Ruppel sorgt für Ekstase: Bronnzell feiert in der Nachspielzeit

Die SG Bronnzell hat enorm wichtige Punkte im Abstiegskampf der Fußball-Verbandsliga Nord gesammelt und den Lichtenauer FV dank eines Last-Minute-Treffers mit 2:1 besiegt.

In der Nachspielzeit brachen alle Dämme: Franz Ruppel drückte einen Abpraller über die Linie und sorgte in der Heppeau für Ekstase, die Ersatzspieler rannten auf den Platz und feierten auf der anderen Seite des Spielfeldes mit dem Torschützen der SG Bronnzell. „Da ist die gesamte Last von allen abgefallen. Das war eine Erlösung, die wir herbeigezwungen haben“, freute sich Bronnzells Trainer Johannes Ihrig.

Ruppel sorgt für Ekstase: Bronnzell feiert in der Nachspielzeit

Die Viktoria startete stark ins Spiel, hatte durch Can Ay und Jan-Niklas Jordan gute Möglichkeiten zur Führung, lag nach einem sensationellen Freistoßtreffer durch Lichtenaus Andrei Bursuc aber in Rückstand (15.). Sensationell dämlich verhielt sich Bursuc nur vier Minuten später, als er Ay den Ball absichtlich und mit Gewalt in den Rücken warf und folgerichtig vom Platz flog. In Überzahl hatte Bronnzell zwar die Spielkontrolle, schaffte es aber nicht, gute Torchancen herauszuspielen.

Nach der Halbzeitpause hatte die Partie den Anstrich eines Handballspiels, weil sich die Gäste um den eigenen Strafraum barrikadierten und keine Entlastung mehr fanden – Bronnzell allerdings auch zunächst keine Lücke in der massiven Defensive. Binnen fünf Minuten hätten die Hausherren allerdings ausgleichen müssen, als Jordan zunächst die Latte traf, Marek Weber knapp über das Tor köpfte und Ruppel über das Tor schoss. „Das macht mit dir was im Kopf. Es ist Druck drauf und da ist es wichtig, nicht die Scheuklappen aufzuziehen und mit Köpfchen zu spielen“, sagte Ihrig. Joker Tim Niklas Horenkamp erlöste mit seinem Kopfballtreffer die Zuschauer (71.), ehe Ruppel in der dritten Minute der Nachspielzeit zu enorm wichtigen Punkten im Abstiegskampf traf.

Auf der Bank saß „Special Guest“ Christoph Sternstein, der über das Wochenende in Fulda ist und im Kader stand, jedoch nicht zum Einsatz kam. „Wir sind in einer Phase, in der wir jede Unterstützung brauchen. Den Jungs hat es gut getan, dass er da war“, betonte Ihrig.

SG Bronnzell: Ritzel; Lilly, J. Schneider, Pecks, Weiss (82. Quell) – Breunung, Hohmann (76. Sandner) – Jordan (89. Bambey), Ruppel, Ay (66. Horenkamp) – M. Weber (90.+4 Jäger).
Lichtenauer FV: Bantis; Bursuc, Kugler, Gadea Baringo, Vidal Gadea – Petac, Graur (90.+3 Schneider) – Cucu, Vasylchenko (66. Koch), Grosu (73. Ruzu) – Cebotari (71. Nazar).
Schiedsrichter: Christian Sinning (TSV Ihringshausen).
Zuschauer: 100.
Tore: 0:1 Andrei Bursuc (15.), 1:1 Tim Niklas Horenkamp (71.), 2:1 Franz Ruppel (90.+3).
Rote Karte: Andrei Bursuc (Lichtenau) wegen einer Tätlichkeit (19.).

Quelle: torgranate.de

Osterputzaktion 2025

Sefan Ihrig, der Ortsvorsteher von Bronnzell, lädt herzlich alle Mitglieder ein, an der Osterputzkation am Samstag, den 26.04.2025 mitzuhelfen.

Treffpunkt ist im Bürgerhaus Bronnzell um 09:00 Uhr.

Die Streckenabschnitte bleiben wie bisher.

Nach der Sammelaktion lädt der Ortsvorsteher alle Helfer zu einem Dankeschön und gemütlichen Beisammensein in den Mehrgenerationenraum ins Bürgerhaus ein.

