Derbysieg in Eichenzell: Bronnzell macht Abstiegskampf noch heißer

Der FC Eichenzell hat einen großen Schritt im Abstiegskampf der Verbandsliga Nord verpasst und zittert nach der 1:2-Niederlage gegen die SG Bronnzell mehr denn je um den Klassenerhalt.

Als der FC Eichenzell die SG Bronnzell am 21. August 2024 mit 5:3 besiegte, stand die Britannia mit der vollen Punktausbeute und fünf Treffern im Schnitt auf Platz zwei. Nun bangt die Mannschaft von Trainer Romeo Andrijasevic um den Klassenerhalt, besonders nach der Niederlage im Rückspiel und den Ergebnissen in den Parallelspielen. Lediglich zwei Punkte Vorsprung hat Eichenzell auf einen Abstiegsplatz und muss am Sonntag zu Tabellenführer CSC Kassel.

Derbysieg in Eichenzell: Bronnzell macht Abstiegskampf heiß

Der Britannia fehlte im ersten Durchgang jegliche Körpersprache, die allermeisten Zweikämpfe gingen verloren und den ersten ernstzunehmenden Abschluss hatte Johann Fuchs erst wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff, als sein Flatterball Bronnzells Keeper Jonas Ritzel vor große Probleme stellte (42.). Besser war die Viktoria im Spiel, die zwar ebenfalls mit Tormöglichkeiten geizte, eine dann aber entscheidend nutzte. Bei einem langen Ball des Ex-Eichenzellers Aron Loui Jahn verschätzte sich Eichenzell-Schlussmann Christoph Grösch, Kapitän Marco Weiss umkurvte Grösch und traf zur Gästeführung (32.).

Bronnzell blieb auch nach dem Seitenwechsel die bessere Mannschaft, vergab durch Josh Lilly eine Großchance (47.) und erhöhte nach einem blitzsauberen Angriff, den Marek Weber abschloss, auf 2:0 (68.). Die Vorentscheidung war der Treffer nicht, das Derby sollte danach erst Fahrt aufnehmen. Plötzlich waren auch die Hausherren im Spiel, vergaben erst zwei Hochkaräter, ehe Daniel Kratz nur wenige Sekunden später den Anschlusstreffer erzielte (71.). Fortan war Eichenzell tonangebend und drückte auf den Ausgleich, der eingewechselte Marc Röhrig ließ jedoch zwei gute Gelegenheiten ungenutzt und Bronnzells Abwehrchef Julian Pecks klärte zweimal vor der Linie.

Während die Hausherren erst viel zu spät am Derby teilnahmen, zitterten sich die Gäste in der Schlussphase zum Auswärtssieg und bleiben im Kampf um den Klassenerhalt mittendrin. Für eine noch bessere Ausgangslage könnte Bronnzell die Berufung gegen den Punktabzug helfen. Gibt das Verbandsgericht der Viktoria Recht, würde das einen großen Schritt im Abstiegskampf bedeuten.

FC Eichenzell: Grösch; Reith, Kratz, Fröhlich, Ströder – Sosa Perez (46. Bojii), Milenkovski (79. Müller) – Heil, Ludwig, Yildiz (53. Pfeiffer) – Fuchs (64. Röhrig).
SG Bronnzell: Ritzel; Lilly, Balzer (79. Jäger), Pecks, J. Schneider – Hohmann, Weiss – Bambey (46. Ay, 90.+2 N. Schneider)), Horenkamp, Jahn (79. Sternstein) – M. Weber (90.+4 T. Weber).
Schiedsrichter: Arun Singh Ghotra (SV Zeilsheim).
Zuschauer: 350.
Tore: 0:1 Marco Weiss (32.), 0:2 Marek Weber (68.), 1:2 Daniel Kratz (71.).

