Eigene Fanartikel für den Gaumenschmaus

Ein echter Gaumenschmaus ist die Heppau-Box: Viktoria Bronnzell bietet seit einiger Zeit für alle, die kein Schwein essen wollen oder dürfen, bei ihren Heimspielen eine Box an, die aus zartem, gerupftem Truthahnfleisch, Pommes, einer Umami-Soße und Röstzwiebeln besteht. Die Idee hatte der 2. Vorsitzende Tobias Lembcke, der als Koch arbeitet und auch für die Currysoße verantwortlich ist. Mittlerweile ist aber insbesondere auch bei den Kindern die Heppeau-Box der absolute Renner. Ein so großer, dass es sogar mittlerweile eigene Fanartikel der Spezialität gibt.

Quelle: www.torgranate.de

Ein Konter reicht aus: Bronnzell verliert erneut

Die SG Bronnzell hat auch die zweite Partie unter Neu-Coach Johannes Ihrig verloren: Im Aufsteigerduell musste sich die Viktoria trotz zahlreicher guter Chancen dem 1. FC Schwalmstadt mit 0:1 (0:0) geschlagen geben und hat es verpasst, im Kampf um den Klassenerhalt wichtige Punkte einzufahren.

„Das hätten wir nicht verlieren dürfen“, haderte Johannes Ihrig unmittelbar nach dem Abpfiff: „Die Möglichkeiten waren da, wir waren aber zu unsauber in den Abschlüssen. Für den Gegner hat eine Kontersituation gereicht, das ist extrem bitter. Wir sind sehr enttäuscht.“ Nach einer knappen Stunde konterten die Gäste aus Nordhessen die Viktoria gnadenlos aus, die Hausherren wussten sich am Ende nur noch mit einem Foul zu behelfen – Schiedsrichter Aziz Haj Nasr aus Baunatal zeigte folgerichtig auf den Punkt, Carlo Breves verwandelte den Strafstoß souverän. Es sollte der einzige Treffer des Tages bleiben, auch wenn die Bronnzeller vor allem in den Schlussminuten nochmal alles nach vorne warfen. „Ich kann gar nicht sagen, ob der Elfmeter berechtigt war, da standen zwei oder drei Spieler von uns drum herum“, analysierte Ihrig die Situation: „Aber wenn er den gibt, muss er auf der anderen Seite vielleicht auch einen Handelfmeter pfeifen. Ich will es aber gar nicht am Schiedsrichter festmachen. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen.“ 

Schon im ersten Durchgang war die Chancenverwertung das Manko auf Seiten der Gastgeber – gleich mehrere Hochkaräter ließen die Bronnzeller ungenutzt und mussten dann nach dem Seitenwechsel das bittere 0:1 vom Elfmeterpunkt hinnehmen. „Die Mannschaft hat alles reingeworfen. Das ist eigentlich das Schlimme, dass wir so viel investiert haben und dann wieder mit leeren Händen dastehen“, konstatierte Johannes Ihrig: „Wir müssen gerade vor dem Tor zielstrebiger werden. Wenn uns das gelingt, bin ich zuversichtlich, dass wir auch wieder Spiele gewinnen werden.“ Für die Viktoria war es bereits die siebte Niederlage im elften Saisonspiel und die zweite Niederlage in Folge nach der Trennung von Ex-Coach Zlatko Radic. Am kommenden Wochenende reisen die Bronnzeller nach Vellmar und wollen den Bock beim OSC endlich umstoßen.

Bronnzell: Ihrig; Schneider, Lilly, Pecks, Breunung, Weber, Weiss, Jordan, Horenkamp, Ruppel, Fromm

Schwalmstadt: Sacir; Malakcioglu, Moise, Bernhardt, Konjarski, Bevers, Almeida, Ruppel, Kurz, Fagundes, Zahrndt

Schiedsrichter: Aziz Haj Nasr (Baunatal)

Tore: 0:1 Carlo Breves (55., Foulelfmeter)

Zuschauer: 120

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

Bild: www.tomafocus.de/

Trainerwechsel verpufft: 0:3 im Kellerduell

Erstmal kein positiver Effekt nach dem Trainerwechsel: Die SG Bronnzell tut sich in der Fußball-Verbandsliga weiterhin schwer und verlor das Sechs-Punkte-Spiel am Samstag beim bisher sieglosen Aufsteiger Tuspo Grebenstein mit 0:3 (0:0). Hinzu kam ein Platzverweis in der Schlussphase, den Johannes Ihrig bei seinem Comeback als Chefcoach an der Seitenlinie miterleben musste.

