Schneider in der Nachspielzeit: SG Bronnzell schlägt nächstes Topteam

Die SG Viktoria Bronnzell hat das nächste Verbandsliga-Topteam auswärts geschlagen. Auf das 5:1 in Flieden folgte ein 2:1 (1:1) bei Barockstadts U23.

Quelle: Torgranate.de / Steffen Kollmann | Foto: Charlie Rolff

Das entscheidende Tor fiel erst in der Nachspielzeit. Der eingewechselte Niklas Schneider traf aus spitzem Winkel, da SGB-Keeper Jannis Maul wohl mit einer Flanke gerechnet hatte. „Dass es noch zu drei Punkten gereicht hat, ist ein bisschen glücklich. Ein Unentschieden wäre wohl gerecht gewesen“, konstatierte Bronnzells Trainer Stefan Dresel. Bei den Barockstädtern war der Frust dagegen riesengroß. Die Hausherren hatten in der Entstehung des Siegtreffers ein Foul gesehen, ein Pfiff des guten Schiedsrichters Fabian Bierau blieb aber aus. Verteidiger Milian Habermehl ließ seinem Ärger nach Abpfiff freien Lauf und sah Glattrot. „Er hat ‚So eine Scheiße‘ gesagt und der Schiedsrichter hat sich angegriffen gefühlt. Das ist sehr unglücklich“, ärgerte sich SGB-Trainer Florian Roth.

Barockstadts U23 und Viktoria Bronnzell treffen beide nach Ecken

Nach dem schwächeren Auftritt gegen Eichenzell (2:4) zeigte Viktoria Bronnzell nun wieder sein starkes Gesicht – und ging folgerichtig in Führung. Nicht zufällig nach einer Ecke, denn körperlich war der Gast den Hausherren voraus. Mit Philipp Pfeiffer traf nach Christoph Sternsteins Hereingabe aber einer, der nicht als Kopfballungeheuer bekannt ist – doch der Neuzugang aus Flieden wurde völlig allein gelassen (24.).

Dass die U23 der SG Barockstadt ebenfalls nach einem ruhenden Ball traf, war besonders dem Standardschützen zu verdanken. Tolga Duran, Teil des Regionalliga-Kaders und erstmals in dieser Saison bei der Reserve mit dabei, trat die Kugel perfekt auf den ersten Pfosten, wo Teamkollege Tobias Göbel den Ball klasse über den Scheitel laufen ließ (34.). Die Gastgeber wurden immer stärker und hätten die Partie noch vor der Pause drehen können, doch Jonas Jakob scheiterte an Niklas Hofacker (44.).

Roth nach verpasstem Sprung auf Platz eins: „Müssen uns an die eigene Nase fassen“

Hofacker stand auch nach der Pause im Fokus, als er gegen Göbel im Eins-gegen-Eins parierte (69.). Die Bronnzeller hatten aber ebenfalls gute Chancen: Julian Pecks, der wie viele Kollegen an seiner alten Wirkungsstätte auflief, köpfte knapp vorbei (71.), Tim Horenkamp scheiterte nach klasse Pfeiffer-Zuspiel an Maul (90.). „Wir müssen uns hier an die eigene Nase fassen. Wir haben unsere fußballerische Qualität nicht auf den Platz gebracht“, haderte Roth, dessen Team den Sprung an die Tabellenspitze verpasste.

SG Barockstadt II: Maul; Schneider (68. Bernges), Banh, Habermehl, Weitzel – Kocak, Müller – Jakob (50. Piechutta), Duran, Göbel – Zenuni (63. Mulaj).
Viktoria Bronnzell: Hofacker; Balzer, Ruppel, Pecks, Dugan (75. Jäger) – Hohmann, Weiss (68. Kern) – Sandner (81. Schneider), Horenkamp, Pfeiffer (90.+3 Milenkovski) – Sternstein.
Schiedsrichter: Fabian Bierau (VfL Biedenkopf).
Zuschauer: 250.
Tore: 0:1 Philipp Pfeiffer (24.), 1:1 Tobias Göbel (34.), 1:2 Niklas Schneider (90.+1).
Rote Karte: Milian Habermehl (Barockstadt) wegen einer Schiedsrichter-Beleidigung (nach Schlusspfiff).

