zudem erlebte Bronnzells Joker Can Ay das Ende des Spiels nicht mehr auf dem Platz mit. In der Schlussphase wollte er einen Elfmeter haben, den der Schiri nicht pfiff – darauf folgten hitzige Diskussionen, Schiri Bejamin Hanna schickte Ay mit Rot vom Platz. Es passte zum gebrauchten Tag der Bronnzeller, die sich die Niederlage selbst zuschrieben: „Wir wussten schon, dass der Gegner über Konter spielen will. Darauf waren wir auch vorbereitet, aber wir haben selbst die Fehler gemacht, als wir in der Vorwärtsbewegung waren. So sind die Tore gefallen“, sagte Ihrig, der zwei Tage und eine Trainingseinheit hatte, um das Team auf das Spiel vorzubereiten. Zuvor habe es zwar schon Gespräche noch mit Zlatko Radic gegeben, „und die Vorbereitung hätte auch gereicht“, so Ihrig – doch von den Bronnzellern war es am Ende in diesem Kellerduell „von A bis Z nicht gut genug von uns“.

Grebenstein: S. Schmidt, T. Schmidt, Uhl, Fried, Cavdar, M. Schmidt (88. Bezhelev), Ungewickel, Uzzolino, Möller, Freitag, Koch (86. Janssen).

Bronnzell: Ihrig; Schneider, Lilly (75. Breitenbach), Pecks, Breunung, Marek Weber, Hohmann, Weiß, Marian Weber (64. Gaube), Jordan (80. T. Weber), Horenkamp (64. Ay).

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

Viktoria trennt sich von Zlatko Radic – Johannes Ihrig übernimmt

Fußball-Verbandsligist SG Viktoria Bronnzell und Trainer Zlatko Radic haben sich darauf verständigt, die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden. Der B-Lizenztrainer war im Sommer 2025 zur Viktoria gewechselt, schaffte mit dem Klub den Wiederaufstieg in die Verbandsliga.

Nach guten, offenen und vertrauensvollen Gesprächen sind beide Seiten gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, dass die Mannschaft in der aktuellen sportlichen Situation einen neuen Impuls benötigt. Nach neun Saisonspielen in der Verbandsliga und acht Punkten haben Verein und Trainer entschieden, einen Wechsel auf der Trainerposition vorzunehmen.

Mit Zlatko Radic verabschiedet sich die Viktoria von einem Trainer, dem der Verein insbesondere für seine Verlässlichkeit und seinen Einsatz großen Dank schuldet. Radic hatte der SG Viktoria Bronnzell bereits im Frühjahr 2025 seine Zusage gegeben – zu einem Zeitpunkt, als noch nicht feststand, ob der Verein in der Saison 2025/26 in der Verbandsliga oder in der Gruppenliga antreten würde. Nach dem Abstieg in die Gruppenliga stand Zlatko zu seinem Wort und übernahm die Mannschaft wie vereinbart. Gemeinsam gelang anschließend der direkte Wiederaufstieg: Mit der Meisterschaft in der Gruppenliga 2025/26 führte Radic die Viktoria auf direktem Weg zurück in die Verbandsliga.

„Zlatko hat Verantwortung übernommen“

„Zlatko hat in einer für unseren Verein nicht einfachen Situation zu seinem Wort gestanden und Verantwortung übernommen. Das ist alles andere als selbstverständlich und dafür gebührt ihm unser großer Dank. Mit der Meisterschaft und dem direkten Wiederaufstieg hat er einen wichtigen Anteil an einem besonderen Kapitel unserer Vereinsgeschichte. Nach den offenen Gesprächen der vergangenen Tage sind wir gemeinsam zu der Überzeugung gekommen, dass die Mannschaft in der jetzigen Situation einen neuen Impuls benötigt. Diese Entscheidung schmälert in keiner Weise, was Zlatko für die Viktoria geleistet hat“, erklärt der Sportliche Leiter Timo Möller.

„Mit Johannes haben wir eine Lösung, die keine lange Eingewöhnungszeit benötigt“

Die Verantwortung für die Mannschaft übernimmt ab sofort der bisherige Co-Trainer Johannes Ihrig. Ihrig kennt die Mannschaft und das Umfeld bestens und wird das Team auf die kommenden Aufgaben in der Verbandsliga vorbereiten. „Mit Johannes haben wir eine Lösung, die keine lange Eingewöhnungszeit benötigt. Er kennt die Mannschaft, die Abläufe und unsere Situation sehr genau. Wir haben großes Vertrauen darin, dass er gemeinsam mit dem Team die kommenden Aufgaben mit voller Energie angehen wird“, so Möller.

Die SG Viktoria Bronnzell bedankt sich bei Zlatko Radic ausdrücklich für die geleistete Arbeit, seinen Einsatz und die jederzeit offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit. „Wir wünschen Zlatko für seine persönliche und sportliche Zukunft alles Gute und viel Erfolg“.

