Testspiel – Löschenrod macht Bronnzell das Leben lange schwer

Löschenrod (le) – Später Testspielerfolg für die SG Bronnzell: Gegen den stark verteidigenden Kreisoberligisten SG Löschenrod tat sich der Fußball-Verbandsligist am Samstag lange schwer, setzte sich am Ende aber knapp mit 3:2 (1:1) durch.

Bronnzell hatte zwar die deutlich größeren Spielanteile und ließ den Ball gut in den eigenen Reihen zirkulieren, doch Löschenrod hielt mit einer leidenschaftlichen Defensivleistung dagegen und machte die Räume für den Verbandsligisten eng. „Wir haben uns gut gewehrt und mit geringen Abständen zwischen den Ketten sehr gut gegen den Ball gearbeitet. Auch kämpferisch war das stark, wir haben uns in jeden Ball geworfen – Kompliment an die Mannschaft“, war Löschenrods Spielertrainer Mirko Gerhard hochzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.

Zwei Mal ging Bronnzell in Führung, doch zwei Mal hatte Löschenrod die passende Antwort parat: Zunächst traf Gerhard nach dem Kopfballtor von Julian Pecks zum 1:1-Ausgleich, ehe er auch selbst im zweiten Durchgang auch das zwischenzeitliche 2:1 durch Marek Weber egalisierte. Erst als Pecks zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit nach einem schönen Spielzug über die rechte Seite zum 3:2 traf, konnte Löschenrod nicht mehr zurückkommen. „Wir hätten das Unentschieden hinten raus natürlich gerne gehalten, aber am Ende hat Bronnzell verdient gewonnen. Sie haben eine große individuelle Klasse und sollten nicht unser Maßstab sein. Wir können auf unsere Leistung trotzdem sehr gut aufbauen“, erklärte Gerhard.

Löschenrod: Jürgens; Seifert, Gerhard, Jehn, Weisbeck, Phitnok, Stephan, Nsowah, Mayer, Böhm, Rausch (Gutberlet, Hartung, Junk).

Bronnzell: Ritzel; Jäger, Schneider, Pecks, M. Weber, Weiß, Horenkamp, Lilly, Wind, T. Weber, Ay (B. Ihrig; J. Böhne, Quell, D. Böhne, Ruppel).

Tore: 0:1 Julian Pecks (25.), 1:1 Mirko Gerhard (37.), 1:2 Marek Weber (73.), 2:2 Mirko Gerhard (75.), 2:3 Julian Pecks (88.)

Zuschauer: 60

Quelle: Osthessen-Zeitung

Verbandsliga – „Gegentorflut abstellen“ – Aron Jahn neu bei der Viktoria

Die nächsten Wochen und Monate werden entscheidend für die Zukunft der Fußballer der SG Bronnzell: Mit Zlatko Radic wurde bereits ein neuer Trainer für die kommende Saison gefunden, doch bis dahin hat Johannes Ihrig als Chefcoach das Sagen und will den Klassenerhalt in der Verbandsliga mit der Viktoria schaffen. Am Montagabend bat Ihrig zum Trainingsauftakt.

„Die Jungs haben für sich eine kleine Laufchallenge gehabt und gut gearbeitet“, ist Johannes Ihrig zufrieden mit dem Stand nach der Winterpause. Nun geht es aber in die Vollen: „Wir haben keine Zeit, um leicht einzusteigen oder etwas abzuwarten. Wir müssen intensiv arbeiten, und genauso starten wir auch.“

Viereinhalb Wochen sind es bis zum ersten Punktspiel gegen Lichtenau am 1. März, vier Testspiele gegen Borsch, Oberndorf, Ehrenberg und Künzell sind bis dahin geplant. Die Aufgabe ist klar: „Wir müssen die Gegentorflut abstellen, wir bekommen viel zu viele Gegentore“, sagt Ihrig, der in der Vorbereitung Themen wie Kompaktheit, Pressing und Positionsspiel in den Fokus stellen möchte: „Wir wollen Lösungen finden, indem wir die Jungs in bessere Räume bekommen“.

