Auswärtssieg beim Krimi in Hettenhausen

Am Donnerstag den 28.11.2019 stand unser nächstes 4 Punkte Spiel in Hettenhausen an. Vor dem Spiel war allen klar, dass kann man gewinnen, aber auch verlieren. Hettenhausen ist sehr ausgeglichen besetzt und kriegt auch seine starken Spieler regelmäßig an den Tisch. Kurz vor dem Ende der Vorrunde befindet sich Hettenhausen im unteren Drittel, Bronnzell im oberen Drittel der Tabelle. Bei solchen Spielen kann man der direkten Konkurrenz im Abstiegskampf wichtige Punkte abnehmen. Unser Saisonziel ist weiterhin der Klassenerhalt. Vor dem Spiel war die Anspannung in der Halle förmlich auf allen Seiten zu greifen. Also der Klassiker, wer verliert zuerst die Nerven. Wenn der Autor jetzt Oliver Kahn zitiert, dann war allen klar, was in solchen Spielen gebraucht wird!!! Vor einem Spiel hat man meist schon eine Idee, wer Punkte beim Gegner liefern könnte?! Das war hier völlig unklar, weil Hettenhausen einfach zu ausgeglichen besetzt ist.

Bronnzell ist mit Martin Schmitt, Hubert Böhning, Marc Breitenbach, Ralf Amthor, Philipp Asmus und Martin Hintzmann angetreten. Also wieder mit voller Kapelle oder wie Hintzi sagt … „wir haben halt keine anderen“ .. 😉

Die Bronnzeller Kapelle kam gleich von Anfang an gut in Fahrt. Die Doppel, die zuletzt unsere Schwachstelle waren, lieferten mit 3:0 eine erste Duftmarke, die den Gegner wohl ein wenig schockte. Wir wollten keinen Zweifel hinterlassen, dass wir diese Punkte nicht wollten.

Auf in die Einzel: Unser vorderes Paarkreuz hatte mit Jürgen Streck und Markus Magerhans sehr erfahrene und unangenehm zu spielende Spieler vor sich . Böhning hatte mit Streck einen sehr erfahrenen Langnoppenspieler vor sich, der einem alles abverlangt. Böhning war im Spiel. Konnte auch Akzente setzen, aber die Kiste einfach nicht zu kriegen. Schmitt hatte mit „Turbo“ Magerhans einen Spieler vor sich der viel Rotation in seinem Spiel hat. Also Augen auf bei der Ballbeobachtung. Schmitt noch angeschlagen durch eine Erkältung konnte sein gewohntes Spiel nicht umsetzen. Das 3:2 nach dem vorderen Paarkreuz war nicht schön, aber einen Selbstläufer hatten wir auch nicht erwartet. Das mittlere Paarkreuz hatte Rainer Heil und Falko Nass spielstarke Allrounder vor sich. Also Spieler ohne größere Schwächen. Die wollen niedergekämpft werden. Amthor hatte mit Heil genauso ein Spieler vor sich. Unser Abteilungsleiter hat in dieser Saison seine Zuneigung für 5 Satz Spiele entdeckt. Eine Zumutung für die Nerven der eigenen Kameraden. Zum Glück gewinnt er sie. Der Schläger von Heil war kurz davor sein Ende auf dem Hallenboden zu finden. Nichts für schwache Nerven. Breitenbach hatte mit Nass einen hoch aufgeschossenen nach vorne spielenden Akteur mit großer Reichweite vor sich. Breitenbach fand kein Mittel gegen das Spiel von Nass. Mit 4:3 konnten wir unseren knappen Vorsprung nach dem mittleren Paarkreuz halten. Unser hinteres Paarkreuz hatte es mit Paul Bleuel und Daniel Manns zu tun. Absolut keine Laufkundschaft!!! Hintzmann hatte mit Bleuel den typisch älteren Langnoppenspieler vor sich, der mit seinem Material wahrscheinlich schon auf die Welt gekommen ist. Der weiß einfach, was er damit anstellen kann und will. Hintzmann lieferte einen großartigen Kampf ab und verlor nur denkbar knapp im 5. Satz. Asmus hatte mit Manns einen Spieler vor sich, den man sich zurecht legen muss, sonst wird es schwer. Asmus spielte variabel und konzentriert. Manns konnte seine Offensivwaffen nicht einsetzen, weil das Platzierungsspiel von Asmus dies unmöglich machte. Ein klug erspielter Punkt für uns. Das 5:4 nach der ersten Runde zeigte, hier ist noch gar nichts entschieden. Erst mal durchatmen ….

