Hamed Noori wird in Bronnzells Jubiläumsspiel zum Spaßverderber

Die SG Bad Soden hat im Rennen um Platz zwei Big Points gelandet und der SG Bronnzell das Jubiläumsspiel und eine bessere Ausgangslage im Abstiegskampf verhagelt. Matchwinner Hamed Noori flog in der Nachspielzeit vom Platz.

Der CSC Kassel legte im Meisterschaftsrennen in der Fußball-Verbandsliga Nord vor. Doch spätestens seit der 2:3-Niederlage in der Vorwoche gegen Hessen Kassel II muss Bad Soden den Blick in den Rückspiegel werfen und ist mehr denn je zum Siegen verpflichtet, aber tat sich im Auswärtsspiel in Bronnzell schwer, Möglichkeiten herauszuspielen.

SG Bad Soden verhagelt SG Bronnzell das Jubiläumsspiel spät

Die SG Bronnzell zeigte im 2000. Pflichtspiel der Vereinsgeschichte – wie Platzsprecher Rüdiger Spiegel in mühsamer Arbeit ausgerechnet hatte – einen mutigen Auftritt, allerdings fehlten klare Torchancen, weil Jan-Niklas Jordan deutlich verzog (1.) und Marek Weber noch entscheidend geblockt wurde (17.). Bad Sodens Trainer Lars Schmidt stellte nach dem Platzverweis und voraussichtlich fünf Spielen Sperre gegen Kapitän Till Hilchenbach auf eine Dreierkette um, sah die erste gute Chance seiner Mannschaft aber erst kurz vor der Pause, als Marcel Mosch und im Anschluss Mirza Kovac eher kläglich vergaben (42.). Und so brauchte es einen Elfmeter nach Foul von Kevin Hohmann an Lukas Ehlert und guter Absprache des Schiedsrichtergespanns, um die Sodener durch Mosch in Führung zu bringen (51.).

Die Führung der Gäste änderte jedoch wenig am Spiel, weil Bronnzell weiterhin gut im Spiel war und den verdienten Ausgleichstreffer kurz vor Schluss erzwang. Bad Soden klärte eine Ecke mehrere Male unzureichend, ehe Niklas Breunung aus der Drehung in den Winkel traf (84.). Ein Unentschieden wäre in Ordnung gewesen, doch die SG Bad Soden hatte mit Hamed Noori einen treffsicheren Joker in der Hinterhand, der wenige Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit aus kurzer Distanz traf und seiner Mannschaft so Big Points im Rennen um Platz zwei sicherte – aber in den nächsten Wochen fehlen wird, weil er sich mit Josh Lilly eine Ringer-Einlage lieferte und wohl wegen Tätlichkeit vom Platz flog (90.+5).

Wenig begeistert davon war Bad Sodens Trainer Schmidt: „Ich habe nicht genau gesehen, zu was er sich da hat hinreißen lassen. Fakt ist, wir haben letzte und diese Woche Rot gesehen. Das ist untypisch für uns und wir müssen uns mal wieder klar werden, dass das nicht geht.“ Mehr Freude brachte ihm dagegen die Nachricht von der 2:3-Niederlage der KSV-Reserve gegen Flieden: „Leichte Spiele haben wir nicht mehr, aber es beruhigt die ganze Sache ein bisschen.“ Viktoria-Trainer Johannes Ihrig hatte an der Niederlage zu knabbern: „Der Punkt hätte uns für die Moral unglaublich gut getan. Ich bin mir sicher, dass wir am Donnerstag eine gute Reaktion zeigen, aber jetzt braucht es erstmal einen Tag zum Verarbeiten.“

SG Bronnzell: Ritzel; Lilly, J. Schneider, Pecks, Weiss – Breunung, Hohmann – Jordan, Ruppel (67. Horenkamp), Ay (73. Quell) – M. Weber.
SG Bad Soden: Aulbach; Damm, Sejdovic, Kymlicka – Kovac, Vinojcic (64. Juwara), Krapf (89. Fiorentino), Pekesen (90.+1 Okyere) – Mosch – Ehlert, Greenham (81. Noori).
Schiedsrichter: Nico Eberhardt (TSV Besse).
Zuschauer: 120.
Tore: 0:1 Marcel Mosch (51., Foulelfmeter), 1:1 Niklas Breunung (84.), 1:2 Hamed Noori (90.).
Rote Karte: Hamed Noori (Bad Soden) wegen einer Tätlichkeit (90.+5).