Für die Rückrunde stellen sich die Bronnzeller auf ein Hauen und Stechen im Tabellenkeller ein: Die Viktoria hat erst 16 Punkte auf dem Konto, steckt mitten drin im Abstiegskampf, die Teams darüber sind bereits sechs Punkte weg. „Es ist brutal eng im Mittelfeld. Wir müssen da unten raus klettern, gleich abliefern und werden uns bis zum letzten Spieltag mit denen messen, die auch die Klasse halten wollen“, weiß Ihrig.

In den kommenden Monaten können dann auch die Youngster Ben Quell und Elias Hahl eine Rolle spielen, die gefühlte Neuzugänge sind und in der Hinrunde verletzungsbedingt ausgefallen waren. Und noch ein Zugang gesellte sich im Winter dazu: Aron Loui Jahn, der noch aus Zeiten in Kerzell und Eichenzell bekannt ist und zuletzt in Michelsrombach kickte, wird die Viktoria in der Rückrunde verstärken. Die Kontakte zum ehemaligen Jugendspieler von Viktoria Fulda hätten noch bestanden, so Ihrig: „Er hat sich, seit er nicht mehr in Michelsrombach war, bei uns fitgehalten und ein paar Freunde hier. Wir sind dann schnell auf einen Nenner gekommen“, freut sich der Trainer über den Zugang: „Er hat eine gute Veranlagung, ist technisch versiert und ein Linksfuß bereichert immer den Kader“.

Die Testspiele in der Übersicht:

Samstag, 1. Februar, 15 Uhr: SV Borsch (A)
Freitag, 7. Februar, 19 Uhr: VfB Oberndorf (A)
Samstag, 22. Februar: SG Ehrenberg (Ort offen)
Noch nicht terminiert: TSV Künzell

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AH Hallenkreismeister

Am Sonntag wurde im Zuge des der Seniorenhallenkreismeisterschaften auch der Sieger bei den Alten Herren ermittelt. Da nur zwei Teams gemeldet hatten, fand nur ein Finale gegen die AH des RSV Petersberg statt. Dieses Finale, das in zweimal 15 Minuten ihren Sieger ermittelte, entschied unsere AH in einer spannenden Partie knapp mit 4:3 für sich und konnte damit die Hallenkreismeisterschaften feiern.

Verbandsliga – Derby in der Relegation möglich – Zu viele Platzverweise

Osthessen (pf) – In weniger als einer Stunde zog Klassenleiter Matthias Schmelz (Niestetal) am Dienstagabend die virtuelle Restrundenbesprechung der Fußball-Verbandsliga Nord durch. Im Mittelpunkt standen Relegationen und Termine, steigende Zahlen bei Platzverweisen sowie der Ausblick auf die Rückrunde und die neue Saison.

Klassenleiter Matthias Schmelz (Niestetal) begrüßte die Vereinsvertreter wie im Vorjahr im Winter zum Online-Austausch, um das Aktuelle zu besprechen und in die Zukunft zu blicken. Barockstadt II, Hessen Kassel II, Eiterfeld/Leimbach und Hombressen/Udenhausen fehlten in der virtuellen Runde. Dafür wohnte Verbandsfußballwart und Hessenliga-Klassenleiter Robert Neubauer der Sitzung bei, ebenso Fuldas Regionalbeauftragter Rainer Schmidt, Einzelrichter Horst Holl und Gerd Schugards Nachfolger Klaus Holz als Vorsitzender des Verbandsschiedsrichter-Ausschusses, der sich live aus Bangkok dazuschaltete.

In seinem Bericht bemängelte Schmelz zunächst die höhere Versäumnis-Quote bei den Online-Ergebnismeldungen. Im Schnitt 53 Minuten nach Spielende waren die Ergebnisse in der Hinrunde von den Clubs gemeldet, von 20 Prozent stieg das Nichteinhalten der Vorgaben auf 26 Prozent. Verständnis dafür habe Schmelz im Technik-Zeitalter wenig. Auch was die Fairnesstabelle angeht, „braucht man kein Mathe-Genie“ sein, leitete Schmelz ein, dass in Sachen Karten bereits am Vorjahres-Gesamtniveau gekratzt werde. In der Saison 23/24 beispielsweise gab es 19 Rote Karten für Spieler, nun zur Winterpause bereits 17. Insbesondere aber bei den Karten gegen Offizielle wies Schmelz auf Besonnenheit hin: „Die heiße Phase kommt ja erst noch“. Hier hakte Eichenzells Heiko Rützel ein, da Betreuer Peter Heisig in einem Spiel eine Rote Karte in der Nachspielzeit bekommen hatte, und verteidigte die Emotionen des Obmanns.

