Jens Keim: Werden die Saison nicht zu Ende spielen

Mit einem stark besetzten Kader und Vorschusslorbeeren gestartet, findet sich die SG Bronnzell zur Winterpause auf Platz sechs der Gruppenliga wieder. Natürlich ist Trainer Jens Keim mit 18 Punkten aus zehn Spielen nicht zufrieden, hofft aber zunächst erstmal, dass es zeitnah wieder mit dem Fußball weitergeht.

„Wenn wir die Genehmigung bekommen, dass wir im Dezember wieder trainieren dürfen, dann werden wir das auch nutzen“, kündigt Bronnzells Coach Jens Keim an – wenn auch nur zum lockeren Kicken und Spaß haben, denn ansonsten gibt es dazu im Winter wenige Gelegenheiten. Und irgendwann muss ja dann auch die Vorbereitung wieder beginnen. „Man muss sich auf alles vorbereiten“, meint Keim.

Die Saison im Februar oder gar Januar fortzusetzen, hält er jedoch für utopisch: „Man sollte sich Alternativen überlegen. Und da sind uns die Hände gebunden. Wir sind nur diejenigen, die unserem Hobby nachgehen, wollen einfach Spaß haben und Fußball spielen. Wir nehmen alles an“. Die unterschiedlichsten Theorien und Szenarien stehen im Raum, Keim glaubt aber, „dass wir die Runde nicht fertig spielen werden“ – zumindest nicht in der Form, dass die Viktoria planmäßig bis Juni noch 26 Partien hinter sich bringen soll.

Das letzte Spiel vor dem Lockdown hätten die Bronnzeller aber gerne noch mitgenommen, nun aber musste es mit zuletzt drei Spielen ohne Sieg in die Winterpause gehen. „Es ist so lala“, sagt Keim nüchtern zur bisherigen, nicht glanzvollen Hinrunde: „Wir haben mit die beste Abwehr, das war mein oberstes Augenmerk. Bei uns hapert es aber nach vorne, wo wir zu kompliziert spielen. Das hat uns den einen oder anderen Punkt gekostet“. Im neuen Jahr wird die Viktoria da aber nicht unbedingt ansetzen, denn der Trainer weiß, dass man in der Wintervorbereitung an spielerischen Themen nicht in erster Linie arbeiten kann beziehungsweise wird. „Da musst du fit sein, auf die Basics schauen. Das ist die Defensivarbeit, und wenn wir fit genug sind und uns Chancen erspielen, kommt alles von alleine“. Mehr als Rang sechs und einen Schnitt von 1,8 Punkten hatten zumindest die meisten der Gruppenliga-Beobachter von Bronnzell erwartet. „Zufrieden bin ich nicht, aber ganz schlecht war es auch nicht“, fasst Keim kurz und knapp zusammen.

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Foto: Chrintine Görlich

Sofortiger Stopp: Hessischer Fußball-Verband setzt Spielbetrieb aus

Der Hessische Fußball-Verband (HFV) setzt den kompletten Spielbetrieb in Zuständigkeit des HFV in Hessen – von der Lotto Hessenliga bis in die untersten Klassen – vorübergehend aus. Der HFV-Verbandsvorstand beschloss zusätzlich im Rahmen seiner Videokonferenz am Donnerstagabend, dass diese Aussetzung des Spielbetriebes ab Freitag, 30. Oktober, und bis auf Weiteres gültig ist. Über die Wiederaufnahme des Spielbetriebs entscheidet der HFV-Verbandsvorstand, der sich bezüglich einer Aussetzungsphase bis mindestens 31. Dezember 2020 einig ist.

Die Generalabsage betrifft sämtliche Spielklassen und Pokalwettbewerbe der Herren, Frauen und Jugend auf Sportplätzen im Freien sowie sämtliche Wettbewerbe in der Halle. Neben den angesetzten Partien des regulären Spielbetriebs sind auch Freundschaftsspiele von der Generalabsage betroffen. Damit ruht der Spielbetrieb in den nächsten Wochen vollständig. Die Möglichkeit der Ausübung eines Trainingsbetriebs richtet sich nach den behördlichen Vorgaben und könnte daher gegebenenfalls bei entsprechender Verfügungslage ab Anfang Dezember wieder möglich sein.