Derby-Niederlage zum Oktoberfest

Das Verbandsliga-Nord-Derby zwischen der SG Viktoria Bronnzell und dem FC Britannia Eichenzell fand im Gast einen verdienten Sieger – 2:4 (0:2) hieß es am Ende.

Quelle: Torgranate.de / Steffen Kollmann | Foto: Memento 36

Nach einem Torspektaktel – Bronnzell gelangen jüngst bei Tabellenführer Flieden fünf Tore in einer Halbzeit, Eichenzell stellt die beste Offensive der Liga – sah es im Derby lange Zeit nicht aus. Das lag vor allem an den Gastgebern, die einen schwachen Tag erwischt hatten. So reichte Eichenzell eine effiziente Leistung zu einem ungefährdeten Erfolg.

Auch, weil die Torschützen der ersten Hälfte in vertauschten Rollen agierten. Zunächst traf Marcel Ludwig in klassischer Torjäger-Manier, als er eine unglückliche Abwehraktion von Johannes Ruppert eiskalt bestrafte (30.). Und dann erhöhte Marc Wettels kurz vor der Pause. Der eigentliche Freistoßexperte Ludwig ließ den Ball für den Stürmer liegen, der wunderschön vollstreckte (41.).

Ludwig und Wettels beim FC Eichenzell in vertauschten Rollen – Yildiz setzt Lauf fort

Nach der Pause agierte Bronnzell zwar verbessert – auch dank Hereinnahmen von Marek Weber und Philipp Pfeiffer –, so richtig gefährlich wurde die Viktoria aber nie. Und auf der Gegenseite war Eichenzell weiter zielstrebig. Toll herausgespielt waren die Tore drei und vier, als Ludwig den derzeit formstarken Ferhat Yildiz zweimal klasse bediente (59., 73). Wenngleich die Bronnzeller Gegenwehr auch beide Male zu wünschen übrig ließ.

Zumindest blieb den Hausherren auf dem heimischen Oktoberfest noch ein bisschen Ergebniskosmetik vorbehalten. Kilian Sandner und Christoph Sternstein ließen Bronnzell zwischenzeitlich hoffen (76., 81.). Die ganz große Spannung blieb aber aus, auch weil Weber per Kopf den Anschlusstreffer liegen ließ (82.).

„Eichenzell war hier heute verwundbar. Aber bei uns ging nach jedem Gegentor das Selbstvertrauen weiter in den Keller“, analysierte SGB-Innenverteidiger Julian Pecks, während sein Kumpel, FCB-Spielertrainer Sebastian Sonnenberger, sagte: „Spielerisch war das vielleicht kein Leckerbissen, das war auf dem tiefen Boden aber auch nicht möglich. Dennoch haben wir hier verdient gewonnen.“

Zumindest blieb den Hausherren auf dem heimischen Oktoberfest noch ein bisschen Ergebniskosmetik vorbehalten. Kilian Sandner und Christoph Sternstein ließen Bronnzell zwischenzeitlich hoffen (76., 81.). Die ganz große Spannung blieb aber aus, auch weil Weber per Kopf den Anschlusstreffer liegen ließ (82.).

„Eichenzell war hier heute verwundbar. Aber bei uns ging nach jedem Gegentor das Selbstvertrauen weiter in den Keller“, analysierte SGB-Innenverteidiger Julian Pecks, während sein Kumpel, FCB-Spielertrainer Sebastian Sonnenberger, sagte: „Spielerisch war das vielleicht kein Leckerbissen, das war auf dem tiefen Boden aber auch nicht möglich. Dennoch haben wir hier verdient gewonnen.“

Bilderbuch-Rückkehr von Philipp Pfeiffer: Doppelpack gegen Ex-Verein

Quelle: Torgranate.de / Tino Weingarten | Foto: Arnd Ph. Rössel

Der SV Flieden hat in der Fußball-Verbandsliga Nord die zweite Niederlage hinnehmen müssen. Im Osthessen-Derby setzte sich Aufsteiger SG Bronnzell deutlich mit 5:1 (0:0) in Flieden durch.

