Senioren verlieren in Künzell

TSV Künzell – SG Bronnzell 2:0 (1:0)
„Das Ergebnis geht in Ordnung. wir waren in der zweiten Halbzeit überlegen, aber konnten den Sack erst kurz vor Schluss zu machen“, erklärte Künzells Trainer Hahner. Künzell konnte nach einem „groben Abwehrfehler“, wie Bronnzells Trainer Stefan Dresel ihn nannte, in Führung gehen. Peter John konnte den Fehler ausnutzen und musste nur noch einschieben. Im zweiten Durchgang machte Bronnzell auf, dadurch ergaben sich jedoch immer wieder Räume für die Gastgeber, die diese jedoch lange Zeit nicht nutzen konnten. Nach einer Bronnzeller Ecke sorgte Dominik Zeller dann in der Nachspielzeit für die Erlösung.

Quelle: http://www.osthessen-zeitung.de

Mehr Breite im Kader, taktisch variabler

Es war sicherlich eine kleine Überraschung am ersten Spieltag der Gruppenliga: Dank eines starken Auftritts hat die SG Viktoria Bronnzell den FC Eichenzell mit 3:2 (1:0) geschlagen und ein erstes Ausrufezeichen gesetzt.

Wie hat er denn den gemacht? Kilian Sandner bejubelt hier seinen Treffer zum 3:1. Foto: Kevin Kremer

Viktoria-Coach Stefan Dresel ließ seine Mannschaft diesmal nicht wie gewohnt früh anlaufen, sondern agierte aus einer kompakten Defensive heraus und stellte Eichenzell somit vor große Probleme. Dazu wurde Kilian Sandner, der in der abgelaufenen Spielzeit meist noch auf den Außenbahnen zuhause war, in den Sturm beordert und machte aufgrund seiner Sprintgeschwindigkeit ein klasse Spiel, weil die Viktoria ihr Heil im schnellen Umschalten suchte. „Wir wollten es taktisch etwas anders angehen, was sehr gut geklappt hat. Vielleicht agieren wir in der kommenden Woche aber schon wieder ganz anders“, wollte sich Dresel nicht in die Karten schauen lassen.

Klar ist: Dank der klugen Kaderzusammenstellung im Sommer verfügt die Viktoria über mehr Breite im Kader. Während mit Jonas Ritzel (SV Flieden), Hendrik Erb (JFV Viktoria Fulda) und Dennis Sorg (TSV Lehnerz II) gleich drei neue Gesichter in der Startaufstellung standen, mussten Lukas Haas (JFV Viktoria Fulda) und Carl-Philipp Jäger (SG Blankenau/Stockhausen) zunächst auf der Bank Platz nehmen. Der angeschlagene Sebastian Dinov (SV Flieden) war gar nicht erst im Kader.

„Letztes Jahr ist uns mitten in der Saison ein wenig die Luft ausgegangen, weil der Kader sehr, sehr dünn war und wir die Ausfälle nicht kompensieren konnten. Das ist in dieser Spielzeit anders, auch weil sich die Neuzugänge sehr gut eingefügt haben und uns weiterhelfen werden“, ist Kilian Sandner überzeugt, dass seine Viktoria eine gute Runde spielen werden. Wozu es letztlich reichen könnte in dieser Spielzeit, vermag der 21-Jährige nicht zu prognostizieren. Mit dieser Leistung dürfte die Viktoria aber ein ernstzunehmender Kandidat für die Plätze eins und zwei sein. Auch weil Ausfälle in dieser Spielzeit ersetzt werden können.

Quelle: http://www.torgranate.de

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