Weiterhin berichtete Schmelz, dass es maximal fünf Absteiger gibt (nach aktuellem Stand gebe es vier). Relegiert wird wieder mit Hin- und Rückspiel in zwei „Halbfinals“ und einem Endspiel, teilnehmen werden die Vizemeister der beiden Kasseler Gruppenligen, der Vize der Fuldaer Gruppenliga und ein Verbandsliga-Teilnehmer. Dabei trifft der Fuldaer Teilnehmer auf den Verbandsligisten. Das Finale ist auf Pfingstsonntag angesetzt. Stand zur Winterpause relegieren Schwalmstadt, Rengershausen, Sandershausen und die SG Schlüchtern. „Nach oben“ zur Hessenliga würde die SG Bad Soden aktuell gegen den KSV Baunatal Relegation spielen. Betroffen von Punktabzügen in Bezug aufs Schiedsrichtersoll und auf fehlenden Unterbau ist in der Verbandsliga Nord diese Saison niemand.

Freude herrschte hingegen auch bei Schmelz über den neuen Kunstrasen in Neuhof, der Ende Januar eingeweiht wird. Dort wird der SVN auch seine Heimspiele austragen. Jegliche Verlegungswünsche verwies der Klassenleiter auf das DFBnet und blieb damit seiner Linie treu. Angesetzt sind die ersten Partien nach der Winterpause am 28. Februar (Flieden gegen Bad Soden) sowie am 1. und 2. März. Soden hat dann am 8. März schon den Knaller gegen CSC Kassel vor sich. Die neue Saison wird derweil am 2. August 2025 starten, verkündete Schmelz. Neu ist dann ab Sommer auch die Möglichkeit der Rückwechsel von ausgewechselten Spielern, analog zur Hessenliga (bei maximal fünf Tauschs).

Für das Schiedsrichterwesen berichtete Klaus Holz, dass die Hinrunde ruhig verlaufen sei. Lediglich eine Beschwerde eines Vereins gab es, der gewünscht hätte, einen Schiedsrichter nicht mehr zugeteilt zu bekommen. Holz habe den betreffenden Schiri in diesem Jahr für den betreffenden Verein vorerst herausgenommen, betonte aber: „Ein Verein kann natürlich darum bitten, wir sind aber nicht verpflichtet, Folge zu leisten. Das ist nur befristet“.

Relegation zur Verbandsliga Nord

Montag, 2. Juni 2025

GL Kassel 1 – GL Kassel 2

Verbandsliga Nord – GL Fulda

Donnerstag, 5. Juni 2025

GL Kassel 2 – GL Kassel 1

GL Fulda – Verbandsliga Nord

Sonntag, 8. Juni 2025 (neutraler Platz)

Sieger Spiel 1 – Sieger Spiel 2

Die ersten Spieltage nach der Winterpause:

Freitag, 28. Februar

Flieden – Bad Soden

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

Bronnzell? „Es stehen nicht ganz einfache Zeiten bevor“

München statt Fulda. Christoph Sternstein hat seinen Wohnort gewechselt und betrachtet den osthessischen Amateurfußball nur noch aus der Ferne. „Auf einen Glühwein“ zeigt sich der 28-Jährige trotzdem meinungsstark.

Auch aufgrund einer Verletzung liegt es nun schon mehr als ein Jahr zurück, dass Christoph Sternstein bei einem Pflichtspiel gegen einen Ball trat. Die Prioritäten des Offensivspielers haben sich verschoben: Das Fußballspielen, das einst eine große Rolle in seinem Leben gespielt hat, ist beim früheren Jugendspieler des FC Erzgebirge Aue in den Hintergrund gerückt.

Trotzdem hat der 28-Jährige einen genauen Blick auf den Fuldaer Fußball. „Auf einen Glühwein“ spricht Sternstein unter anderem über die positive Entwicklung seiner Ex-Vereine SG Barockstadt und Hünfelder SV. Aber auch die SG Bronnzell ist großes Thema – schließlich liegt bei der Viktoria noch immer sein Spielerpass. Dem Verein aus der Heppeau prognostiziert Sternstein schwierige Zeiten – kann sich aber durchaus vorstellen, noch einmal die Schuhe für Bronnzell zu schnüren.