Die Gefühlswelten sprachen Bände nach Abpfiff: Grebenstein stand bisher mit drei Pünktchen da und feierte den ersten Sieg nach der Rückkehr in die Verbandsliga, Bronnzell rutschte dadurch tiefer in den Abstiegskampf und Johannes Ihrig, der unter der Woche für Zlatko Radic übernahm, hat wohl viel Arbeit vor sich. „Wir werden jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern brauchen eine Jetzt-erst-recht-Mentalität“, kündigte er direkt nach Abpfiff an.

Über das Spiel selbst gab es nicht allzu viel zu erzählen: Im ersten Durchgang lauerte Grebenstein bereits auf Konter, während den Gästen die zündende Idee mit Ball fehlte. Nach dem Seitenwechsel war es dann Marvin Schmidt, der das Spiel mit einem Hattrick im Alleingang zugunsten des Aufsteigers entschied: Die Viktoria kam zwar gut aus der Kabine und verbuchte zahlreiche Standardsituationen, doch konnte kein Kapital schlagen. Die Kette spielte hinten auf Abseits, Schmidt war durch, wurde nicht zurückgepfiffen, und traf per Heber über Benedikt Ihrig zur Führung. Doch es kam noch dicker: Schmidt machte den Doppelschlag nur drei wenige Minuten später perfekt, während Marco Weiß danach per Kopf die einzig echte Möglichkeit auf den Anschlusstreffer vergab. Mit einer super Einzelaktion machte Grebensteins Matchwinner dann den Deckel drauf.

Zudem erlebte Bronnzells Joker Can Ay das Ende des Spiels nicht mehr auf dem Platz mit. In der Schlussphase wollte er einen Elfmeter haben, den der Schiri nicht pfiff – darauf folgten hitzige Diskussionen, Schiri Bejamin Hanna schickte Ay mit Rot vom Platz. Es passte zum gebrauchten Tag der Bronnzeller, die sich die Niederlage selbst zuschrieben: „Wir wussten schon, dass der Gegner über Konter spielen will. Darauf waren wir auch vorbereitet, aber wir haben selbst die Fehler gemacht, als wir in der Vorwärtsbewegung waren. So sind die Tore gefallen“, sagte Ihrig, der zwei Tage und eine Trainingseinheit hatte, um das Team auf das Spiel vorzubereiten. Zuvor habe es zwar schon Gespräche noch mit Zlatko Radic gegeben, „und die Vorbereitung hätte auch gereicht“, so Ihrig – doch von den Bronnzellern war es am Ende in diesem Kellerduell „von A bis Z nicht gut genug von uns“.

Grebenstein: S. Schmidt, T. Schmidt, Uhl, Fried, Cavdar, M. Schmidt (88. Bezhelev), Ungewickel, Uzzolino, Möller, Freitag, Koch (86. Janssen).

Bronnzell: Ihrig; Schneider, Lilly (75. Breitenbach), Pecks, Breunung, Marek Weber, Hohmann, Weiß, Marian Weber (64. Gaube), Jordan (80. T. Weber), Horenkamp (64. Ay).

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

Viktoria trennt sich von Zlatko Radic – Johannes Ihrig übernimmt

Fußball-Verbandsligist SG Viktoria Bronnzell und Trainer Zlatko Radic haben sich darauf verständigt, die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden. Der B-Lizenztrainer war im Sommer 2025 zur Viktoria gewechselt, schaffte mit dem Klub den Wiederaufstieg in die Verbandsliga.

Nach guten, offenen und vertrauensvollen Gesprächen sind beide Seiten gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, dass die Mannschaft in der aktuellen sportlichen Situation einen neuen Impuls benötigt. Nach neun Saisonspielen in der Verbandsliga und acht Punkten haben Verein und Trainer entschieden, einen Wechsel auf der Trainerposition vorzunehmen.

Mit Zlatko Radic verabschiedet sich die Viktoria von einem Trainer, dem der Verein insbesondere für seine Verlässlichkeit und seinen Einsatz großen Dank schuldet. Radic hatte der SG Viktoria Bronnzell bereits im Frühjahr 2025 seine Zusage gegeben – zu einem Zeitpunkt, als noch nicht feststand, ob der Verein in der Saison 2025/26 in der Verbandsliga oder in der Gruppenliga antreten würde. Nach dem Abstieg in die Gruppenliga stand Zlatko zu seinem Wort und übernahm die Mannschaft wie vereinbart. Gemeinsam gelang anschließend der direkte Wiederaufstieg: Mit der Meisterschaft in der Gruppenliga 2025/26 führte Radic die Viktoria auf direktem Weg zurück in die Verbandsliga.

