Zum Auftakt ein Unentschieden

Ein spannendes und munteres Spiel zwischen Verbandsliga-Absteiger und KOL Nord-Meister sahen die Zuschauer in Bronnzell, wo es gleich zu Beginn gut losging. Marek Weber stand nach einem Freistoß perfekt und schoss den Ball zur Führung ins Netz. Doch die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten, Robin Sorg staubte ab, nachdem Bronnzells Torhüter Benedikt Ihrig einen Schuss aus 16 Metern noch abwehren konnte. Doch in einem spannenden Duell legte der Aufsteiger nach der Pause durch Neuzugang Moritz Ickler nach, nachdem dieser von Sorg bedient wurde. Aber die äußerst schmeichelhafte Führung der Gäste konnte Marek Weber in Mittelstürmermanier wieder egalisieren, der damit seinen Doppelpack schnürte. In der Schlussphase ging es dann wie schon in der ganzen zweiten Halbzeit beinahe nur auf ein Tor, doch die Viktoria konnte sich nicht mehr mit drei Punkten belohnen.

Tore: 1:0 Marek Weber (8.), 1:1 Robin Sorg (15.), 1:2 Moritz Ickler (56.), 2:2 Marek Weber (72.)

Zuschauer: 180

Gruppenliga-Spielplan: Aufsteiger vs. Absteiger zum Auftakt

Der Gruppenliga-Spielplan wurde nahezu parallel zum Bundesliga-Spielplan von Klassenleiter Klaus Bodusch veröffentlicht. Zum Start gibt es ein Duell zwischen Auf- und Absteiger.

Noch in der Vorsaison war an ein Duell zwischen der SG Bronnzell und der SG Niederaula/Kerspenhausen nicht zu denken, nun treffen beide Clubs nach ihrem Auf- und Abstieg am ersten Spieltag in der Heppeau aufeinander. Mit dem FSV Thalau ist ein zweiter Aufsteiger ebenfalls auswärts in Künzell gefordert, während die SG Sickels (gegen Neuenstein) und die FSG Vogelsberg (gegen Hönebach) das Gruppenliga-Abenteuer mit Heimspielen eröffnen.

Gleich drei Spieltage steigen in diesem Kalenderjahr an einem Freitag. Der 3. Spieltag (15. August), der 5. Spieltag (22. August) sowie der 12. Spieltag am Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober). Zum letzten Mal rollt der Ball in der Gruppenliga im Jahr 2025 am 9. November, ehe am 8. März 2026 der Startschuss in die Restrunde fällt.

Die ersten Spieltage

1. Spieltag (3. August)

SG Sickels – SG Neuenstein
SG EES – SG Schlüchtern
FSG Vogelsberg – ESV Hönebach
SV Großenlüder – SV Neuhof
SG Bad Soden II – SG Freiensteinau
SG Bronnzell – SG Niederaula/Kerspenhausen
TSV Künzell – FSV Thalau
SG Aulatal – SG Oberzell/Züntersbach

2. Spieltag (10. August)

FSV Thalau – SG Bronnzell
SG Niederaula/Kerspenhausen – SG Bad Soden II
SG Freiensteinau – SV Großenlüder
SV Neuhof – FSG Vogelsberg
ESV Hönebach – SG EES
SG Schlüchtern – SG Aulatal
SG Oberzell/Züntersbach – SG Sickels
SG Neuenstein – TSV Künzell

3. Spieltag (15. August)

FSV Thalau – SG Neuenstein
SG Niederaula/Kerspenhausen – TSV Künzell
SG Freiensteinau – SG Bronnzell
SV Neuhof – SG Bad Soden II
ESV Hönebach – SV Großenlüder
SG Schlüchtern – FSG Vogelsberg
SG Oberzell/Züntersbach – SG EES
SG Aulatal – SG Sickels

Quelle: www.torgranate.de

Gruppenliga – Intensives Programm: Radic startet mit der Viktoria

Nach dem Abstieg aus der Verbandsliga ging es für die SG Bronnzell zurück in die Fußball-Gruppenliga, inklusive neuem Trainer: Zlatko Radic hat im Sommer in der Heppeau übernommen und ist mit seinem Team am Freitagabend in die Vorbereitung gestartet.