Der Ortsvorsteher freut sich über zahlreiche Helfer.

Anschreiben des Ortsvorstehers im PDF-Format.

Bronnzell statt Oberrode: Strukturelle Veränderungen bei JSG WestRing

Fulda (pm/pf) – Seit der Saison 2014/2015 bilden die Stammvereine der SG Johannesberg, der SG Oberrode und der SG Sickels im Juniorenfußball von der D- bis in die A-Jugend erfolgreich die Jugendspielgemeinschaft WestRing. Gemeinsam konnte man dort große Erfolge feiern. Highlights waren unter anderem Aufstiege in die Junioren-Verbandsliga oder Pokalspiele gegen Junioren-Bundesligist Eintracht Frankfurt. Die SG Oberrode hat sich nach über zehn gemeinsamen Jahren nun dazu entschieden, aus der JSG auszutreten.

Diese Entscheidung haben die SG Johannesberg und die SG Sickels schweren Herzens akzeptiert und sich auf die Suche nach einem neuen Kooperationspartner begeben. Mit der SG Viktoria Bronnzell konnte ein neuer und engagierter Verein für die JSG WestRing gewonnen werden, der über reichlich Erfahrung im Juniorenbereich verfügt. Unter dem Namen JFV Viktoria Fulda stellte die Viktoria aus Bronnzell lange Jahre einen erfolgreichen Jugendförderverein. Zudem verfügt der Verein über zwei intakte Rasenplätze und eine gute Infrastruktur, welche von der JSG WestRing genutzt werden können.

Marius Plappert (SG Johannesberg), Kay Siegfried (SG Sickels) und Marcel Quell (SG Viktoria Bronnzell) bilden das Jugendleitergespann aus den drei Stammvereinen der JSG, die zur neuen Saison erstmals mit einem einheitlichen Wappen in den Spielbetrieb starten wird. Das Ziel dabei soll weiterhin eine qualitativ starke Jugendarbeit bleiben, welche die Stammvereine im Seniorenbereich mit talentierten Nachwuchsspielern verstärkt.

Quelle: Osthessen-Zeitung.de

Hamed Noori wird in Bronnzells Jubiläumsspiel zum Spaßverderber

Die SG Bad Soden hat im Rennen um Platz zwei Big Points gelandet und der SG Bronnzell das Jubiläumsspiel und eine bessere Ausgangslage im Abstiegskampf verhagelt. Matchwinner Hamed Noori flog in der Nachspielzeit vom Platz.

Der CSC Kassel legte im Meisterschaftsrennen in der Fußball-Verbandsliga Nord vor. Doch spätestens seit der 2:3-Niederlage in der Vorwoche gegen Hessen Kassel II muss Bad Soden den Blick in den Rückspiegel werfen und ist mehr denn je zum Siegen verpflichtet, aber tat sich im Auswärtsspiel in Bronnzell schwer, Möglichkeiten herauszuspielen.

SG Bad Soden verhagelt SG Bronnzell das Jubiläumsspiel spät

Die SG Bronnzell zeigte im 2000. Pflichtspiel der Vereinsgeschichte – wie Platzsprecher Rüdiger Spiegel in mühsamer Arbeit ausgerechnet hatte – einen mutigen Auftritt, allerdings fehlten klare Torchancen, weil Jan-Niklas Jordan deutlich verzog (1.) und Marek Weber noch entscheidend geblockt wurde (17.). Bad Sodens Trainer Lars Schmidt stellte nach dem Platzverweis und voraussichtlich fünf Spielen Sperre gegen Kapitän Till Hilchenbach auf eine Dreierkette um, sah die erste gute Chance seiner Mannschaft aber erst kurz vor der Pause, als Marcel Mosch und im Anschluss Mirza Kovac eher kläglich vergaben (42.). Und so brauchte es einen Elfmeter nach Foul von Kevin Hohmann an Lukas Ehlert und guter Absprache des Schiedsrichtergespanns, um die Sodener durch Mosch in Führung zu bringen (51.).

