Toni Dombai und Schiri Blank verhageln Viktoria das Oktoberfest – Fotos

Weil Viktoria Bronnzell nach guter erster Halbzeit das Fußballspielen einstellte, hat der FSV Dörnberg verdient mit 4:1 (0:1) gewonnen und die Punkte aus Osthessen entführt.

Entscheidender Mann war einmal der Dörnberger Ausnahmestürmer Toni Dombai: Sensationell wie er die 2:1-Führung erzielte, als er eine halbhohe Heraeingabe von Henrik Dietz herausragend annahm und trocken im kurzen Eck unterbrachte (61.). Nicht minder schön sein herrlicher Heber zum entscheidenden 3:1, als er den Ball über den herausstürmenden Viktoria-Keeper Benedikt Ihrig hob (82.). In der Schlussminute kam es sogar noch dicker, weil Leon Göbel die gesamte Defensive auswackelte und den Schlusspunkt setzte. Wegweisend für die Gäste war aber wohl der Ausgleich, als Linksaußen Sandro Bätzing einfach mal draufhielt und der Ball unglücklich von einem Bronnzeller abgefälscht wurde (53.). Bis dahin hatte Bronnzell ein richtig gutes Spiel gemacht, aber fortan kein Bein mehr auf den Boden bekommen.

Maßgeblichen Einfluss auf das Spiel nahm der thüringische Schiedsrichter André Blank: Nach einer halben Stunde wusste sich Dörnbergs Kapitän Fabrice Hansch gegen den durchgebrochenen Bronnzeller Spielmacher Marian Weber nur mit einem Trikotzupfer zu helfen. Weber geriet 25 Meter vor dem Tor aus dem Tritt, der Schiedsrichter pfiff sofort, griff sich an die hintere Hosentasche, um die folgerichtige Rote Karte zu zücken. Dann aber zögerte Blank, und er entschied sich doch für Gelb – nachdem er mit einem Pulk aus Dörnbergern bestimmt 90 Sekunden wild diskutiert hatte. Hansch selbst brachte nachher Licht ins Dunkel: „Der Schiedsrichter wusste gar nicht, wer das Foul überhaupt gemacht hat.“ Eine merkwürdige und gleichzeitig krasse Fehlentscheidung, zumal in dieser Szene außer Weber und Hansch weit und breit kein anderer Spieler zu sehen war.

Beim folgenden Freistoß schoss Jan-Niklas Jordan Dörnbergs Roman Schauenburg sprichwörtlich K.o., um bei nächster Gelegenheit den zu diesem Zeitpunkt hochverdienten Führungstreffer zu erzielen: Franz-Josef Ruppel setzte sich stark über rechts durch, wackelte noch Dietz aus, um den im Rückraum postierten Torschützen hervorragend freizuspielen. Bitter: Der eifrige Can Ay vergab kurz vor und kurz nach dem Pausentee aus zweimal aussichtsreicher Position das 2:0. Nach Ays zweiter Gelegenheit aber war Bronnzell, das auf den wegen Achillessehnenproblemen pausierenden Niklas Breunung verzichten musste, von der Rolle und hatte bissigen Gästen nichts mehr entgegenzusetzen.

Die Statistik:

Viktoria Bronnzell: Ihrig; Schneider, Hohmann, Pecks, Breitenbach (78. Mihm) – Ruppel, Weiss – Jordan, Marian Weber (68. Horenkamp), Ay (68. Gaube) – Marek Weber.
FSV Dörnberg: Hernandez; Lotzgeselle (74. Gunkel), Müller, Braul, Dietz – Hansch – Mc Galty (86. Croll), Schaumburg (35. Göbel), Bley (89. Persch), Bätzing – Dombai.
Schiedsrichter: André Blank (SV Borsch).
Zuschauer: 200.
Tore: 1:0 Jan-Niklas Jordan (34.), 1:1 Sandro Bätzing (53.), 1:2 Toni Dombai (61.), 1:3 Toni Dombai (82.), 1:4 Leon Göbel (90.).

Quelle: www.torgranate.de

Bronnzell verliert nach starker erster Hälfte klar gegen Dörnberg

Die Viktoria Bronnzell hat gegen den FSV Dörnberg mit 1:4 (1:0) verloren. Für Bronnzell bedeutet es weiterhin einen Abstiegsplatz. Jan-Niklas Jordan brachte die Gastgeber in der 34. Minute früh in Führung.