Video: www.torgrante.de

Alles für den Klassenerhalt: Viktoria sammelt sich

„Es war ein anstrengendes, intensives und turbulentes Halbjahr“, fasst Johannes Ihrig die bisherige Saison zur Winterpause zusammen. Der 32-Jährige rechnete selbst nicht damit, dass er Weihnachten als Cheftrainer der SG Bronnzell feiern wird. Aufgrund einer sportlichen Durststrecke trennte sich der Fußball-Verbandsligist vor einigen Wochen von Sascha Fiedler – einen neuen Übungsleiter für die kommende Saison gibt es bereits. Bis dahin wird aber alles dem Klassenerhalt untergeordnet.

„Das war keine gute Hinrunde von uns“, betont Ihrig: „Wir laufen unseren Ansprüchen weit hinterher.“ Ein Blick auf die Statistiken gibt dem Interimstrainer recht: 16 Punkte nach 18 Partien sind schlichtweg nicht zufriedenstellend und führen die Viktoria auf den 14. Tabellenrang – bereits sechs Punkte hinter dem aktuell rettenden Ufer. Gerade die 47 Gegentore sind Ihrig ein Dorn im Auge: „Wir haben in sehr vielen Spielen zu viele individuelle Fehler gemacht, die zu Rückschlägen geführt haben. Irgendwann waren wir da auch viel zu verkopft.“ Zwischenzeitlich wartete die SG Bronnzell sogar elf Partien auf einen Pflichtsieg – als Reaktion wurde zwei Spiele vor der Winterpause Fiedler entlassen. „Ein Trainerwechsel im Amateurbereich ist immer richtig kacke. Ich hätte niemals gedacht, dass ich diesen Posten bekomme“, erklärt Ihrig, der zuvor noch nie eine höherklassige Mannschaft als Cheftrainer betreute. Ab der kommenden Saison wird der 32-Jährige aber in seine gewohnte Rolle zurückkehren und ligaunabhängig als Co-Trainer fungieren.

Der Nachfolger steht bereits fest: Zlatko Radic, der aktuell noch beim Kreisoberligisten Hosenfeld unter Vertrag steht, wird die Mannschaft übernehmen. „Wir saßen mit der sportlichen Leitung zusammen und haben klar geklärt, dass wir einen neuen Trainer brauchen“, schildert Ihrig, der sich auf die gemeinsame Arbeit mit Radic freut. „Der Verein und die ganze Mannschaft haben jetzt aber erstmal ein Ziel: Wir wollen die Klasse halten“, motiviert er.

Im Winter sollen die Akkus wieder aufgeladen und die zahlreichen Rückschläge verdaut werden. „Es ist ganz wichtig, dass die Jungs in der fußballfreien Zeit etwas abschalten“, meint Ihrig. Einen konkreten Vorbereitungsplan gibt es nicht: Der Interimstrainer vertraut seinen Spielern und setzt auf Eigeninitiative. Dieses Vertrauen geht sogar so weit, dass es dieselben Akteure richten sollen, die das Schlamassel rund um die Abstiegsgefahr erst eingebrockt haben. „Am Kader wird sich wohl nichts ändern“, bestätigt Ihrig: „Teambuildingmaßnahmen sind uns jetzt erstmal sehr wichtig.“ Dies wurde auch an der vereinsinternen Weihnachtsfeier deutlich: Bei ausgelassener Stimmung konnten die Bronnzeller Spieler zumindest für ein paar Stunden den Ligastress beiseiteschieben. „Im Januar besuchen wir dann noch gemeinsam eine Fastnachtsveranstaltung“, freut sich Ihrig – logisch, schließlich ist der der Coach in beiden Vereinen aktiv. „Außerdem werden die Neuzugänge eine Winterwanderung planen.“ Hallentraining spielt bei der SG Bronnzell keine Rolle – Trainingsauftakt ist dann der 27. Januar.

🎄 Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr! 🎄

Liebe Mitglieder, Fans, Freunde und Sponsoren der SG Viktoria Bronnzell,

das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir möchten die Gelegenheit nutzen, um Euch allen für Eure Unterstützung und Euer Engagement zu danken. Gemeinsam haben wir viele sportliche und auch unvergessliche Momente erlebt.