Die Führung der Gäste änderte jedoch wenig am Spiel, weil Bronnzell weiterhin gut im Spiel war und den verdienten Ausgleichstreffer kurz vor Schluss erzwang. Bad Soden klärte eine Ecke mehrere Male unzureichend, ehe Niklas Breunung aus der Drehung in den Winkel traf (84.). Ein Unentschieden wäre in Ordnung gewesen, doch die SG Bad Soden hatte mit Hamed Noori einen treffsicheren Joker in der Hinterhand, der wenige Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit aus kurzer Distanz traf und seiner Mannschaft so Big Points im Rennen um Platz zwei sicherte – aber in den nächsten Wochen fehlen wird, weil er sich mit Josh Lilly eine Ringer-Einlage lieferte und wohl wegen Tätlichkeit vom Platz flog (90.+5).

Wenig begeistert davon war Bad Sodens Trainer Schmidt: „Ich habe nicht genau gesehen, zu was er sich da hat hinreißen lassen. Fakt ist, wir haben letzte und diese Woche Rot gesehen. Das ist untypisch für uns und wir müssen uns mal wieder klar werden, dass das nicht geht.“ Mehr Freude brachte ihm dagegen die Nachricht von der 2:3-Niederlage der KSV-Reserve gegen Flieden: „Leichte Spiele haben wir nicht mehr, aber es beruhigt die ganze Sache ein bisschen.“ Viktoria-Trainer Johannes Ihrig hatte an der Niederlage zu knabbern: „Der Punkt hätte uns für die Moral unglaublich gut getan. Ich bin mir sicher, dass wir am Donnerstag eine gute Reaktion zeigen, aber jetzt braucht es erstmal einen Tag zum Verarbeiten.“

SG Bronnzell: Ritzel; Lilly, J. Schneider, Pecks, Weiss – Breunung, Hohmann – Jordan, Ruppel (67. Horenkamp), Ay (73. Quell) – M. Weber.
SG Bad Soden: Aulbach; Damm, Sejdovic, Kymlicka – Kovac, Vinojcic (64. Juwara), Krapf (89. Fiorentino), Pekesen (90.+1 Okyere) – Mosch – Ehlert, Greenham (81. Noori).
Schiedsrichter: Nico Eberhardt (TSV Besse).
Zuschauer: 120.
Tore: 0:1 Marcel Mosch (51., Foulelfmeter), 1:1 Niklas Breunung (84.), 1:2 Hamed Noori (90.).
Rote Karte: Hamed Noori (Bad Soden) wegen einer Tätlichkeit (90.+5).

Quelle: Torgrante.de

Wer hat die bitteren Rückschläge besser verkraftet?

Osthessen (pf) – Rückschlag verdaut? Zumindest hat die SG Bad Soden einige Tage Zeit gehabt, das 2:3 gegen Hessen Kassel II und damit die vertagte Vorentscheidung im Relegations-Rennen zu verarbeiten. Doch so bitter das Resultat nachschmeckt, so sehr rappeln sich die Sprudelkicker nun für den Endspurt in der Fußball-Verbandsliga zusammen: Am Sonntag (15 Uhr) in Bronnzell könnte es schon wieder ganz unangenehm werden. Die Sodener Konkurrenten CSC Kassel (Samstag, 16 Uhr, in Eiterfeld) und Hessen Kassel II (Sonntag, 15 Uhr gegen Flieden) bekommen es ebenfalls osthessischen Teams im Abstiegskampf zu tun. Ganz tief im Schlamassel steckt der SV Neuhof, der am Sonntag bei der SG Aulatal ran muss.

„Eine Niederlage zu verarbeiten, dauert immer länger, als wenn man sich über einen Sieg freut. Wir hatten noch ein paar Bilder dazu, die wir uns anschauen konnten – und es war im Großen und Ganzen sehr unnötig“, hadert Sodens Trainer Lars Schmidt nach dem 2:3 gegen die Jung-Löwen. Der KSV spielte zwar stark auf, „aber wir haben auch extremen Einfluss auf den Spielverlauf genommen“, so Schmidt, der etwas „überrascht“ von einer gewissen Sorglosigkeit im Abwehrverhalten seiner Mannschaft gewesen sei: „Das müssen wir abstellen“.

Ein Handicap kommt aber direkt hinterher: Kapitän Till Hilchenbach sah gegen Kassel Rot wegen groben Foulspiels – und bekam nun offenbar fünf Spiele Sperre aufgebrummt. Schmidt auch hier überrascht: „Das finde ich sehr unverhältnismäßig“.