Nach der Pause drehte Dörnberg die Partie. Sandro Bätzing (53.) glich aus, Toni Dombai traf doppelt (61., 82.). Leon Göbel sorgte in der Schlussminute für den Endstand. Für Diskussionen sorgte zudem eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung in der ersten Halbzeit. Bronnzell konnte nach der Pause nicht mehr an die starke erste Hälfte anknüpfen. Und somit ist nach dem 4:1-Erfolg letzte Woche eine 1:4-Niederlage auf der Anzeige.

Statistik:
Viktoria Bronnzell: Ihrig, Schneider, Hohmann, Pecks, Breitenbach, Ruppel, Weiss, Jordan, Weber, Ay, Weber

FSV Dörnberg: Hernandez, Lotzgeselle, Müller, Braul, Dietz, Hansch, Mc Galty, Schaumburg, Bley, Bätzing, Dombai

Schiedsrichter: André Blank
Zuschauer: 200
Tore: 1:0 Jordan (34.), 1:1 Bätzing (53.), 1:2 Dombai (61.), 1:3 Dombai (82.), 1:4 Göbel (90.)

Quelle: www.osthessen-news.de

Joker entscheiden Sechs-Punkte-Spiel für Bronnzell

Mit drei ganz wichtigen Punkten im Gepäck konnte Fußball-Verbandsligist SG Bronnzell die Heimreise aus Lichtenau antreten. Gegen den direkten Konkurrenten im Tabellenkeller landete die Viktoria nach Rückstand einen hochverdienten 4:1 (1:1)-Sieg, machte es aber lange unnötig spannend.

Was am Ende nach einem souveränen Sieg aussieht, war über weite Strecken der Partie ein ganz hartes Stück Arbeit. Bronnzell war zwar über die gesamte Spieldauer die überlegene Mannschaft, ging aber zu fahrlässig mit seinen Torchancen um und musste deshalb bis in die Schlussphase zittern. Erst vier Minuten vor Ende der regulären Spielzeit machte Marian Weber mit seinem ersten Verbandsligatreffer zum 3:1 aus 20 Metern den Sack zu. Wenig später erhöhte Linus Gaube nach schöner Vorarbeit von Can Ay noch zum 4:1-Endstand und sorgte damit für große Erleichterung bei Bronnzell. „Das war ein typisches Sechs-Punkte-Spiel. Wir wollten unsere beste Saisonleistung aus dem letzten Spiel bestätigen, uns endlich mit drei Punkten belohnen und das haben wir geschafft. Es war ein ganz wichtiger Sieg für uns, um den Anschluss ins Tabellenmittelfeld herzustellen“, war Bronnzells Trainer Zlatko Radic hochzufrieden mit dem Auftritt seines Teams. 

Bronnzell knüpfte zwar nahtlos an die starke Leistung vom 3:3 im Derby gegen Eichenzell an, rannte aber schon früh einem Rückstand hinterher, als ein Ballverlust im Mittelfeld eiskalt bestraft wurde. „Wir haben Moral bewiesen und schon in der ersten Halbzeit viele Chancen gehabt“, erklärte Radic. Unter anderem scheiterte Marek Weber per Elfmeter an Lichtenaus Keeper Maik Schemme und auch Niklas Breunung aus kurzer Distanz nach einer Ecke und Diego Fromm mit seinem Abschluss aus elf Metern konnten die Kugel nicht im Kasten unterbringen. Erst nach einer guten halben Stunde sorgte Franz Ruppel für den längst überfälligen Ausgleich, als er eine hohe Hereingabe aus kurzer Distanz über die Linie stocherte. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff konnte Bronnzell die Partie dann endlich drehen: Rückkehrer Can Ay, der nach einem Jahr beim SV Steinbach wieder für Bronnzell aufläuft, traf aus ganz spitzem Winkel zum 2:1. Bis auf einen Kopfball, der am Pfosten landete, ließ Bronnzell mit der Führung im Rücken nichts mehr zu und legte vorne noch zwei späte Treffer nach. „Wir haben uns heute als Mannschaft präsentiert und vor allem die Einwechselspieler haben es sehr gut gemacht“, freute sich Radic, der mit seinen Wechseln ein goldenes Händchen bewies: Alle vier Bronnzeller Torschützen kamen von der Bank. 

