Das Abstiegsgespenst ist da – Bronnzell noch zu retten?

Es ist brisanter denn je, und die ersten Entscheidungen bahnen sich an: Muss die SG Bronnzell aus der Fußball-Verbandsliga absteigen? Zumindest, um eine Vorentscheidung abzuwenden, zählt am Samstag (16 Uhr) bei der SG Eiterfeld/Leimbach nichts anderes als ein Sieg. Eiterfeld wiederum kann sich ebenso wie Flieden und Eichenzell (nahezu) retten. Am Sonntag ist dann der SV Neuhof in Lehnerz gefordert – und hätte sich die brenzlige Lage im Saisonendspurt gerne erspart.

Selbst im günstigsten Fall, wenn es nur drei Direktabsteiger gibt, hat die SG Bronnzell nach der Klatsche gegen Sandershausen die schlechteste Ausgangslage und es nicht mehr selbst in der Hand. Sollten vier direkt runter müssen, ist der Relegationsplatz drei Punkte weg, bei noch zwei Spielen. Entsprechend rechnet in der Heppeau auch niemand – jeder weiß: Der Fokus liegt zunächst auf den letzten eigenen Spielen. „Wir müssen unsere Hausaufgaben, die wir gegen Sandershausen nicht gemacht haben, jetzt in Eiterfeld machen. Verlieren verboten“, stellt Trainer Johannes Ihrig klar – sonst könnte die Verbandsliga-Zeit der Viktoria schon am Wochenende ein Ende haben.

Gegner Eiterfeld/Leimbach hat es wiederum in eigener Hand, kann mit einem Sieg vielleicht sogar schon den entscheidenden Schritt machen. „Klar, sie wollen ihr letztes Heimspiel auch gewinnen. Aber wir müssen das Ding einfach ziehen“, so Ihrig, der mit dem gesperrten Tim Horenkamp und dem angeschlagenen Niklas Breunung auf zwei Säulen verzichten muss. Das 1:6 gegen Sandershausen ist derweil aufgearbeitet, sagt Ihrig: „Wir haben am Dienstag im Training gesprochen und dann direkt versucht, die Inhalte zu vermitteln, die wir jetzt unbedingt brauchen“.

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Tim Schnarr wechselt aus Neuhof nach Bronnzell

Inmitten des Abstiegskampf in der Fußball-Verbandsliga vermeldet die SG Viktoria Bronnzell – nach Dennis Schäfer, Linus Gaube und Dusan Udovicic – den nächsten Neuzugang für die kommende Spielzeit: Tim Schnarr wechselt vom SV Neuhof in die Heppeau.

„Ich freue mich darauf in der kommenden Saison für die Viktoria auflaufen zu dürfen und dort weitere Erfahrungen zu sammeln. Die Chemie zwischen der Mannschaft, welches mich bestens aufgenommen hat, und dem Trainer-Team passt absolut. Dadurch habe ich schnell ein positives Gefühl bekommen und möchte direkt angreifen“, sagt Tim Schnarr in einer Pressemitteilung. „Wir sind sehr froh, dass sich mit Tim ein weiterer junger, talentierter Spieler für uns entschieden hat. Er ist ein ehrgeiziger Spieler, der flexibel einsetzbar ist und bestens in unser Gefüge passt und sich sicher bei uns weiterentwickeln wird“ so die sportliche Leitung der Viktoria.

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Bittere Niederlage

Im Abstiegskampf in der Verbandsliga hat unsere Viktoria eine harte Niederlage gegen die TSG Sandershausen einstecken müssen. Das Team rund um Trainer Johannes Ihrig verlor mit 1:6 und der Klassenerhalt rückt in weite Ferne.

Die gegnerische Mannschaft aus Sandershausen kam nicht nur durch einen Fehler gut in die Partie und führte schon nach 3 Minuten durch Torschütze Yasin Akman und erspielte sich einige Chancen. In der 40. Spielminute glich Franz Ruppel für Bronnzell aus – doch nur kurze Zeit später ging schon wieder die TSG mit 1:2 in Führung. In der zweiten Halbzeit begannen wir etwas schwungvoller, aber nach einer gelb-roten Karte für Tim Horenkamp und dem kurz darauf folgenden 1:3 war der Stecker endgültig gezogen. Nur ein paar Minuten später durften auch Yannick Billing und schon wieder Yasin Akman ran – es stand 1:5. In der 74. Spielminute schoss Can Karademir das nächste Tor für die TSG – Endstand: 1:6. Kein guter Fußball-Tag für Viktoria.