Radic, der von der Spvgg. Hosenfeld nach Bronnzell kam, will sich zunächst erstmal einen Überblick verschaffen und die Mannschaft kennenlernen – bevor es dann in die Vollen geht: Insgesamt acht Testspiele stehen für die Viktoria in der Vorbereitung an, unter anderem geht es gegen Hessenligist Hünfeld und den SV Steinbach. „Wir haben ja nur knapp fünf Wochen Zeit, entsprechend wollen wir nach dem Kennenlernen möglichst viele Eindrücke gewinnen“, erklärte Radic. In intensiven Trainingseinheiten sollen zunächst die Integration der Neuzugänge sowie die Grundlagen angegangen werden, bevor es in den taktischen Bereich geht. „Schließlich bin ich ja auch neu als Trainer und muss mich ebenfalls erstmal eingewöhnen. Aber das macht mir umso mehr Spaß“, war Radic voller Vorfreude.

Neben Neu-Trainer Radic konnte Bronnzell Tayyip Akkilinc (Margretenhaun), Tim Schnarr (Neuhof), Dennis Schäfer (Horas), Dusan Udovicic (Barockstadt U19) und Linus Gaube (Großenlüder) verpflichten sowie darüber hinaus die Weber-Brüder Marian und Roman (Edelzell/Engelhelms) zurück in die Heppeau lotsen. Can Ay (Steinbach), Jonas Ritzel (Rommerz), Josh Lilly (Barockstadt) und Kilian Sandner (Elters/Eckweisbach/Schwarzbach) haben den Verein verlassen.

Die Testspiele in der Übersicht:

Mi., 2. Juli, 19 Uhr: Hünfelder SV (in Hünfeld)

Sa., 5. Juli, 11 Uhr: Horas (in Horas)

So., 6. Juli, 16 Uhr: Reulbach/Brand (in Brand)

Fr., 11. Juli, 19 Uhr: Erlensee (in Bronnzell)

Mi., 16. Juli, 18.30 Uhr: Ehrenberg (in Ehrenberg)

Sa., 19. Juli, Uhrzeit offen: Edelzell/Engelhelms (in Edelzell)

Mi., 23. Juli, 19 Uhr: TSV Rothemann (in Rothemann)

Sa., 26. Juli, 15 Uhr: SV Steinbach (in Steinbach)

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

Danke Willi-Ein Urgestein nimmt Abschied

Es gibt Menschen, die prägen einen Verein nicht nur durch ihr Amt, sondern durch ihr gesamtes Wesen. Willi Rützel ist zweifellos einer von ihnen. Nach 40 Jahren engagierter Vorstandsarbeit verabschiedet sich das langjährige Vorstandsmitglied der SG Bronnzell in den „Fußball-Ruhestand“.

Bereits im November verkündete Willi Rützel auf einer Vorstandssitzung, dass er seine vielfältigen Tätigkeiten für die SG Viktoria Bronnzell beenden wird. Diesen Schritt vollzog Rützel mit dem Abschluss der abgelaufenen Saison endgültig. Beinahe ein ganzes Leben im Dienst des Vereins.

1950 in Bronnzell geboren, trat er 1962 dem Verein bei, durchlief alle Schüler- und Jugendmannschaften und spielte bei den Senioren und den Alten Herren. Nur ein Jahr war Rützel seiner Viktoria „untreu“ und schnürte für den TSV Bachrain die Fußballschuhe. Die im Vereinsheim ausgehängte Torschützentafel ziert Verteidiger Rützel mit 18 Treffern. Nach seiner aktiven Spielerkarriere übte Rützel über viele Jahre das Amt des AH-Obmanns aus, ehe er 1988 zum 2. Vorsitzenden gewählt wurde. Nach seinem Ausscheiden aus diesem 1994 machte sich Rützel als „Eventmanager“ der Viktoria Bronnzell einen Namen. „Er hatte immer hervorragende Ideen“, sagt Werner Heil aus dem Vorstand. So initiierte er 1998 mit weiteren Sportkameraden das Volksradfahren am Vatertag, das mittlerweile Tradition hat und bis heute fester Bestandteil des Kalenders ist.