„Im Mittelpunkt unseres Handelns steht nach wie vor die Gesundheit unserer Mitglieder. Aufgrund des erneut massiven Anstieges der Infektionslage im Zusammenhang mit dem Coronavirus begrüßt der HFV eine zeitweise Aussetzung des Spielbetriebes für Aktive und Vereine und hält sich selbstverständlich strikt an sämtliche behördliche Vorgaben. Zahlreiche Einschätzungen und Rückmeldungen aus der hessischen Fußballfamilie zu diesem Thema bestätigen die Richtigkeit dieses Vorgangs. Wir müssen diesen Weg gehen, auch wenn es in Bezug auf den Fußball und das Vereinsleben schmerzt. Damit schützen wir nicht nur die unmittelbar am Fußball Beteiligten, sondern auch deren Familien. Daher rufen wir ausdrücklich alle Mitglieder des Hessischen Fußball-Verbandes dazu auf, sich vollumfänglich an die behördlichen Vorgaben zu halten. Nur durch konsequente Einhaltung der Maßnahmen können wir auf eine zeitnahe Rückkehr in den Spielbetrieb hoffen und so baldmöglichst die Saison bei bester Gesundheit wieder aufnehmen und regulär zu Ende bringen“, erklärte HFV-Präsident Stefan Reuß.

Reuß weiter: „Die sofortige Aussetzung des Spielbetriebes ist sinnvoll, da wir die Lage sehr ernst nehmen und so unseren Beitrag leisten, um die behördlich beschlossenen Maßnahmen zur Unterbrechung der Infektionsketten so schnell wie möglich umzusetzen und damit auch hoffentlich zeitnah wieder unseren geliebten Fußball spielen zu können. Zudem haben mehrere hessische Fußballkreise den Spielbetrieb ohnehin für das kommende Wochenende bereits abgesetzt. Dass die Wiederaufnahme des Spielbetriebes in Hessen nicht mehr in diesem Jahr erfolgt, gibt den Vereinen und Spielenden Planungssicherheit. Wir wollen zudem gewährleisten, dass die Verletzungsgefahr durch eine vorherige ausreichende Vorbereitungszeit nicht erhöht wird.“

Im neuen Jahr soll der Spielbetrieb im Rahmen der behördlichen Verfügungslage und mit einem 14-tägigen Vorlauf für den Trainingsbetrieb wieder gestartet werden. Sollte es nach der durch den Verbandsvorstand beschlossenen Wiederaufnahme des Spielbetriebes darüber hinaus notwendig sein, in einzelnen Kreisen den Spielbetrieb weiterhin auszusetzen, insbesondere aufgrund regionaler behördlicher Verfügungslage oder Infektionsgeschehen, ist dies gegebenenfalls lokal in den betroffenen Kreisen und in Abstimmung mit den Vereinen zu beurteilen.

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Packendes Spiel in der Heppeau

Die SG Bronnzell und FT Fulda haben sich im Gruppenligaschlager einen packenden Fight geliefert. Am Ende trennten sich beide 1:1 (0:1), wobei die Partie bis in die Nachspielzeit in beide Richtungen hätte kippen können. Gewinner waren die Zuschauer, die nach einem emotionalen Nachmittag zufrieden nach Hause gehen konnten.

Bronnzell hatte im Vergleich zum 3:1 in Künzell am Freitag zwei Mal gewechselt: Tim Horenkamp und Julian Keller saßen zunächst draußen, dafür starteten Jan-Niklas Jordan und Christoph Bohl. Bei FT war ein Blick auf die Ausfälle interessante, schließlich fehlten auch diesmal wieder Leute wie Alexander Scholz, David Schwarz oder Benedikt Müller; Paul Hohmann und Vincent Müller waren Ersatz. Dazu musste kurzfristig Lopez Sanchez passen, für ihn rückte kurz vor Spielbeginn Enes Dugan in die Startelf.

FT spielte zurückhaltend, zog sich weit zurück und stand entsprechend tief. Nicht selten tummelten sich bei Bronnzeller Ballbesitz zehn Gästespieler um die 40 Meter vor dem eigenen Tor. Für Bronnzell war es schwer durchzubekommen. Und dennoch waren die „Turner“ immer gefährlich, weil sie schnell umschalteten.

Die dickste Möglichkeit für Bronnzell vor der Pause war eine Doppelchance durch Christoph Bohl und Jan-Niklas Jordan, als Keeper Sebastian Hüter sein Team vor einem Rückstand bewahrte. Das hätte das frühe 1:0 für die Viktoria eigentlich sein müssen (8.). So aber fiel der einzige Treffer des ersten Durchgangs auf der anderen Seite, als sich die Bronnzeller Deckung uneinig war, Franz Voland dazwischen spritzte und für derartige Unordnung sorgte, dass Jäger den Ball über Keeper Ritzel „herrlich“ ins eigene Tor hob.