Doch die Sodener wollen sich auf das fokussieren, was sie selbst in der Hand haben – und das ist in allererster Linie, eine Reaktion zu zeigen. In einem ganz schweren Auswärtsspiel am Sonntag bei der SG Bronnzell. Die vergangenen Duelle zwischen beiden waren immer torreich, meist mit dem besseren Ende für Bad Soden. Aber die Viktoria, die tief unten drin steckt, hatte nach der Winterpause schon den einen oder anderen Warnschuss gesetzt: Das 1:3 in Wabern zuletzt klammert Schmidt aus, davor gewann Bronnzell gegen die Barockstadt-U23, in Neuhof und in Hombressen. „Sie reden nicht nur darüber, dass sie im Abstiegskampf sind, sondern haben es innerlich verstanden und registriert“, liest Schmidt aus den Ergebnissen: „Sie sind eigentlich zu stark besetzt, um abzusteigen, haben natürlich recht spät angefangen, zu punkten. Aber das wird ein ganz unangenehmes Spiel für uns“. Betim Mezini, der aus privaten Gründen in die Heimat gereist ist, fehlt den Sprudelkickern ebenfalls, dazu gibt es einige Überlegungen, wie er und Hilchenbach zu ersetzen sind.

Bronnzell ohne Furcht

Richtungsweisend werden die nächsten Tage für die abstiegsbedrohte SG Bronnzell: „Punkte lassen gilt nicht“, macht Trainer Johannes Ihrig deutlich. Die Aufgaben könnten kaum größer sein: Am Sonntag kommt Bad Soden, am Gründonnerstag steht schon das nächste Heimspiel gegen Lichtenau bevor. „Wir haben vorgegeben, dass wir aus beiden Spielen mit Punkten rausgehen wollen, und so werden wir die Spiele auch angehen. Die Heimspiele wollen wir grundsätzlich immer erfolgreich gestalten und freuen uns jetzt, dass eine der beiden besten Mannschaften der Liga kommt“, so Ihrig weiter. Die Viktoria will eine Leistung zeigen wie beim 2:0 gegen die Barockstadt-U23 – nicht wie jüngst in Wabern (1:3): „Da haben wir einfach zu viele Fehler angeboten, die Bad Soden erst recht bestrafen wird. Wir müssen von der ersten Sekunde an fokussiert und von der Körpersprache her auf dem Platz sein“, betont der Coach: „Es heißt Ärmel hochkrempeln und arbeiten für den mannschaftlichen Erfolg“.

Quelle: Osthessen-Zeitung.de

Verbandsliga – Schwache erste Hälfte zieht Bronnzell den Zahn

Wabern (le) – Nichts zu holen war für die Verbandsligafußballer der SG Bronnzell beim TSV Wabern. Nach einer schwachen ersten Halbzeit konnte das Team aus der Heppeau das Spiel nach Wiederanpfiff nicht mehr entscheidend in die andere Richtung lenken und unterlag unterm Strich verdient mit 1:3 (0:2).

„Wir haben das Spiel ganz klar in der ersten Halbzeit verloren. Wir haben wichtige Zweikämpfe nicht gewonnen und der Gegner hat aus unseren Fehlern die Tore gemacht. Das hat uns den Zahn gezogen“, erklärte Bronnzells Trainer Johannes Ihrig. Beim ersten Gegentreffer lud Jan-Niklas Jordan den Gegner mit einem Fehlpass ein, sodass Patrick Herpe alleine auf Keeper Jonas Ritzel zulief und zur Waberner Führung einschob. Wenige Minuten später war es dann ein Handspiel im eigenen Strafraum von Tim Horenkamp, das zu einem Elfmeterpfiff und schließlich zum 2:0 für Wabern führte. So unglücklich die Tore in ihrer Entstehung auch waren, kam von Bronnzell insgesamt viel zu wenig – Wabern war in den Zweikämpfen immer einen Tick schneller, griffiger und robuster.