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Verbandsliga – Halb Osthessen zittert: „Wer kann wie viel einstecken?“

Osthessen (jah) – Der Abstiegskampf in der Fußball-Verbandsliga Nord ist so spannend wie lange nicht mehr und nimmt teilweise bereits absurde Formen an. Sieben Mannschaften stecken noch mittendrin und es lässt sich auch drei Spieltage vor Schluss absolut nicht sagen, wer am Ende drin bleibt und wer den Gang in die Gruppenliga antreten muss.

Die SG Bronnzell hat das Duell bei der SG Hombressen/Udenhausen nun endgültig am Grünen Tisch verloren und steht nach dem Verlust dieser drei Punket bei nur noch 32 Zählern. Am Sonntag (15 Uhr) erwartet die Viktoria nun ein absolutes „Do-or-die“-Spiel, wenn die TSG Sandershausen in der heimischen Heppeau zu Gast ist. „Es geht um alles, es zählt nur ein Sieg“, macht Trainer Johannes Ihrig deutlich: „Vor allem durch den Punktabzug haben wir jetzt die Situation, dass wir auch auf die Konkurrenz schauen müssen.“ Dafür müsse sein Team aber grundsätzlich erstmal die eigenen Hausaufgaben erledigen, ansonsten erübrigt sich auch der Blick auf andere Sportplätze: „Wir brauchen diese drei Punkte. Und dem Gegner können wir mit einem Sieg praktisch den Todesstoß versetzen.“ Die Gäste stehen noch zwei Punkte schlechter da als Bronnzell und könnten bei einer Niederlage, abhängig natürlich auch von den Ergebnissen der Konkurrenz, nach diesem Spieltag bereits als dritter sicherer Absteiger feststehen. Verzichten muss die SG Bronnzell im Abstiegsschlager voraussichtlich lediglich auf Maximilian Balzer, der sich im Spiel gegen Vellmar am vergangenen Wochenende eine Zerrung zugezogen hatte. Derweil wurden im Pokal gegen Neuhof (1:4) unter der Woche einige Leute geschont, hinter Niklas Breunung steht für Sonntag auch noch ein kleines Fragezeichen.

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 Neuhof siegt deutlich gegen Bronnzeller B-Elf

Hofbieber (pf) – Der SV Neuhof hat den amtierenden Fuldaer Kreispokalsieger entthront und sich selbst wieder zum Champion gekürt: Im Endspiel zwischen den beiden Fußball-Verbandsligisten aus Bronnzell und Neuhof war der SVN frühzeitig auf der Siegerstraße und gewann mit 4:1 (3:0). Allerdings war die Kulisse doch sehr überschaubar – gespielt wurde in Hofbieber.

Beide Teams hätten sich wohl einen zentraleren Spielort gewünscht, so aber lief das Finale in Hofbieber über die Bühne – und war dann noch zügig entschieden. „Die ersten 35 Minuten waren wir nicht da und der frühe Elfmeter gegen uns hat uns das Genick gebrochen“, sagte Bronnzells Co-Trainer Timo Möller, der Johannes Ihrig vertrat. Er machte aber auch klar: „Das war schon ein klarer Elfer. Allerdings hätten wir auch einen ganz klar bekommen müssen. Den haben wir nicht bekommen, aber das habe ich mit Johannes schon geklärt“, schmunzelte Möller freundschaftlich in Richtung Schiri Frohnapfel.

Neuhofs Trainer Alexander Bär wiederum musste keinen schonen, weil der SVN in der Liga am Wochenende spielfrei ist: „Bronnzell hat den Fokus anders gelegt und ein paar Jungs rausgenommen. Sie haben trotzdem gefightet, aber am Ende war der Unterschied dann doch zu sehen“, sagte Bär mit Respekt und freute sich über den Titel: „Es war letztlich eine klare Angelegenheit“.

Jan-Niklas Jordan ging nach drei Minuten im Strafraum ungeschickt zu Werke, der Elfmeter saß und damit war Neuhof auf der Siegerstraße. Araujo da Silva legte nach Bronnzeller Fehlpass im Aufbau nach, und mit Marcelo Nogueiras 3:0 war die Messe bereits gelesen. Kurz nach dem Seitenwechsel war es Paulo Pilegis, der das Ergebnis noch weiter nach oben schraubte, den Ehrentreffer aus Viktoria-Sicht schoss dann mit Badji Coly auch noch ein Neuhofer per Eigentor. „Aber die zweite Halbzeit war wirklich in Ordnung. Da waren wir in den Zweikämpfen präsent und der Einsatz war da. Mit etwas Glück fallen vielleicht noch ein, zwei Tore, aber wir haben uns dann noch gut verkauft und wollten das Finale natürlich von vornherein auch nicht einfach so abschenken, sondern sportlich spielen“, befand Möller. Bei der Viktoria waren unter anderem Marek Weber, Tim Horenkamp, Julian Pecks und Niklas Breunung nicht mit dabei, Jonas Ritzel saß auf der Bank.

