Die SG Viktoria empfängt in der 2. Runde des Bitburger-Hessenpokal die SG Bad Soden in der Heppeau.
Die Partie ist für Mittwoch, 14. September angesetzt (Anstoßzeit noch nicht bekannt).
Die SG Viktoria empfängt in der 2. Runde des Bitburger-Hessenpokal die SG Bad Soden in der Heppeau.
Die Partie ist für Mittwoch, 14. September angesetzt (Anstoßzeit noch nicht bekannt).
Viktoria Bronnzell hat erstmals die ganze Wucht der noch neuen Spielklasse zu spüren bekommen: Gegen Hessenliga-Absteiger Hünfelder SV unterlag der Gruppenliga-Meister mit 0:5 (0:3) und kassierte im dritten Spiel die erste Niederlage. Schon zur Pause war das Spiel entschieden.
Vielleicht die beste Nachricht für Bronnzell an diesem Abend: Stammkeeper Jonas Ritzel war nach seinem am Samstag beim 2:0-Sieg in Lichtenau erlittenen und bereits operierten Jochbeinbruch schon wieder als Zaungast in der Heppenau dabei. Viel Gutes von seinen Kameraden bekam er allerdings nicht zu sehen – ausgenommen die ersten Minuten, als die Viktoria druckvoll im 4-4-2 agierte und durch Christoph Sternstein (7.) sowie Marek Weber (10.) zwei Halbchancen zu verzeichnen hatte.
Doch der HSV befreite sich aus dieser Phase mit dem effektivsten Mittel: Tore schießen. Hatte Maximilian Fröhlich noch das dickste Ding in der Anfangsphase vergeben (7.), lief es Karlo Vidovic sofort rund: HSV-Linksverteidiger Leon Zöll zog einmal mehr in den Strafraum, verlagerte das Spiel klug auf Vidovic, der erst seine wahnsinnige Antrittsschnelligkeit und nur Sekunden seine brachiale Schussgewalt zum 0:1 nutzte (13.).
Dass Hünfeld mit viel Spielfreude agierte und immer wieder die Außenverteidiger in Position brachte, zahlte sich auch beim 0:2 aus: Diesmal steckte Vidovic auf Rechtsverteidiger Nicolas Häuser durch, der von der Torauslinie Torschütze Fröhlich bediente (18.). Hünfeld spielte extrem variabel, insbesondere Fröhlich, Vidovic und Max Vogler tauschten immer wieder die Positionen und stellten Bronnzells fahrige, luftige und zu lässige Bronnzeller Viererkette vor Probleme. Beleg dafür waren die Großchancen von Vogler (21.), Fröhlich (24.), Mark Zentgraf (25.) oder Vidovic (43.), die für eine Deklassion hätten sorgen können.
Bester Hünfelder war aber zweifelsfrei Leon Zöll: Am Sonntag kam er nach Leistenproblemen als Joker und traf beim schmeichelhaften 2:0-Sieg gegen Sandershausen. Diesmal schoss er zwar gar kein Tor, flitzte die linke Bahn bis zur Auswechslung aber unzählige Male auf und ab, initiierte das 0:1, leitete mehrere Großchancen ein und brachte zudem die Standards zum 0:3 und 0:4 punktgenau auf die HSV-Debüttorschützen Nils Witte und Mark Zentgraf. Dass aber Kevin Krieger allein aufgrund seines Alters Zöll auch mal den Ball abnehmen darf, akzeptierte der 20-Jährige und beobachte Krieger aus nächster Entfernung, wie dieser einen Freistoß aus 25 Metern zum Schlusspunkt direkt in die Maschen knallte.
Viktoria Bronnzell: Hofacker; Ruppert, Balzer (56. Dinov), Pecks, Dugan (65. Jäger) – Sandner (56. Pfeiffer), Hohmann, Weiss, Sternstein (56. Horenkamp) – Weber, Jordan.
Hünfelder SV: Brunner; Häuser, Witte, Fuß (60. Simon), Zöll (75. Mujezinovic) – Dücker, Zentgraf – Vogler (60. Krieger), Rohde (70. Lovakovic), Fröhlich – Vidovic (83. Schilling).
Schiedsrichter: Tim Waldinger (TSV Rauschenberg).
Zuschauer: 350.
Tore: 0:1 Karlo Vidovic (13.), 0:2 Maximilian Fröhlich (18.), 0:3 Nils Witte (29.), 0:4 Mark Zentgraf (53.), 0:5 Kevin Krieger (72.).
