A-Junioren mit vermeidbarer Pleite

Nach dem Auftaktsieg vor Wochenfrist haben die U19-Fußballer des JFV Viktoria Fulda ihr zweites Saisonspiel in der A-Junioren-Hessenliga verloren: Bei Rot-Weiß Frankfurt unterlag das Team von Trainer Stanislav Szilagyi mit 0:2 (0:0). Für die Frankfurter hingegen war es im ersten Ligaspiel der erste Sieg.

„Insgesamt war es eine unnötige Niederlage, die Chancen waren da und wir hätte das 1:0 machen müssen“, ärgerte sich Trainer Stanislav Szilagyi nach dem Spiel. Schwer wog auf Seiten der Gäste vor allem der Ausfall von Stürmer Ernes Emre Aydogan, der sich unter der Woche einen Kieferbruch zugezogen hat und vorerst ausfallen wird. Auch Kapitän Silas Bernges konnte nicht zufrieden mit dem Auftritt in der Mainmetropole sein: „Wir hatten zwar einige Möglichkeiten, nutzen aber keine aus und kassieren dann wegen individuellen Fehlern die Tore auf der anderen Seite. Das ist ärgerlich“, so der Kapitän, der den Blick aber schon wieder nach vorne richtete. „Heute hat die Einstellung nicht gepasst, trotzdem machen wir weiter, wollen unter der Woche gut trainieren und nächste Woche versuchen, einem Titelkandidaten ein Bein zu stellen.“ Am kommenden Sonntag sind die Nachwuchsfußballer in der Landeshauptstadt zu Gast und treffen auf die U19 des SV Wehen Wiesbaden (11 Uhr).

JFV Viktoria Fulda: Bagus; Schneider, Kehl, Eskin, Huder, Scholz, Jakob, Leitschuh, Bernges, Hartwig, Queiros

Tore: 1:0, 2:0

Zuschauer: 100.

Quelle: https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2020/september/a-junioren-hessenliga-vermeidbare-jfv-pleite-einstellung-nicht-gepasst.html
Foto: Christine Görlich

Fiedler-Elf landet ersten Dreier

Die Nachwuchsfußballer des JFV Viktoria Fulda haben in der B-Junioren-Hessenliga bei RW Darmstadt einen verdienten 2:1 (1:0)-Sieg eingefahren. Nach einer zerfahrenden ersten Halbzeit, spielte der JFV im zweiten Durchgang stark auf und brachte den hauchdünnen Vorsprung in der Schlussphase souverän über die Zeit.

Der JFV legte los wie die Feuerwehr und traf in Person von Moritz Eckstein bereits nach drei Minuten zur 1:0-Führung. Nach einem langen Ball nutze Eckstein eine Unstimmigkeit zwischen einem Darmstädter Innenverteidiger und Torhüter Felix Rossmann eiskalt aus. „Danach war das Spiel sehr zerfahren. Der Treffer hat uns leider nicht die nötige Sicherheit gegeben“, bedauert JFV-Trainer Sascha Fiedler, dessen Team immer wieder mit gefährlichen Standardsituationen der Darmstädter zu kämpfen hatte. „Nach der Pause haben wir es dann deutlich besser gemacht, wir waren gut im Spielaufbau und haben uns dann auch in der Offensive mehr Chancen erarbeitet. Folgerichtig konnten die Gäste Mitte der zweiten Halbzeit  dann das 2:0 erzielen. Nach einem schnell ausgespielten Konter traf Louis Scheibelhut mit der Hacke. Im Anschluss verpasste es der JFV dann, früh alles klar zu machen. Moritz Eckstein scheiterte gleich zwei Mal im Eins-gegen-Eins-Duell an Keeper Rossmann. „Wir hätten den Sack viel früher zu machen, dann wäre es in den letzen fünf Minuten nicht nochmal spannend geworden“, meint Fiedler im Hinblick auf den späten Anschlusstreffer der Gäste, die in der Schlussphase versuchten über lange Bälle für Torgefahr zu sorgen. An der sicher stehenden Fuldaer Defensivreihe war allerdings kein Vorbeikommen, sodass am Ende ein verdienter 2:1-Sieg für den JFV stand.