Wir wünschen Euch und Euren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Möge 2025 voller Gesundheit, Glück und sportlicher Erfolge sein!

Herzliche Grüße,
Euer Vorstand der SG Viktoria Bronnzell

Radic kommt im Sommer

„Die SG Viktoria Bronnzell ist auf der Suche nach einem Nachfolger für Sascha Fiedler die nächste Saison betreffend fündig geworden. Ab der kommenden Spielzeit 2025/2026 übernimmt Zlatko Radic das Zepter in der Heppeau und zwar unabhängig von der Spielklasse. Radic ist aktuell Coach des Kreisoberligisten Spvgg. Hosenfeld“, informiert die Sportliche Leitung.

Weiter heißt es in einer Pressenotiz: „Zunächst gilt es aber erst einmal sämtliche Kräfte sowie die volle Konzentration auf das Thema Klassenerhalt zu legen. Für die Wintervorbereitung sowie das Restprogramm des Verbandsligisten Bronnzell zeichnet sich weiterhin Johannes Ihrig verantwortlich, welcher dann nach der Saison wieder die Rolle des Co-Trainers übernimmt.“

Quelle: www.torgranate.de

Bronnzell zu harmlos

Fußball-Verbandsligist SG Aulatal kann doch noch gewinnen: Mit einem 2:0 (2:0)-Erfolg gegen die SG Bronnzell hat die SGA die Negativserie von fünf Pleiten in Folge gestoppt und den zweiten Saisonsieg eingefahren. Bronnzell hingegen verpasste es, nach dem Trainerwechsel den nächsten Schritt in die richtige Richtung zu machen.

„Das war für uns ein kleiner Schritt in die richtige Richtung und nach vielen Niederlagen mal wieder ein Lebenszeichen“, wollte Aulatals Trainer Martin Friedrich den zweiten Saisonsieg nicht überbewerten, freute sich aber, dass der Matchplan gegen die Viktoria perfekt aufging: „Wir haben uns unter der Woche intensiv mit Videomaterial der Bronnzeller beschäftigt und einen Plan dagegen entwickelt. Den haben wir dann sehr diszipliniert umgesetzt.“ Sein Gegenüber Johannes Ihrig hatte sich den letzten Auftritt seines Teams vor der Winterpause hingegen anderes vorgestellt: „Wir haben nicht zu unserem Spiel gefunden und verdient verloren. Aulatal hat das clever gemacht und für uns wird es Zeit, dass jetzt Pause ist.“ Ihrig hatte zuletzt das alleinige Traineramt übernommen, führte die Mannschaft zum 2:0-Sieg gegen Dörnberg, nun folgte der nicht eingeplante Dämpfer vor der Winterpause, in die die Viktoria mit 16 Punkten aus 18 Spielen gehen wird

Bronnzell hatte in Kirchheim am Sonntag zwar die größeren Spielanteile, erarbeitete sich gegen defensiv gut formierte Aulataler aber kaum nennenswerte Torchancen. „Wir hatten zu viele Stockfehler drin, haben viele zweite Bälle nicht bekommen und hätten öfters einen langen diagonalen Ball einstreuen müssen, statt so viel klein-klein zu spielen“, haderte Ihrig. Die SGA hingegen zeigte sich vor dem Tor brutal effizient und machte im ersten Durchgang aus drei Chancen zwei Tore: Zuerst war Sebastian Schuch, der von Dustin Bambey bedient wurde, per Kopf erfolgreich. Dann erhöhte Jona Eckhardt mit einem platzierten Linksschuss ins untere Eck auf 2:0. Um ein Haar hätte Simon Henninghausen sogar noch vor der Pause den dritten Treffer nachgelegt, sein Abschluss landete allerdings wenige Zentimeter neben dem Kasten. „Wir waren sehr effektiv vor dem Tor, vor allem in der ersten Hälfte“, freute sich Friedrich.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild: Bronnzell war am Drücker, ließ aber vor dem Kasten die nötige Durchschlagskraft vermissen, während es Aulatal unter anderem in Person von Nils Fischer verpasste, die zahlreichen Kontersituationen in Tore umzumünzen und damit den Deckel draufzumachen.

Aulatal: Lepper; Kurz, Müller, Hennighausen, Schuch, Fischer, D. Bambey, J. Eckhardt (70. Krapp), Weber, Piel (56. L. Eckhardt), Wind.