SG Viktoria Bronnzell: Urgestein Willi Rützel nimmt Abschied

„Willi setzte Akzente“, betont Heil und meint damit viele Meisterschafts- und Aufstiegsfeiern sowie die „Rot-Schwarze-Nacht“, die Rützel zum 100-jährigen Jubiläum der Viktoria initiierte und mit Helfern alle Seniorenspieler einlud, die einmal das Bronnzeller Trikot getragen haben. „Es mussten aber nicht immer die spektakulären Events sein. Als die C-Jugend 2008 in die Hessenliga aufgestiegen ist, war der Zuschauerandrang bei den Heimspielen riesig. Willi und zwei Sportkameraden versorgten die Zuschauer bei jedem Heimspiel – fünf Jahre lang“, sagt Heil. Aufgaben, die Rützel unaufgefordert erledigt: „Es war ihm viel daran gelegen, dass sich die Zuschauer wohlfühlen.“

Bis zuletzt gehörte Rützel dem erweiterten Vorstand als nicht gewählter Beisitzer an und übernahm die Betreuung der Schiedsrichter. „Er war hochgeschätzt. Wenn die Schiedsrichter wussten, dass sie am Wochenende in Bronnzell pfeifen, haben sie immer Grüße von anderen mitgebracht“, sagt Heil stolz.

Fast sieben Jahrzehnte prägte Willi Rützel zunächst als Spieler, dann mit fleißiger Vorstandsarbeit, die SG Bronnzell. Während der Vereinsfeier, als auch die scheidenden Spieler verabschiedet wurden, weilte Rützel im Urlaub. Bei einem Skatturnier im Juli möchte der Verein die Verabschiedung Rützels nachholen. Am Sportplatz wird man ihn weiterhin sehen – von nun an aber nur noch als Zuschauer.

Quelle: www.Torgranate.de

Bronnzell verabschiedet sich mit Niederlage aus der Verbandsliga

Die SG Bronnzell hat sich mit einer torreichen Niederlage bei Hessen Kassel II aus der Verbandsliga verabschiedet.

Da es für beide Mannschaften am letzten Spieltag der Fußball-Verbandsliga Nord um nichts mehr ging – die SG Bronnzell war nach der 0:1-Niederlage gegen Eiterfeld/Leimbach abgestiegen – verlegten die Vereine das Auswärtsspiel der Viktoria bei Hessen Kassel II um einen Tag nach vorne. Obwohl Bronnzell bereits nach sechs Minuten mit 0:2 zurück lag, kämpften sich die Gäste zurück und glichen nach etwas mehr als 70 Minuten durch einen Doppelpack von Aron Loui Jahn und dem Treffer von Josh Lilly zum 3:3 aus. Da Ilias El Hammiri aber nur wenige Minuten später zur erneute Führung für Hessen Kassel II traf, endet das vorerst letzte Spiel der Bronnzeller in der Verbandsliga mit einer Niederlage.

KSV Hessen Kassel II: Bachmann; Wagner, Pagna, Schmacke, Hagemann (58. Boukhatem), Di Giglio, Ljatifi, Michels (58. El Hammiri), Schade (90. Evljuskin), Liesche Prieto, Iksal.
SG Bronnzell: Hosenfeld; Jäger (84. Böhne), J. Schneider, Pecks, Bambey, Jordan, Horenkamp (77. Hohmann), Quell, T. Weber, Jahn (77. Weiss), N. Schneider.
Schiedsrichter: Manuel Winkler (TSV Landau).
Zuschauer: 50.
Tore: 1:0 Haris Ljatifi (3.), 2:0 Aaron Liesche-Prieto (6.), 2:1 Aron Loui Jahn (18.), 3:1 Fabrizio Di Giglio (37.), 3:2 Aron Loui Jahn (50.), 3:3 Josh Lilly (73.), 4:3 Ilias El Hammiri (76.).

Quelle: www.torgranate.de

Bronnzeller Urgestein Marian Weber kehrt zurück

Die SG Viktoria Bronnzell freut sich, die Rückkehr eines echten Bronnzeller Urgesteins bekanntzugeben: Marian Weber wird ab der kommenden Saison wieder das Trikot seines Heimatvereins tragen.

Der 30-jährige Offensivspieler durchlief alle Jugendmannschaften der Viktoria und prägte unter anderem die legendären Aufstiegsspiele der B-Jugend gegen den 1. FC Kaiserslautern im Jahr 2012 mit, als es um den Einzug in die B-Junioren-Bundesliga ging. 2022 entschied sich Weber, neue Erfahrungen zu sammeln, und wechselte zur SG Edelzell/Engelhelms. Dort entwickelte er sich in drei Jahren weiter – nicht nur sportlich, sondern auch persönlich. Nun kehrt Weber zurück zu seinem Herzensverein.