Auf in die zweite Runde: Schmitt hatte mit Streck einen Spieler vor sich, der für Schmitt bekannt war aus vielen Spielen. Schmitt wusste, was und wie er ihn spielen muss und tat dies auch. Klingt leichter, als es für Schmitt war. Böhning war gegen Magerhans wie ausgetauscht. Spielte überragend mit tänzelnden Schritten. Der geneigte Beobachter war erstaunt von der ungewohnt filigranen Beinarbeit Böhnings. Das 7:4 war ein dickes Ausrufezeichen nach dem vorderen Paarkreuz! Im mittleren Paarkreuz hatte Breitenbach alle Händevoll mit der Spielweise von Heil zu tun. Auch gegen Heil gelang es Breitenbach nicht sein gewohnt starkes Spiel aufzuziehen. Vor dem Spiel von Amthor gegen Nass wurde aus Sicherheitsgründen Baldrian ausgegeben wegen der Gefahr eines weiteren 5 Satz Spiels. Es musste ja so kommen. Nichts für schwache Nerven. Beide Spieler am Limit. Amthor kämpfte Nass mit allem Einsatz im 5. Satz nieder. Mit 8:5 war auf jeden Fall schon mal 1 Punkt den Bronnzeller Akteuren sicher. Im hinteren Paarkreuz hatte es Asmus mit Bleuel zu tun. Über das Spiel kann der Autor nichts berichten, weil er sich zeitgleich die besagte Schlacht mit Nass lieferte. Nach Aussage von Asmus hat das Coaching des Autors aus dem Spiel gegen Manns aber so gut nachgewirkt, dass das Spiel gegen Bleuel eine klare Sache wurde. 9:5 Auswärtssieg!

Die Punkte beim Auswärtssieg in Hettenhausen steuerten Schmitt/Breitenbach, Böhning/Amthor, Asmus/Hintzmann, Schmitt, Böhning, Amthor (2), Asmus (2) bei. Glückwunsch an die Kapelle.

Das letzte Spiel der Vorrunde findet am Samstag den 07.12.2019 um 19.30 Uhr in Bronnzell gegen Büchenberg statt. Wir freuen uns über jede Unterstützung

Eure Tischtennisabteilung

Wichtige Punkte durch Heimsieg gegen FT

Das schöne im Leben ist, dass man sich oft Pläne macht und dann kommt es ganz anders. So auch beim „4-Punkte-Spiel“ am Freitag den 22.11.19 zu Hause gegen FT. Man kann mit Fug und Recht sagen, dass wir uns ALLE Punkte in dieser Saison hart und fair erkämpft haben! Der Tischtennisgott war nicht wirklich auf unserer Seite. Gegen uns werden die Topspieler ausgegraben und tauchen in Topform auf. Gegen den Tabellennachbarn FT war klar, dass nach den knappen und hart umkämpften Niederlagen gegen die mit Topteams angetretenen Mannschaften von Schmalnau und Weyhers endlich wieder nachgelegt werden muss für den Klassenerhalt.

Dann geht die Tür auf und FT kommt der kompletten 1. Kreisklassenmannschaft zu einem Kreisligaspiel. Kein Spieler der Kreisligamannschaft dabei, weil die zeitgleich und auch noch sehr kurzfristig an eine Mannschaft oberhalb im eigenen Verein abgestellt werden mussten! Ungläubiges erstaunen bei den Bronnzeller Akteuren. Sollte der Tischtennisgott den Weg doch mal nach Bronnzell gefunden haben?!

Bronnzell ist mit Martin Schmitt, Hubert Böhning, Marc Breitenbach, Ralf Amthor, Phillip Asmus und Martin Hintzmann angetreten. Also wieder mit voller Kapelle. Zum 8. mal in Folge mit derselben Aufstellung .. beeindruckend!!!

