Von 0:0 bis 4:4 „alles möglich“

In der Fußball-Verbandsliga findet am Sonntag das Kellerduell in Sandershausen statt.

Für die Bronnzeller ist klar: Wenn es unten rausgehen soll, müssen noch vor der Winterpause möglichst viele Punkte her. Auf welche Art und Weise, ist zweitrangig. Übrigens endete auch das bisher letzte Duell mit Sandershausen 4:4. „Im Fußball ist alles möglich, man hat es erst wieder bei Real gegen Dortmund diese Woche gesehen. Für einen Trainer wäre ein 1:0 natürlich besser, aber es kann im Moment alles passieren“, so Fiedler, der erstmal hofft, „dass wir 90 Minuten kontinuierlich unsere Leistung bringen können“. Jonas Hosenfeld, Jan-Niklas Jordan und Max Balzer sollen oder könnten nach Krankheit wieder zurückkehren, gleiches gilt für Kilian Sandner, der zuletzt Spielpraxis bei der zweiten Mannschaft sammelte und vielleicht eine Option ist.

Quelle: www.osthessen-zeitung.de

Spektakel in der Heppeau

Was für ein Fußballspiel in der Bronnzeller Heppeau! Die nun seit acht Spielen sieglose SG Viktoria Bronnzell erkämpfte sich gegen den OSC Vellmar ein spektakuläres 4:4 (0:2)-Unentschieden.

Und es war mehr möglich: Als Sven Bambey, früh für den angeschlagenen Niklas Schneider ins Spiel gekommen, eine Flanke perfekt auf Marek Weber servierte, der Torjäger das Spielgerät mit vollem Risiko aus der Luft nahm und nur Zentimeter am langen Pfosten vorbei setzte, hatten nicht wenige Bronnzeller schon aufgeschrien. Vielleicht wäre der Siegtreffer in der dritten Minute der Nachspielzeit zu viel des Guten, aber keinesfalls unverdient gewesen.

Denn Bronnzell zeigte eine über fast die gesamte Spieldauer richtig gute Leistung, spielte mutig nach vorne, versuchte im eigenen Ballbesitz geduldig zu agieren und fand wieder und wieder den Weg in den Strafraum der Gäste. Problem nur: Die Chancenverwertung war trotz der vier Treffer ungenügend, weil die Abschlüsse zu ungenau gerieten oder aber trotz freier Schussposition in und um den Strafraum zu oft doch noch ein besser postierter Spieler gesucht wurde.

Was beeindruckte: Die Moral! Denn schon der 0:2-Pausenrückstand war unnötig wie ein Kropf. Aus drei Chancen machte Vellmar zwei Tore, weil sich Bronnzell einmal auskontern ließ und dann bei einem Freistoß aus dem Halbfeld direkt vor Pausenpfiff nicht energisch genug an Torschütze Florian Steinhauer dran war. So ein 0:2 direkt mit dem Halbzeitpfiff kann bei einer verunsicherten Mannschaft den Stecker ziehen, für Bronnzell wirkte er sogar anstachelnd. Schnell traf Sven Bambey den Pfosten, bevor Franz Ruppel und Tim Horenkamp binnen 100 Sekunden von 0:2 auf 2:2 gestellt hatten.

Es blieben 35 Minuten, um den ersehnten Dreier einzufahren, doch der OSC schlug prompt zurück, weil Torjäger Serkan Aytemür einen von Josh Lilly an Vellmars beten Mann, Marlin Porada, verursachten Foulelfmeter trocken verwandelte (61.) und eben jener Porada einen Konter zu Ende lief (75.). Bronnzell warf alles in die Waagschale und durfte sich bei Johannes Ihrig bedanken, der das 2:5 und somit sicheren Knock-out gegen Aytemür glänzend vereitelte (80.). Und so trafen Kevin Hohmann nach einer Standard und erneut Horenkamp nach Angriff über rechts erneut binnen 100 Sekunden doppelt für Bronnzell zum mindestens verdienten Punktgewinn.

Die Statistik:

Viktoria Bronnzell: Ihrig; Weiß (51. M. Weber), Lilly, Pecks, T. Weber – Hohmann, Breunung – N. Schneider (14. Bambey), Ruppel, Ay (84. J. Schneider) – Horenkamp.
OSC Vellmar: Gingel;Siebert, Welker, Möller, Scherer – Steinhauer, van der Veen (86. Reimsche) – Porada (90. da Silva), Yantut (62. Trump), Üstün (62. Agyekum)– Aytemür.
Schiedsrichter: Arun Singh Ghotra (Spvgg. Kickers FFM).
Zuschauer: 170.
Tore: 0:1 Marlin Porada (22.), 0:2 Florian Steinhauer (45.+2), 1:2 Franz Ruppel (55.), 2:2 Tim Horenkamp (56.), 2:3 Serkan Aytemür (61., Foulelfmeter), 2:4 Marlin Porada (75.), 3:4 Kevin Hohmann (84.), 4:4 Tim Horenkamp (86.).

Quelle: Torgranate.de

Rekordverdächtig

Vizemeister schlägt Aufsteiger mit 6:2 – keine allzu ungewöhnliche Überschrift. Dass sich Bronnzell als Abstiegskandidat aber so deutlich gegen Überraschungsteam Eiterfeld/Leimbach durchsetzte, war trotzdem keineswegs zu erwarten.