„Zlatko hat Verantwortung übernommen“

„Zlatko hat in einer für unseren Verein nicht einfachen Situation zu seinem Wort gestanden und Verantwortung übernommen. Das ist alles andere als selbstverständlich und dafür gebührt ihm unser großer Dank. Mit der Meisterschaft und dem direkten Wiederaufstieg hat er einen wichtigen Anteil an einem besonderen Kapitel unserer Vereinsgeschichte. Nach den offenen Gesprächen der vergangenen Tage sind wir gemeinsam zu der Überzeugung gekommen, dass die Mannschaft in der jetzigen Situation einen neuen Impuls benötigt. Diese Entscheidung schmälert in keiner Weise, was Zlatko für die Viktoria geleistet hat“, erklärt der Sportliche Leiter Timo Möller.

„Mit Johannes haben wir eine Lösung, die keine lange Eingewöhnungszeit benötigt“

Die Verantwortung für die Mannschaft übernimmt ab sofort der bisherige Co-Trainer Johannes Ihrig. Ihrig kennt die Mannschaft und das Umfeld bestens und wird das Team auf die kommenden Aufgaben in der Verbandsliga vorbereiten. „Mit Johannes haben wir eine Lösung, die keine lange Eingewöhnungszeit benötigt. Er kennt die Mannschaft, die Abläufe und unsere Situation sehr genau. Wir haben großes Vertrauen darin, dass er gemeinsam mit dem Team die kommenden Aufgaben mit voller Energie angehen wird“, so Möller.

Die SG Viktoria Bronnzell bedankt sich bei Zlatko Radic ausdrücklich für die geleistete Arbeit, seinen Einsatz und die jederzeit offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit. „Wir wünschen Zlatko für seine persönliche und sportliche Zukunft alles Gute und viel Erfolg“.

Quelle: www.osthessen-news.de

Toni Dombai und Schiri Blank verhageln Viktoria das Oktoberfest – Fotos

Weil Viktoria Bronnzell nach guter erster Halbzeit das Fußballspielen einstellte, hat der FSV Dörnberg verdient mit 4:1 (0:1) gewonnen und die Punkte aus Osthessen entführt.

Entscheidender Mann war einmal der Dörnberger Ausnahmestürmer Toni Dombai: Sensationell wie er die 2:1-Führung erzielte, als er eine halbhohe Heraeingabe von Henrik Dietz herausragend annahm und trocken im kurzen Eck unterbrachte (61.). Nicht minder schön sein herrlicher Heber zum entscheidenden 3:1, als er den Ball über den herausstürmenden Viktoria-Keeper Benedikt Ihrig hob (82.). In der Schlussminute kam es sogar noch dicker, weil Leon Göbel die gesamte Defensive auswackelte und den Schlusspunkt setzte. Wegweisend für die Gäste war aber wohl der Ausgleich, als Linksaußen Sandro Bätzing einfach mal draufhielt und der Ball unglücklich von einem Bronnzeller abgefälscht wurde (53.). Bis dahin hatte Bronnzell ein richtig gutes Spiel gemacht, aber fortan kein Bein mehr auf den Boden bekommen.

Maßgeblichen Einfluss auf das Spiel nahm der thüringische Schiedsrichter André Blank: Nach einer halben Stunde wusste sich Dörnbergs Kapitän Fabrice Hansch gegen den durchgebrochenen Bronnzeller Spielmacher Marian Weber nur mit einem Trikotzupfer zu helfen. Weber geriet 25 Meter vor dem Tor aus dem Tritt, der Schiedsrichter pfiff sofort, griff sich an die hintere Hosentasche, um die folgerichtige Rote Karte zu zücken. Dann aber zögerte Blank, und er entschied sich doch für Gelb – nachdem er mit einem Pulk aus Dörnbergern bestimmt 90 Sekunden wild diskutiert hatte. Hansch selbst brachte nachher Licht ins Dunkel: „Der Schiedsrichter wusste gar nicht, wer das Foul überhaupt gemacht hat.“ Eine merkwürdige und gleichzeitig krasse Fehlentscheidung, zumal in dieser Szene außer Weber und Hansch weit und breit kein anderer Spieler zu sehen war.