SG Bronnzell: Urgestein Marian Weber kehrt zu Heimatverein zurück

„Ich freue mich riesig, wieder für meinen Heimatverein auf dem Platz zu stehen. Nach drei Jahren Abstinenz bin ich als Spieler und Mensch gereift und möchte meine Erfahrung vor allem an die jungen Spieler weitergeben. Mit vielen meiner Freunde wieder gemeinsam Fußball zu spielen, ist für mich etwas ganz Besonderes“, so Marian Weber zu seiner Rückkehr.

Auch die sportliche Leitung der SG Viktoria Bronnzell zeigt sich begeistert: „Mit Marian Weber bekommen wir einen absoluten Wunschspieler. Für uns als Verein stand er seit seinem Abgang immer auf der Wunschliste. Umso glücklicher sind wir, dass es nach drei Jahren geklappt hat. Marian wird mit seiner Erfahrung eine wichtige Stütze für die jungen Spieler sein und auch für das Vereins- bzw. Mannschaftsgefüge eine bedeutende Rolle einnehmen.“

Quelle: www.torgranate.de

„Leere und Frust“: Bronnzell stürzt in die Gruppenliga

Eiterfeld (pf) – Was für ein Drama! Die SG Bronnzell muss nach drei Jahren Verbandsliga-Zugehörigkeit wieder den bitteren Gang in die Fußball-Gruppenliga antreten. Nach einigen Schreckens-Ergebnissen war im Saison-Endspurt kaum noch etwas zu retten, ein Punkt am Samstag bei der SG Eiterfeld/Leimbach wäre wohl auch zu wenig gewesen. Doch mit dem 0:1 (0:0) am Hain war die Viktoria dann auch rechnerisch abgestiegen.

Jan-Niklas Jordan und seine Viktoria konnten das Ruder nach einer schwachen Hinrunde nicht mehr herumreißen.

In der Schlussphase musste Bronnzell mehr und mehr ins Risiko gehen. Alle Parallelspiele am Samstagnachmittag waren bereits rum, das eigene 0:0 in Eiterfeld wäre lange nicht genug gewesen. Dann setzte die SG Eiterfeld/Leimbach einen Konter, nachdem die Gäste vorne nicht zum Abschluss kamen. Witkowski scheiterte zuerst an Ritzel, kam aber nochmal an die Kugel und bediente Samuel Hildebrand zum goldenen Treffer, der die Hausherren nah an den direkten Klassenerhalt brachte.

„Sowas ist dann irgendwann zu erwarten“, sagte Bronnzells Coach Johannes Ihrig, der von außen versuchte einzuwirken. Nach dem Gegentor waren noch zwölf Minuten plus vier Nachspiel-Minuten, in denen die Viktoria aber nichts mehr am Ergebnis ändern konnte. Am bittersten Tag seit vielen Jahren – nachdem 2023 noch Hessenliga-Relegation gespielt wurde. „Absolute Leere“ war nach Abpfiff bei Ihrig und seiner Mannschaft: „Pure Frustration. Gerade für mich als Ur-Bronnzeller ist das bitter, mit dem Heimatverein abzusteigen. Wir sind alle geknickt, aber müssen auch sagen, dass wir heute wieder kein gutes Spiel gemacht haben“.

Eine Reaktion nach der 1:6-Klatsche gegen Sandershausen sei da gewesen, Einsatz und Wille hätten gestimmt. Fußballerisch aber brachte die Viktoria, trotz Erfahrung im Kader, ihr Potenzial wieder einmal nicht. „Das Ding haben wir nicht heute, sondern schon in der Hinrunde verspielt, von Anfang bis Ende der Saison. Wir müssen uns alle an die eigene Nase fassen und nicht auf andere zeigen“. Auch die Qualität im Kader, die für einen Absteiger für neutrale Beobachter eigentlich viel zu hoch ist, war für Ihrig keine Ausrede: „Auch mit dieser Mannschaft haben wir es nicht geschafft. Die Tabelle lügt dann auch am End nicht mehr. Da muss sich jeder selbst reflektieren, denn wenn wir die ganze Saison an unser Maximum gekommen wären, hätten wir sicher die Klasse gehalten“.

So war die Rechnerei nach Abpfiff „einfach“: Der SV Neuhof ist drei Punkte weg und hat den direkten Vergleich gegen Bronnzell gewonnen, alle anderen Teams sind vier Punkte vor der Viktoria, die im Gegensatz zu Sandershausen oder Dörnberg parallel nicht ihre Hausaufgaben machte.