Erst nach dem Wiederanpfiff zeigte Bronnzell ein anderes Gesicht und war drauf und dran, den Anschlusstreffer zu erzielen. Nach einer Flanke von Can Ay von der linken Seite bekam Jordan allerdings nicht genug Druck hinter den Ball und auch wenig später bekam Bronnzell den Ball aus dem Gewühl heraus nicht über die Linie. „Wir hatten den Gegner im Griff. Wenn wir in dieser Phase nach der Pause das Tor machen, ziehen wir das Ding noch. Aber heute hätten wir wahrscheinlich noch drei Stunden weiterspielen können, das Glück war einfach nicht auf unserer Seite“, meinte Ihrig, dessen Mannschaft ausgerechnet in dieser Phase durch Herpes zweiten Treffer das 0:3 kassierte. Bronnzell gab sich in der Folge zwar noch nicht auf, scheiterte bei den gefährlichen Abschlüssen von Jordan und Marek Weber aber gleich zweimal an Waberns Schlussmann Islam Elgaz. Der Treffer zum 1:3 durch Niklas Breunung, der in der Nachspielzeit von der Sechzehnmeterkante einfach mal abzog, kam schließlich zu spät.   

Wabern: Elgaz; Bergmann, F. Korell (74. M. Korell), Schmer, Witt (74. Kördel), Gümbel (60. Müller), Klinge, Wendel, Konjarski (69. Herdt), Herpe, Rohde (81. Mühlberger).

Bronnzell: Ritzel; Schneider, Lilly, Pecks, Breunung, Weber, Hohmann (88. Quell), Weiss (64. Bambey), Jordan (78. Jäger), Horenkamp (46. Ay), Ruppel.

Schiedsrichter: Sören Glock (ESV Weiterode)

Tore: 1:0 Patrick Herpe (13.), 2:0 Luca Wendel (26., Handelfmeter), 3:0 Patrick Herpe (65.), 3:1 Niklas Breunung (90.+3.)  

Zuschauer: 180

Quelle: Osthessen-Zeitung.de

Viktoria Bronnzell schlägt U23 der SGB mit 2:0: „Haben es uns erarbeitet“

31.03.25 – Viktoria Bronnzell hat im Kampf um den Verbandsliga-Klassenerhalt einen extrem wichtigen Sieg eingefahren und die U23 der SG Barockstadt völlig verdient mit 2:0 (1:0) geschlagen.

„Wir haben dem Gegner heute voll in die Karten gespielt und überhaupt nicht unser spielerisches Potenzial ausgeschöpft, sondern zu schnell lange Bälle gespielt“, haderte Barockstadt-Coach Niklas Herget, der von einer verdienten Niederlage sprach, aber auch einen Grund kannte: „Wenn dir elementare Säulen im Spiel fehlen, ist es für die jungen Spieler auch nicht leicht.“

Außer Timo Ulpins, dritter Keeper des Regionalliga-Teams, hatte die U23 diesmal keine Unterstützung von oben dabei. Kein Wunder vor dem so wichtigen Spiel am Dienstag gegen den Bahlinger SC. Ganze drei wirklich gute Torchancen hatte Barockstadt im gesamten Spiel: Gleich nach drei Minuten vergab Arda Alipek die frühe Führung, im zweiten Durchgang scheiterte zweimal Hergets Trainerkompagnon Sebastian Sonnenberger und ließ somit den Ausgleich liegen. Dreimal hielt Jonas Ritzel klasse.

SG-Trainer Johannes Ihrig: „Wir haben es uns erarbeitet“

Mehr vom Spiel hatte Viktoria Bronnzell und bewies, dass sich in der Winterpause etwas Grundsätzliches im Team verändert hat. „Jeder von uns nimmt den Abstiegskampf an“, sagt beispielsweise Routinier Jan-Niklas Jordan, während Mittelstürmer Marek Weber berichtet, „dass wir uns zusammengesetzt haben und uns gesagt haben, dass es nur eine Richtung gibt. Alle Spieler sind fit – auch körperlich. Alle Spieler wissen, worum es geht.“ Das stellten Jordan, Weber und Co. eindrucksvoll unter Beweis und bestimmten das Spiel, weil sie den Gästen den Schneid abkauften und dank viel Wille und Leidenschaft mit zunehmender Spielzeit auch fußballerisch klar besser als der Gegner waren. „Wir haben es uns erarbeitet und nur so geht es“, frohlockte Trainer Johannes Ihrig und betonte, „dass wir genauso weitermachen müssen“.