Quelle: Torgrante.de

Wer hat die bitteren Rückschläge besser verkraftet?

Osthessen (pf) – Rückschlag verdaut? Zumindest hat die SG Bad Soden einige Tage Zeit gehabt, das 2:3 gegen Hessen Kassel II und damit die vertagte Vorentscheidung im Relegations-Rennen zu verarbeiten. Doch so bitter das Resultat nachschmeckt, so sehr rappeln sich die Sprudelkicker nun für den Endspurt in der Fußball-Verbandsliga zusammen: Am Sonntag (15 Uhr) in Bronnzell könnte es schon wieder ganz unangenehm werden. Die Sodener Konkurrenten CSC Kassel (Samstag, 16 Uhr, in Eiterfeld) und Hessen Kassel II (Sonntag, 15 Uhr gegen Flieden) bekommen es ebenfalls osthessischen Teams im Abstiegskampf zu tun. Ganz tief im Schlamassel steckt der SV Neuhof, der am Sonntag bei der SG Aulatal ran muss.

„Eine Niederlage zu verarbeiten, dauert immer länger, als wenn man sich über einen Sieg freut. Wir hatten noch ein paar Bilder dazu, die wir uns anschauen konnten – und es war im Großen und Ganzen sehr unnötig“, hadert Sodens Trainer Lars Schmidt nach dem 2:3 gegen die Jung-Löwen. Der KSV spielte zwar stark auf, „aber wir haben auch extremen Einfluss auf den Spielverlauf genommen“, so Schmidt, der etwas „überrascht“ von einer gewissen Sorglosigkeit im Abwehrverhalten seiner Mannschaft gewesen sei: „Das müssen wir abstellen“.

Ein Handicap kommt aber direkt hinterher: Kapitän Till Hilchenbach sah gegen Kassel Rot wegen groben Foulspiels – und bekam nun offenbar fünf Spiele Sperre aufgebrummt. Schmidt auch hier überrascht: „Das finde ich sehr unverhältnismäßig“.

Doch die Sodener wollen sich auf das fokussieren, was sie selbst in der Hand haben – und das ist in allererster Linie, eine Reaktion zu zeigen. In einem ganz schweren Auswärtsspiel am Sonntag bei der SG Bronnzell. Die vergangenen Duelle zwischen beiden waren immer torreich, meist mit dem besseren Ende für Bad Soden. Aber die Viktoria, die tief unten drin steckt, hatte nach der Winterpause schon den einen oder anderen Warnschuss gesetzt: Das 1:3 in Wabern zuletzt klammert Schmidt aus, davor gewann Bronnzell gegen die Barockstadt-U23, in Neuhof und in Hombressen. „Sie reden nicht nur darüber, dass sie im Abstiegskampf sind, sondern haben es innerlich verstanden und registriert“, liest Schmidt aus den Ergebnissen: „Sie sind eigentlich zu stark besetzt, um abzusteigen, haben natürlich recht spät angefangen, zu punkten. Aber das wird ein ganz unangenehmes Spiel für uns“. Betim Mezini, der aus privaten Gründen in die Heimat gereist ist, fehlt den Sprudelkickern ebenfalls, dazu gibt es einige Überlegungen, wie er und Hilchenbach zu ersetzen sind.

Bronnzell ohne Furcht

Richtungsweisend werden die nächsten Tage für die abstiegsbedrohte SG Bronnzell: „Punkte lassen gilt nicht“, macht Trainer Johannes Ihrig deutlich. Die Aufgaben könnten kaum größer sein: Am Sonntag kommt Bad Soden, am Gründonnerstag steht schon das nächste Heimspiel gegen Lichtenau bevor. „Wir haben vorgegeben, dass wir aus beiden Spielen mit Punkten rausgehen wollen, und so werden wir die Spiele auch angehen. Die Heimspiele wollen wir grundsätzlich immer erfolgreich gestalten und freuen uns jetzt, dass eine der beiden besten Mannschaften der Liga kommt“, so Ihrig weiter. Die Viktoria will eine Leistung zeigen wie beim 2:0 gegen die Barockstadt-U23 – nicht wie jüngst in Wabern (1:3): „Da haben wir einfach zu viele Fehler angeboten, die Bad Soden erst recht bestrafen wird. Wir müssen von der ersten Sekunde an fokussiert und von der Körpersprache her auf dem Platz sein“, betont der Coach: „Es heißt Ärmel hochkrempeln und arbeiten für den mannschaftlichen Erfolg“.