An dieser Stelle erlaubt sich der Autor die sportliche Einstellung der Akteure von FT zu loben und hervorzuheben. Die haben nicht nur kurzfristig noch eine Mannschaft zusammen bekommen, obwohl sie wussten, dass das kein Zuckerschlecken für sie wird. Einzelne Punkte wurden beklatscht und angefeuert, obwohl sie wussten, dass sie keine Chance auf einen Sieg hatten. Hier wurde Sportsgeist vorgelebt, der uns sehr gefallen hat. Respekt für eure Einstellung zum Sport!!!

Das Spiel ist schnell erzählt. Das 9:0 ist genau so eindeutig ausgefallen, weil die Bronnzeller Kapelle keine Gastgeschenke verteilen wollte. Ruhig und konzentriert war bei jedem Ballwechsel zu spüren, dass wir diese Punkte und auch unser gutes Spieleverhältnis weiter ausbauen wollten. Würde man die gewonnen Spiele/Spieleverhältnis beim Tischtennis mit Toren beim Fußball gleich setzen, so hätten wir den stärksten Sturm der Liga.

Die Punkte für Bronnzell steuerten Schmitt/Breitenbach, Böhning/Amthor, Asmus/Hintzmann, Schmitt, Böhning, Breitenbach, Amthor, Asmus und Hintzmann bei. Glückwunsch an die Kapelle.

Das nächste 4-Punkte-Spiel findet am Donnerstag den 28.11.2019 um 20 Uhr in Hettenhausen statt.

Eure Tischtennisabteilung

Heimniederlage gegen Weyhers-Ebersburg

Wer vor dem Spiel auf die Tabelle gesehen hat, der hätte meinen können, dass es sich um das Spitzenspiel handelt. Wer auf die Mannschaftsaufstellungen gesehen hat, der konnte erkennen, dass dies wieder ein knüppelhartes Spiel für die Bronnzeller Kapelle wird. In Weyhers wird hervorragende Jugendarbeit geleistet. Daraus wachsen immer wieder neue junge und hungrige Spieler heran. Gemischt mit erfahrenen Spielern, die schon manche Schlacht geschlagen haben ist von Weyhers immer eine sehr starke Mannschaft zu erwarten. Wer die letzten Spiele aufmerksam verfolgt hat, der wird bemerkt haben, dass wir mit unserer aktuellen Besetzung spielerisch an unsere Grenzen gegen die starken Mannschaften in der Liga kommen. Das bedeutet aber keinesfalls, dass wir nicht alles raus hauen und die kleine Chance nutzen zu wollen, die sich immer bietet. Wir sind weiter dabei Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln, auch wenn es nicht so aussehen mag als Tabellenführer vor dem Spieltag in einer engen Liga.

Bronnzell ist Martin Schmitt, Hubert Böhning, Marc Breitenbach, Ralf Amthor, Philipp Asmus und Martin Hintzmann angetreten. Also wieder mit voller Kapelle.