Wichtig für eine packende zweite Hälfte war der schneller Ausgleich, als Marek Weber eine Ecke von Jordan in der Luft liegend zum 1:1 einköpfte. Jetzt wurde mit offenem Visier gekämpft. FT hatte zwei dicke Chancen. Die Beste für David Bettendorf, der nach Rummel-Flanke den erneuten Führungstreffer am Fuß hatte. Bei Bronnzell wagte Marek Weber mit ganz viel Übersicht aus 30 Metern einen Heber über Keeper Sebastian Hüter. Der FT-Schlussmann parierte aber im Rückwärtsgang mit den Fingerspitzen.

Pech hatte FT-Spieler Franz Voland, der sich schon vor der Pause zerrte und verletzt vom Feld musste.

Die Statistik

SG Bronnzell: Ritzel; Simonovski (66. Keller), Balzer, Belaarbi, Jäger, Marco Weiss, Bohl, Hohmann, Marian Weber (85. Horenkamp), Jordan, Marek Weber.
FT Fulda: Hüter; Bettendorf, Kress, Schmidt (59. Winkow), Auth, Dugan, Voland (36. Seifert), Möller, Santiago Marmol, Rummel, Wolf (74. Hohmann).
Schiedsrichter: Dennis Meinhardt (Buchonia Flieden).
Zuschauer: 250.
Tore: 0:1 Carl-Philipp Jäger (24., Eigentor), 1:1 Marek Weber (48.).

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Foto: Max Dellemann; Jose Santiago Marmol (grünes Trikot) holte mit FT bei Christoph Bohl und dessen SG Bronnzell ein 1:1.

Weber und Weiss in 120 Sekunden

Die SG Bronnzell geht gut gerüstet ins Gruppenliga-Spitzenspiel am Sonntag gegen FT Fulda: Beim TSV Künzell hat man die eigene Serie auf sechs Spiele ohne Niederlage ausgebaut. Der 3:1 (0:0) war verdient, auch wenn Künzell zwischendurch sogar in Führung ging.

Entscheidend war letztlich, dass die Viktoria das Spiel innerhalb von 120 Sekunden drehte, nachdem Künzell durch David Heil (auf Vorlage von Kostadinov) in Führung gegangen war. Die Freude darüber wehrte drei Minuten, dann kippte das Spiel.Die Hintermannschaft der Künzeller sah dabei nach einem langen Abschlag von Torwart Ritzel nicht gut aus. Beim 1:2 war es dann mit Marco Weiss der Kapitän persönlich, der aus gut 30 Metern mit einem Distanzschuss traf.

Nach der Bronnzeller Führung zeigte sich Künzell bemüht, aber halbwegs gefährlich wurde es nur beim Freistoß von Tim Farnung, den Ritzel aber locker parierte (78.). Die Entscheidung fiel drei Minuten vor dem Ende durch Marian Weber, der einen weiteren Patzer in Abwehr mit einem Flachschuss in die Ecke ausnutzte.

Künzell musste auch diesmal wieder mit Spielertrainer Marco Gaul (Wadenbeinbruch), Christian Isselstein (Platzwunde am Kopf), Andreas Becker, Sebastian Bartl (beide Zerrung) sowie Sebastian Kress wichtige Leute ersetzen.

Dafür machte es der TSV in der ersten Halbzeit zumindest defensiv sehr ordentlich. Nach vorne ging zwar so gut wie nichts, aber obwohl die Viktoria eigentlich immer das Spiel machte, sprangen lediglich drei gute Möglichkeiten für den Gast heraus. Die hatten es allerdings in sich: Marian Weber kam bei der ersten Chancen einen Zentimeter zu spät, als er haarscharf am langen Pfosten an einem Schuss von Marek Weber vorbei rutschte (23.). Kurz danach nahm erneut Marian Weber eine Simonovski-Flanke aus guter Postion zu überhastet volley – drüber (25.). Dazu kam die Kopfballchance für Marek Weber, der aber – ebenfalls überhastet – drüber köpfte (40.). Ein 0:2 zur Pause war durchaus möglich. Die Tore fielen aber erst nach dem Wechsel.