Eine perfekte Rückkehr feierte Philipp Pfeiffer, der in der letzten Saison noch für den SV Flieden spielte, seinen Ex-Verein aber nach seiner Einwechslung erlegte. Nach dem Führungstreffer der Gäste durch Tim Horenkamp legte Pfeiffer nur wenige Minuten später das 2:0 nach und traf sehenswert zum 4:0, nachdem Buchonen-Keeper Florian Weß erst gegen Christoph Sternstein rettete, das Tor dabei aber verlassen musste. Pfeiffer schlenzte den Ball von links ins lange Eck.  Den Treffer zum 5:1-Endstand durch Marek Weber legte der Ex-Fliedener vor.

Flieden zunächst mit leichten Vorteilen – dann aber desolat

Christoph Sternstein sorgte nach 68 Minuten für die Vorentscheidung. Bereits in der ersten Halbzeit war Bronnzell die bessere Mannschaft, hatte durch Horenkamp mit einem Lattenschuss (14.) sowie Jordan Kern und Marco Weiss gute Gelegenheiten, schon vor der Pause in Führung zu gehen. Die Buchonen hielten im ersten Durchgang noch gut mit, hatten spielerisch leichte Vorteile, prüften Niklas Hofacker im Tor der Gäste, der trotz des haltbar erscheinenden Treffers von André Vogt eine starke Partie zeigte, jedoch nur selten. Nach einer Doppelchance kurz nach der Halbzeit, die Hofacker entschärfte, präsentierte sich Flieden völlig desolat.

Anders wäre die Partie wohl gelaufen, hätte Schiedsrichter Yannick Stöhr vom FC Niedernhausen Bronnzells Innenverteidiger Franz Ruppel schon nach 13 Minuten mit Gelb-Rot des Platzes verwiesen. Stöhr drückte ein Auge zu, Bronnzells Trainer Stefan Dresel erlöste Ruppel wenig später. Der Schiedsrichter hielt im Osthessen-Derby eine sehr kurze Leine. Bereits zur Pause waren fünf Spieler mit Gelben Karten vorbelastet, am Ende des Spiels waren es neun Verwarnungen.

SV Flieden: Weß – Hack (74. Rehm), Leibold (64. Bohl), Zeller, Kullmann – Rumpeltes, Friedrich – Götze, Krapf, Vogt – Larbig (58. Hagemann)
SG Bronnzell: Hofacker – Balzer (67. Belarbi), Ruppel (18. Ruppert), Pecks, Jäger – Hohmann, Kern (56. Pfeiffer) – Sandner (87. Schneider), Weiss, Sternstein (81. Weber) – Horenkamp
Schiedsrichter: Yannick Stöhr (FC Niedernhaiusen)
Tore: 0:1 Tim Horenkamp (57.), 0:2 Philipp Pfeiffer (61.), 0:3 Christoph Sternstein (68.), 0:4 Philipp Pfeiffer (72.), 1:4 Andre Vogt (78.), 1:5 Marek Weber (85.) +++

Hessenpokal-Aus gegen Bad Soden

Der Favorit hat seine Rolle ausgefüllt. Die SG Bad Soden hat im Duell zweier Verbandsligisten die SG Viktoria Bronnzell aus dem Bitburger-Hessenpokal gekegelt und darf sich womöglich im Achtelfinale auf einen namenhaften Gegner wie Kickers Offenbach freuen.

Quelle: Torgranate.de | Foto: Charlie Rolff

Es passte ins Bild der vergangenen Tage, dass sich der Spielort drei Stunden vor Anpfiff noch mal änderte. Ob des fehlenden Flutlicht musste die Viktoria von der heimischen Heppeau abweichen, nach langem Hin und Her gab die Stadt Fulda grünes Licht für das Stadion. Doch der Regen sorgte für eine Platzsperrung, letzte Wahl war also der Kunstrasen nebenan. Dass dieser den spielstarken Gästen mehr entgegenkam, war gewiss. Und Soden sollte dies von Anfang an zeigen. Torchancen konnten sich die Kurstädter nicht erspielen, doch die Klasse zeigte die Elf von Anton Römmich dennoch. Just in der Phase, in der Bronnzell im Spiel vollends ankam und um ein Haar durch ein Eigentor von Ljubisa Gavric in Führung ging, stach Soden zu. Bronnzells Coach Stefan Dresel warnte bei der nachfolgenden Ecke noch vor der Umschaltbewegung. Seine Mannen schalteten wohl auf Durchzug, Marcel Trägler traf Sekunden später aus spitzem Winkel zur Führung (25.).