Die Tore waren beide klasse herausgespielt: Beim ersten flankte der noch für die A-Junioren spielberechtigte Josh Lilly von rechts ans linke Fünfereck, dort tauchte „Jay-Jay“ Jordan zum Flugkopfball ab, in den Franz Ruppel gedankenschnell den Fuß reinhielt (32.). Das 2:0 erzielte Weber in der Schlussphase, nachdem er mit Niklas Breunung klug Doppelpass spielte (85.). „Da ist alles abgefallen“, sagte Weber glücklich über sein so wichtiges Tor und betonte gleichzeitig: „Das Lob hat aber das ganze Team verdient.“

Die Statistik:

Viktoria Bronnzell: Ritzel; Lilly, Balzer (83. Jäger), Pecks, J. Schneider – Breunung, K. Hohmann – Weiss (89. Ay), Ruppel (71. Horenkamp), Jordan (79. Quell) – M. Weber (88. Bambey).
SG Barockstadt II: Ulpins; Hör (84. Merlin Poch), Sonnenberger, N. Hartwig (63. Marlon Poch), Trier – Bernges, Liebermann – Alipek, Trabert, Arnold (58. Gemming) – Onuigwe.
Schiedsrichter: Daniel Losinski (TSV Jahn Calden).
Zuschauer: 200.
Tore: 1:0 Franz Ruppel (32.), 2:0 Marek Weber (85.). (tg)+++

Quellenangabe: Osthessen-News.de

Ay sticht heraus: Titelverteidigung weiter möglich

Die SG Viktoria Bronnzell hat souverän das Kreispokal-Halbfinale erreicht. Nach dem 3:0 beim SV Hofbieber lebt der Traum von der Titelverteidigung weiter.

Der „kleine Bieberer Berg“, wie Platzsprecher Eberhard Scholz seit jeher die Sportanlage des SV Hofbieber nennt, hat in den vergangenen Jahren schon etliche Pokalschlachten erlebt. Reihenweise müssten klassenhöhere Gegner zittern – und damit hatte die SG Viktoria Bronnzell augenscheinlich genug Warnung erhalten. Der Verbandsligist ließ nie etwas anbrennen und nahm dem Gruppenligisten schon nach 110 Sekunden die Luft aus den Segeln. Can Ay traf aus halblinker Position per Flachschuss – der Anfang einer starken Leistung des Youngsters.

Denn Ay sorgte mit einer Ecke für das 2:0, die Hofbiebers Jonas Budenz unglücklich ins eigene Tor lenkte (17.), und machte mit wuchtigem Abschluss den Deckel auf die Partie (55.). Lob erhielt er logischerweise von Trainer Johannes Ihrig, wenngleich dieser meinte, „dass ich lieber das Kollektiv herausheben möchte. Die Jungs ziehen in jeder Einheit super mit und wir können auch von der Bank nachlegen. Natürlich aber hat Can ein tolles Spiel abgeliefert.“ Die Viktoria rotierte personell durch, auch Hofbieber konnte nicht die beste Besetzung auf den Rasen schicken, der „in einem tollen Zustand für die Witterungsverhältnisse war“, konstatierte Ihrig, der dem Pokalwettbewerb eine hohe Bedeutung zuspricht: „Wir sind Titelverteidiger und wollen den Cup gerne erneut holen. Ich denke, das war zu sehen.“

Kreispokal: Bronnzells Titelverteidigungstraum lebt weiter

Der Außenseiter bekam zu selten einen Fuß ins Spiel, hätte aber zwischenzeitlich ausgleichen müssen. Jonah Haas verzog aus kurzer Distanz freistehend, nachdem Bronnzells Keeper Jonas Hosenfeld bereits geschlagen war. „Es war ein Qualitätsunterschied zu erkennen. Freilich hatten wir uns vorgenommen, die Partie lange offen zu halten. Leider war die Überraschung rasch dahin“, sagte SVH-Coach Sebastian Vollmar, dessen Elf von einer neuen Vereinshymne, von einer KI gedichtet und gesungen, aufs Feld geführt wurde. Bitter für Hofbieber: Innenverteidiger Adrian Hosenfeld musste nach einem Schlag zeitig vom Platz.