Quelle: www.Torgranate.de

Viktoria Bronnzell legt Berufung gegen Spielwertung ein

Viktoria Bronnzell kämpft vor dem Sportgericht weiter: Beim 2:1-Sieg gegen die SG Hombressen/Udenhausen hatte Bronnzell im Mai Aaron Jahn eingesetzt, obwohl von diesem Spieler kein Passbild im DFB-Net hochgeladen war. Unstrittig ebenfalls, dass sich Jahn nicht legitimiert hatte. Allerdings behauptet Bronnzell, dass sich Jahn nach dem Spiel beim Schiedsrichter-Assistenten legitimieren wollte, von diesem aber weggeschickt worden sei. Der Schiedsrichter-Assistent behauptet, dass Jahn nach dem Spiel nicht bei ihm gewesen sei.

Zur Anzeige hatte das Offizialdelikt nicht etwa Hombressen/Udenhausen, sondern Klassenleiter Matthias Schmelz gebracht. Sowohl Einzelrichter Horst Holl als auch das Sportgericht der Verbandsligen sprachen Bronnzell schuldig und werteten das Spiel in einen 3:0-Sieg für Hombressen/Udenhausen um. Gegen das Urteil von Rainer Lach hat Bronnzell nun Berufung eingelegt, nun entscheidet das Verbandsgericht. In unserer Tabelle ist die 0:3-Wertung eingerechnet, bekäme Bronnzell recht, würde dies einen vielleicht entscheidenden Sprung im Abstiegskampf zur Folge haben. 

Quelle: www.Torgranate.de

Abstiegsschlager in Eichenzell: Viktoria kommt zum Derby

Eichenzell/Bronnzell (jah) – Englische Woche in der Fußball-Verbandsliga Nord: Für die osthessischen Vertreter geht es in Hessens zweithöchster Spielklasse bereits am Mittwoch wieder um Punkte. Viele Derbys stehen an, unter anderem empfängt der FC Eichenzell den Nachbarn aus Bronnzell (18.30 Uhr). Anders gesagt: Abstiegskampf pur.

Romeo Andrijasevic, Trainer des FC Eichenzell, hatte nach der herben 1:10-Klatsche seiner Mannschaft gegen Bad Soden eine Reaktion angekündigt – und sein Team lieferte. Mit 3:0 gewann der FCB das Derby gegen den SV Flieden und verschaffte sich zumindest etwas Luft im Abstiegskampf. Das „wie“ war egal. Folglich gehen die Eichenzeller mit zurückgewonnenem Selbstvertrauen ins Derby gegen Bronnzell, wohlwissend, dass sie sich mit einem Sieg den allergrößten Abstiegssorgen entledigt haben dürften.

Leicht wird die Aufgabe jedoch nicht, schließlich hat Bronnzell am Wochenende zwar nicht gepunktet, gegen den designierten Meister CSC Kassel aber eine ansprechende Leistung gezeigt und zuvor in Flieden gewonnen. „Auf dieser Leistung wollen wir aufbauen, das war vor allem im kämpferischen Bereich ein wirklich guter Auftritt“, meint daher auch Viktoria-Coach Johannes Ihrig: „Wir schütteln uns jetzt einmal, besprechen noch ein oder zwei Sachen und dann sind wir absolut bereit für das Derby. Wir wollen gewinnen und die Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen.“ Damals verloren die Bronnzeller in der heimischen Heppeau ein spektakuläres Spiel mit 3:5. „Für uns gibt es jetzt nur noch Endspiele, die wollen und müssen wir auch alle ziehen“, verdeutlicht Ihrig. Personell hat der Trainer noch ein oder zwei Fragezeichen, „ansonsten sind aber alle fit und heiß auf Mittwoch.“

Voraussichtlich nicht mit von der Partie sein wird Niklas Breunung, der am Wochenende gegen CSC schon in der ersten Halbzeit verletzt ausgewechselt werden musste. „Er hat Probleme mit dem Knie und wird jetzt den klassischen Weg über die Ärzte gehen. Genaueres wissen wir da noch nicht“, erklärt Ihrig abschließend.

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

Dusan Udovicic wechselt nach Bronnzell

Fulda (pm/jah) – Fußball-Verbandsligist SG Bronnzell treibt die Kaderplanung für die kommende Spielzeit weiter voran und vermeldet nach Dennis Schäfer und Linus Gaube den nächsten Neuzugang: Dusan Udovicic wechselt von der A-Jugend der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz in die Heppeau.