Bronnzell: Hosenfeld; Jäger, J. Schneider, Bambey, Jordan, Sandner, Ruppel, T. Weber, Jahn, Ay, N. Schneider (Hahl).

SV Neuhof: Oliveira Honorato Silva; Nogueira De Sousa, Da Silva Dos Santos, Basilico Virginio, Porto Lopes, Badji Coly, De Souza SantAnna Silva, Leocadio de Almeida, Araujo da Silva, Skoko, Amorim (Pilegis, Nunes Benvindo De Sousa, Brehme).

Schiedsrichter: Johannes Frohnapfel (Welkers)

Tore: 0:1 Alberto De Souza Santanna Silva (4., Foulelfmeter), 0:2 Joao Vitor Araujo da Silva (25.), 0:3 Marcelo Nogueira De Sousa Junior (38.), 0:4 Paulo Pilegis (51.), 1:4 Abdou Badji Coly (54., Eigentor)

Zuschauer: 200

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

Finale in Hofbieber inmitten von Abstiegssorgen

Bronnzell/Neuhof (pf) – Ein Endspiel zwischen zwei Verbandsligisten, die beide große Sorgen im Klassenkampf haben: Der neue Kreispokal-Sieger im Fußballkreis Fulda wird am Mittwoch (19 Uhr) in Hofbieber ermittelt, wo die SG Bronnzell und der SV Neuhof aufeinandertreffen.

„Wer eine solche Niederlage im Abstiegskampf in einem Tag abschütteln kann, der lügt“, sagt Neuhfos Trainer Alexander Bär, dessen Team am Sonntag ein bitteres 0:2 gegen Klei/Hun/Doh kassierte und damit einen erheblichen Nachteil erlitt: Am Wochenende ist der SVN spielfrei und kann nur zusehen, was die Konkurrenz macht. Immerhin: Genau deshalb wird im Pokal nicht taktiert oder geschont. „Ich stehe noch unter dem Eindruck unserer Leistungsschwankungen“, so Bär, der in den vergangenen Wochen von „Hurra-Fußball bis zu unerklärlichen Auftritten“ alles erlebte und sein Team als „launische Diva“ sieht – „die hoffentlich am Mittwoch die nötige Motivation für so ein Finale mitbringt“.

Es könnte eine kleine Revanche für die Niederlage in der Verbandsliga-Restrunde gegen Bronnzell werden, wobei darauf nicht das Hauptaugenmerk des Trainers liegt. Auch die Aussicht auf einen Titel und die Hessenpokal-Teilnahme sei in diesem Jahr angesichts der Abstiegssorgen „untergeordnet“, so Bär.

Bei der SG Bronnzell sieht es nicht anders aus, die Viktoria muss zusätzlich noch Rücksicht auf den kommenden Sonntag nehmen, wo das „Do or Die-Spiel“ gegen Sandershausen wartet, sagt Trainer Johannes Ihrig. Seine Bronnzeller sind zwar Titelverteidiger im Kreispokal, dennoch betont er: „Das ist für uns die dritte englische Woche in Folge. Wir konnten leider nichts mehr am Termin ändern, aber versuchen natürlich trotzdem, unseren Titel zu verteidigen“. Dabei wird aber vermutlich eine durchgemischte Mannschaft auflaufen. „Da will und muss ich ehrlich sein. Viele von uns haben drei Spiele in acht Tagen gemacht und sind über die volle Distanz gegangen. Und das Spiel am Sonntag wird einfach viel zu wichtig“. Seine Mannschaft wolle gegen spielstarke Neuhofer körperlich robust dagegenhalten und Nadelstiche setzen, so Ihrig: „Wir wollen über die Kompaktheit kommen“. Der Coach selbst wird, privat verhindert, vom sportlichen Leiter und Co-Trainer Timo Möller vertreten werden, wenn es in Hofbieber um den Pokalsieg geht.

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

Rechtskräftig: Viktoria Bronnzell verliert am Grünen Tisch!

Klassenleiter Matthias Schmelz hat am Dienstag offiziell mitgeteilt, dass die SG Viktoria Bronnzell das Verbandsliga-Spiel vom 9. März bei der SG Hombressen/Udenhausen mit 0:3 Toren und 0 Punkten als verloren gewertet bekommt. Der ursprüngliche 2:1-Sieg Bronnzells wird damit am Grünen Tisch revidiert.