Fulda: Stark; Tanski, Bruno, Ay, Martella, Eckstein, Milenkovski, Hahl, Klüh, Riedl, Iljazi – Scheibelhut, Lötters, Lindemann, Löser, Wachenfeld.

Tore: 1:0 Moritz Eckstein (3.), 2:0 Louis Scheibelhut (60.), 2:1 (75.)

Zuschauer: 150.

Quelle: https://www.osthessen-zeitung.de

Allam: Lehrgeld bezahlt

Viktoria Fulda – Viktoria Griesheim 2:4 (0:0)

Im Duell der Viktorias ging Griesheim am Ende als Sieger vom Platz und durfte gegen die Fuldaer wie schon zum Start gegen Makkabi Frankfurt vierfach treffen. Für den JFV hingegen war es das erste Saisonspiel – und eigentlich hatte Coach Senouci Allam im Vorfeld ein gutes Gefühl, was sein Team auch im ersten Durchgang bestätigte. Aber eben nur im ersten. „Wir haben uns dann nochmal zusammengerafft, sind raus und haben gleich geführt. Aber dann ist Griesheim richtig aggressiv geworden und hat die körperliche Überlegenheit ausgespielt“, schilderte Allam. Die Gäste waren nun voll da, die Fuldaer wiederum kassierten die Gegentore dadurch, dass die Zweikämpfe nicht mehr angenommen wurden und nicht mehr auf die zweiten Bälle gegangen wurde. „Da haben wir gutes Lehrgeld bezahlt. In der Hessenliga reicht eine gute Halbzeit nicht, vielleicht haben die Jungs in der Pause gedacht: Das läuft“, haderte Allam, wollte aber mit Kritik nicht zu weit gehen: „Wir saßen dann nochmal zusammen und haben gleich darüber gesprochen. Die Köpfe bleiben oben. Die Jungs kennen das ja alle noch nicht und haben letztes Jahr teilweise Kreisliga gespielt“.

Tore: 1:0 Felix Wingenfeld (36.), 1:1 (40.), 1:2 (41.), 1:3 (54.), 1:4 (56.), 2:4 Aurelius Röth (70.)

Quelle: https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2020/september/c-junioren-hessenliga-pleiten-fuer-beide-jfvs-allam-lehrgeld-bezhalt.html

Belaarbi für vier Spiele aus dem Verkehr

Die SG Bronnzell muss vier Spiele auf Defensivakteur Tarek Belaarbi verzichten. Wie Gruppenliga-Einzelrichter Hans Stoos (Marjoß) bekanntgegeben hat, wurde Belaarbi wegen seiner Roten Karte im Spiel bei der SG Gundhelm/Hutten gesperrt.

Strittig war der Platzverweis in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gegen Belaarbi, doch nun wurde er nach Paragraph 24 der Strafordnung des Hessischen Fußball-Verbandes (Rohes Spiel) für vier Spiele aus dem Verkehr gezogen. Somit muss er gegen Elters/Eckweisbach/Schwarzbach, Hönebach, Müs und Hünfeld II aussetzen.

Quelle: https://www.torgranate.de
Foto: Charlie Rolff

Senioren siegen bei der 3er SG

Elters/Eckweisbach/Schwarzbach – Bronnzell 0:1 (0:0)

In der ersten Halbzeit lieferten sich beide Mannschaften ein intensives, ausgeglichenes Spiel mit zahlreichen Gelben Karten für beide Mannschaften. Torchancen hingegen waren bis auf einen Lattenschuss des Bronnnzellers Jan-Niklas Jordan Mangelware. Nach dem Seitenwechsel besorgte Marek Weber nach einem abgefälschten Ball die Führung für die Bronnzeller, die die Partie anschließend clever runter spielten, während die Gastgeber zwar einige vielversprechende Offensivaktionen für sich verbuchen konnten, diese allerdings nicht konsequent genug zu Ende spielten.

Tor: 0:1 Marek Weber (53.)

Zuschauer: 250.