Der 18-Jährige möchte den nächsten Schritt gehen und soll die Viktoria verstärken. „Ich freue mich darauf, ab Sommer für die SG Viktoria Bronnzell zu spielen. Die Gespräche waren sehr gut und ich habe direkt ein gutes Gefühl bekommen. Ich bin motiviert und gespannt auf die neue Aufgabe und will der Mannschaft bestmöglich helfen“, erklärt Udovicic. Auch die Bronnzeller Verantwortlichen freuen sich über die Finalisierung des Transfers. „Wir sind sehr froh, dass sich Dusan für uns entschieden hat. Er ist ein junger, talentierter und ehrgeiziger Spieler, der flexibel einsetzbar ist, bestens in unser Gefüge passt und sich sicher bei uns weiterentwickeln wird“, so die sportliche Leitung der Viktoria.

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

Nur gegen den Ex-Bundesligaspieler war Jonas Ritzel machtlos

Viktoria Bronnzell hat gegen Verbandsliga-Spitzenreiter eine späte und somit bittere 0:1 (0:0)-Pleite kassiert und damit einen Rückschlag im Abstiegskampf erlitten, während der CSC 03 einen großen Sprung in Richtung Meisterschaft gemacht hat.

„Ich habe in der 80. Minute zu meinem Trainerkollegen Timo Möller gesagt, dass wir jetzt ja nicht noch das Tor kassieren dürfen, sonst könnte uns das einen kleinen Schlag geben. Dann ist das Tor gefallen, aber das wird und keinen Schlag verpassen. Wir schütteln uns morgen einmal und dann holen wir uns am Mittwoch gegen Eichenzell den Derbysieg“, sagte Viktoria-Coach Johannes Ihrig mit viel Überzeugung.

Er musste einen selbstredend verdienten Sieg des Tabellenführers konstatieren, allerdings war es nicht nur für Ihrig eine Freude zu sehen, wie sich Viktoria aufopferungsvoll gegen die starke Truppe aus Nordhessen zur Wehr setzte. Bitter, dass ausgerechnet der 18-malige Bundesligaspieler Alban Meha in der 81. Minute einen schwierigen Ball technisch anspruchsvoll aus 17 Metern einschoss. Das vierte Tor im vierten Spiel von Meha, der anschließend von einem „Geduldsspiel gegen einen tiefstehenden Gegner“ sprach und insgesamt viel Spaß bei seinem Zweitclub hat. Grundsätzlich ist Meha Co-Trainer des Regionalligisten KSV Hessen Kassel, durfte somit am Sonntag auch noch den Klassenerhalt feiern und kommt beim CSC nur zum Einsatz, wenn der KSV nicht parallel spielt. Kassel vergab eine Vielzahl an Torchancen, auch weil Viktoria-Keeper Jonas Ritzel über sich hinauswuchs. Den Chancenwucher hätte um ein Haar Marek Weber bestraft, allerdings hatte er mit einer Direktabnahme aus kurzer Distanz nicht das nötige Glück (75.).

Musste Bronnzell ohnehin schon auf Spielmacher Franz Ruppel (privat verhindert) verzichten, erwischte es in Durchgang eins auch noch Niklas Breunung. Der unverzichtbare Sechser verletzte sich am Knie. Sportlich fair, dass CSC sofort reagierte und den eigenen Physiotherapeuten zur Erstbehandlung auf dem Platz bereitstellte. Für Bronnzell war Maximilian Hainer mit der Eisbox unterwegs und für Betreuer Louis Gutberlet eingesprungen. Hauptberuflich ist Hainer Teammanager der SG Barockstadt und erlebte den Klassenerhalt seines Arbeitgebers somit während des Bronnzeller Spiels auf der Bank mit.