Die folgenden Minuten waren wild, Marek Weber für die Viktoria hatte den Ausgleich am Fuß, erneut Träger verpasste per Kopf das 2:0. Besser machte es Betim Mezini mit einem Traumtor. Aus rund 20 Metern zentraler Position traf er in den Knick (30.). „Wir haben immer zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht und zudem hat uns Marco einige Male gerettet“, konstatierte Römmich und sprach ein Lob an seinen gut aufgelegten Keeper aus. Als optimaler Zeitpunkt sah er nach dem Führungstor noch Lukas Ehlerts 3:0 (51.). Bronnzell kam blendend aus der Kabine, bei Dauerregen hatte Christoph Sternstein nach 20 Sekunden den Ausgleich im Visier. Doch Aulbach hielt – und fortan spielte Soden den Stiefel runter. Mezini am Ende einer Kombination und Hamed Noori nach seiner Einwechslung stellten auf 5:0, Bronnzells Tim Horenkampf sorgte mit dem Schlusspfiff für Ergebniskosmetik.

Und wie geht’s nun weiter? „Kickers Offenbach, bitte“, sprudelte es aus Römmich heraus. Das Wunschlos wäre „das Beste, was uns passieren könnte. Vielleicht sogar am Bieberer Berg, da ja die Einnahmen geteilt werden.“ Spätestens morgen Abend ist Bad Soden schlauer, während Bronnzells Trainer „anfangs ein ausgeglichenes Spiel sah. Nach der Halbzeit wollten wir mehr riskieren, Bad Soden hat die Räume sehr gut genutzt.“

SG Viktoria Bronnzell: Ihrig; Ruppert, Balzer, Pecks, Jäger – Sandner (75. Schneider), Ruppel, Kern (59. Pfeiffer), Sternstein – Weber (54. Horenkamp), Milenkovski (59. Hohmann).
SG Bad Soden: Aulbach; Demuth, Gavric, Pezzoni, Kymlicka (73. Okyere) – Neiter, Huhn – Ehlert (73 Becirovic), Mezini (73. Zeller), Laubach (65. Noori) – Trägler (58. Memeti).
Schiedsrichter: Justin Herbert (FSV Schwarzbach).
Zuschauer: 48.
Tore: 0:1 Marcel Trägler (25.), 0:2 Betim Mezini (30.), 0:3 Lukas Ehlert (51.), 0:4 Betim Mezini (62.), 0:5 Hamed Noori (69.), 1:5 Tim Horenkamp (90.).

Miserable Vorstellung der Viktoria

Völlig verdient hat die TSG Sandershausen in der Verbandsliga Nord die drei Punkte aus der Bronnzeller Heppeau entführt: Die SG Bronnzell zeigte bei der 3:4 (0:1)-Heimniederlage eine ganz schwache Leistung. Am Sieg der Nordhessen gab es nichts zu rütteln.

Quelle: Torgranate.de | Fotos: yowegraphy

Die Bronnzeller Anhänger unter den 140 Besuchern dürften sich grün und blau geärgert haben: Obwohl die Viktoria schlecht spielte, gab es zweimal die dicke Gelegenheit wieder ins Spiel zurück zu kommen. Erst, als Julian Pecks nach einem Freistoß von Enes Dugan per Kopf kurz nach der Pause das 1:1 machte. Pecks kam völlig blank zum Abschluss.

Und auch in der Endphase, als das Spiel längst verloren schien, meinte es das Glück gut mit der Elf von Stefan Dresel, als der Ball Tim Horenkamp nach einer Ecke direkt vor den Fuß fiel. Von der Latte kommend zeigte der Stürmer seinen Torriecher und drückte den Ball aus nächster Nähe über die Linie. Doch anstatt zuzugreifen, ließ die Viktoria beide Chancen auf eine Rückkehr ins Spiel viel zu leicht liegen. Nach dem 1:1 dauerte es sieben Minuten, nach dem 2:3 nur sechs Zeigerumdrehungen und Sandershausen hatte die Machtverhältnisse wieder hergestellt.