Quelle: https://www.osthessen-zeitung.de

Niederlage der 1. Mannschaft in Uttrichshausen

Es gibt so Spiele, da willst Du nur nicht brutal abgeschossen werden. Am 11.09.2020 in Uttrichshausen war dies so ein Spiel in der Bezirksklasse. Wenn man die gemeldeten Spieler aus Uttrichshausen gegen unsere sieht, war bei aller Liebe klar, dass wird ein harter Gang für uns. Selbst wenn dort Ersatzspieler ran müssen, sind die trotzdem so spielstark, dass diese Ausfälle gut kompensiert werden können. Ein Luxus im Tischtennissport! Uttrichshausen leistet dabei in Person von Frank Frischkorn hervorragende Jugendarbeit. Gepaart mit Spielern, die bereits höherligig gespielt haben ergibt dies einen sehr erfolgreichen Mix. Das bedeutet also, hinfahren und sich so teuer wie möglich zu verkaufen.

Bronnzell ist mit Martin Schmitt, Hubert Böhning, Ralf Amthor, Mark Breitenbach, Philipp Asmus und Martin Hintzmann angetreten. Also mit voller Kapelle, Uttrichshausen hat dagegen gestellt: Frank Frischkorn, Valentin Vey, Jens Malkmus, Christian Ochs, Marcel Kimpel und Gerd Heil. Also auch mit voller Kapelle!

Zum Spiel:
Corona bedingt werden aktuell keine Doppel gespielt/gewertet. Im vorderen Paarkreuz hatten es Schmit und Böhning mit Frischkorn und Vey zu tun. Beide sehr spielstarke Glattbelagspieler. Böhning konnte gegen Frischkorn sein leeres Spiel nicht durchbringen. Schmitt konnte gegen Vey keine Akzente setzen. 0:2 nach dem vorderen Paarkreuz zeigte, dass wird hart werden. Im mittleren Paarkreuz hatten es Amthor und Breitenbach mit Malkmus und Ochs zu tun. Beide auch schon höherligig erfahren und entsprechend spielstark. Breitenbach konnte einfach keinen Druck auf Malkmus machen. Amthor versuchte es gegen Ochs enger zu machen, was ihm auch gelang. Am Ende konnte er Ochs aber doch nicht besiegen. 0:4 nach dem mittleren Paarkreuz ist bitter. Im hinteren Paarkreuz hatten es Asmus und Hintzmann mit Kimpel und Heil zu tun. Beide auch sehr kamfstarke Allrounder. Hintzmann konnte gegen Kimpel ein rotationsarmes Spiel nicht durchbringen. Asmus hatte mit Heil und am Schluss mit seinen Nerven zu kämpfen. Der Brotkorb hängt einfach in der Bezirksklasse höher. 0:6 nach der ersten Runde! Wir wollten einfach nicht zu Null aus der Halle gehen!!!

In der zweiten Runde hatte Schmitt gegen einen hervorragend aufgelegten Frischkorn keine Chance. Ebenso hatte Böhning gegen Vey wenig zu holen. Das Uttrichshäuser vordere Paarkreuz spielte sehr stark und konzentriert! 0:8 nach dem vorderen Paarkreuz war einfach nicht mehr schön. Dann musste es wohl das mittlere Paarkreuz richten. Die 3er und 4er im jeweils direkten Duell. Amthor legte gegen Malkmus im ersten Satz wie die Feuerwehr los. 11:4 für Bronnzell. Amthor konnte sein gefürchtetes Langnoppenspiel durchbringen und die sehr starke Rückhand von Malkmus aus dem Spiel nehmen. Mit 3:1 sicherte Amthor das erste Spiel in Uttrichshausen. Breitenbach dachte sich, was der Amthor kann, kann ich auch! Breitenbach sehr spielstark und siegeshungrig. Breitenbachs Aufschläge kamen durch. Mit 3:1 holte Breitenbach den zweiten Punkt für die Kapelle. 2:8 nach dem mittleren Paarkreuz klang nicht mehr ganz so schlimm. Im hinteren Paarkreuz hatte Asmus keine Mittel gegen Kimpel. Hintzmann hatte gegen einen sich ins Spiel kämpfenden Heil nichts mehr entgegen zu setzen. 2:10 ist deutlich, war aber so zu erwarten. Glückwunsch an Uttrichshausen.