Die Statistik:

Viktoria Bronnzell: Ritzel; Weiß (88. Sandner), J. Schneider, Pecks, Lilly – Hohmann, Breunung (41. Jahn) – Bambey, Horenkamp, Ay (55. N. Schneider) – M. Weber.
CSC 03 Kassel: Wanduch; Simoneit, Urban, Nennhuber, Bode – Kauf (75. Altmann), Reuter – Bindbeutel (89. Heusner), Meha (90. Gül), Lecke (68. Grgic) – Schrader (63. Itter).
Schiedsrichter: Malte Sattler (Eintracht Stadtallendorf).
Zuschauer: 180.
Tor: 0:1 Alban Meha (81.).

Quelle: Torgranate.de

SG Viktoria Bronnzell am Sonntag um 15 Uhr gegen den Spitzenreiter CSC Kassel

Auch Bronnzell befindet sich nach wie vor mitten im Kampf um den Klassenerhalt. Im Vergleich zur Konkurrenz hat die Viktoria mit dem CSC Kassel aber das vermeintlich dickste Brett zu Bohren: Die Nordhessen sind seit Mitte Oktober letzten Jahres Tabellenführer und duellieren sich mit der SG Bad Soden um den direkten Aufstieg in die Hessenliga. Die letzte von insgesamt nur zwei Saisonniederlagen datiert aber vom vergangenen Wochenende, als der Spitzenreiter das Derby gegen Hessen Kassel II mit 0:1 verlor. Nichtsdestotrotz hängen die Trauben für die SG Bronnzell hoch – mit einem Sieg könnte sich das Team von Johannes Ihrig aber immerhin aus der direkten Abstiegszone befreien.

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

Kreispokal-Fulda – Bronnzell löst das Finalticket – Künzell kämpft gut

Künzell (gü) – Die SG Bronnzell hat die Chance, ihren Titel zu verteidigen. Mit einem 4:2 (2:2)-Sieg im Halbfinale bei Gruppenligist Künzell löste der Verbandsligist sein Ticket fürs Endspiel im Kreispokal Fulda. Dort wartet dann entweder Ligakonkurrent Neuhof oder Gruppenligist Johannesberg.

„Es war kein gutes Spiel von uns. Mund abputzen weitermachen“, meinte Bronnzells Trainer Johannes Ihrig, doch was am Ende zählte war der Sieg. Wirklich entschieden war das Spiel erst mit dem 4:2, zu dem Elias Hahl in der Nachspielzeit einschob, denn zuvor hatten die Künzeller durchaus ihre Chancen zum Ausgleich, beispielsweise durch Louis Winkow, Marius Gutberlet und Tom Emde. „Wir waren lange auf Augenhöhe, haben mutig gespielt und zwei Tore gemacht“, sagte Künzells Trainer Marco Gaul, den die zweite knappe Niederlage nach gutem Spiel innerhalb von drei Tagen ärgerte. „Bronnzell hat das clever gemacht, das Spiel breit gemacht und uns viel laufen lassen.“ Als die Künzeller, die nach dem Liga-Spiel am Wochenende einen Tag weniger Pause hatten, am Ende hinten immer mehr aufmachten, fiel noch das letzte Tor.

Die Bronnzeller gingen schon früh durch Tim Horenkamp in Führung, der bei einem Abpraller im Zentrum am schnellsten reagierte. „Wir dachten mit dem 1:0 etwas Ruhe reinzubringen, aber das war nicht der Fall“, schilderte Ihrig. Stattdessen gelang es Künzell, das Spiel zu drehen. Nach einer Balleroberung wurde über die rechte Seite gespielt, dann kam der Ball zu Sebastian Körner in die Mitte, der einnetzte. Kurz drauf machten die Künzeller das Spiel erneut nach einer Balleroberung im Mittelfeld schnell und diesmal legte Julian Parzeller auf Louis Winkow quer. Die Gäste konnten aber noch vor der Pause ausgleichen. In einer schönen Einzelaktion ließ Can Ay zwei, drei Künzeller stehen und netzte ein. Knapp zehn Minuten nach dem Seitenwechsel brachte Marek Weber nach einer Flanke von außen die Bronnzeller wieder in Führung, die Künzeller steckten aber nicht auf. „Wir haben verloren und sind aus dem Pokal ausgeschieden, aber die Moral und die Leistung der Mannschaft war gut“, sagte Gaul.

