Fiedlers Joker bringen den Dreier

Sascha Fiedler konnte den zweiten Hessenliga-Auswärtssieg in der Saison bejubeln. Bei Rosenhöhe Offenbach gewann Viktoria Fuldas U 17 mit 3:1. Künzell siegte zudem erstmals in der Verbandsliga .

Das durchaus körperbetonte Spiel am Kunstrasen in Offenbach gegen Rosenhöhe ging verdientermaßen an die Viktoria. „Wir haben gut über außen gespielt und waren sehr mutig, wenn auch teilweise zu ungenau“, berichtete Trainer Fiedler. Das erste Tor erzielte Luka Milenkovski nach 13 Minuten aus guten 20 Metern Entfernung. Auch in Hälfte zwei war das Team von Fiedler erfolgreich. Rosenhöhe machte zwar mehr Druck, aber die Innenverteidiger Lennox Lötters und Eric Fröhlich machten ihren Job souverän. „Beim zweiten Tor hatte ich ein glückliches Händchen. Timo Löser traf die Latte und Can Ay staubte ab“, freute sich Fiedler. Beide Spieler wurden zuvor eingewechselt. Nach dem Anschluss durch eine Bogenlampe agierte das Heimteam weiter mit langen Bällen, weshalb Viktoria wenig zuließ.

Der dritte Treffer fiel nach einem kurzen Freistoß und anschließendem Pass in die Box, wo Giuliano Bruno nur noch einschieben musste. Das sechste Tor vom sechsten Torschützen. „Es ist schön, nicht von einem Spieler abhängig zu sein. Wir trainieren den Torschuss auch immer wieder“, erklärte Fiedler.

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Foto: Kevin Kremer

A-Junioren unglücklich

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge hat die U 19 von Viktoria Fulda in der Hessenliga gepunktet. Das Unentschieden gegen Erlensee war aber sehr unglücklich. West Ring feierte in der Gruppenliga den vierten Sieg.

Vor allem über eine Szene ärgerte sich Viktoria-Coach Stanislav Szilagyi nach dem Spiel am Samstag. Die Rede ist vom Strafstoß zum Ausgleichstreffer für Erlensee. „Plötzlich gibt der Schiedsrichter aus dem Nichts einen Elfmeter. Keiner wusste, was los ist“, so Szilagyi zu der Szene. Auch Neuzugang Johannes Kreis, Torhüter beim JFV, sprach von einem „Elfmeter, der keiner gewesen ist.“

Das restliche Spiel dominierte die Viktoria und ging ebenfalls durch einen Elfmeter, der korrekt war, in Führung. „Wir waren dominant, hatten mehr vom Spiel, aber uns fehlt ein echter Stürmer. Wir müssen weiter von Spiel zu Spiel schauen“, so Szilagyi. Johannes Kreis fand lobende Worte für sein Team, das als nächstes in Walldorf spielt. „Wir haben es gut gemacht und viel von dem umgesetzt, was wir wollten. Wir freuen uns auf das nächste Spiel und wollen in Walldorf drei Punkte mitnehmen“, blickt Kreis voraus. Er selbst hielt am Ende noch den Sieg fest, da er nach Kontern von Erlensee auf dem Posten war und so einen guten Einstand feiern konnte.

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Spielstark auf Kunstrasen in Lehnerz

Aggressiv, gallig, spielstark agierte die Viktoria gegen die Germanen und feierte einen hochverdienten Heimsieg, an dem schon nach einer Viertelstunde eigentlich nicht mehr zu rütteln war. An den ersten beiden Treffern war Marek Weber direkt beteiligt, ein richtig gutes Spiel machte aber vor allem der Ex-Müser Julian Keller, der erst flach ins Eck traf und dann zum 4:0 einköpfte.

„Da hat das Zuschauen Spaß gemacht“, frohlockte Bronnzells Trainer Jens Keim nach einem hochverdienten und nie gefährdeten Sieg gegen ersatzgeschwächte Müser. So erklärte er, dass seine Abwehr super gestanden und fast nichts zugelassen hätte, dass das Mittelfeld gierig wie aggressiv zu Werke ging und die Offensive sich zahlreiche Torchancen herausspielen konnte. „Eben eine Mannschaftsleistung von der Nummer 1 bis zur Nummer 14“, betonte Keim.

Tore: 1:0 Marek Weber (10.), 2:0 Marian Weber (16.), 3:0 Julian Keller (31.), 4:0 Julian Keller (51.), 4:1 Burak Ilgar (86.)