Plötzlich war das Bewusstsein weg. Jonas Ritzels vergangene Tage waren die härtesten in seinem bisherigen Fußballerleben. Der 30-Jährige Keeper der SG Viktoria Bronnzell hat nach einigen Tagen den Schock von Samstag verdaut.
Es lief Minute 40 auf dem Sportplatz in Hessisch Lichtenau. Ein Fernschuss der Gastgeber, plötzlich herrschte Aufregung. Ritzel hechtete nach dem Ball, prallte gegen den Pfosten und blieb regungslos liegen. Das Bewusstsein war weg, zudem blutete der Torhüter. Wie es dazu kam? Ritzel wird es nie beantworten können. Die Ereignisse sind aus seinem Kopf gelöscht. Sein Bewusstsein reicht bis zur Abgabe des Schusses. „Wie ich zum Ball gesprungen bin und was ich falsch gemacht habe, dass ich gegen den Pfosten prallte, ist komplett weg. Ich bin erst wieder zu mir gekommen, als alle um mich herum am Platz standen“, berichtet der 30-Jährige.
Nachdem er wieder bei Sinnen war, merkte er rasch Unstimmigkeiten. Er befand sich in der stabilen Seitenlage, Kopf und Nacken wurde ihm von einem Lichtenauer Spieler – Notfallsanitäter von Beruf – gehalten. Die Handschuhe waren ausgezogen, ab und klappte Ritzel weg. „Der Schmerz – Kiefer und Jochbein sind gebrochen – kam nach und nach, im Gesicht entstand eine Beule und dann war der Krankenwagen und kurz darauf der Hubschrauber schon da“, erinnert sich Bronnzells Schlussmann zurück.
Nach fast einer Stunde Unterbrechung nahm das Spiel wieder Fahrt auf, Ritzel flog zu jenem Zeitpunkt ins Kasseler Klinikum. Auch der Weg nach Fulda wäre möglich gewesen, im Nachgang ist der ehemaligen Fliedener froh, dass nur die Wahl Kassel blieb. „Der Pilot kam gerade von einem Einsatz und der Sprit hätte nicht mehr bis nach Fulda gereicht. Das Klinikum Kassel ist spezialisiert auf Verletzungen im Kopfbereich, ich war also die vergangenen Tage sehr gut aufgehoben.“ Seit gestern Mittag ist er zurück in der Heimat, die Operation am Sonntag verlief sehr gut. Rund um das Auge wurden ihm drei Platten eingesetzt, da durch den Jochbeinbruch die Gefahr besteht, dass das Auge in ein Loch fällt.
Die Tage im Klinikum hatte Ritzel viel Zeit für sich, doch alleine war er nie. Das Telefon stand nicht still, von allen Seiten erreichten ihn Genesungswünsche. „Ich ringe selten mit Worten, habe eigentlich immer was zu sagen. Was mir jedoch seit Samstag entgegengebracht wurde, ist völliger Wahnsinn. Ich kann mich nur bei jedem Einzelnen bedanken. Es tut unglaublich gut in einer solch schwierigen Zeit, die vielen Nachrichten zu lesen.“ Ritzel ist merklich berührt, dankt explizit dem Lichtenauer Verein und allen, die Erste Hilfe geleistet haben. Dass der Fußball eine große Familie ist, zeigten die Schiedsrichter, die nach der Partie die Tasche ins Klinikum brachten.
Die kommenden Monate muss Ritzel die Füße vorerst stillhalten. In einem halben Jahr werden die Platten wieder entfernt, in zwei Monaten schon möchte er mit einer Spezial-Maske erste Schritte am Rasen machen. „Ich konnte bislang nach jedem Spiel den Platz zu Fuß verlassen, hatte nie eine schlimmere Verletzung. Hoffentlich bleibe ich künftig verschont“, sagt der Aufstiegskeeper der Viktoria. Dass er fortan fehlt und die Euphorie des Teams durch die erste Verbandsligasaison in der Geschichte des Vereins nicht zu 100 Prozent aufsaugen kann, schmerzt. „Du arbeitest hart in der Vorbereitung, freust dich auf viele Derbys und ich umso mehr auf das Duell gegen meinen alten Verein Flieden. Und dann kommt nach eineinhalb Spielen dieser Schock. Das muss ich rasch verdauen. Mit Niklas Hofacker haben wir einen super zweiten Torhüter, dem ich die Daumen drücke. Bei uns geht es null um Konkurrenzkampf, wir alle gehören zur Viktoria“, schildert Ritzel, der zudem gerade das Haus umbaut und auch dort zurückstecken muss.