Quelle: www.osthessen-news.de

Bronnzell verliert nach starker erster Hälfte klar gegen Dörnberg

Die Viktoria Bronnzell hat gegen den FSV Dörnberg mit 1:4 (1:0) verloren. Für Bronnzell bedeutet es weiterhin einen Abstiegsplatz. Jan-Niklas Jordan brachte die Gastgeber in der 34. Minute früh in Führung.

Nach der Pause drehte Dörnberg die Partie. Sandro Bätzing (53.) glich aus, Toni Dombai traf doppelt (61., 82.). Leon Göbel sorgte in der Schlussminute für den Endstand. Für Diskussionen sorgte zudem eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung in der ersten Halbzeit. Bronnzell konnte nach der Pause nicht mehr an die starke erste Hälfte anknüpfen. Und somit ist nach dem 4:1-Erfolg letzte Woche eine 1:4-Niederlage auf der Anzeige.

Statistik:
Viktoria Bronnzell: Ihrig, Schneider, Hohmann, Pecks, Breitenbach, Ruppel, Weiss, Jordan, Weber, Ay, Weber

FSV Dörnberg: Hernandez, Lotzgeselle, Müller, Braul, Dietz, Hansch, Mc Galty, Schaumburg, Bley, Bätzing, Dombai

Schiedsrichter: André Blank
Zuschauer: 200
Tore: 1:0 Jordan (34.), 1:1 Bätzing (53.), 1:2 Dombai (61.), 1:3 Dombai (82.), 1:4 Göbel (90.)

Quelle: www.osthessen-news.de

Joker entscheiden Sechs-Punkte-Spiel für Bronnzell

Mit drei ganz wichtigen Punkten im Gepäck konnte Fußball-Verbandsligist SG Bronnzell die Heimreise aus Lichtenau antreten. Gegen den direkten Konkurrenten im Tabellenkeller landete die Viktoria nach Rückstand einen hochverdienten 4:1 (1:1)-Sieg, machte es aber lange unnötig spannend.

Was am Ende nach einem souveränen Sieg aussieht, war über weite Strecken der Partie ein ganz hartes Stück Arbeit. Bronnzell war zwar über die gesamte Spieldauer die überlegene Mannschaft, ging aber zu fahrlässig mit seinen Torchancen um und musste deshalb bis in die Schlussphase zittern. Erst vier Minuten vor Ende der regulären Spielzeit machte Marian Weber mit seinem ersten Verbandsligatreffer zum 3:1 aus 20 Metern den Sack zu. Wenig später erhöhte Linus Gaube nach schöner Vorarbeit von Can Ay noch zum 4:1-Endstand und sorgte damit für große Erleichterung bei Bronnzell. „Das war ein typisches Sechs-Punkte-Spiel. Wir wollten unsere beste Saisonleistung aus dem letzten Spiel bestätigen, uns endlich mit drei Punkten belohnen und das haben wir geschafft. Es war ein ganz wichtiger Sieg für uns, um den Anschluss ins Tabellenmittelfeld herzustellen“, war Bronnzells Trainer Zlatko Radic hochzufrieden mit dem Auftritt seines Teams. 

Bronnzell knüpfte zwar nahtlos an die starke Leistung vom 3:3 im Derby gegen Eichenzell an, rannte aber schon früh einem Rückstand hinterher, als ein Ballverlust im Mittelfeld eiskalt bestraft wurde. „Wir haben Moral bewiesen und schon in der ersten Halbzeit viele Chancen gehabt“, erklärte Radic. Unter anderem scheiterte Marek Weber per Elfmeter an Lichtenaus Keeper Maik Schemme und auch Niklas Breunung aus kurzer Distanz nach einer Ecke und Diego Fromm mit seinem Abschluss aus elf Metern konnten die Kugel nicht im Kasten unterbringen. Erst nach einer guten halben Stunde sorgte Franz Ruppel für den längst überfälligen Ausgleich, als er eine hohe Hereingabe aus kurzer Distanz über die Linie stocherte. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff konnte Bronnzell die Partie dann endlich drehen: Rückkehrer Can Ay, der nach einem Jahr beim SV Steinbach wieder für Bronnzell aufläuft, traf aus ganz spitzem Winkel zum 2:1. Bis auf einen Kopfball, der am Pfosten landete, ließ Bronnzell mit der Führung im Rücken nichts mehr zu und legte vorne noch zwei späte Treffer nach. „Wir haben uns heute als Mannschaft präsentiert und vor allem die Einwechselspieler haben es sehr gut gemacht“, freute sich Radic, der mit seinen Wechseln ein goldenes Händchen bewies: Alle vier Bronnzeller Torschützen kamen von der Bank. 

Lichtenau: Schemme; Vidal Gadea, Koteliukh, Vasylchenko, Tymkiv (63. Theil), Cucu, Grosu, Petac, Gippert (26. Hoffmann), Kugler, Elkennawi Elsherbini (69. Kotil) 

Bronnzell: Ihrig; Schneider, Lilly (19. Ruppel), Pecks, Breunung, Mare. Weber (85. Jordan), Hohmann, Weiss, Arnold (37. Ay), Breitenbach (72. Mari. Weber), Fromm (79. Gaube)

Schiedsrichter: Paul Bräuer (Nordhausen)

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

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