Langsam wird es eng mit der Saison

Wann rollt endlich wieder der Ball? Wohl nicht in den nächsten fünf Wochen. Wie der „Kicker“ berichtet, sieht eine neue Vorlage für die Beratungen von Bund und Ländern vor, dass die Pause für den Amateur- und Breitensport bis mindestens Mitte März verlängert wird.

Demnach wurde die Beschlussvorlage für die Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Länderchefs um 7.40 Uhr am Mittwochmorgen vom Kanzleramt an die Länder verschickt.

Da der Hessische Fußball-Verband nach einer solch langen Pause – die letzten Pflichtspiele fanden Ende Oktober statt – den Vereinen und Spielern eine mehrwöchige Vorbereitungsphase einräumen möchte, wird es langsam knapp, die Saison einigermaßen sportlich fair beenden zu können. Wenn der HFV, wie so oft kolportiert, um eine einheitliche Lösung bemüht ist und nur die Hinrunde zu Ende spielen will, stehen für die meisten Teams maximal acht Spiele an, beispielsweise in der Hessenliga. Aber in der Gruppenliga Frankfurt Ost wären für einige Mannschaften sogar noch elf Spiele auf dem Terminplan. Sechs Wochen wären dafür wohl mindestens von Nöten. Zudem stehen auch noch bis zu vier Runden im Hessenpokal an. Aus osthessischer Sicht sind Barockstadt und Hünfeld vertreten.

Sollte die Zwangspause also über Mitte März hinaus verlängert werden, würde die Zeit äußerst knapp werden. Denn die Fußballsaison 2020/21 läuft nur bis Ende Juni. Eine Verlängerung erscheint unwahrscheinlich und wurde von den Verantwortlichen – zumindest offiziell – noch nicht in Betracht gezogen. Spätestens Mitte Mai müssten die Amateurkicker also wieder ihrem liebsten Hobby nachgehen dürfen, sollte nicht wie in der Vorsaison eine Wertung erfolgen. Über eine Annullierung, so betonte der HFV zuletzt, solle erst als letztes Mittel nachgedacht werden.

Quelle: https://torgranate.de

Weiter mit Keim, Jordan und Co.

Bei der SG Bronnzell bleibt in der kommenden Saison alles beim Alten: Jens Keim wird weiterhin die Gruppenliga-Mannschaft trainieren, Florencio Sancho Gonzalez die Reserve in der A-Liga. Auch der Kader bleibt größtenteils zusammen.

„Wir sind mit unseren Trainern sehr zufrieden. Beide harmonieren untereinander sehr gut, deshalb gab es für uns keinen Grund etwas zu verändern“, betont Matthias Weber, Sportlicher Leiter der Viktoria. Der 42-jährige Keim, der zuvor lange als Spieler in Bronnzell aktiv war, wird somit in seine dritte Saison als Trainer gehen. Das Gruppenliga-Team steht derzeit auf Rang sechs, könnte mit Siegen in den Nachholspielen aber noch ganz oben anklopfen. Sancho Gonzalez, der mit seiner Truppe in der A-Liga Fulda auf Rang fünf überwintert, wird in seine zweite Spielzeit gehen.

Auch in Sachen Kaderplanung kann Weber positive Nachrichten bekanntgeben. Bis auf zwei Fragezeichen aufgrund beruflicher und privater Dinge bleibt der komplette Kader der ersten Mannschaft zusammen – auch die hochkarätigen Neuzugänge des Vorjahres: Jan-Niklas Jordan, Marek Weber, Kevin Hohmann und Maximilian Balzer, die von der SG Barockstadt kamen. „Uns war bewusst, dass nicht alles von jetzt auf gleich funktionieren würde. Mit Neuzugängen dieser Qualität hattest du automatisch eine Favoritenrolle inne – die Erfahrung zeigt aber, dass die Findungsphase schon einmal länger dauern kann, wenn man von oben runter in die Gruppenliga kommt“, betont Weber.

Mit Julian Keller (SV Müs) hat die Viktoria einen Abgang zu verkraften, bezüglich externer Neuzugänge werden Augen und Ohren offen gehalten. Wird es wie im Vorjahr einige Rückkehrer geben? „Es ist doch ganz klar, dass der Kontakt zu den Ehemaligen nicht abreißt. Da wird dann automatisch immer schnell spekuliert. Das heißt aber nicht, dass da immer direkt etwas Wahres dran ist“, wiegelt Weber ab. Bei der zweiten Mannschaft bleibt der Stamm ebenfalls komplett.

Quelle: https://torgranate.de
Foto: Charlie Rolff

Sofortiger Stopp: Hessischer Fußball-Verband setzt Spielbetrieb aus

Der Hessische Fußball-Verband (HFV) setzt den kompletten Spielbetrieb in Zuständigkeit des HFV in Hessen – von der Lotto Hessenliga bis in die untersten Klassen – vorübergehend aus. Der HFV-Verbandsvorstand beschloss zusätzlich im Rahmen seiner Videokonferenz am Donnerstagabend, dass diese Aussetzung des Spielbetriebes ab Freitag, 30. Oktober, und bis auf Weiteres gültig ist. Über die Wiederaufnahme des Spielbetriebs entscheidet der HFV-Verbandsvorstand, der sich bezüglich einer Aussetzungsphase bis mindestens 31. Dezember 2020 einig ist.