Quelle: www.torgranate.de
Einen völlig verrückten Samstag erlebte die SG Viktoria Bronnzell. Die positive Randerscheinung war der erste Verbandsliga-Dreier in der Vereinsgeschichte, vielmehr überwogen aber die negativen Schlagzeilen beim 2:0-Sieg beim Lichtenauer FV.
Das Drehbuch begann bereits bei der Anreise. Der Viktoria-Tross stand auf der A7 im Stau, kam erst rund eine halbe Stunde vor Anpfiff in Lichtenau an. Beide Teams einigten sich auf einen verspäteten Anpfiff – von Müdigkeit war bei Bronnzell aber überhaupt nichts zu sehen. Sofort waren Christoph Sternstein und Marek Weber im Spiel, Letztgenannter hatte schon nach vier Minuten eine Großchance. Wenig später war es Jan-Niklas Jordan, der hätte die Führung besorgen können. Doch die Osthessen belohnten sich anfangs nicht.
Kurz vor der Pause ereignete sich der Schreckmoment des Tages. Bei einem Distanzschuss prallte Keeper Jonas Ritzel gegen den Pfosten. Der Bronnzeller Schlussmann war sofort bewusstlos und blutete. Der Hubschrauber musste kommen, Ritzel wurde nach Kassel ins Klinikum geflogen und wird am Sonntag operiert. „Kiefer- und Jochbeinbruch“, schilderte Trainer Stefan Dresel kurzum, der von aufgebrachten Minuten sprach. Für rund 60 Minuten war die Begegnung unterbrochen.
Sportlich musste es aber weitergehen, Ritzels Vertreter Niklas Hofacker meisterte seinen Job laut Dresel bravourös – und stand seinen Vorderleuten in nichts nach. Denn Bronnzell war umgehend wieder auf der Höhe, Weber nutzte ein Missverständnis in der Defensive des Gastgebers zur Führung (60.). Der Stürmer legte zehn Minuten vor Schluss nach Vorarbeit von Sternstein nach und stellte die Weichen auf den geschichtsträchtigen Sieg. „Lichtenau machte noch mal Druck und wir hatten Glück bei einem Kopfball an den Pfosten. Unterm Strich aber ein verdienter Dreier, den wir sehr teuer bezahlt haben“, meinte Dresel. Denn zu allem Übel handelte sich Franz Ruppel in der Nachspielzeit eine Rote Karte ein. „Der Linienrichter will was gesehen haben. Was genau, wissen wir nicht“, sagte Dresel.
Lichtenauer FV: Biserkin; Ott, Schneider, Dickel, Orschel, Antoniuc, Rusu, Tadeis Gambetta, Dietz, Corbo, Mimbala.
SG Viktoria Bronnzell: Ritzel (40. Hofacker); Ruppel, Pecks, Weber (87. Horenkamp), Hohmann, Jordan (90.+2 Balzer), Weiss, Dugan (84. Jäger), Sandner (68. Pfeiffer), Ruppert, Sternstein.
Schiedsrichter: Daniel Losinski (TSV Immenhausen).
Zuschauer: 100.
Tore: 0:1, 0:2 Marek Weber (60., 80.).
Rote Karte: Franz Ruppel (Bronnzell) wegen einer Tätlichkeit (90.+1).
Quelle: www.torgranate.de
Night Star Express spendet 20€ für jedes Heimtor der ersten Mannschaft der SG Viktoria Bronnzell in der Verbandsliga Hessen Nord in der Saison 2022/2023.
Die Aktion „Heimtorspende“ geht in die zweite Saison. Diesmal möchten wir das Projekt er:wachsen der St. Antonius-Stiftung aus Fulda unterstützen. er:wachsen rückt Menschen in den Fokus, die aufgrund ihres hohen Hilfebedarfs bisher keine Chance auf einen Arbeitsplatz hatten.
Die St. Antonius-Stiftung schafft für diese Menschen individuelle Arbeitsplätze in einem Gewächshaus in Haimbach und stärkt durch sinnstiftende Tätigkeit Selbstwertgefühl, fördert Anerkennung und eröffnet soziale Beziehungen.
Dafür machen wir uns mit unserer Aktion „Heimtorspende“ stark.