Lichtenau: Schemme; Vidal Gadea, Koteliukh, Vasylchenko, Tymkiv (63. Theil), Cucu, Grosu, Petac, Gippert (26. Hoffmann), Kugler, Elkennawi Elsherbini (69. Kotil) 

Bronnzell: Ihrig; Schneider, Lilly (19. Ruppel), Pecks, Breunung, Mare. Weber (85. Jordan), Hohmann, Weiss, Arnold (37. Ay), Breitenbach (72. Mari. Weber), Fromm (79. Gaube)

Schiedsrichter: Paul Bräuer (Nordhausen)

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

Auf Abstiegskampf folgt Sonnentanz

Nach etlichen Jahren im Abstiegskampf der A-Liga West ist die SG Viktoria Bronnzell II hervorragend in die neue Saison gestartet und belegt derzeit den zweiten Tabellenplatz.

Bronnzell – In den vergangenen Jahren musste die Zweitvertretung der SG Viktoria Bronnzell den Blick stets nach unten richten. Damit ist jetzt Schluss. Die Mannschaft von Trainer Mubarik Dogar holte aus sieben Partien bislang 15 Zähler und nimmt aktuell den zweiten Platz der A-Liga West ein. „Vor der Saison habe ich das ehrlicherweise nicht erwartet. Aber nach den ersten Spielen muss ich sagen, dass wir zurecht dort stehen“, legt sich Dogar fest. Grundstein für die gute Platzierung scheint primär die sattelfeste Defensive zu sein. Mit gerade einmal sechs Gegentreffern stellen die Mannen aus der Heppeau die beste Abwehr der gesamten Liga. „Das war eine der wenigen Stellschrauben, an denen wir arbeiten mussten. Und hier zahlt sich jetzt auch die hohe Trainingsbeteiligung aus“, freut sich der 38-Jährige über die gelungene Arbeit.

Mit einer Mischung aus jung und erfahren soll die Tristesse der vergangenen Saisons vergessen gemacht werden. „Mit Elias Mihm und Friedrich Ruhl haben wir zwei Spieler der West-Ringer A-Junioren, die wir langsam in den Herrenfußball eingliedern wollen. Hier in Bronnzell haben sie dann die Möglichkeit, in der ersten Mannschaft Gruppen- oder Verbandsliga zu spielen“, zeigt der SGB-Spielertrainer die Perspektiven im Verein auf. Die Breite im Kader hilft auch Dogar selbst, der somit als Spieler kürzer treten darf. „Ich sehe mich mehr als Trainer, auch wenn es mich noch gelegentlich kitzelt. Dann wechsle ich mich auch mal selbst ein. Letztlich will ich aber den Jungs keinen Platz wegnehmen. Da trifft sich das dann schon gut“, verrät der Ex-Sickelser mit einem Augenzwinkern, der das Team vor der Saison von Dennis Nusphaic übernommen hatte.

Am kommenden Sonntag wartet auf die SG Bronnzell II ein echter Höhepunkt. Nicht nur sportlich steht die Partie am Sonntag um 15 Uhr in Oberrode im Vordergrund. Zwar spielt der Zweite gegen den Vierten, jedoch wird die Begegnung in erster Linie für Mubarik Dogar ein Wiedersehen mit seinem Ex-Verein, für den er von 2016 bis 2022 als Trainer tätig war. „Das Spiel gegen Oberrode wird für mich natürlich besonders, dennoch geht es vordergründig um meine Mannschaft. Wir wollen nach vielen Jahren, in denen wir gegen den Abstieg gespielt haben, auf dem Boden bleiben und nicht anfangen zu träumen“, zeigt sich der SGB‑Coach demütig. Trotzdem wird an der Heppeau nach nervenstrapazierenden Jahren wohl wenigstens der Traum von einer ruhigen Saison erlaubt sein.

Quelle: www.torgranate.de

Sechs Tore im Derby: Britannia und Viktoria liefern sich intensives Match

Schiedlich, friedlich trennten sich der FC Britannia Eichenzell und Aufsteiger Viktoria Bronnzell am Dienstagabend im Derby der Fußball-Verbandsliga Nord: Nach intensiven 90 Minuten gab es allerdings keinen Sieger: Das Duell endete mit einem insgesamt leistungsgerechten 3:3 (2:2)-Unentschieden.