Künzell: Kircher; Schramm, Gutberlet, Tekleyes, Kraus, Waldmann, Parzeller, Körner, Emde, Jestädt, Winkow.

Bronnzell: Hosenfeld; Jäger, Lilly, Pecks, Weber, Bambey, Horenkamp, Sandner, Weber, Ay, Balzer. Tore: 0:1 Tim Horenkamp (9.), 1:1 Sebastian Körner (31.), 2:1 Louis Winkow (36.), 2:2 Can Ay (42.), 2:3 Marek Weber (54.), 2:4 Elias Hahl (90.+1)

Zuschauer: 300

Quelle: www.osthessen-zeitung.de
Bilder: www.osthessen-zeitung.de

Kreispokal Fulda – Titelverteidiger Bronnzell will wieder ins Finale

Künzell/Bronnzell (gü) – Im Fußball-Kreispokal Fulda werden in dieser Woche die Finalisten ermittelt. Im ersten Halbfinale empfängt am Dienstag (18.30 Uhr) Gruppenligist Künzell den Verbandsligisten Bronnzell. Das Ziel beider Teams ist das Gleiche: Gewinnen und damit ins Endspiel einziehen.

„Die Marschrichtung ist klar: Wir wollen wieder ins Finale und den Titel verteidigen“, sagt Bronnzells Trainer Johannes Ihrig: „Wir wollen zeigen, wer der Klassenhöhere ist.“ In der Liga konnte die Viktoria die vergangenen beiden Spiele jeweils noch in der Nachspielzeit für sich entscheiden. „Das zeigt, dass wir sehr charakterstark sind“, sagt Ihrig und es gebe natürlich auch Selbstvertrauen in einer schwierigen Phase der Saison. In der Verbandsliga stecken die Bronnzeller noch mitten im Kampf um den Klassenerhalt, stehen momentan auf dem Relegationsplatz. Am Dienstag liegt der Fokus nun aber erstmal voll auf dem Pokal.

Auch in Künzell ist das Ziel klar: So nah dran, soll es dann auch das Endspiel werden. „Die Jungs sind bis ins Halbfinale gekommen, jetzt sollen sie sich auch mit dem Finaleinzug belohnen“, sagt Künzells Spielertrainer Marco Gaul: „Wir müssen uns nicht verstecken und werden mutig und mit einem guten Matchplan ins Spiel gehen.“ Sich mit einer klassenhöheren Mannschaft messen zu dürfen, sei eine schöne Abwechslung vom Liga-Alltag. „Ich denke, dass gewisse Dinge etwas schneller sein werden“, rechnet Gaul mit etwas mehr Tempo und auch mehr Körpereinsatz als es seine Mannschaft vielleicht aus der Gruppenliga gewohnt ist. Personell gebe es noch ein, zwei Fragezeichen, „aber das kompensieren wir“, ist Gaul zuversichtlich.

Der Gewinner der Partie trifft im Finale auf die SG Johannesberg oder den SV Neuhof.

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

Lastminute-Sieg: Video und Fotos von Torgranate.de

Drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt der Verbandsliga Nord verlor die SG Bronnzell am Donnerstag vor dem Sportgericht. Holt sich die Viktoria die Zähler im Osthessen-Duell beim SV Flieden wieder zurück? Wir haben die Highlights im Video, außerdem hat Kevin Kremer (Memento36) Impressionen gesammelt.

Fotos: Verbandsliga-Derby Buchonia Flieden vs. Viktoria Bronnzell

Fotos: Verbandsliga-Derby Buchonia Flieden vs. Viktoria Bronnzell

Verbandsliga – „Verstehen es nicht“ – Bronnzeller Sieg gestrichen

Grünberg (pf) – Herber Rückschlag für die SG Bronnzell im Abstiegskampf der Fußball-Verbandsliga Nord: Aus der Sportgerichtsverhandlung in Grünberg ging die Viktoria am Donnerstagabend als Verlierer heraus, denn das Spiel bei der SG Hombressen/Udenhausen, das Anfang März mit 2:1 gewonnen wurde, wird mit 0:3 gewertet.