Quelle: Osthessen-Zeitung.de

Ay sticht heraus: Titelverteidigung weiter möglich

Die SG Viktoria Bronnzell hat souverän das Kreispokal-Halbfinale erreicht. Nach dem 3:0 beim SV Hofbieber lebt der Traum von der Titelverteidigung weiter.

Der „kleine Bieberer Berg“, wie Platzsprecher Eberhard Scholz seit jeher die Sportanlage des SV Hofbieber nennt, hat in den vergangenen Jahren schon etliche Pokalschlachten erlebt. Reihenweise müssten klassenhöhere Gegner zittern – und damit hatte die SG Viktoria Bronnzell augenscheinlich genug Warnung erhalten. Der Verbandsligist ließ nie etwas anbrennen und nahm dem Gruppenligisten schon nach 110 Sekunden die Luft aus den Segeln. Can Ay traf aus halblinker Position per Flachschuss – der Anfang einer starken Leistung des Youngsters.

Denn Ay sorgte mit einer Ecke für das 2:0, die Hofbiebers Jonas Budenz unglücklich ins eigene Tor lenkte (17.), und machte mit wuchtigem Abschluss den Deckel auf die Partie (55.). Lob erhielt er logischerweise von Trainer Johannes Ihrig, wenngleich dieser meinte, „dass ich lieber das Kollektiv herausheben möchte. Die Jungs ziehen in jeder Einheit super mit und wir können auch von der Bank nachlegen. Natürlich aber hat Can ein tolles Spiel abgeliefert.“ Die Viktoria rotierte personell durch, auch Hofbieber konnte nicht die beste Besetzung auf den Rasen schicken, der „in einem tollen Zustand für die Witterungsverhältnisse war“, konstatierte Ihrig, der dem Pokalwettbewerb eine hohe Bedeutung zuspricht: „Wir sind Titelverteidiger und wollen den Cup gerne erneut holen. Ich denke, das war zu sehen.“

Kreispokal: Bronnzells Titelverteidigungstraum lebt weiter

Der Außenseiter bekam zu selten einen Fuß ins Spiel, hätte aber zwischenzeitlich ausgleichen müssen. Jonah Haas verzog aus kurzer Distanz freistehend, nachdem Bronnzells Keeper Jonas Hosenfeld bereits geschlagen war. „Es war ein Qualitätsunterschied zu erkennen. Freilich hatten wir uns vorgenommen, die Partie lange offen zu halten. Leider war die Überraschung rasch dahin“, sagte SVH-Coach Sebastian Vollmar, dessen Elf von einer neuen Vereinshymne, von einer KI gedichtet und gesungen, aufs Feld geführt wurde. Bitter für Hofbieber: Innenverteidiger Adrian Hosenfeld musste nach einem Schlag zeitig vom Platz.

Die Statistik:

SV Hofbieber: Hellwig; Ditzel, J. Budenz, Hosenfeld, Faber – Müller, Gradl – J. Haas, L. Budenz, von Keitz – Bleuel (Ochs, Kohlhoff, Vogel).
SG Viktoria Bronnzell: Hosenfeld; Weiss, Balzer, Pecks, Jäger – Bambey, Breunung – Quell, T. Weber, Ay – Horenkamp (Jordan, Sandner, Schneider).
Schiedsrichter: Simon Wawra (SG Dietershausen).
Zuschauer: 190.
Tore: 0:1 Can Ay (2.), 0:2 Jonas Budenz (17., Eigentor), 0:3 Can Ay (55.).
Zeitstrafe: Lukas Budenz (84., Hofbieber).

Quelle: Torgrante.de

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Sehr geehrte Mitglieder,

wir laden zur Jahreshauptversammlung


am Freitag, 04. April 2025, 20 Uhr,
in das Vereinslokal Jägerhaus – Wintergarten –

ein.


Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Totenehrung
  3. Bestellung von zwei Beurkundern
  4. Ehrungen
  5. Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung (kann eingesehen werden bei
    Christina Weiss)
  6. Berichte über die Lage des Vereins:
    a) Allgemein
    b) Fußball: Jugend, Senioren, Alte Herren
    c) Kinderturnen
    d) Tischtennis
    e) Kassierer
    f) Kassenprüfer
  7. Entlastung des Vorstandes
  8. Neuwahl von zwei Kassenprüfern
  9. Behandlung von Anträgen
  10. Verschiedenes

Anträge an die Versammlung bitten wir bis 28.03.2025 bei unserem 1. Vorsitzenden Martin Böhne, Fasaneriestraße 2, 36043 Fulda-Bronnzell, einzureichen.


Wir freuen uns über Ihr Kommen zur diesjährigen Jahreshauptversammlung.


Mit sportlichen Grüßen
Der Vorstand

Einladung im PDF-Format

Zu alt und satt? Weiss wehrt Vorwürfe ab

Der landläufig verbreitete Begriff „Sechs-Punkte-Spiel“ dürfte wohl nicht passender als für das Verbandsliga-Kellerduell zwischen dem SV Neuhof und der SG Bronnzell (Sonntag, 15 Uhr) sein.

Der Gewinner ist weiter mittendrin im Abstiegskampf der Fußball-Verbandsliga Nord, der Verlierer könnte dem Konkurrenten mit einigen Punkten Rückstand hinterherlaufen. Ein für den weiteren Verlauf der Saison immens wichtiges Spiel, weiß auch Bronnzell-Urgestein Marco Weiss: „Wir wissen seit der Winterpause, was auf uns zukommt, und dass wir so gut wie jedes Spiel gewinnen müssen.“

Wichtiges Kellerduell für Bronnzell: Weiss wehrt Vorwürfe ab

Der SVN verlor die zwei bisherigen Spiele in der Restrunde jeweils mit 1:2, muss gegen Bronnzell auf den gesperrten Nikola Naumoski verzichten. Doch die Viktoria ist besonders durch das Hinspiel gewarnt: 4:1 gewann Neuhof, führte Bronnzell in der ersten Halbzeit regelrecht vor und ging mit einer 3:0-Führung in die Pause. Im Rückspiel auf dem frisch eröffneten Kunstrasen in Neuhof gelte es nun, eklig aufzutreten und mit der nötigen Aggressivität in die Zweikämpfe zu gehen. Warum Bronnzell nach zwei guten bis sehr guten Saisons nun enorme Probleme hat und zwischenzeitlich elf Spiele in Folge sieglos blieb, kann sich Weiss selber nicht erklären. Mit einem Vorwurf räumt der langjährige Bronnzeller jedoch auf: „Wir haben oft gehört, dass wir zu alt sind und nicht mehr wollen. Das ist keinesfalls so, wir haben genug Qualität, um die Klasse zu halten.“

Quelle: www.Torgranate.de

Verbandsliga – „Gegentorflut abstellen“ – Aron Jahn neu bei der Viktoria

Die nächsten Wochen und Monate werden entscheidend für die Zukunft der Fußballer der SG Bronnzell: Mit Zlatko Radic wurde bereits ein neuer Trainer für die kommende Saison gefunden, doch bis dahin hat Johannes Ihrig als Chefcoach das Sagen und will den Klassenerhalt in der Verbandsliga mit der Viktoria schaffen. Am Montagabend bat Ihrig zum Trainingsauftakt.

„Die Jungs haben für sich eine kleine Laufchallenge gehabt und gut gearbeitet“, ist Johannes Ihrig zufrieden mit dem Stand nach der Winterpause. Nun geht es aber in die Vollen: „Wir haben keine Zeit, um leicht einzusteigen oder etwas abzuwarten. Wir müssen intensiv arbeiten, und genauso starten wir auch.“

Viereinhalb Wochen sind es bis zum ersten Punktspiel gegen Lichtenau am 1. März, vier Testspiele gegen Borsch, Oberndorf, Ehrenberg und Künzell sind bis dahin geplant. Die Aufgabe ist klar: „Wir müssen die Gegentorflut abstellen, wir bekommen viel zu viele Gegentore“, sagt Ihrig, der in der Vorbereitung Themen wie Kompaktheit, Pressing und Positionsspiel in den Fokus stellen möchte: „Wir wollen Lösungen finden, indem wir die Jungs in bessere Räume bekommen“.