Der jeweils eine Zähler hilft beiden Teams im Tabellenkeller nicht so wirklich weiter. Bronnzell verspielte zunächst eine frühe 2:0-Führung, ging in der Schlussphase erneut in Führung. Zum wichtigen und prestigeträchtigen Auswärtssieg reichte es letztlich nicht.

Dabei brachte Bronnzells Toreversicherung Marek Weber sein Team früh mit einem Doppelschlag in Führung. Zunächst per Handelfmeter (17.), anschließend nach einer Unsicherheit der Eichenzeller Abwehr und Querpass von Niklas Breunung zum 0:2 (20.).

Doch Eichenzell kämpfte sich ins Spiel zurück: Zunächst verkürzte Philipp Pfeiffer nach Zuspiel von David Heil zum 1:2 und wenig später hämmerte Heil aus spitzem Winkel das runde Leder per Direktabnahme ins lange Eck – der Ausgleich vor der Halbzeitpause. Das Derby wurde nun hitziger mit ein wenig Gerangel und Geschubse. Der souveräne Schiedsrichter Mirko Vukovic hatte aber alles im Griff und verteilte einige Gelbe Karten.

In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel umkämpft mit leichten Vorteilen für Bronnzell. Eichenzell blieb aber auch gefährlich. Arnis Mulaj traf die Latte. Dann wehrt Marius Grösch eine Bronnzeller Gelegenheit kurz vor der Torlinie ab. Beide Teams hatten die Führung auf dem Fuß. Diese erzielte dann in der 76. Minute Tim Horenkamp erneut die Führung für die Gäste. Sechs Minuten später glich Arnis Mulaj für die Eichenzeller zum 3:3-Endstand aus. Ein wildes Derby unter dem neuen LED-Flutlicht in Eichenzell.

FC Britannia Eichenzell: Mohr; Nitz, Pfeiffer, Fuchs, Grösch, Müller, Fröhlich, Heil, Bardhushi, Schlager, Mulaj

SG Viktoria Bronnzell: Ihrig; Schneider, Lilly, Pecks, Breunung, Weber, Hohmann, Weiss, Ay, Arnold, Ruppel

Schiedsrichter: Mirko Vukovic (Eschersheim)

Zuschauer: 500

Tore: 0:1 Marek Weber (17., Handelfmeter), 0:2 Marek Weber (20.), 1:2 Philipp Pfeiffer (35.), 2:2 David Heil (42.), 2:3 Tim Horenkamp (76.), 3:3 Arnis Mulaj (82.).

Quelle: www.osthessen-news.de
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Derbysieg geht an Flieden

Freude im Königreich: Am sechsten Spieltag der Fußball-Verbandsliga Nord konnte der SV Buchonia Flieden seinen ersten Saisonsieg feiern. Die Buchonen gewannen im Derby gegen Aufsteiger SG Viktoria Bronnzell mit 2:0 (2:0). Rund 400 Zuschauer verfolgten das Duell am Samstagnachmittag in Flieden.Bereits im ersten Abschnitt legte der Gastgeber unter Trainer Christian Kress den Grundstein.

Nach einem Doppelpass traf Akif Kovac nach 26 Minuten zum 1:0, dem Louis Larbig in der 34. Minute bereits das 2:0 folgen ließ. Bronnzell steckt mit vier Punkten nach sechs Spieltag etwas im Tabellenkeller fest, Flieden hat nun sieben Punkte und klettert auf den 12. Tabellenplatz.

SV Buchonia Flieden: Dickas; Zinkand, Schöppner, Jasching, Kullmann (56. Schäfer) – Chahibi, alles – Manss (69. Hossini), Kovac (90+3. Hauf), Sippel – Larbig (76. Müller).

SG Viktoria Bronnzell: Ihrig; Breitenbach (85. Tim Weber), Pecks, Schneider, Lilly – Breunung (46. Arnold), Weiss – Ay, Horenkamp (46. Hohmann), Fromm – Marek Weber (46. Marian Weber).

Schiedsrichter: Paul-Ioan Barbu (SVG Steinheim).
Zuschauer: 400
Tore: 1:0 Akif Kovac (26.), 2:0 Louis Larbig (34.)

Quelle: www.osthessen-news.de

Can Ay zurück nach Bronnzell

Bronnzell (pm/jah) – Kurz vor Ende des Transferfensters hat die SG Viktoria Bronnzell noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Can Ay kehrt nach einem Jahr beim SV Steinbach zurück zum Fußball-Verbandsligisten.