„Das Verfahren ist rechtskräftig abgeschlossen. Weitere Rechtsmittel gegen diese Entscheidung sind nicht gegeben“, heißt es in Schmelz‘ Mitteilung. Die Entscheidung traf das Verbandsgericht des Hessischen Fußball-Verbands – nach zuvor eingelegter Berufung der Bronnzeller gegen das Urteil aus erster Instanz.

Verbandsliga: Ganz schlechte Nachrichten für die Viktoria

Hintergrund ist ein Formfehler bei der Spielberechtigung von Aron Jahn. Seit Wegfall der Gesichtskontrolle im Amateurfußball ist es Pflicht, dass von jedem eingesetzten Spieler ein Bild im DFB-Net hinterlegt ist. Ist das nicht der Fall, darf der Spieler nur dann eingesetzt werden, wenn er sich spätestens nach Spielende gegenüber dem Schiedsrichterteam mit einem offiziellen Ausweis legitimiert. Jahn war spielberechtigt – aber zum Zeitpunkt der Partie war kein Bild hinterlegt, und die nachträgliche Ausweisung erfolgte ebenfalls nicht.

Bronnzell führte an, dass sich Jahn nach dem Spiel bei Schiedsrichterassistent Jannik Schwarz ausgewiesen habe – Schwarz habe dies aber abgelehnt. Schwarz hingegen bestreitet, dass Jahn überhaupt bei ihm war. Zunächst Einzelrichter Horst Holl und das Sportgericht der Verbandsligen sahen es als nicht ausreichend erwiesen an, dass die Bronnzeller Darstellung der Wahrheit entspricht – und stützte sich letztlich auf die Aussage des Schiedsrichters. So sieht es die Rechts- und Verfahrensordnung vor: Im Zweifel gilt die Wahrnehmung des Unparteiischen. Bronnzell legte daraufhin Berufung vor dem Verbandsgericht ein – ohne Erfolg. Eine Begründung des Gerichts liegt torgranate.de bislang nicht vor.

Hombressen/Udenhausen hatte selbst keinen Einspruch eingelegt. Die Überprüfung des Spiels erfolgte durch Klassenleiter Schmelz von Amts wegen. Nach dem nun rechtskräftigen Urteil hat Bronnzell nur noch 32 Punkte auf dem Konto – und steckt mitten im Abstiegskampf. Am Sonntag (15 Uhr) kommt es zum Kellerduell gegen die TSG Sandershausen. Nur ein Sieg hilft weiter.

Quelle: www.torgranate.de

Dämpfer im Verbandsliga-Abstiegskampf

Herber Rückschlag für die SG Bronnzell: Gegen den OSC Vellmar setzte es nur wenige Tage nach dem wichtigen Derbysieg beim FC Eichenzell eine deutliche 0:4-Niederlage. Serkan Aytemür war mit einem Dreierpack bester Spieler der Hausherren, die mit nun 44 Punkten jegliche Abstiegssorgen hinter sich gelassen hat.

Mittendrin steckt dagegen die Viktoria: „Wir haben uns vorgenommen, den nächsten Step zu nehmen. Das haben wir allerdings nicht hinbekommen“, ärgerte sich Trainer Johannes Ihrig über die trotz der Deutlichkeit vermeidbaren Niederlage. Zu unsauber habe seine Mannschaft gespielt und den OSC damit zu Torchancen und Toren eingeladen. Bevor Aytemür nach 25 Minuten erstmals zuschlug, hätte Bronnzell durch gute Chancen von Jan-Niklas Jordan und Aron Loui Jahn in Führung gehen können, in dominanten 20 Minuten nach der Halbzeitpause verpasste Julian Pecks den Anschlusstreffer.

Keine Neuigkeiten gibt es dagegen von Niklas Breunung, der sich im Spiel gegen den CSC Kassel verletzt hatte. Eine erste Untersuchung habe keinen Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben können, weshalb der 31-Jährige Defensivspezialist nun bei einem zweiten Arzt vorstellig geworden sei.

OSC Vellmar: Gingel; Siebert, Scherer, Aytemür, Yantut (75. da Silva), Aydin (83. Rudolf), Welker, Ma. Agyekum (83. Mi. Agyekum), Steinhauer, Möller, Porada.
SG Bronnzell: Ritzel; J. Schneider, Lilly, Pecks, M. Weber, Hohmann, Weiss (78. Ay), Jordan (68. Bambey), Horenkamp, Jahn (78. Sandner), Balzer.
Schiedsrichter: Sascha Bauer (TSV Obermelsungen).
Zuschauer: 150.
Tore: 1:0 Serkan Aytemür (25.), 2:0 Maximilian Agyekum (38.), 3:0 Serkan Aytemür (72.), 4:0 Serkan Aytemür (84.).