Für die Rückrunde stellen sich die Bronnzeller auf ein Hauen und Stechen im Tabellenkeller ein: Die Viktoria hat erst 16 Punkte auf dem Konto, steckt mitten drin im Abstiegskampf, die Teams darüber sind bereits sechs Punkte weg. „Es ist brutal eng im Mittelfeld. Wir müssen da unten raus klettern, gleich abliefern und werden uns bis zum letzten Spieltag mit denen messen, die auch die Klasse halten wollen“, weiß Ihrig.

In den kommenden Monaten können dann auch die Youngster Ben Quell und Elias Hahl eine Rolle spielen, die gefühlte Neuzugänge sind und in der Hinrunde verletzungsbedingt ausgefallen waren. Und noch ein Zugang gesellte sich im Winter dazu: Aron Loui Jahn, der noch aus Zeiten in Kerzell und Eichenzell bekannt ist und zuletzt in Michelsrombach kickte, wird die Viktoria in der Rückrunde verstärken. Die Kontakte zum ehemaligen Jugendspieler von Viktoria Fulda hätten noch bestanden, so Ihrig: „Er hat sich, seit er nicht mehr in Michelsrombach war, bei uns fitgehalten und ein paar Freunde hier. Wir sind dann schnell auf einen Nenner gekommen“, freut sich der Trainer über den Zugang: „Er hat eine gute Veranlagung, ist technisch versiert und ein Linksfuß bereichert immer den Kader“.

Die Testspiele in der Übersicht:

Samstag, 1. Februar, 15 Uhr: SV Borsch (A)
Freitag, 7. Februar, 19 Uhr: VfB Oberndorf (A)
Samstag, 22. Februar: SG Ehrenberg (Ort offen)
Noch nicht terminiert: TSV Künzell

www.osthessen-zeitung.de

AH Hallenkreismeister

Am Sonntag wurde im Zuge des der Seniorenhallenkreismeisterschaften auch der Sieger bei den Alten Herren ermittelt. Da nur zwei Teams gemeldet hatten, fand nur ein Finale gegen die AH des RSV Petersberg statt. Dieses Finale, das in zweimal 15 Minuten ihren Sieger ermittelte, entschied unsere AH in einer spannenden Partie knapp mit 4:3 für sich und konnte damit die Hallenkreismeisterschaften feiern.

Bronnzell? „Es stehen nicht ganz einfache Zeiten bevor“

München statt Fulda. Christoph Sternstein hat seinen Wohnort gewechselt und betrachtet den osthessischen Amateurfußball nur noch aus der Ferne. „Auf einen Glühwein“ zeigt sich der 28-Jährige trotzdem meinungsstark.

Auch aufgrund einer Verletzung liegt es nun schon mehr als ein Jahr zurück, dass Christoph Sternstein bei einem Pflichtspiel gegen einen Ball trat. Die Prioritäten des Offensivspielers haben sich verschoben: Das Fußballspielen, das einst eine große Rolle in seinem Leben gespielt hat, ist beim früheren Jugendspieler des FC Erzgebirge Aue in den Hintergrund gerückt.

Trotzdem hat der 28-Jährige einen genauen Blick auf den Fuldaer Fußball. „Auf einen Glühwein“ spricht Sternstein unter anderem über die positive Entwicklung seiner Ex-Vereine SG Barockstadt und Hünfelder SV. Aber auch die SG Bronnzell ist großes Thema – schließlich liegt bei der Viktoria noch immer sein Spielerpass. Dem Verein aus der Heppeau prognostiziert Sternstein schwierige Zeiten – kann sich aber durchaus vorstellen, noch einmal die Schuhe für Bronnzell zu schnüren.