Die Statistik:

SV Hofbieber: Hellwig; Ditzel, J. Budenz, Hosenfeld, Faber – Müller, Gradl – J. Haas, L. Budenz, von Keitz – Bleuel (Ochs, Kohlhoff, Vogel).
SG Viktoria Bronnzell: Hosenfeld; Weiss, Balzer, Pecks, Jäger – Bambey, Breunung – Quell, T. Weber, Ay – Horenkamp (Jordan, Sandner, Schneider).
Schiedsrichter: Simon Wawra (SG Dietershausen).
Zuschauer: 190.
Tore: 0:1 Can Ay (2.), 0:2 Jonas Budenz (17., Eigentor), 0:3 Can Ay (55.).
Zeitstrafe: Lukas Budenz (84., Hofbieber).

Quelle: Torgrante.de

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Sehr geehrte Mitglieder,

wir laden zur Jahreshauptversammlung


am Freitag, 04. April 2025, 20 Uhr,
in das Vereinslokal Jägerhaus – Wintergarten –

ein.


Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Totenehrung
  3. Bestellung von zwei Beurkundern
  4. Ehrungen
  5. Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung (kann eingesehen werden bei
    Christina Weiss)
  6. Berichte über die Lage des Vereins:
    a) Allgemein
    b) Fußball: Jugend, Senioren, Alte Herren
    c) Kinderturnen
    d) Tischtennis
    e) Kassierer
    f) Kassenprüfer
  7. Entlastung des Vorstandes
  8. Neuwahl von zwei Kassenprüfern
  9. Behandlung von Anträgen
  10. Verschiedenes

Anträge an die Versammlung bitten wir bis 28.03.2025 bei unserem 1. Vorsitzenden Martin Böhne, Fasaneriestraße 2, 36043 Fulda-Bronnzell, einzureichen.


Wir freuen uns über Ihr Kommen zur diesjährigen Jahreshauptversammlung.


Mit sportlichen Grüßen
Der Vorstand

Einladung im PDF-Format

Bronnzell bangt um Sieg in Hombressen

Stand:24.03.2025, 19:40 Uhr

Von: Steffen Kollmann

Sportlich lief der Start ins Verbandsliga-Jahr 2025 für die SG Bronnzell mit sieben Punkten aus drei Spielen formidabel. Doch drei Zähler könnte die Viktoria am Grünen Tisch verlieren.

Im ersten Restrundenspiel feierte Bronnzell einen wichtigen 2:1-Sieg bei Schlusslicht Hombressen/Udenhausen. Zum Einsatz kam dabei erstmals Winterneuzugang Aron Loui Jahn. Der 27-Jährige steuerte sogar eine Vorlage bei. Jahn war, wie eine Nachfrage bei Klassenleiter Matthias Schmelz ergab, zwar spielberechtigt, allerdings in diesem Spiel nicht einsatzberechtigt – mangels eines fehlenden Bildes im DFB-Spielerpass. Auch die Gelegenheit, dem Schiedsrichter im Nachhinein ein Passbild vorzuzeigen – beispielsweise mithilfe des Personalausweises – sei verstrichen. So ergab ein erstes Einzelrichter-Urteil, dass die Partie 3:0 für Hombressen/Udenhausen gewertet wird.

Bronnzell bangt um Sieg: Verlorene Punkte am Grünen Tisch?

Dagegen hat Bronnzell Widerspruch eingelegt, einiges spricht für eine Verhandlung. „Wir gehen bis zur letzten Patrone“, kündigt Bronnzells Funktionär Matthias Weber an. Denn Weber widerspricht der Darstellung des Schiedsrichters, dass Jahn nach Schlusspfiff keinen Personalausweis vorgezeigt habe. „Aron sagt, dass er nach Spielende dort war. Und auch der Schiedsrichter-Assistent hat uns gesagt, dass es reicht, wenn wir das Bild nach dem Spiel hochladen“, sagt Weber. Klassenleiter Schmelz gibt allerdings zu bedenken: „Ich habe wenig Verständnis dafür, dass man nach drei Testspielen, in denen darauf hingewiesen wurde, nicht einfach ein Bild hochlädt.“

Ouelle: torgrante.de

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