Zuschauer: 100.

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Bild: http://www.fussball.de

Minimum: Fünf Gruppenliga-Absteiger

Der Hessische Fußball-Verband hat in seiner jüngsten Ausgabe des Hessen-Fussball die amtlichen Auf- und Abstiegsreglungen für die Spielzeit 20/21 veröffentlicht. 

Gruppenliga Fulda (19 Mannschaften, 1 Aufsteiger, maximal 6 Absteiger – Richtzahl 16):

Die Absteigerzahl in der Gruppenliga Fulda orientiert sich einzig nach den der Region Fulda zugeordneten Vereinen in der Verbandsliga Nord. Hier sind insgesamt sechs Teams (SG Bad Soden, SG Barockstadt II, FC Eichenzell, FSV Thalau, SG Ehrenberg, SG Johannesberg) heranzuziehen.

Rechenbeispiele:
Kein Absteiger aus der Region Fulda aus der Verbandsliga Nord: Fünf Absteiger
Ein oder mehr Absteiger aus der Region Fulda aus der Verbandsliga Nord: Sechs Absteiger

A-Ligen Fulda

Es gibt jeweils einen Aufsteiger. In den beiden Fuldaer Ligen Fulda/Rhön und Fulda wird für die kommende Saison die Richtzahl 16 angestrebt. Beide Ligen sind der Kreisoberliga Mitte zugeordnet. In der Fuldaer Klasse, die derzeit 16 Teams umfasst, drohen maximal zwei Absteiger.

Quelle: https://www.torgranate.de

Junioren wollen Punkte einfahren

Für die A-Junioren von Viktoria Fulda geht es am Samstag bereits um 13 Uhr gegen Erlensee. Dabei möchte das Team von Stanislav Szilagyi den zweiten Dreier der Saison gegen die noch sieglosen Erlenseeer einfahren. Eine Altersklasse tiefer misst sich Viktoria um 15.30 Uhr in Offenbach mit der SG Rosenhöhe, wobei das Spiel eigentlich schon am ersten Spieltag hätte stattfinden sollen, wegen Corona aber abgesagt werden musste.

Die U 15 empfängt um 15 Uhr den TS Ober-Roden und möchte nach den bisherigen zwei Niederlagen erstmals in dieser Saison punkten.

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C-Junioren mit bitterer Pleite

Die C-Juniorenfußballer des JFV Viktoria Fulda warten weiter auf die ersten Saisonpunkte in der Hessenliga: Beim 1. FC Erlensee unterlag das Team von Trainer Senouci Allam mit 0:2 (0:1) – der JFV-Coach ist aber optimistisch, spätestens nächste Woceh den Bock umstoßen zu können.

„Beim ersten Date und beim zweiten Date ist nichts gelaufen, aber beim dritten Date wird geknutscht. Nächste Woche gegen Ober-Roden sind wir fällig“, richtete Allam den Blick schon auf das dritte Saisonspiel kommende Woche. In Erlensee blieb seine Elf zwar noch ungeküsst – der JFV hätte aber mindestens einen Punkt verdient gehabt: Im ersten Durchgang hatten beide Teams gute Aktionen nach vorne, nach einem Ballverlust der Gäste im letzten Spielfelddrittel kassierte die Viktoria jedoch einen Konter, der zum 0:1 führte.

„Aber danach gehen wir raus und drücken Erlensee komplett in deren Hälfte, die haben nur noch lange Bälle gespielt. Das war stark von uns und dünn von Erlensee“, analysiert Allam, der einzig mit der ausbaufähigen Chancenverwertung haderte. Die besten Chancen ließen Rian Agwu und Cian Banh liegen, zudem hatte der JFV mehrere aussichtsreiche Aktionen, fand aber zu selten den Abschluss. „Leider haben wir es nicht geschafft, mal ein Tor zu schießen“, bedauert Allam, dessen Team nach einem unnötigen Ballverlust an der Auslinie in der Nachspielzeit das 0:2 kassierte. „Da haben wir auch Lehrgeld bezahlt, aber das war trotzdem eine Steigerung zu letzter Woche. Bis auf die letzte Aktion bin ich mit dem Spiel sehr zufrieden“; erklärt Allam.