Tischtennis ist halt nicht Fußball. Im Individualsport Tischtennis zählen nur die direkten Vergleiche. Hier gibt es keine „Mannschaftsleistung“ mit der man einen stärkeren Gegner besiegen kann, sondern nur die einzelnen Spiele. Es kann mal ein Spieler über sich hinaus wachsen, in der Regel aber nicht alle an einem Tag. Insoweit ist Tischtennis teilweise berechenbar, wenn die Leistungsdaten so klar unterschiedlich auf dem Papier sind. Die beiden Spiele von Amthor und Breitenbach sind aber vielleicht im Abstiegskampf irgendwann doch mal in der Spieledifferenz wichtig. Wir können die Niederlage als Aufsteiger sportlich ordnen und werden weiter Gas geben.

Unser nächstes Heimspiel ist am Samstag den 19.09.2020 um 19 Uhr gegen Margretenhaun/Künzell im Bronnzeller Bürgerhaus. Wir würden uns über jede Unterstützung, mit Maske, freuen.

Eure Tischtennisabteilung

Allams Jungs brennen auf Start

Auf Reisen geht es am Sonntag für die Fußballer des JFV Viktoria Fulda: Die A-Junioren sind in der Hessenliga um 11 Uhr bei Rot-Weiß Frankfurt gefordert und wollen den nächsten Sieg holen, die B-Junioren sind zwei Stunden später zu Gast beim SKV RW Darmstadt, es ist das Duell zweier Verlierer von Spieltag eins. Besonders groß ist die Freude bei der C-Jugend, die endlich aus der Box gelassen wird.

Stanislav Szilagyi und seine A-Junioren des JFV waren mit dem 1:0 gegen Biebrich erfolgreich gestartet, der Sieg soll aber nur der Anfang gewesen sein: Bei der SG Rot-Weiß Frankfurt soll am Sonntag der nächste Dreier folgen, die Jungs aus der Mainmetropole haben bisher noch gar keine Partie absolviert, weil das Spiel gegen Wiesbaden vergangene Woche abgesagt werden musste. Auch das könnte der Viktoria entgegenkommen.

Die Fuldaer B-Junioren reisen derweil nach Darmstadt, für das Team von Coach Sascha Fiedler soll es nach einer Pleite zum Start etwas Zählbares beim SKV RW Darmstadt geben. Anpfiff ist am Sonntag um 13 Uhr, auch für die Gastgeber geht es darum, die Null auf dem Punktekonto auszuradieren.

Viktoria Fuldas C-Jugend tritt derweil zeitgleich zum ersten Saisonspiel in Bronnzell gegen den SC Viktoria Griesheim an, der vergangene Woche beim 4:4 gegen Makkabi Frankfurt ein echtes Spektakel bot. „Das Ergebnis zu deuten, ist schwierig“, meint JFV-Trainer Senouci Allam, der sich aber wie seine Mannschaft riesig auf den Start freut, der durch Corona bei Rosenhöhe Offenbach flachfiel. „Wir sind eine der wenigen Mannschaften, die warten mussten. Das tut natürlich weh, gerade den Jungs, wenn alle anderen spielen und wir am Trainingsplatz sind. Jetzt starten wir zuhause, das ist umso schöner. Wir wollen unbedingt positiv starten, wie wir das letztes Jahr auch geschafft haben. Die Jungs haben sich das verdient, intensiv gearbeitet und sind alle motiviert“, berichtet der Coach von einer hervorragenden Trainingsbeteiligung und keinen Ausfällen zum jetzigen Zeitpunkt. „Auch aus den Testspielen haben wir viele positive Dinge mitgenommen und daraus gelernt. Ich bin sehr optimistisch“, hat Allam ein gutes Gefühl vor dem Auftakt seiner Mannschaft.

Quelle: https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2020/september/junioren-allams-jungs-brennen-auf-start-warten-tut-weh.html

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