Wir haben unsere Doppel neu formiert (Doppel 1: Schmitt/Amthor, Doppel 2: Böhning/Breitenbach, Doppel 3: Asmus/Hintzmann), um neue Anreize zu setzen. Mit 0:3 aus den Doppeln klingt deutlich. Es gingen alle über 5 Sätze und waren hart umkämpft gegen einen sehr starken Gegner. Wir sind da auf einem guten Weg. Unser vorderes Paarkreuz hatte mit Thomas Bott und Martin Sauer ein sehr sehr erfahrenes und spielstarkes Paarkreuz vor sich. Schmitt hatte mit Sauer einen sehr erfahrenen und spielstarken Spieler vor sich. Beiden Spielern war deutlich anzumerken, dass verlieren keine Option ist!!! Sauer legte wie die Feuerwehr los. Schmitt musste einfach alles abrufen und kämpfte sich erfolgreich durch das Spiel. Böhning hatte mit Bott einen Spieler mit einem sicheren Spiel hinter dem Tisch vor sich. Er kann zwar nicht groß angreifen, aber bringt einfach alles unangenehm zurück. Bedeutet, dass man ruhig und dosiert angreifen muss. Dies gelang Böhning nicht. 1:4 klingt erst mal wenig schön. Unser mittleres Paarkreuz hatte mit Jens Schaufuß und Michael Storch ein spielstarkes Doppel vor sich. Breitenbach spielte dosiert und klug. Amthor hatte mit Schaufuß einen Spieler mit einem Anti Belag vor sich. Amthor seinerseits mit der bekannten langen Noppe. Nach dem Einspielen war klar, hier wird die Taktik und der Kopf entscheiden. Eine klare Angelegenheit an dem Tag für Amthor. 3:4 bedeutete, dass gar nichts entschieden ist. Im hinteren Paarkreuz hatte man es mit Jan Philip Gille und Leon Troßbach zu tun. Beide sehr stark mit der Vorhand. Asmus hatte mit Troßbach Probleme. Kam einfach nicht in sein Spiel rein. Hintzmann merkte man die Anspannung gegen Gille an. Hintzmann feuerte sich nach erfolgreichen Bällen selber an. Am Gesichtsausdruck war zu erkennen. Dieses Spiel wollte und bekam Hintzmann. 4:5 zur Halbzeit kann sich sehen lassen nach den Doppeln.

Unser vorderes Paarkreuz wollte jetzt wieder liefern. Schmitt wusste gegen Bott, dass er ihm auch nichts groß tun konnte. Also Bott geduldig hinter dem Tisch halten und konsequent zu Ende spielen. Böhning hatte gegen Sauer wenig Chancen. Sauer spielte sehr stark und konzentriert. Mit 5:6 blieb es weiter spannend. Unser mittleres Paarkreuz hatte sich vorgenommen das Spiel zu unseren Gunsten zu drehen. Breitenbach hat normalerweise mit Materialspielern so seine Probleme. Gegen Schaufuß zog Breitenbach dosiert und klug sein Spiel auf und lies seinem Gegner wenig Platz für eigene Aktionen. Amthor wollte sein Noppenspiel gegen Storch einsetzen. Es war schnell klar, dass das Spiel gegen Material nicht die Paradedisziplin von Storch ist. Amthor spielte sein Spiel ruhig durch. Mit 7:6 war auf einmal vieles möglich. Unser hinteres Paarkreuz musste nur einen Punkt liefern. Das schreibt sich im Nachgang einfacher, als es in so einer Drucksituation zu leisten ist. Asmus hatte mit einem entfesselt aufspielenden Gille alle Hände voll zu tun. Auch unserem Gegner war aufgefallen, dass man alles raus hauen muss,wenn man was zählbares mitnehmen wollte. Leider war für Asmus nichts zu holen. Hintzmann hatte mit Troßbach auch alle Hände voll zu tun. Typisch bei Spielen mit dem Spielstand im Spiel ist, dass beide viel auf Sicherheit spielen. Also mit schieben und bloß keine leichte Fehler machen. Aber ohne Risiko kann man auch wenig Punkte holen, wenn man nicht auf die Fehler des Gegner hofft oder das er vorher an Altersschwäche stirbt. Troßbach suchte sich klug Bälle raus, die er mit der Vorhand dynamisch durchzog. Leider konnte Hintzmann das Spiel nicht für sich entscheiden. Das 7:8 war wirklich nichts für schwache Nerven!!! Wieder mal musste das Abschlussdoppel entscheiden. Für Schmitt/Amthor war es gegen Sauer/Schaufuß wirklich schwer. Sauer spielte unser Doppel alleine vom Tisch. Da war nichts zu holen, obwohl Schmitt/Amthor wirklich gut spielten. Schade, aber es kann immer nur einer gewinnen. Dieses Spiel hätte zwei Gewinner verdient gehabt.

Unser nächstes Spiel ist am Freitag den 22.11.2019 um 19.30 Uhr in Bronnzell gegen FT. Wir brauchen jede Unterstützung. Gegen FT wird es ein 4-Punkte-Spiel!!!

Eure Tischtennisabteilung

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