Fulda: Eifert; Stanoevski, Lily, Tefay, Baus, Banh, Akkus, Seuring, Linn, Agwu, Schlager – Bornschier, Avdyli, Schulz, Winter, Wingenfeld, Bolender, Wink.
Tore: 1:0 (17.), 2:0 (70.+1)
Zuschauer: 150.

Quelle: https://www.osthessen-zeitung.de

A-Junioren erst stark, dann zu unkonzentriert

Die Nachwuchsfußballer des JFV Viktoria Fulda mussten sich in der A-Junioren-Hessenliga bei der U19 des SV Wehen Wiesbaden mit 0:3 (0:0) geschlagen geben. Nachdem die Viktoria in der ersten Hälfte durch ihr kompaktes Auftreten noch die Null halten konnte, zeigte Wiesbaden im zweiten Durchgang seine ganze individuelle Klasse und ließ dem JFV keine Chance.

„Wir waren uns bewusst, dass Wiesbaden ein spielerisch starker Gegner ist und wir daher eher in der Defensive gefordert waren. Wir wollten kompakt verteidigen und haben das auch sehr gut umgesetzt“, war JFV-Keeper Philipp Bagus zufrieden mit der Leistung seines Teams im ersten Spielabschnitt. Allen voran in Person von Tiago Queiros tauchte der JFV auch immer wieder gefährlich vor dem gegnerischen Kasten auf. „Leider haben wir die Chancen, die sich uns in der ersten Halbzeit geboten haben, nicht konsequent genug genutzt. Die Jungs da vorne drin haben das zwar ordentlich gemacht, aber da hat man gemerkt, dass uns im Sturm ein echter Brecher fehlt“, bedauert Fuldas Coach Stanislav Szilagyi, dessen Team dann nach dem Seitenwechsel nicht mehr so recht ins Spiel fand. Das sah auch Schlussmann Bagus so: „Nach der Pause haben wir dann den Anschluss verloren, Wiesbaden war spielbestimmend und uns hat vorne das Quäntchen Glück gefehlt.“ Nach dem Gegentreffer zum 0:1 schlichen sich beim JFV auch einige individuelle Fehler ein, die vom Topteam aus Wiesbaden gnadenlos bestraft wurden. Bestes Beispiel war der Treffer zum 0:3 in der 72. Spielminute, bei dem nach einer Unkonzentriertheit im Mittelfeld eine Kettenreaktion von individuellen Fehlern folgte, was die Niederlage des JFV endgültig besiegelte. „Wir haben in der zweiten Halbzeit einfach die brutale Effektivität des Gegners zu spüren bekommen. Da hat man gemerkt, dass wir überwiegend mit dem jüngeren Jahrgang spielen. Aber wir müssen daraus lernen und im nächsten Spiel gegen Erlensee kämpferisch wieder alles reinhauen“, blickt Szilagyi schon nach vorne auf die nächste Aufgabe.

Fulda: Bagus; Bohlender (61. Arnold), Schneider (73. Scholz), Eskin, Bullemer, Huder, Jakob, Bernges, Fabinski, Hartwig (73. Leitschuh), Queiros.
Tore: 1:0 Phil Reuter (58.), 2:0 Phil Reuter (66.), 3:0 Dennis Esemaieli (72.)   

Quelle: https://www.osthessen-zeitung.de/
Foto: Görlich Media; Fuldas Coach Stanislav Szilagyi.

Zwei verlorene Punkte

ESV Hönebach – SG Bronnzell 1:1 (0:1)

Über „zwei verlorene Punkte“ ärgerte sich Bronnzells Trainer Jens Keim, der bemängelte, dass es sein Team verpasste, den Sack in Hälfte zwei zuzumachen. Zwischendrin hatte die Viktoria Glück, als Hönebach einen Elfmeter vergab (Keim: „eine komische Entscheidung“), in der Schlussphase erzielte Marcel Katzmann aber den Ausgleich. Zudem kritisierte Keim auch die Undiszipliniertheiten, da Bronnzell durch zwei Platzverweise am Ende nur zu neunt war.

Schiedsrichter: Fabian Bechmann (FC Hebenshausen). Zuschauer: 250 (ausverkauft). Tore: 0:1 Jan-Niklas Jordan (41.), 1:1 Marcel Katzmann (81.). Gelb-Rote Karten: Christoph Bohl (Bronnzell, 80.), Jan-Niklas Jordan (Bronnzell, 87.). Verschossener Foulelfmeter: Tim Emmerich (Hönebach, 45.) schießt an die Latte.