Der Kontakt zwischen Ay und der Viktoria war auch nach seinem Wechsel nach Steinbach nie abgerissen. In den vergangenen Tagen kam noch einmal Bewegung in die Gespräche, sodass die Rückkehr des Offensivspielers kurzfristig realisiert werden konnte.

„Wir sind sehr froh, dass wir den Transfer noch umsetzen konnten. Can kennt den Verein und unser Umfeld. Er gibt uns in der Offensive zusätzliche Flexibilität und ist ein junger Spieler, der in seiner Entwicklung noch nicht am Ende ist. Wir sind davon überzeugt, dass er bei uns die nächsten Schritte machen kann“, sagt Timo Möller, Sportlicher Leiter der SG Viktoria Bronnzell.

Nach einem Jahr beim SV Steinbach trägt Ay damit ab sofort wieder das Trikot der Viktoria.

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

Laufanalyse vom Sanitätshaus Spiegel bei der Viktoria

Ein paar Schritte über die Messplatte – und schon lässt sich einiges erkennen. Bei der SG Viktoria Bronnzell ging es am Mittwochabend einmal nicht um Tore oder Taktik, sondern um die Gesundheit der Spieler. Das Sanitätshaus Spiegel war auf dem Sportgelände zu Gast und bot Lauf- und Venenanalysen an.

Bei der Laufanalyse wird unter anderem geschaut, wie der Fuß aufsetzt und abrollt, wo besonders viel Druck entsteht und ob der Körper beim Laufen gleichmäßig belastet wird.

„Wir schauen, ob jemand physiologisch abrollt, ob es Defizite gibt und ob der Körperschwerpunkt symmetrisch verläuft oder stärker auf eine Seite verlagert ist“, erklärt Eiko Limmer, Orthopädie-Technikermeister beim Sanitätshaus Spiegel. Auch Unterschiede bei der Beinlänge oder auffällige Druckstellen können dabei sichtbar werden.

Gerade bei Fußballern ist das interessant. Knie, Rücken und Füße werden im Training und Spiel ordentlich beansprucht. Fehlstellungen müssen dabei nicht sofort Beschwerden machen – können aber irgendwann zum Problem werden. „Am Ende geht es auch um eine Leistungsoptimierung“, sagt Limmer. Durch eine passende Versorgung könne verhindert werden, „dass sich Probleme entwickeln, der Sportler ausfällt oder Beschwerden bekommt“. Gleichzeitig könne der Spieler seine Ausdauer besser einsetzen und seine Leistung steigern.

Auch im Verein kam die Aktion gut an. „Ich denke, dass so eine Laufanalyse eine sehr gute Geschichte ist, um bei den Jungs vielleicht doch die eine oder andere Fehlstellung aufzuzeigen“, sagt der sportliche Leiter Timo Möller.

Zeigt die Messung tatsächlich Auffälligkeiten, werden die Ergebnisse anschließend mit dem Spieler besprochen. „Wir zeigen den Jungs ihre Laufanalyse und schauen, wie sie abrollen und wo die Belastung besonders hoch ist“, erklärt Hannes Spiegel, angehender Orthopädie-Techniker.

Eine Möglichkeit können individuell angepasste Einlagen sein. Ob sie nötig sind, soll anschließend mit Hausarzt oder Orthopäden geklärt werden. Für Spiegel geht es vor allem darum, gar nicht erst so weit zu kommen, dass Beschwerden entstehen: „Man bekommt sehr schnell Knieprobleme oder Rückenschmerzen. Bei unserer Analyse geht es einfach darum, dem Ganzen vorzubeugen.“

Quelle: www.osthessen-news.de

Kreispokal Fulda – Nach 0:1 in Langenbieber: Bronnzell per Urteil weiter

Die SG Bronnzell war als einer der Favoriten im Fußball-Kreispokal Fulda gestartet und in Runde zwei vor einigen Wochen in Langenbieber (0:1) sensationell gestolpert. Doch nun gibt es eine Wende: Langenbieber setzte einen Spieler ohne Foto in der DFB-net-Datenbank ein, der sich auch nicht ausweisen konnte. Das Urteil hat Bestand: Bronnzell ist eine Runde weiter.