Bronnzell: Ihrig; J. Schneider, Pecks, Breunung (80. N. Schneider), Weber, Hohmann, Weiß, Jordan (80. Balzer), Horenkamp (60. Sandner), Lilly (33. Ay), Ruppel (60. S. Bambey).

Schiedsrichter: Patrick Runknagel (Barchfeld)

Tore: 1:0 Sebastian Schuch (7.), 2:0 Jona Eckhardt (22.)

Zuschauer: 220

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

Bronnzell zeigt Reaktion und beendet Talfahrt

Die SG Bronnzell hat eine Reaktion auf den Trainerwechsel gezeigt und das Kellerduell gegen den FSV Dörnberg verdient mit 2:0 (1:0) gewonnen.

Johannes Ihrig, der mit dem Sportlichen Leiter Timo Möller bis zur Winterpause das Sagen an der Seitenlinie hat, veränderte die Startelf im Vergleich zu Fiedlers letztem Spiel auf drei Positionen und schickte Josh Lilly, Franz Ruppel sowie Benedikt Ihrig im Tor von Beginn an auf den Platz. So viel sei vorweggenommen: Ihrigs Bruder musste nur einmal rettend eingreifen.

SG Bronnzell gewinnt Kellerduell nach elf sieglosen Spielen

Denn der FSV Dörnberg hinterließ in Abwesenheit des verletzten Top-Torjägers Toni Dombai (14 Treffer) einen äußerst mauen Eindruck, zog sich im wichtigen Kellerduell sehr weit zurück und verteidigte stellenweise mit sieben Spielern auf einer Linie. In diesem Block fand Tim Horenkamp nach feiner Einzelaktion von Franz Ruppel die Lücke zur 1:0-Führung (21.), ansonsten agierte Bronnzell in der gegnerischen Hälfte häufig zu ungenau und aufgeregt. Der FSV änderte mit dem Beginn der zweiten Halbzeit die taktische Ausrichtung und versuchte, selber mehr zu kreieren. Auf dem Weg nach vorne entwickelten die Gäste aber kaum Durchschlagskraft.

Die Viktoria hatte mit dem forscheren Auftreten der Gäste zunächst Probleme, kam nach rund einer Stunde aber zur Vorentscheidung: Julian Pecks fand mit einem starken Pass Horenkamp, der sich gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und einschussbereit für Marek Weber ablegte (61.). Bronnzell verteidigte das Ergebnis konzentriert über die Zeit und zeigte damit nicht nur eine Reaktion nach dem Trainerwechsel, sondern feierte erstmals seit Ende August wieder einen Erfolg – einen enorm wichtigen obendrein im Abstiegskampf der Verbandsliga.

„Es war sehr viel Druck auf dem Kessel“, sagte Ihrig nach dem Spiel, „man merkt den Jungs an, dass ihnen sehr viel Steine vom Herzen gefallen sind. Wir haben in der ganzen Woche viel gesprochen, heute hat jeder alles reingehauen und daher können wir der Mannschaft nur ein Kompliment machen.“ Bei FSV-Trainer Robert Franke herrschte dagegen Enttäuschung. Vor dem Heimspiel gegen den FC Eichenzell hofft er, die verletzten Timo Dauber und Dombai zurückbegrüßen zu können: „Das wird sehr wichtig für uns. Denn wenn wir alle Sechs-Punkte-Spiele verlieren, wird es irgendwann sehr schwer.“

SG Bronnzell: B. Ihrig; Lilly (72. Ay), Breunung, Pecks, J. Schneider – Hohmann, Ruppel (81. Bambey) – Weiss, Horenkamp, Jordan (81. Sandner) – M. Weber (88. T. Weber).
FSV Dörnberg: Hernandez Szarka; Bley (46. Trailing), Schnegelsberg, Gunkel, Braul – Hansch, D. Richter – Lotzgeselle (88. Alrafiq), Grigat (66. Dietz), Müller – Fischer (83. Yilmaz).
Schiedsrichter: Fynn Felix Walter (SV Wiesbaden).
Zuschauer: 120.
Tore: 1:0 Tim Niklas Horenkamp (21.), 2:0 Marek Weber (61.).

Quelle: torgranate.de

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