Beim folgenden Freistoß schoss Jan-Niklas Jordan Dörnbergs Roman Schauenburg sprichwörtlich K.o., um bei nächster Gelegenheit den zu diesem Zeitpunkt hochverdienten Führungstreffer zu erzielen: Franz-Josef Ruppel setzte sich stark über rechts durch, wackelte noch Dietz aus, um den im Rückraum postierten Torschützen hervorragend freizuspielen. Bitter: Der eifrige Can Ay vergab kurz vor und kurz nach dem Pausentee aus zweimal aussichtsreicher Position das 2:0. Nach Ays zweiter Gelegenheit aber war Bronnzell, das auf den wegen Achillessehnenproblemen pausierenden Niklas Breunung verzichten musste, von der Rolle und hatte bissigen Gästen nichts mehr entgegenzusetzen.

Die Statistik:

Viktoria Bronnzell: Ihrig; Schneider, Hohmann, Pecks, Breitenbach (78. Mihm) – Ruppel, Weiss – Jordan, Marian Weber (68. Horenkamp), Ay (68. Gaube) – Marek Weber.
FSV Dörnberg: Hernandez; Lotzgeselle (74. Gunkel), Müller, Braul, Dietz – Hansch – Mc Galty (86. Croll), Schaumburg (35. Göbel), Bley (89. Persch), Bätzing – Dombai.
Schiedsrichter: André Blank (SV Borsch).
Zuschauer: 200.
Tore: 1:0 Jan-Niklas Jordan (34.), 1:1 Sandro Bätzing (53.), 1:2 Toni Dombai (61.), 1:3 Toni Dombai (82.), 1:4 Leon Göbel (90.).

Quelle: www.torgranate.de

Bronnzell verliert nach starker erster Hälfte klar gegen Dörnberg

Die Viktoria Bronnzell hat gegen den FSV Dörnberg mit 1:4 (1:0) verloren. Für Bronnzell bedeutet es weiterhin einen Abstiegsplatz. Jan-Niklas Jordan brachte die Gastgeber in der 34. Minute früh in Führung.

Nach der Pause drehte Dörnberg die Partie. Sandro Bätzing (53.) glich aus, Toni Dombai traf doppelt (61., 82.). Leon Göbel sorgte in der Schlussminute für den Endstand. Für Diskussionen sorgte zudem eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung in der ersten Halbzeit. Bronnzell konnte nach der Pause nicht mehr an die starke erste Hälfte anknüpfen. Und somit ist nach dem 4:1-Erfolg letzte Woche eine 1:4-Niederlage auf der Anzeige.

Statistik:
Viktoria Bronnzell: Ihrig, Schneider, Hohmann, Pecks, Breitenbach, Ruppel, Weiss, Jordan, Weber, Ay, Weber

FSV Dörnberg: Hernandez, Lotzgeselle, Müller, Braul, Dietz, Hansch, Mc Galty, Schaumburg, Bley, Bätzing, Dombai

Schiedsrichter: André Blank
Zuschauer: 200
Tore: 1:0 Jordan (34.), 1:1 Bätzing (53.), 1:2 Dombai (61.), 1:3 Dombai (82.), 1:4 Göbel (90.)

Quelle: www.osthessen-news.de

Joker entscheiden Sechs-Punkte-Spiel für Bronnzell

Mit drei ganz wichtigen Punkten im Gepäck konnte Fußball-Verbandsligist SG Bronnzell die Heimreise aus Lichtenau antreten. Gegen den direkten Konkurrenten im Tabellenkeller landete die Viktoria nach Rückstand einen hochverdienten 4:1 (1:1)-Sieg, machte es aber lange unnötig spannend.

Was am Ende nach einem souveränen Sieg aussieht, war über weite Strecken der Partie ein ganz hartes Stück Arbeit. Bronnzell war zwar über die gesamte Spieldauer die überlegene Mannschaft, ging aber zu fahrlässig mit seinen Torchancen um und musste deshalb bis in die Schlussphase zittern. Erst vier Minuten vor Ende der regulären Spielzeit machte Marian Weber mit seinem ersten Verbandsligatreffer zum 3:1 aus 20 Metern den Sack zu. Wenig später erhöhte Linus Gaube nach schöner Vorarbeit von Can Ay noch zum 4:1-Endstand und sorgte damit für große Erleichterung bei Bronnzell. „Das war ein typisches Sechs-Punkte-Spiel. Wir wollten unsere beste Saisonleistung aus dem letzten Spiel bestätigen, uns endlich mit drei Punkten belohnen und das haben wir geschafft. Es war ein ganz wichtiger Sieg für uns, um den Anschluss ins Tabellenmittelfeld herzustellen“, war Bronnzells Trainer Zlatko Radic hochzufrieden mit dem Auftritt seines Teams. 