Die Generalabsage betrifft sämtliche Spielklassen und Pokalwettbewerbe der Herren, Frauen und Jugend auf Sportplätzen im Freien sowie sämtliche Wettbewerbe in der Halle. Neben den angesetzten Partien des regulären Spielbetriebs sind auch Freundschaftsspiele von der Generalabsage betroffen. Damit ruht der Spielbetrieb in den nächsten Wochen vollständig. Die Möglichkeit der Ausübung eines Trainingsbetriebs richtet sich nach den behördlichen Vorgaben und könnte daher gegebenenfalls bei entsprechender Verfügungslage ab Anfang Dezember wieder möglich sein.

„Im Mittelpunkt unseres Handelns steht nach wie vor die Gesundheit unserer Mitglieder. Aufgrund des erneut massiven Anstieges der Infektionslage im Zusammenhang mit dem Coronavirus begrüßt der HFV eine zeitweise Aussetzung des Spielbetriebes für Aktive und Vereine und hält sich selbstverständlich strikt an sämtliche behördliche Vorgaben. Zahlreiche Einschätzungen und Rückmeldungen aus der hessischen Fußballfamilie zu diesem Thema bestätigen die Richtigkeit dieses Vorgangs. Wir müssen diesen Weg gehen, auch wenn es in Bezug auf den Fußball und das Vereinsleben schmerzt. Damit schützen wir nicht nur die unmittelbar am Fußball Beteiligten, sondern auch deren Familien. Daher rufen wir ausdrücklich alle Mitglieder des Hessischen Fußball-Verbandes dazu auf, sich vollumfänglich an die behördlichen Vorgaben zu halten. Nur durch konsequente Einhaltung der Maßnahmen können wir auf eine zeitnahe Rückkehr in den Spielbetrieb hoffen und so baldmöglichst die Saison bei bester Gesundheit wieder aufnehmen und regulär zu Ende bringen“, erklärte HFV-Präsident Stefan Reuß.

Reuß weiter: „Die sofortige Aussetzung des Spielbetriebes ist sinnvoll, da wir die Lage sehr ernst nehmen und so unseren Beitrag leisten, um die behördlich beschlossenen Maßnahmen zur Unterbrechung der Infektionsketten so schnell wie möglich umzusetzen und damit auch hoffentlich zeitnah wieder unseren geliebten Fußball spielen zu können. Zudem haben mehrere hessische Fußballkreise den Spielbetrieb ohnehin für das kommende Wochenende bereits abgesetzt. Dass die Wiederaufnahme des Spielbetriebes in Hessen nicht mehr in diesem Jahr erfolgt, gibt den Vereinen und Spielenden Planungssicherheit. Wir wollen zudem gewährleisten, dass die Verletzungsgefahr durch eine vorherige ausreichende Vorbereitungszeit nicht erhöht wird.“

Im neuen Jahr soll der Spielbetrieb im Rahmen der behördlichen Verfügungslage und mit einem 14-tägigen Vorlauf für den Trainingsbetrieb wieder gestartet werden. Sollte es nach der durch den Verbandsvorstand beschlossenen Wiederaufnahme des Spielbetriebes darüber hinaus notwendig sein, in einzelnen Kreisen den Spielbetrieb weiterhin auszusetzen, insbesondere aufgrund regionaler behördlicher Verfügungslage oder Infektionsgeschehen, ist dies gegebenenfalls lokal in den betroffenen Kreisen und in Abstimmung mit den Vereinen zu beurteilen.

Quelle: https://www.osthessen-zeitung.de

Minimum: Fünf Gruppenliga-Absteiger

Der Hessische Fußball-Verband hat in seiner jüngsten Ausgabe des Hessen-Fussball die amtlichen Auf- und Abstiegsreglungen für die Spielzeit 20/21 veröffentlicht. 

Gruppenliga Fulda (19 Mannschaften, 1 Aufsteiger, maximal 6 Absteiger – Richtzahl 16):

Die Absteigerzahl in der Gruppenliga Fulda orientiert sich einzig nach den der Region Fulda zugeordneten Vereinen in der Verbandsliga Nord. Hier sind insgesamt sechs Teams (SG Bad Soden, SG Barockstadt II, FC Eichenzell, FSV Thalau, SG Ehrenberg, SG Johannesberg) heranzuziehen.

Rechenbeispiele:
Kein Absteiger aus der Region Fulda aus der Verbandsliga Nord: Fünf Absteiger
Ein oder mehr Absteiger aus der Region Fulda aus der Verbandsliga Nord: Sechs Absteiger

A-Ligen Fulda

Es gibt jeweils einen Aufsteiger. In den beiden Fuldaer Ligen Fulda/Rhön und Fulda wird für die kommende Saison die Richtzahl 16 angestrebt. Beide Ligen sind der Kreisoberliga Mitte zugeordnet. In der Fuldaer Klasse, die derzeit 16 Teams umfasst, drohen maximal zwei Absteiger.

Quelle: https://www.torgranate.de

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