Des einen Freud ist bekanntlich des anderen Leid: Die SG Eiterfeld/Leimbach hat zwar nicht unbedingt schöne Parallelergebnisse aufnehmen können, aber mit dem Dreier selbst alles weiter in eigener Hand – und könnte am Donnerstag nun in Eichenzell gemeinsam mit der Britannia drinbleiben.

Eiterfeld/L.: Budenz; Preis, Kurz, Stumpf (90. Wolf), Rakk, Witkowski (90.+4 Petrich), Kümmel, Schilling, Hildebrand, L. Köller (60. Winter), Witzel.

Bronnzell: Ritzel; Schneider, Lilly, Pecks, M. Weber, Hohmann, Weiß (89. Jäger), Jordan (83. Hahl), Quell (71. Sandner), Ruppel (64. Ay), Jahn.

Schiedsrichter: Pascal Loschke (Kassel)

Tor: 1:0 Samuel Hildebrand (78.)

Zuschauer: 400

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

Das Abstiegsgespenst ist da – Bronnzell noch zu retten?

Es ist brisanter denn je, und die ersten Entscheidungen bahnen sich an: Muss die SG Bronnzell aus der Fußball-Verbandsliga absteigen? Zumindest, um eine Vorentscheidung abzuwenden, zählt am Samstag (16 Uhr) bei der SG Eiterfeld/Leimbach nichts anderes als ein Sieg. Eiterfeld wiederum kann sich ebenso wie Flieden und Eichenzell (nahezu) retten. Am Sonntag ist dann der SV Neuhof in Lehnerz gefordert – und hätte sich die brenzlige Lage im Saisonendspurt gerne erspart.

Selbst im günstigsten Fall, wenn es nur drei Direktabsteiger gibt, hat die SG Bronnzell nach der Klatsche gegen Sandershausen die schlechteste Ausgangslage und es nicht mehr selbst in der Hand. Sollten vier direkt runter müssen, ist der Relegationsplatz drei Punkte weg, bei noch zwei Spielen. Entsprechend rechnet in der Heppeau auch niemand – jeder weiß: Der Fokus liegt zunächst auf den letzten eigenen Spielen. „Wir müssen unsere Hausaufgaben, die wir gegen Sandershausen nicht gemacht haben, jetzt in Eiterfeld machen. Verlieren verboten“, stellt Trainer Johannes Ihrig klar – sonst könnte die Verbandsliga-Zeit der Viktoria schon am Wochenende ein Ende haben.

Gegner Eiterfeld/Leimbach hat es wiederum in eigener Hand, kann mit einem Sieg vielleicht sogar schon den entscheidenden Schritt machen. „Klar, sie wollen ihr letztes Heimspiel auch gewinnen. Aber wir müssen das Ding einfach ziehen“, so Ihrig, der mit dem gesperrten Tim Horenkamp und dem angeschlagenen Niklas Breunung auf zwei Säulen verzichten muss. Das 1:6 gegen Sandershausen ist derweil aufgearbeitet, sagt Ihrig: „Wir haben am Dienstag im Training gesprochen und dann direkt versucht, die Inhalte zu vermitteln, die wir jetzt unbedingt brauchen“.

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

Tim Schnarr wechselt aus Neuhof nach Bronnzell

Inmitten des Abstiegskampf in der Fußball-Verbandsliga vermeldet die SG Viktoria Bronnzell – nach Dennis Schäfer, Linus Gaube und Dusan Udovicic – den nächsten Neuzugang für die kommende Spielzeit: Tim Schnarr wechselt vom SV Neuhof in die Heppeau.

„Ich freue mich darauf in der kommenden Saison für die Viktoria auflaufen zu dürfen und dort weitere Erfahrungen zu sammeln. Die Chemie zwischen der Mannschaft, welches mich bestens aufgenommen hat, und dem Trainer-Team passt absolut. Dadurch habe ich schnell ein positives Gefühl bekommen und möchte direkt angreifen“, sagt Tim Schnarr in einer Pressemitteilung. „Wir sind sehr froh, dass sich mit Tim ein weiterer junger, talentierter Spieler für uns entschieden hat. Er ist ein ehrgeiziger Spieler, der flexibel einsetzbar ist und bestens in unser Gefüge passt und sich sicher bei uns weiterentwickeln wird“ so die sportliche Leitung der Viktoria.

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

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