Quelle: www.torgranate.de

Verbandsliga-Abstiegskampf wohl so spannend wie noch nie

Die Fußball-Verbandsliga steuert im Vollsprint auf das Saisonende zu. Zum Abschluss der englischen Woche geht es für die osthessischen Vertreter am Wochenende bereits weiter. Vor allem im Abstiegskampf sind die Mannschaften nochmal enger zusammengerückt, der SV Flieden steht jetzt beispielsweise auf einem Abstiegsplatz und will diesen im Heimspiel gegen Dörnberg wieder verlassen (Samstag, 15.30 Uhr). Zeitgleich gastiert unter anderem die SG Bronnzell in Vellmar und Eichenzell muss am Sonntag beim designierten Meister CSC Kassel bestehen.

Nach der kalkulierbaren, aber dennoch unglücklichen Niederlage gegen Kassel hat sich die SG Bronnzell mit dem Derbysieg in Eichenzell im Abstiegskampf wieder zurückgemeldet. Durch die noch ausstehende 0:3-Wertung aus dem Spiel bei Hombressen ist die Viktoria aber weiterhin zum Siegen verdammt, „auch wenn wir den Derbysieg jetzt erstmal genossen haben. Seit Donnerstag gilt aber wieder: Volle Konzentration. Wir haben ein klares Ziel, wir wollen sportlich nachlegen und weiter punkten, möglichst in jedem Spiel“, erklärt Trainer Johannes Ihrig. Mit einem Auswärtssieg in Vellmar würden die Bronnzeller den Druck auf die Konkurrenz nochmal erhöhen, zumal selbst der Gegner OSC auf Platz acht noch nicht gerettet ist.

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

SG Bronnzell II beendet schwarze Serie

SG Giesel blieb gegen die Zweitvertretung der SG Bronnzell chancenlos und kassierte eine herbe 0:4-Klatsche. Im Hinspiel hatte die SG Bronnzell II SG Giesel mit einem beeindruckenden 7:0 vom Feld gefegt.

Nach nur 22 Minuten verließ Andre Gassmann von SG Giesel das Feld, Simon Schlitzer kam in die Partie. Torlos ging es nach dem Halbzeitpfiff in die Kabinen. Nach der Pause ging das Spiel ohne Lucas Gaul weiter, dafür stand nun Francesco Bruno bei SG Giesel auf dem Feld. Noah Bockmühl stellte die Weichen für die SG Bronnzell II auf Sieg, als er in Minute 51 mit dem 1:0 zur Stelle war. Christoph Bohl erhöhte den Vorsprung der Viktoria nach 57 Minuten auf 2:0. Das 3:0 für die SGB stellte Bockmühl sicher. In der 67. Minute traf er zum zweiten Mal während der Partie. Die Bronnzeller nahmen in der 70. Minute einen Wechsel zweier etatmäßiger Verteidiger vor, als Maximilian Hainer für Marius Arguimbau vom Platz ging. Sebastian Noah Ujma überwand den gegnerischen Schlussmann zum 4:0 für die Gäste (79.). Am Schluss schlug die SG Bronnzell II SG Giesel mit 4:0.

Die Offensive von SG Giesel strahlte insgesamt zu wenig Gefahr aus, sodass der Gastgeber bis jetzt erst 27 Treffer erzielte. Die Bilanz der letzten fünf Begegnungen ist bei SG Giesel noch ausbaufähig. Nur drei von möglichen 15 Zählern beanspruchte man für sich.

In den letzten fünf Spielen hätte durchaus mehr herausspringen können für die SG Bronnzell II, sodass man lediglich drei Punkte holte.

Die SG Bronnzell II setzte sich mit diesem Sieg von SG Giesel ab und nimmt nun mit 18 Punkten den zehnten Rang ein, während SG Giesel weiterhin 14 Zähler auf dem Konto hat und den elften Tabellenplatz einnimmt. Mit nun schon 15 Niederlagen, aber nur vier Siegen und drei Unentschieden sind die Aussichten von SG Giesel alles andere als positiv.

Während SG Giesel am kommenden Sonntag die Reserve des FV Horas empfängt, bekommt es die SG Bronnzell II am selben Tag mit der SG Johannesberg/Borussia FD II zu tun.

Quelle: www.Torgranate.de

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