Die Statistik:

TSV Künzell: Kircher; Schlott, Aschenbrücker, Remic (85. Bartl), Heil, Parzeller, Henning, Breunung, Farnung, Herbach (71. Koch), Kostadinov.
SG Bronnzell: Ritzel; Simonovski, Balzer (86. Dinov), Belaarbi, Jäger, Weiss, Marian Weber, Hohmann, Keller (79. Bohl), Horenkamp (53. Jordan), Marek Weber.
Schiedsrichter: Christoph Hein (VfL Eiterfeld)
Zuschauer:
Tore: 1:0 David Heil (52.), 1:1 Marek Weber (55.), 1:2 Marco Weiss (57.), 1:3 Marian Weber (87.).

Quelle: https://www.torgranate.de
Foto: Charlie Rolff; Vom Regen durchnässt war heute nicht nur Bronnzells Keeper Jonas Ritzel beim Auswärtsspiel in Künzell.

Keim: Feuer brennt

Mit vielen Highlights kommt der nächste Doppelspieltag in der Fußball-Gruppenliga daher: Los geht’s am Freitag (17 Uhr) mit dem vorverlegten Künzeller Heimspiel gegen Bronnzell. Die Bronnzeller Viktoria hat am Sonntag um 15:00 Uhr dann noch das Derby gegen FT vor der Brust.

Viktoria-Coach Jens Keim macht keinen Hehl daraus, dass die Leistung beim Sieg in Hünfeld ausbaufähig war. Zwar brachte die individuelle Qualität die Treffer, „aber wir kamen schlecht rein und haben dann den Sack nicht zugemacht und total den Faden verloren“. Jetzt gilt der Fokus aber Künzell, wo aus Licht-Gründen schon um 17 Uhr am Rasen gespielt wird, der Noppen war ebenfalls eine Option. „Aber wir haben das arrangiert und jeder konnte“, so Keim, der betont: „Wir sind ja noch nicht am Ende der Fahnenstange. Was am Anfang der Saison zählt, ist, nicht den Anschluss zu verlieren. Aber wir haben sehr viele Spieler, da ist Feuer drin und jeder will so viel spielen wie möglich“. Ein Sechs-Punkte-Wochenende für die Viktoria soll es werden, allerdings sind die Aufgaben knifflig: Künzell hat gerade erstmals Selbstvertrauen getankt, im Stadtderby ist ohnehin alles drin, zumal auch FT zuletzt nicht ganz stabil war. Das Duell vor fast genau zwölf Monaten ging mit 1:0 an Bronnzell, das wieder auf Tarek Belaarbi bauen kann, Johannes Ruppert fehlt derweil noch.

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Senioren siegt gegen verstärkte Hünfelder

Hünfelder SV II – SG Bronnzell 1:2 (0:2)

Die HSV-Reserve hatte eine starke Truppe – neben Dominik Weber und Felix Kircher halfen Franz Faulstich und Max Vogler aus der Ersten aus –, Niclas Rehm war deshalb etwas enttäuscht über die knappe Niederlage. „Ein Unentschieden wäre drin gewesen“, so der Trainer, der insbesondere mit der ersten Halbzeit sowie zwei dicken vergebenen Chancen durch Ivan Lovakovic haderte. Zudem wurde den Hausherren ein indirekter Freistoß im Strafraum verwehrt.

Schiedsrichter: Julian Rohrbach (SV Niederaula). Zuschauer: 80. Tore: 0:1 Julian Keller (35.), 0:2 Marian Weber (37.), 1:2 Ivan Lovakovic (56., Elfmeter-Nachschuss). Gelb-Rote Karte: Sven Sorian (Hünfeld, 70.).

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Bild: http://www.fussball.de

Senioren wollen sich weiter verbessern

Hünfelder SV II – SG Bronnzell (Sonntag, 15 Uhr)

Die Paarung dürfte bei den HSV-Akteuren für ein böses Erwachen sorgen, fegte die SG Bronnzell vor fast genau einem Jahr mit 9:1 über die damals von Johannes Helmke trainierten Hünfelder hinweg. Viktoria-Trainer Jens Keim ist allerdings kein Freund von Vergleichen: „Letztendlich ist nicht die Gegenseite entscheidend, sondern wie wir in die Partie gehen.“ Hier wünscht sich Keim ein ähnliches Auftreten wie beim 4:1-Erfolg über den SV Müs.