Nach den ersten 45 Minuten war die Viktoria noch mit einem blauen Auge davon gekommen. Sandershausen zeigte kein fußballerisches Glanzstück, schmiss aber Wille, Herz, Einsatz, Leidenschaft in die Waagschale. Das alles fehlte Bronnzell. Viel zu behäbig und langsam lief das Spiel beim Neuling, der entsprechend nur zu ganz wenigen halbwegs guten Angriffen kam.

Anders Sandershausen: Der Gast führte zur Pause knapp, hätte eigentlich hier schon das 0:2 machen müssen. Niklas Hofacker parierte bei einer der guten Gelegenheiten klasse gegen Luca Garcia (40.) und nach der anschließenden Ecke brachte es Sandershausens Abwehrmann Michael Gerber fertig, den Ball am langen Pfosten stehend aus Nahdistanz am leeren Tor vorbei zu köpfen (41.).

Wer auf eine Wende nach Wiederbeginn gehofft hatte, der wurde arg enttäuscht. Bronnzells Spiel fehlte über die volle Distanz das Leben, die Körpersprache. Durch die Bank spielte die Viktoria weit unter ihren Verhältnissen. Sandershausen hätte leicht auch sechs oder sieben Tore machen können.

Die Statistik zum Spiel: 

SG Bronnzell: Hofacker; Ruppert (46. Schneider), Balzer (89. Kern), Pecks, Dugan, Sternstein (72. Sandner), Weiss, Hohmann, Pfeiffer, Horenkamp, Weber.
TSG Sandershausen: John; Preilowski (83. Lauer), Gerber, Luis, Allschmied, Cheberenchuk, Akman (72. Christl), Garcia (84. Schanze), Hebold (90.+2 Lauer), Billing, Bicer.
Schiedsrichter: Lars Wacker (SV Buchenbrücken).
Zuschauer: 140.
Tore: 0:1 Yannick Billing (20.), 1:1 Julian Pecks (52.), 1:2 Andrej Cheberenchuk (59.), 1:3 Emre Bicer (66.), 2:3 Tim Horenkamp (76.), 2:4 Sascha Hebold (82., Foulelfmeter), 3:4 Marek Weber (90.+5).
Rote Karte: Enes Dugan (Bronnzell) wegen einer Notbremse (81.). (tg)+++

Pfeiffer kommt und trifft

Mit einem verdienten 2:2 (1:2)-Unentschieden kehrt die SG Bronnzell in der Verbandsliga Nord von ihrem Gastspiel beim FSV Dörnberg nach Hause zurück.

Durch das Remis verpasste Dörnberg die Tabellenführung, während die Bilanz der Bronnzeller mit zwei Siegen, nunmehr zwei Unentschieden und zwei Niederlagen komplett ausgeglichen ist.

Die Partie auf dem Kunstrasen in Dörnberg hätte kaum besser beginnen können,als Tim Horenkamp einen Fehler der Hausherren nutzte und mit einem herrlichen Heber vom Strafraumeck die frühe Führung markierte. Danach kam Dörnberg trotz der Verletzung von Pascal Kemper besser auf und drehte das Spiel bis Mitte des Durchgangs. Eine ganz entscheidende Szene entwickelte sich kurz vor der Pause, als Dörnbergs Schwedes Tim Horenkamp nur per Notbremse stoppen konnte. Dörnberg haderte, dass noch ein weiterer Spieler hätte eingreifen können und Rot daher übertrieben gewesen sei.

So oder so: In Überzahl war Bronnzell nach demWechsel lange Zeit klar besser und kam verdient zum Ausgleich. Torschütze war ausgerechnet der erst kurz vorher eingewechselte Philipp Pfeiffer, der von links in den Strafraum ging und in zentraler Position erst zwei Mal den Abschluss antäuschte, ehe er beim dritten Mal tatsächlich abzog und traf.