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Ob mit 1 Euro oder mit 10 Euro. Jeder gibt, was er kann – denn jeder
Euro hilft. Genaueres zu unserer Aktion: „Spende mit, hilf mit“ findest
Du unter: www.heimtorspende.de

2:2 (1:2) endete der erste Auftritt der SG Bronnzell in der Verbandsliga Nord. Am Schluss wusste man nicht so recht, ob man über das Resultat nach der schwachen ersten Halbzeit froh sein sollte oder ob der Ärger ob der starken zweiten Hälfte mit vielen Möglichkeiten überwiegt.
Bis zur ersten Trinkpause Mitte der ersten Halbzeit sah es ganz bitter aus für die Viktoria, für die das „Abenteuer“ Verbandsliga nicht viel schlechter hätte beginnen können. Bis dahin lag der Aufsteiger völlig verdient mit 0:2 hinten. Gegentor Nummer Eins kassierte Bronnzell bereits ganz früh. 70 Sekunden war das Spiel erst alt, als die Hausherren in einen Konter liefen. Florian Heine spazierte durchs Mittelfeld und am Ende der Szene foulte Dinov Christian Kurhenne. Der Elfmeter brachte das erste Gegentor in der Verbandsliga-Historie.
Wichtig dafür, dass die Viktoria wieder ins Spiel kam, war der Anschluss kurz vor der Pause. Nach Vorlage von Kilian Sandner schrieb Christoph Sternstein Vereinsgeschichte als erster Torschütze auf Verbandsliga-Niveau. Mit links traf Sternstein zum denkbar günstigsten Zeitpunkt.
Der Treffer machte Bronnzell Mut. Mit Wiederbeginn war die Elf von Stefan Dresel viel entschlossener und verdiente sich den Ausgleich. Nachdem eine scharfe Hereingabe von Christoph Sternstein noch am Pfosten landete, „klingelte“ es wenig später. Eingeleitet wurde das 2:2 durch eine lange Flanke des eingewechselten Niklas Schneider. Sternstein machte den Ball wieder scharf und über den Umweg Jan-Niklas Jordan landete der Ball am Kopf von Franz Ruppel. Auch das zweite Tor der Viktoria machte also ein Neuzugang.
Im Endspurt war dann vieles möglich. Bronnzell machte jetzt Druck, Willingen musste man aber immer auf dem Schirm haben. Pech hatte die Viktoria, dass nach Attacke von Sternstein der Elfmeterpfiff ausblieb. Hier hätte sich Willingen nicht beschweren dürfen.
Statistik
SG Bronnzell: Ritzel; Dinov (46. Schneider), Ruppel, Pecks, Dugan, Hohmann, Weiss, Sandner (84. Horenkamp), Jordan, Sternstein, Weber.
SC Willingen: Bouma; Schilling, Kesper (80. Gierse), Albrecht, S. Vogel, Bott, J. H. Vogel, Kurhenne, Friedrich (59. Müller), Saure (90.+4 Kroll), Heine.
Schiedsrichter: Alexander Pächthold (Staufenberg).
Zuschauer: 200.
Tore: 0:1 Matthias Bott (2., Foulelfmeter), 0:2 Florian Heine (24.), 1:2 Christoph Sternstein (45.+2), 2:2 Franz Ruppel (66.).
Quelle: https://www.torgranate.de/verbandsliga/nord/sg-bronnzell-spielt-ihr-erstes-spiel-auf-verbandsebene-gegen-sc-willingen-91711508.html
Zum ersten Heimspiel der neuen Saison begrüßt unsere 2. Mannschaft den aktuellen Tabellenführer TSV Künzell II. Nach dem 4:1-Auftakterfolg gegen Aufsteiger Frischauf Fulda konnten die Künzeller auch am Freitag beim Türkischen SV mit 3:2 gewinnen. Bemerkenswert ist dabei vor allem, dass sie bis zur 87. Minute mit 0:2 zuücklagen, aber mit einem beeindruckendem Endspurt das Spiel noch drehen konnten. Es wartet also eine schwere Aufgabe auf die Jungs von Trainer Timo Hasenauer, aber nach dem geglücktem Saisonauftakt wollen sie auch ihr erstes Heimspiel erfolgreich gestalten. Im Anschluss findet das erste Verbandsliga-Spiel unserer 1. Mannschaft gegen SC Willingen statt.
Eine Woche später als die meisten anderen Klassen startet die Verbandsliga am Wochenende in ihre neue Saison. Aufsteiger SG Viktoria Bronnzell geht erstmals überhaupt in dieser Klasse an den Start.