Bronnzell knüpfte zwar nahtlos an die starke Leistung vom 3:3 im Derby gegen Eichenzell an, rannte aber schon früh einem Rückstand hinterher, als ein Ballverlust im Mittelfeld eiskalt bestraft wurde. „Wir haben Moral bewiesen und schon in der ersten Halbzeit viele Chancen gehabt“, erklärte Radic. Unter anderem scheiterte Marek Weber per Elfmeter an Lichtenaus Keeper Maik Schemme und auch Niklas Breunung aus kurzer Distanz nach einer Ecke und Diego Fromm mit seinem Abschluss aus elf Metern konnten die Kugel nicht im Kasten unterbringen. Erst nach einer guten halben Stunde sorgte Franz Ruppel für den längst überfälligen Ausgleich, als er eine hohe Hereingabe aus kurzer Distanz über die Linie stocherte. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff konnte Bronnzell die Partie dann endlich drehen: Rückkehrer Can Ay, der nach einem Jahr beim SV Steinbach wieder für Bronnzell aufläuft, traf aus ganz spitzem Winkel zum 2:1. Bis auf einen Kopfball, der am Pfosten landete, ließ Bronnzell mit der Führung im Rücken nichts mehr zu und legte vorne noch zwei späte Treffer nach. „Wir haben uns heute als Mannschaft präsentiert und vor allem die Einwechselspieler haben es sehr gut gemacht“, freute sich Radic, der mit seinen Wechseln ein goldenes Händchen bewies: Alle vier Bronnzeller Torschützen kamen von der Bank. 

Lichtenau: Schemme; Vidal Gadea, Koteliukh, Vasylchenko, Tymkiv (63. Theil), Cucu, Grosu, Petac, Gippert (26. Hoffmann), Kugler, Elkennawi Elsherbini (69. Kotil) 

Bronnzell: Ihrig; Schneider, Lilly (19. Ruppel), Pecks, Breunung, Mare. Weber (85. Jordan), Hohmann, Weiss, Arnold (37. Ay), Breitenbach (72. Mari. Weber), Fromm (79. Gaube)

Schiedsrichter: Paul Bräuer (Nordhausen)

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

Auf Abstiegskampf folgt Sonnentanz

Nach etlichen Jahren im Abstiegskampf der A-Liga West ist die SG Viktoria Bronnzell II hervorragend in die neue Saison gestartet und belegt derzeit den zweiten Tabellenplatz.

Bronnzell – In den vergangenen Jahren musste die Zweitvertretung der SG Viktoria Bronnzell den Blick stets nach unten richten. Damit ist jetzt Schluss. Die Mannschaft von Trainer Mubarik Dogar holte aus sieben Partien bislang 15 Zähler und nimmt aktuell den zweiten Platz der A-Liga West ein. „Vor der Saison habe ich das ehrlicherweise nicht erwartet. Aber nach den ersten Spielen muss ich sagen, dass wir zurecht dort stehen“, legt sich Dogar fest. Grundstein für die gute Platzierung scheint primär die sattelfeste Defensive zu sein. Mit gerade einmal sechs Gegentreffern stellen die Mannen aus der Heppeau die beste Abwehr der gesamten Liga. „Das war eine der wenigen Stellschrauben, an denen wir arbeiten mussten. Und hier zahlt sich jetzt auch die hohe Trainingsbeteiligung aus“, freut sich der 38-Jährige über die gelungene Arbeit.

Mit einer Mischung aus jung und erfahren soll die Tristesse der vergangenen Saisons vergessen gemacht werden. „Mit Elias Mihm und Friedrich Ruhl haben wir zwei Spieler der West-Ringer A-Junioren, die wir langsam in den Herrenfußball eingliedern wollen. Hier in Bronnzell haben sie dann die Möglichkeit, in der ersten Mannschaft Gruppen- oder Verbandsliga zu spielen“, zeigt der SGB-Spielertrainer die Perspektiven im Verein auf. Die Breite im Kader hilft auch Dogar selbst, der somit als Spieler kürzer treten darf. „Ich sehe mich mehr als Trainer, auch wenn es mich noch gelegentlich kitzelt. Dann wechsle ich mich auch mal selbst ein. Letztlich will ich aber den Jungs keinen Platz wegnehmen. Da trifft sich das dann schon gut“, verrät der Ex-Sickelser mit einem Augenzwinkern, der das Team vor der Saison von Dennis Nusphaic übernommen hatte.