Ein anderer „Joker“ sorgte dann für den personellen Gleichstand. Franz Ruppel, gerade erst nach einer Roten Karte wieder spielberechtigt, spielte erst Foul im Mittelfeld und beging dann den Fehler nur 90 Sekunden später nach einem Pfiff derart gegen den Schiedsrichter zu meckern, dass Ruppel vom Feld flog und nun erneut eine Partie aussetzen muss.

FSV Dörnberg: Bergner; Bergmann, Gunkel, Hansch, Müller, Kemper (12. Dietz, 86. Lotzgeselle), Dombei, Krug, Dauber, Richter, Schwedes.
SG Bronnzell: Hofacker; Ruppert, Pecks, Dugan, Balzer (56. Pfeiffer), Hohmann, Weiss, Sandner (56. Ruppel), Sternstein (86. Schneider), Horankamp, Weber; Jäger, Ruppel, Kern, Schneider, Pfeiffer, Milenkovski.
Schiedsrichter: Christian Krafft (Volkmarsen).
Zuschauer: 260.
Tore: 0:1 Tim Horenkamp (5.), 1:1 Dominik Richter (17., Foulelfmeter), 2:1 Henrik Dietz (27.), 2:2 Philipp Pfeiffer (59.).
Rote Karte: Philipp Schwedes (Dörnberg) wegen einer Notbremse (44.).
Gelb-Rote Karte: Franz Ruppel (Bronnzell) wegen Foulspiel und Meckern (82.).

Quelle: www.torgranate.de

Doppelpack von Milenkovski reicht SG Bronnzell II nicht

Im Spiel des TV Neuhof gegen die Reserve der SG Bronnzell gab es Tore am laufenden Band. Am Ende stand es 3:2 zugunsten des TV Neuhof. Der TV Neuhof wurde der Favoritenrolle somit gerecht.

Ein frühes Ende hatte das Spiel für Niklas Riedl vom TV, der in der 13. Minute vom Platz musste und von Florian Pankow ersetzt wurde. Das erste Tor des Spiels ging an den Jahn. Allerdings gelang dies nur mithilfe der SG Bronnzell II: 1:0 für den TV Neuhof durch ein Eigentor in der 45. Minute. Mit einem Tor Vorsprung für den TV Neuhof ging es für die beiden Teams in die Halbzeitpause. Die SG Bronnzell II stellte in der 57. Minute personell um: Niklas Farnung ersetzte Tim Weber und damit ein nomineller Verteidiger den anderen. Mehmet Corumlu beförderte das Leder zum 2:0 des TV Neuhof über die Linie (58.). Durch einen von Dejan Milenkovski verwandelten Elfmeter gelang der SG Bronnzell II in der 77. Minute der 1:2-Anschlusstreffer. Peter Aschenbrücker erhöhte für den TV Neuhof auf 3:1 (87.). Mit dem 2:3 gelang Milenkovski ein Doppelpack – an der Niederlage änderte dies jedoch auch nichts mehr (90.). Als Referee Martina Storch-Schäfer (Petersberg) die Partie abpfiff, reklamierte der TV Neuhof schließlich einen 3:2-Heimsieg für sich.

Mit 20 Punkten aus acht Partien sind die Neuhofer noch ungeschlagen und rangieren derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz. Mit 22 geschossenen Toren gehört der Turnverein offensiv zur Crème de la Crème der A-Liga Fulda. Der Gastgeber ist noch ungeschlagen. Es stehen mittlerweile sechs Siege und zwei Unentschieden zu Buche. In den letzten fünf Spielen ließ sich der TV Neuhof selten stoppen, vier Siege und ein Remis stehen in der jüngsten Bilanz.

Die SG Bronnzell II findet sich aktuell in der unteren Tabellenhälfte wieder: Rang acht. Drei Siege, zwei Remis und drei Niederlagen tragen zur Momentaufnahme der Viktoria bei. Die letzten Auftritte der SGB waren nicht von Erfolg gekrönt, sodass auch nur eines der letzten fünf Spiele gewonnen wurde.