Video: www.torgrante.de

Alles für den Klassenerhalt: Viktoria sammelt sich

„Es war ein anstrengendes, intensives und turbulentes Halbjahr“, fasst Johannes Ihrig die bisherige Saison zur Winterpause zusammen. Der 32-Jährige rechnete selbst nicht damit, dass er Weihnachten als Cheftrainer der SG Bronnzell feiern wird. Aufgrund einer sportlichen Durststrecke trennte sich der Fußball-Verbandsligist vor einigen Wochen von Sascha Fiedler – einen neuen Übungsleiter für die kommende Saison gibt es bereits. Bis dahin wird aber alles dem Klassenerhalt untergeordnet.

„Das war keine gute Hinrunde von uns“, betont Ihrig: „Wir laufen unseren Ansprüchen weit hinterher.“ Ein Blick auf die Statistiken gibt dem Interimstrainer recht: 16 Punkte nach 18 Partien sind schlichtweg nicht zufriedenstellend und führen die Viktoria auf den 14. Tabellenrang – bereits sechs Punkte hinter dem aktuell rettenden Ufer. Gerade die 47 Gegentore sind Ihrig ein Dorn im Auge: „Wir haben in sehr vielen Spielen zu viele individuelle Fehler gemacht, die zu Rückschlägen geführt haben. Irgendwann waren wir da auch viel zu verkopft.“ Zwischenzeitlich wartete die SG Bronnzell sogar elf Partien auf einen Pflichtsieg – als Reaktion wurde zwei Spiele vor der Winterpause Fiedler entlassen. „Ein Trainerwechsel im Amateurbereich ist immer richtig kacke. Ich hätte niemals gedacht, dass ich diesen Posten bekomme“, erklärt Ihrig, der zuvor noch nie eine höherklassige Mannschaft als Cheftrainer betreute. Ab der kommenden Saison wird der 32-Jährige aber in seine gewohnte Rolle zurückkehren und ligaunabhängig als Co-Trainer fungieren.

Der Nachfolger steht bereits fest: Zlatko Radic, der aktuell noch beim Kreisoberligisten Hosenfeld unter Vertrag steht, wird die Mannschaft übernehmen. „Wir saßen mit der sportlichen Leitung zusammen und haben klar geklärt, dass wir einen neuen Trainer brauchen“, schildert Ihrig, der sich auf die gemeinsame Arbeit mit Radic freut. „Der Verein und die ganze Mannschaft haben jetzt aber erstmal ein Ziel: Wir wollen die Klasse halten“, motiviert er.

Im Winter sollen die Akkus wieder aufgeladen und die zahlreichen Rückschläge verdaut werden. „Es ist ganz wichtig, dass die Jungs in der fußballfreien Zeit etwas abschalten“, meint Ihrig. Einen konkreten Vorbereitungsplan gibt es nicht: Der Interimstrainer vertraut seinen Spielern und setzt auf Eigeninitiative. Dieses Vertrauen geht sogar so weit, dass es dieselben Akteure richten sollen, die das Schlamassel rund um die Abstiegsgefahr erst eingebrockt haben. „Am Kader wird sich wohl nichts ändern“, bestätigt Ihrig: „Teambuildingmaßnahmen sind uns jetzt erstmal sehr wichtig.“ Dies wurde auch an der vereinsinternen Weihnachtsfeier deutlich: Bei ausgelassener Stimmung konnten die Bronnzeller Spieler zumindest für ein paar Stunden den Ligastress beiseiteschieben. „Im Januar besuchen wir dann noch gemeinsam eine Fastnachtsveranstaltung“, freut sich Ihrig – logisch, schließlich ist der der Coach in beiden Vereinen aktiv. „Außerdem werden die Neuzugänge eine Winterwanderung planen.“ Hallentraining spielt bei der SG Bronnzell keine Rolle – Trainingsauftakt ist dann der 27. Januar.

🎄 Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr! 🎄

Liebe Mitglieder, Fans, Freunde und Sponsoren der SG Viktoria Bronnzell,

das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir möchten die Gelegenheit nutzen, um Euch allen für Eure Unterstützung und Euer Engagement zu danken. Gemeinsam haben wir viele sportliche und auch unvergessliche Momente erlebt.

Wir wünschen Euch und Euren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Möge 2025 voller Gesundheit, Glück und sportlicher Erfolge sein!

Herzliche Grüße,
Euer Vorstand der SG Viktoria Bronnzell

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