Am kommenden Sonntag wartet auf die SG Bronnzell II ein echter Höhepunkt. Nicht nur sportlich steht die Partie am Sonntag um 15 Uhr in Oberrode im Vordergrund. Zwar spielt der Zweite gegen den Vierten, jedoch wird die Begegnung in erster Linie für Mubarik Dogar ein Wiedersehen mit seinem Ex-Verein, für den er von 2016 bis 2022 als Trainer tätig war. „Das Spiel gegen Oberrode wird für mich natürlich besonders, dennoch geht es vordergründig um meine Mannschaft. Wir wollen nach vielen Jahren, in denen wir gegen den Abstieg gespielt haben, auf dem Boden bleiben und nicht anfangen zu träumen“, zeigt sich der SGB‑Coach demütig. Trotzdem wird an der Heppeau nach nervenstrapazierenden Jahren wohl wenigstens der Traum von einer ruhigen Saison erlaubt sein.

Quelle: www.torgranate.de

Sechs Tore im Derby: Britannia und Viktoria liefern sich intensives Match

Schiedlich, friedlich trennten sich der FC Britannia Eichenzell und Aufsteiger Viktoria Bronnzell am Dienstagabend im Derby der Fußball-Verbandsliga Nord: Nach intensiven 90 Minuten gab es allerdings keinen Sieger: Das Duell endete mit einem insgesamt leistungsgerechten 3:3 (2:2)-Unentschieden.

Der jeweils eine Zähler hilft beiden Teams im Tabellenkeller nicht so wirklich weiter. Bronnzell verspielte zunächst eine frühe 2:0-Führung, ging in der Schlussphase erneut in Führung. Zum wichtigen und prestigeträchtigen Auswärtssieg reichte es letztlich nicht.

Dabei brachte Bronnzells Toreversicherung Marek Weber sein Team früh mit einem Doppelschlag in Führung. Zunächst per Handelfmeter (17.), anschließend nach einer Unsicherheit der Eichenzeller Abwehr und Querpass von Niklas Breunung zum 0:2 (20.).

Doch Eichenzell kämpfte sich ins Spiel zurück: Zunächst verkürzte Philipp Pfeiffer nach Zuspiel von David Heil zum 1:2 und wenig später hämmerte Heil aus spitzem Winkel das runde Leder per Direktabnahme ins lange Eck – der Ausgleich vor der Halbzeitpause. Das Derby wurde nun hitziger mit ein wenig Gerangel und Geschubse. Der souveräne Schiedsrichter Mirko Vukovic hatte aber alles im Griff und verteilte einige Gelbe Karten.

In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel umkämpft mit leichten Vorteilen für Bronnzell. Eichenzell blieb aber auch gefährlich. Arnis Mulaj traf die Latte. Dann wehrt Marius Grösch eine Bronnzeller Gelegenheit kurz vor der Torlinie ab. Beide Teams hatten die Führung auf dem Fuß. Diese erzielte dann in der 76. Minute Tim Horenkamp erneut die Führung für die Gäste. Sechs Minuten später glich Arnis Mulaj für die Eichenzeller zum 3:3-Endstand aus. Ein wildes Derby unter dem neuen LED-Flutlicht in Eichenzell.

FC Britannia Eichenzell: Mohr; Nitz, Pfeiffer, Fuchs, Grösch, Müller, Fröhlich, Heil, Bardhushi, Schlager, Mulaj

SG Viktoria Bronnzell: Ihrig; Schneider, Lilly, Pecks, Breunung, Weber, Hohmann, Weiss, Ay, Arnold, Ruppel

Schiedsrichter: Mirko Vukovic (Eschersheim)

Zuschauer: 500

Tore: 0:1 Marek Weber (17., Handelfmeter), 0:2 Marek Weber (20.), 1:2 Philipp Pfeiffer (35.), 2:2 David Heil (42.), 2:3 Tim Horenkamp (76.), 3:3 Arnis Mulaj (82.).

Quelle: www.osthessen-news.de
Bilder: www.osthessen-news.de
Video: www.torgranate.de

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