Der TV Neuhof tritt am Freitag, den 09.09.2022, um 19:00 Uhr, bei der FSV Steinau/Steinhaus an. Zwei Tage später (12:15 Uhr) empfängt die SG Bronnzell II den FSV Germania Fulda.

Quelle: www.torgranate.de

Sternstein-Gala bei klarem Derby-Erfolg – Bildergalerie

Ein Treffer, drei Vorlagen. Christoph Sternstein von der SG Bronnzell zeigte im Derby gegen die SG Johannesberg eine Glanzleistung, war somit der Wegbereiter für den klaren 5:1 (0:0)-Erfolg.

War SGJ-Schlussmann Christoph Möller im ersten Durchgang der Unterschied, warum Bronnzell noch nicht in Führung gegangen war, so war nach dem Seitenwechsel Namensvetter Sternstein der Grund, warum die Hausherren innerhalb einer Viertelstunde den Erfolg eintüteten. Zunächst traf der Neuzugang aus Hünfeld zur Führung (53.) und bediente daraufhin Marek Weber, der per Hacke traf (60.), und Julian Pecks, der nach einer Ecke mit dem Kopf erfolgreich war (67.). Dem eingewechselten Philipp Pfeiffer legte Sternstein den ersten Saisontreffer auf (88.).

Stefan Dresel über Derbysieg: „Eine Wiedergutmachung“

Hervorheben mochte Bronnzells Trainer Stefan Dresel den 26-Jährigen nicht, sprach stattdessen von einer starken Mannschaftsleistung. „Das erwarte ich auch von ihm. Die zwei Niederlagen haben natürlich am Selbstvertrauen genagt. Wir haben heute die richtige Reaktion gezeigt. Es war so eine Art Wiedergutmachung für die Spiele, die wir gegen Hünfeld und Kleinalmerode gezeigt haben“, sagte Dresel.

Beide Mannschaften schüttelten die klaren Niederlagen vom Mittwoch zunächst gut aus den Kleidern, sorgten für eine muntere Anfangsphase in der Heppeau, aus der sich die Hausherren jedoch als das aktivere Team herauskristallisierten. Weber hätte Bronnzell bereits früh in Führung bringen können (5.), Möller packte bei einem Flugkopball Webers stark zu (19.). Johannesberg ließ im Offensivspiel vieles zu Wünschen übrig, lediglich Radek Görner prüfte den Ex-Johannesberger Niklas Hofacker.

Johannesberg beinahe mit irrer Aufholjagd nach 0:3-Rückstand

Die 3:0-Führung verlieh dem Spiel der Bronnzeller allerdings noch nicht die allerletzte Sicherheit, denn beinahe hätte Johannesberg auf 2:3 verkürzt. Erst nutzte Jan-Henrik Wolf eine zu kurze Abwehr Hofackers, wenige Minuten später stand Görner am langen Pfosten völlig frei, köpfte den Ball aber über das leere Tor (74.). Im Gegenzug aber schraubte die Viktoria jedoch den Deckel drauf, Weber legte für den kurz zuvor eingewechselten Niklas Schneider auf, der genug Zeit für seinen Treffer hatte (75.).

„Da wäre hier wieder Feuer drin gewesen und wir wieder richtig dran“, trauerte SGJ-Trainer Anton Balz der Großchance Görners hinterher. „Heute hatte ich erstmals einen vollen Kader, aber die Rückkehrer sind nicht fit. Es ist wichtig, dass wir jetzt erstmal in die Pause gehen. Das müssen wir erstmal realisieren, denn ich dachte, Hünfeld wäre eine Eintagsfliege“, zeigte sich Balz niedergeschlagen, sprach davon, dass seine Spieler mental derzeit nicht auf der Höhe seien. Den Einbruch nach Sternsteins 0:1 konnte er sich nicht erklären.