Das Kreissportgericht Fulda hat am Wochenende diverse Urteile gesprochen. Auch um das 1:0 des TSV Langenbieber im Pokal gegen Verbandsligist Bronnzell geht es. Die Rhöner hätten einen Spieler eingesetzt, für den kein Bild im DFB-Net hinterlegt war. Auch einen Ausweis habe er nicht vorgelegt, und der Spieler wurde davor schon zweimal „ohne Bild“ eingesetzt, hatte sich dabei aber zumindest noch ausgewiesen, wie Andreas Hoffmann als Vorsitzender des Kreissportgerichts Fulda erklärt. Anschließend wurde die Partie nachträglich für Bronnzell gewertet. Der TSV Langenbieber habe nun seinen Einspruch gegen die Wertung „zurückgenommen“, so Hoffmann. Damit steht die Viktoria doch noch im Achtelfinale und spielt dort gegen den Sieger aus dem Spiel Kerzell gegen Borussia Fulda, die am Donnerstagabend gegeneinander antreten. Auf die Helvetia oder die Borussen würde also ein tolles Achtelfinal-Heimspiel warten.

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

Anschlusstreffer fällt zu spät

Die SG Bronnzell hat in der Fußball-Verbandsliga die dritte Saisonniederlage kassiert: Beim SV Weidenhausen unterlag die Mannschaft von Trainer Zlatko Radic nach einer schwachen Anfangsphase mit 1:2 (0:2). Der Anschlusstreffer von Marek Weber in der Nachspielzeit kam zu spät.

„Schade“, brachte es Radic nach dem Abpfiff auf den Punkt: „Ich habe zur Mannschaft gesagt, wenn wir das 1:2 zehn Minuten früher machen, ist da noch etwas drin. So haben wir das Spiel in der Anfangsphase aus der Hand gegeben.“  Marek Weber gelang nach cleverer Vorarbeit von Jan-Niklas Jordan das 1:2 (90.), Schiedsrichterin Louisa Kanwischer pfiff jedoch wenig später ab – obwohl zumindest ein paar Minuten mehr Nachspielzeit durchaus angebracht gewesen wären. 

Wie von Radic angesprochen war es die schwache Anfangsphase, die den Gästen das Genick brach: Bereits nach nicht einmal 20 Minuten stand es 2:0 für die Gastgeber, Christian Steinmetz hatte doppelt getroffen: Nach einem Bronnzeller Ballverlust war die Viktoria in der Überzahl, verteidigte jedoch nicht entschlossen genug und Steinmetz hatte leichtes Spiel (11.). Wenig später eine ähnliche Situation, diesmal wurde der Ball am zweiten Pfosten zurückgelegt und wieder war es Steinmetz, der nur noch einschieben musste. „Wir waren da einfach nicht auf dem Level. Weidenhausen hat uns gnadenlos bestraft, und wenn du hier erstmal 0:2 zurückliegst, ist es schwierig, zurückzukommen“, haderte Radic, der von seiner Mannschaft jedoch eine bessere zweite Hälfte sah. 

Nach dem 0:2 nahm sich die Partie eine merkliche Auszeit und auch nach dem Wiederanpfiff waren Torchancen Mangelware – die Bronnzeller schafften es nun, konsequenter zu verteidigen und ließen Weidenhausen kaum noch gefährlich vor das Tor kommen. Weil auf der anderen Seite allerdings auch die offensive Durchschlagskraft fehlte, stand unter dem Strich die dritte Saisonniederlage im fünften Spiel. „In der zweiten Halbzeit standen wir hinten viel besser. Und wenn das Spiel noch zehn Minuten länger gegangen wäre, hätte es vielleicht für einen Punkt gereicht. Aber ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, wir haben alles gegeben heute. Es ist schade, aber so ist das manchmal. Wir schauen nach vorne“, bilanzierte Radic abschließend.
 

Weidenhausen: Klotzsch; Hammer, Renke, Ullrich, Ebhardt, Steinmetz, Jung, Weber, Hawela, Binneberg, Schütz.

Bronnzell: Ihrig; Schneider, Lilly, Pecks, Breunung, Weber, Jordan, Horenkamp, Ruppel, Breitenbach, Balzer

Schiedsrichter: Louisa Kanwischer (Wolfhagen)

Tore: 1:0 Christian Steinmetz (11.), 2:0 Christian Steinmetz (17.), 2:1 Marek Weber (90.)

Zuschauer: 250

Quelle: ww.osthessen-zeitung.de

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