Neuland für den Verein, aber nicht für die meisten Spieler. Fast jeder Bronnzeller Akteur hat sich bereits in der Verbandsliga beweisen dürfen. Die meisten Spiele in dieser Klasse hat Maximilian Balzer mit 134 auf dem Buckel. Doch im Vergleich zu seinen Jahren bei Barockstadt und Lehnerz II hat der Innenverteidiger einen großen Unterschied festgestellt: „Die Verbandsliga ist inzwischen so etwas wie eine starke Gruppenliga. Es gibt zwar immer noch Fahrten in den Kasseler Raum, aber eben auch ganz viele Mannschaften aus Osthessen.“
Acht aus der Region Fulda sind es an der Zahl, neben Bronnzell zudem Hünfeld, Flieden, Bad Soden, Barockstadt II, Eichenzell, Johannesberg und Ehrenberg. Im ersten Spiel der Viktoria geht es nicht gegen einen dieser Gegner, sondern den SC Willingen. Eine „Wundertüte“, wie Balzer aus zahlreichen Duellen weiß. „Es ist unser großer Vorteil, dass wir zuhause spielen. In der Aufstiegsrunde der Gruppenliga haben wir jedes Heimspiel gewonnen“, zeigt sich Balzer vor dem Start am Sonntag (15 Uhr) selbstbewusst.
Viel spricht jedenfalls dafür, dass die Viktoria kein klassischer Abstiegskandidat ist. Zwar werden Niklas Breunung und Mico Wind mit Knieverletzungen lange ausfallen, ansonsten stimmt es im mit Spielern wie Julian Pecks (Barockstadt) oder Christoph Sternstein (Hünfeld) gut verstärkten Kader aber sowohl in der Breite als auch in der Spitze. „Uns war klar, dass wir diese Breite brauchen werden. Wir haben viele Spieler, die ihre Erfahrungen weitergeben können, und sind deshalb eine gute Anlaufstelle für junge Spieler geworden“, betont Balzer, der den „goldenen Jahrgang“, der 2012 an den Aufstiegsspielen zur B-Junioren-Bundesliga gegen den 1. FC Kaiserslautern teilnahm, als Kapitän aufs Feld führte.
Der 27-Jährige ist einer von vielen, die von einst höherklassigen Vereinen zur Viktoria zurückgekehrt sind. Und die keineswegs satt sind. Zwar sagt Balzer, dass sich der Verein beim „Abenteuer Verbandsliga“ erst akklimatisieren müsse – persönlich setzt sich der Innenverteidiger, der in der Vorbereitung durch eine Corona-Infektion zurückgeworfen wurde, aber höhere Ziele als nur den Klassenerhalt. „Ich denke, dass ein einstelliger Tabellenplatz machbar ist. Wir sind eingespielt, fast alle Neuzugänge haben schon mit Spielern aus der Truppe zusammengespielt. Andere Mannschaften müssen sich erstmal finden.“
Einen gelungenen Saisonauftakt gelang unserer zweiten Mannschaft: Beim KOL-Absteiger Haimbacher SV siegten unsere Jungs dank des goldenen Tores von Mike Kohlhepp mit 1:0! Erfreut über den Sieg bei seiner Pflichtspielpremiere zeigte sich der neue Trainer Timo Hasenauer: „Es war ein wichtiger Sieg zum Auftakt der Saison. Wir haben verdient aber knapp gewonnen. Gerade in der Schlussphase hat Haimbach viel gedrückt und wir haben es verpasst, das zweite Tor nachzulegen.“
Weiter geht es für unsere Jungs am kommenden Sonntag um 12.45 Uhr in der heimischen Heppeau gegen Künzell II, im Anschluss feiert unsere erste Mannschaft ihre Premiere in der Verbandsliga gegen SC Willingen.
Am Sonntag um 15.00 Uhr startet unsere 2. Mannschaft beim Haimbacher SV in die neue Saison. Das Spiel ist gleich eine gute Standortbestimmung für unser Team, denn der KOL-Absteiger hat sich mit neuem Trainer und zahlreichen Zu- und Abgängen neu aufgestellt und startet ambitioniert in die Saison und möchte direkt oben mitspielen.
Aber auch unser Team geht mit ihrem neuen Trainer Timo Hasenauer hochmotiviert in ihr erstes gemeinsames Pflichtspiel. Nachdem man in der vergangenen Saison etwas unglücklich in die Abstiegsrunde gerutscht ist und dort dann den ersten Platz belegt hat, möchte man diesmal eine etwas bessere Rolle spielen und strebt einen einstelligen Tabellenplatz an.