SG Bronnzell: Hofacker; Ruppert, Balzer, Pecks, Dugan (87. Jäger) – Kern, Hohmann – Sandner (70. Schneider), Horenkamp (79. Pfeiffer), Sternstein, Weber.
SG Johannesberg: Möller; Marquardt, (75. Witkowski) Schneider (65. Gjocaj), Hussein, Ferreira da Silva (64. Schwarz) – Milankovic, Butsch – Odenwald, Bardhushi, Wolf – Görner.
Schiedsrichter: Marcus Rolbetzki (FSV Schröck).
Zuschauer: 400.
Tore: 1:0 Christoph Sternstein (53.), 2:0 Marek Weber (60.), 3:0 Julian Pecks (67.), 3:1 Jan-Henrik Wolf (70.), 4:1 Niklas Schneider (75.), 5:1 Philipp Pfeiffer (88.).

Quelle: www.torgranate.de

Ausgeglichen und abwechslungsreich

Der Türkischer SV Fulda und die Zweitvertretung der SG Bronnzell verließen den Platz beim Endstand von 2:2. Wer vor dem Anpfiff ein Match auf Augenhöhe erwartet hatte, fühlte sich durch den Ausgang der Partie bestätigt.

Für das 1:0 des Türkischer SV zeichnete Ümit Oguz verantwortlich (13.). Jetzt erst recht, dachte sich Marvin Plüschke, der kurz nach dem Nackenschlag den Ausgleich parat hatte (17.). Das letzte Tor der turbulenten Startphase markierte Noah Bockmühl in der 26. Minute. Der Türkischer SV Fulda war gewillt auszugleichen. Bis zum Seitenwechsel sprang jedoch nichts Zählbares mehr heraus. Der TSV kam durch ein Eigentor der SG Bronnzell II in der 90. Minute zum Ausgleich. Am Ende stand ein Teilerfolg für beide Mannschaften. Der Türkischer SV und die SG Bronnzell II spielten unentschieden.

Für den Türkischer SV Fulda gibt es einiges zu tun. Denn die Bilanz von fünf Punkten aus vier Heimspielen lässt doch Luft nach oben. Die Fuldaer finden sich derzeit in der unteren Tabellenhälfte wieder: Rang elf. Ein Sieg, zwei Remis und eine Niederlage tragen zur Momentaufnahme der Türken bei.

Ein Punkt reichte der SG Bronnzell II, um in der Tabelle aufzusteigen. Mit nun acht Punkten steht die Viktoria auf Platz sechs. Die SGB verbuchte insgesamt zwei Siege, zwei Remis und eine Niederlage.

Der letzte Dreier liegt für die Bronnzeller bereits drei Spiele zurück.

Quelle: www.torgranate.de

Schmidt rettet das Remis

Die Zweitvertretung der SG Bronnzell ist nicht über ein 1:1-Unentschieden gegen die SG Frischauf Fulda hinausgekommen. Die Vorzeichen hatten auf Sieg zugunsten der SG Bronnzell II gestanden. Die 90 Minuten zeigten jedoch, dass die SG Bronnzell II der Favoritenrolle nicht gerecht wurde.

Die Viktoria erwischte einen Blitzstart ins Spiel. Tim Horenkamp traf in der dritten Minute zur frühen Führung. Den Unterschied zwischen den beiden Mannschaften machte bis zur Pause lediglich ein Treffer aus, den die SGB für sich beanspruchte. In der Pause wechselte Frischauf Fulda den nominellen Stürmer Maik Schmidt für Besfort Tafolli ein. In der 63. Minute brachte Schmidt den Ball im Netz der SG Bronnzell II unter. Am Ende sicherte sich die SG Frischauf Fulda mit diesem 1:1 einen Zähler.

Frischauf muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Durch den Teilerfolg verbesserte sich die SG im Klassement auf Platz 14. Mit erschreckenden 13 Gegentoren stellen die Fuldaer die schlechteste Abwehr der Liga. Fünf Spiele und noch kein Sieg: Das Heimteam wartet weiterhin auf das erste Erfolgserlebnis.

Die SG Bronnzell II findet sich derzeit in der unteren Tabellenhälfte wieder: Rang acht. Zwei Siege, ein Remis und eine Niederlage tragen zur Momentaufnahme der Bronnzeller bei.

Beide Mannschaften erwartet nur eine kurze Pause. Schon am Sonntag reist Frischauf Fulda zum FSV Germania Fulda, während die SG Bronnzell II am selben Tag beim Türkischer SV Fulda antritt.

Quelle: www.torgrantate.de

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