Heimniederlage gegen starkes Margretenhaun-Künzell

Uttrichshausen hatten wir gerade gut verdaut, da stand der nächste übermächtige Gegner mit Margretenhaun-Künzell am 19.09.2020 vor der Tür. Nach dem Spiel sagte die Frau eines Bronnzeller Spielers, dass wir doch nur „mittelalte Esel“ seien. Im Vergleich zu den jungen Rennpferden von Margretenhaun/Künzell ein uncharmanter, aber leider treffender Vergleich. Der Autor findet, dass aber auch mittelalte Esel belastbare und ausdauernde Tiere sind. Also war erst mal gefragt, welche Eigenschaften sich da durchsetzen konnten?

Bronnzell war mit Martin Schmitt, Hubert Böhning, Ralf Amthor, Mark Breitenbach, Philipp Asmus und Martin Hintzmann angetreten. Also mit allen Eseln …. ähhm mit voller Kapelle. Margretenhaun-Künzell ist mit Marcel Erb, Dominick Linn, Benjamin Müller, Lena Müller, Michael Wischner und Timo Leitsch angetreten. Eine bärenstarke Mannschaft!

Bei einer 2:10 Niederlage gegen einen überstarken Gegner gibt es nicht viel zu analysieren. Alle Paarkreuze haben brutal zu kämpfen. Was aber zu nennen ist, dass ist die Ruhe mit der unsere Spieler damit umgehen. Nicht zu verwechseln mit demoralisiert zu sein! Wir können es sportlich ordnen und wissen, dass andere Mannschaften in der Liga kommen werden, bei denen für uns als Aufsteiger was zu holen ist. Wir haben aber auch viele Spiele im 5. Satz knapp verloren. Es war also kein Gang zur Schlachtbank. Wir müssen und werden mit der gleichen Leidenschaft weiter antreten. Unsere Spiele werden kommen, damit wir den Klassenerhalt schaffen können. Bisher ist auch keine Mannschaft mit Ersatz gegen uns angetreten, was wir als Kompliment sehen. So einfach scheint man es gegen uns nicht einzuschätzen.

Die Punkte für Bronnzell holten bei der 2:10 Niederlage Amthor und Asmus. Glückwunsch an die Spieler. Jedes gewonnene Spiel kann in der Spieledifferenz noch mal wichtig werden.

Unser nächstes Spiel ist am 26.09.2020 in Haunedorf um 19. 30 Uhr … Wir sind für jede Unterstützung dankbar.

Eure Tischtennisabteilung

Wiedersehen mit Halimi

Den voraussichtlich bisher stärksten Gegner in der Hessenliga empfangen die B-Juniorenfußballer des JFV Viktoria Fulda am Sonntag (14.30 Uhr) mit Rot-Weiß Walldorf in Lehnerz – dennoch hat sich das Team von Trainer Sascha Fiedler einiges vorgenommen.

„Für mich ist das bis jetzt die stärkste Mannschaft, Walldorf ist auch stärker als RW Frankfurt“, vermutet JFV-Coach Sascha Fiedler, der weiß: Gerade in Sachen Tempo wird im Raum Frankfurt nochmal ein ganz anderer Fußball gespielt. Den Auftakt gegen Baunatal hat Walldorf mit 4:1 gewonnen, die Viktoria wiederum unterlag gegen RW Frankfurt mit 1:3, setzte sich aber bei RW Darmstadt mit 2:1 durch. „Das wird ein sehr schweres, körperbetontes Spiel“, vermutet Fiedler, dem mit den erkrankten Tom Klüh und Lennox Lötters ausgerechnet die gesamte Innenverteidigung wegzubrechen droht. Den Kopf in den Sand stecken kommt für Fiedler aber nicht in Frage: „Wir müssen gut verteidigen, müssen dagegenhalten und die Chancen, die wir uns herausspielen, auch nutzen. Vor allem aber müssen wir unsere Fehler abstellen, gerade im Spielaufbau.“

Die A-Junioren des JFV Viktoria Fulda wiederum sind am Sonntag (11 Uhr) in der Hessenliga beim SV Wehen Wiesbaden im Einsatz und treffen dort nicht nur auf eine ambitionierte Truppe, sondern auch den Ex-Fuldaer Homan Halimi. Die C-Junioren der Viktoria sind zeitgleich in Erlensee im Einsatz.

Quelle: https://www.osthessen-zeitung.de
Foto: Manfred Völler; Homan Halimi (links).

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