Was war passiert? Bronnzells Winter-Neuzugang Aron Loui Jahn hatte im ersten Punktspiel nach der Winterpause kein Bild im DFBnet hinterlegt. „Er konnte sich nicht legitimieren“, gibt Rainer Lach aus dem Sportgericht der Verbandsligen an, der die Verhandlung leitete. Die SG Bronnzell hätte nachweisen müssen, dass die Aussagen von Schiedsrichter Jan-Philipp Finkler und seinem Gespann nicht zutreffend seien.

Das Gespann war wiederum auch komplett bei der Verhandlung und habe laut Lach erklärt, dass der Ausweis von Jahn nicht nachgereicht wurde. „Das war strittig“ so der Vorsitzende – denn die Viktoria behauptete vehement, dass sie das Bild noch am Spieltag nach Abpfiff per Ausweis nachreichen wollte, die Unparteiischen aber angegeben hätten, dass dies nicht nötig wäre. Das Sportgericht handelte daher nun nach der aktuellen HFV-Rechts- und Verfahrensordnung, Paragraph 50, der angibt: „Für Vorgänge, die der Schiedsrichter selbst beobachtet und festgestellt hat, ist seine Aussage vornehmlich maßgebend“. Im Zweifel ist die Entscheidung also für die Unparteiischen für fällen. „Beide waren glaubwürdig“, sagte Lach. Doch die Aussage des Schiedsrichters gelte. Wenn das Urteil in den kommenden Tagen bei den Bronnzellern eingeht, hat die Viktoria noch bis zu einer Frist Zeit, Berufung beim Verbandssportgericht einzulegen.

Bronnzells sportlicher Leiter Timo Möller war ebenfalls mit nach Grünberg gereist und musste dieses Urteil erstmal über Nacht verdauen. „Natürlich gibt es Statuten und Ordnungen, das ist auch legitim, wegen so einem kleinen, menschlichen Fehler bekommen wir nun so einen Nackenschlag in einer Phase, die wir uns hoffnungsvoll wieder aufgebaut haben. Ich verstehe es nicht“. Möller gibt an, dass die Bronnzeller nicht wussten, warum Jahns Bild am Spieltag noch nicht online einzusehen war, „aber da stehen wir zusammen und machen da keine Schuldigen bei uns aus“. Natürlich sei dies ein Fehler gewesen, doch die Schilderungen der Viktoria vor dem Gericht konnten diesen nicht ausbügeln – was die Osthessen gehofft hatten. „Wir haben das klar dargelegt: Wir hatten in der Halbzeit dem Assistenten schon ein Foto gezeigt, die Identität von Aron war ja gegeben. Er hatte ihn erkannt, aber darauf hingewiesen, dass wir nach dem Spiel nochmal mit dem Ausweis kommen sollten“. Auch das sei nach Aussagen der Bronnzeller passiert, jedoch nicht unmittelbar, da beim Auswärtsspiel zunächst die Wertsachen aus dem Bus organisiert werden mussten. Der Schiedsrichter bestritt diese Tatsache jedoch, auch habe er Jahn nach Bronnzeller Aussagen nicht gekannt, „obwohl er ihn letzte Saison bei Michelsrombach schon gepfiffen hatte“, so Möller. Zwar sei ein weiterer Einspruch noch nicht spruchreif, doch die Viktoria prüfe dies aktuell. „Sollten wir eine Chance sehen, werden wir das machen“. Vom Gegner Hombressen/Udenhausen war kein Akteur bei der Verhandlung zugegen, der Anstoß des Verfahrens kam auch nicht vom Verbandsliga-Schlusslicht, sondern Klassenleiter Matthias Schmelz, der von Amts wegen auf das fehlende Foto online aufmerksam wurde.

Quelle: Osthessenzeitung

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