Nach der Auftaktniederlage gegen Hosenfeld folgten noch ein Remis und drei Siege, weshalb Keim seine Bronnzeller auf dem richtigen Weg sieht: „Die Mannschaft findet sich immer besser zusammen und zurecht. Es gibt aber auch noch viele Dinge, woran wir arbeiten müssen.“ Am Wochenende werden Johannes Ruppert (Knöchelverletzung) und Tarek Belaarbi (noch ein Spiel gesperrt) zuschauen müssen.

Quelle: https://osthessen-news.de

Spielstark auf Kunstrasen in Lehnerz

Aggressiv, gallig, spielstark agierte die Viktoria gegen die Germanen und feierte einen hochverdienten Heimsieg, an dem schon nach einer Viertelstunde eigentlich nicht mehr zu rütteln war. An den ersten beiden Treffern war Marek Weber direkt beteiligt, ein richtig gutes Spiel machte aber vor allem der Ex-Müser Julian Keller, der erst flach ins Eck traf und dann zum 4:0 einköpfte.

„Da hat das Zuschauen Spaß gemacht“, frohlockte Bronnzells Trainer Jens Keim nach einem hochverdienten und nie gefährdeten Sieg gegen ersatzgeschwächte Müser. So erklärte er, dass seine Abwehr super gestanden und fast nichts zugelassen hätte, dass das Mittelfeld gierig wie aggressiv zu Werke ging und die Offensive sich zahlreiche Torchancen herausspielen konnte. „Eben eine Mannschaftsleistung von der Nummer 1 bis zur Nummer 14“, betonte Keim.

Tore: 1:0 Marek Weber (10.), 2:0 Marian Weber (16.), 3:0 Julian Keller (31.), 4:0 Julian Keller (51.), 4:1 Burak Ilgar (86.)

Zuschauer: 100.

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Bild: http://www.fussball.de

Minimum: Fünf Gruppenliga-Absteiger

Der Hessische Fußball-Verband hat in seiner jüngsten Ausgabe des Hessen-Fussball die amtlichen Auf- und Abstiegsreglungen für die Spielzeit 20/21 veröffentlicht. 

Gruppenliga Fulda (19 Mannschaften, 1 Aufsteiger, maximal 6 Absteiger – Richtzahl 16):

Die Absteigerzahl in der Gruppenliga Fulda orientiert sich einzig nach den der Region Fulda zugeordneten Vereinen in der Verbandsliga Nord. Hier sind insgesamt sechs Teams (SG Bad Soden, SG Barockstadt II, FC Eichenzell, FSV Thalau, SG Ehrenberg, SG Johannesberg) heranzuziehen.

Rechenbeispiele:
Kein Absteiger aus der Region Fulda aus der Verbandsliga Nord: Fünf Absteiger
Ein oder mehr Absteiger aus der Region Fulda aus der Verbandsliga Nord: Sechs Absteiger

A-Ligen Fulda

Es gibt jeweils einen Aufsteiger. In den beiden Fuldaer Ligen Fulda/Rhön und Fulda wird für die kommende Saison die Richtzahl 16 angestrebt. Beide Ligen sind der Kreisoberliga Mitte zugeordnet. In der Fuldaer Klasse, die derzeit 16 Teams umfasst, drohen maximal zwei Absteiger.

Quelle: https://www.torgranate.de

Zwei verlorene Punkte

ESV Hönebach – SG Bronnzell 1:1 (0:1)

Über „zwei verlorene Punkte“ ärgerte sich Bronnzells Trainer Jens Keim, der bemängelte, dass es sein Team verpasste, den Sack in Hälfte zwei zuzumachen. Zwischendrin hatte die Viktoria Glück, als Hönebach einen Elfmeter vergab (Keim: „eine komische Entscheidung“), in der Schlussphase erzielte Marcel Katzmann aber den Ausgleich. Zudem kritisierte Keim auch die Undiszipliniertheiten, da Bronnzell durch zwei Platzverweise am Ende nur zu neunt war.

Schiedsrichter: Fabian Bechmann (FC Hebenshausen). Zuschauer: 250 (ausverkauft). Tore: 0:1 Jan-Niklas Jordan (41.), 1:1 Marcel Katzmann (81.). Gelb-Rote Karten: Christoph Bohl (Bronnzell, 80.), Jan-Niklas Jordan (Bronnzell, 87.). Verschossener Foulelfmeter: Tim Emmerich (Hönebach, 45.) schießt an die Latte.

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