„Damit hätten wir niemals rechnen können. Eiterfeld ist ja alles andere als eine Laufkundschaft“, spielte Bronnzells Angreifer Marek Weber auf den starken Lauf der Spielgemeinschaft an, die in den fünf Spielen nach der Winterpause 13 Punkte einfuhr. Gerade Weber stellte aber frühzeitig die Weichen, dass die starke Eiterfelder Serie enden würde. Nicht einmal 60 Sekunden waren gespielt, als der 29-Jährige die Viktoria in Führung brachte. Sechs weitere Minuten brauchte es für Webers 2:0, ehe der frühere Hünfelder und Lehnerzer schon nach 17 Minuten seinen Dreierpack perfekt machte.

Verbandsliga: SG Bronnzell rekordverdächtig gegen Eiterfeld/Leimbach

„Besser geht‘s nicht“, war der Mann des Tages überglücklich, der sich nicht erinnern konnte, mal einen so schnellen lupenreinen Hattrick erzielt zu haben. Auf den rekordverdächtigen Dreierpack ließ Bronnzells Nummer sieben kurz nach dem Seitenwechsel Treffer Nummer vier folgen. Damit war frühzeitig das halbe Dutzend voll, denn Franz Ruppel und Tim Horenkamp per abgefälschtem Schuss hatten vor der Pause das Ergebnis bereits in die Höhe geschraubt. „Das Glück, das wir über die Saison hinweg nicht hatten, haben wir uns zurück erarbeitet. Wir sind auf dem richtigen Weg“, frohlockte Weber, dessen Team mit drei Siegen in Folge einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht hat.

Quelle: Torgranate.de

Mit Moral zum Remis in Lichtenau

Auf dem Kunstrasenplatz in Hessisch Lichtenau lagen die Bronnzeller zwei Mal mit zwei Treffern hinten, zeigten aber jeweils Moral und wurden schließlich kurz vor Ende mit dem Treffer zum 3:3 von Marek Weber belohnt. Eine Hereingabe von Sven Bambey nutzte Weber mit dem Rücken zum Tor stehend mit einem herrlichen Schuss aus der Drehung zum Ausgleich.

„Das war ein Wahnsinnsspiel heute. Meine Mannschaft hat eine tolle Moral bewiesen, es sind wunderschöne Tore gefallen und bedenkt man, dass uns kurzfristig auch noch Leute wie Dugan, Milenkovski, Ruppel und Breunung ausgefallen sind, dann war diese Leistung noch umso bemerkenswerter“, freute sich Bronnzells Coach Stefan Dresel.

Schon nach 90 Sekunden ging die Heimelf mit Windunterstützung in Führung, als ein Schuss aus gut und gerne 35 Metern genau im Torwinkel einschlug. Auch das 2:0 war sehenswert, diesmal allerdings von Lichtenau gut herausgespielt. Beim 2:1 glich Marek Weber nach „Sonntagsschüssen“ aus, denn auch er traf aus mehr als 25 Metern. Als dann Carlo Jäger Hand gespielt haben soll und Lichtenau per Elfmeter wieder auf zwei Tore davonzog, da schien die Messe gelesen. Doch Stefan Dresel hatte in Jan-Niklas Jordan noch einen Joker. Erst kurz vorher eingewechselt traf Jordan mit einem Traumtor, als er den Ball mit viel Auge über den zu weit vor seinem Kasten stehenden Torwart lupfte.

Statistik

SG Bronnzell: Hosenfeld; Jäger, Kern, Pecks, T. Weber (66. Jordan), Weiss, Bambey, Balzer, Erb, Horenkamp, M. Weber
Schiedsrichter: Daniel Losinski (TSV Jahn Calden).
Zuschauer: 70.
Tore: 1:0 Arcadie Rusu (2.), 2:0 Oleksandr Vaslychenko (11.), 2:1 Marek Weber (47.), 3:1 Dadah Gadea Baringo (64., Handelfmeter), 3:2 Jan-Niklas Jordan (75.), 3:3 Marek Weber (84.)

Quelle: Torgranate.de/Ralph Kraus

Hartplatzromantik ohne Punkteausbeute in Wolfhagen

Die Hartplatz-Romantik in Wolfhagen endete für Bronnzell in der Verbandsliga Nord mit einer Niederlage. Hingegen hadert die U23 der SG Barockstadt mit Schiedsrichterentscheidungen und der SV Neuhof unterliegt klar dem CSC.

FSV Wolfhagen – SG Viktoria Bronnzell 2:0 (1:0).

Auf dem eigenen Ascheplatz hat der FSV Wolfhagen die Tabellenführung in der Verbandsliga erobert. Das 2:0 gegen die SG Viktoria Bronnzell „war verdient“, wie Gästetrainer Stefan Dresel erkannte. Die Bedingungen schob er allerdings nicht als Ausrede zuvor: „Natürlich ist es ein Vorteil, wenn du auf dem Hartplatz trainieren kannst. Fakt ist, dass man darauf Fußball spielen konnte.“ In der ersten halben Stunde hielt Bronnzell gut dagegen, hatte durch Julian Pecks nach einer Standard die Großchance zur Führung. Nach 29 Minuten wurde der Druck Wolfhagens zu groß und die kompakte Abwehr Bronnzells hatte bei einer scharfen Flanke das Nachsehen. „Nach dem Gegentreffer hatten wir Glück, dass mehrere Hochkaräter vergeben wurden. Nach der Pause sind wir mehr Risiko gegangen, kassieren nach einem Fehler im Spielaufbau das 0:2 und dann war es entschieden“, erläuterte Dresel, dessen Personallage sich weiter verschärfte.

FSV Wolfhagen: Schmidt; Salzmann, Garwardt, P. Deiß, Jagelski (78. Korte), Sattorov, Bandowski, Brinkmann, Täge, M. Deiß, Degenhardt (58. Siebert).
SG Viktoria Bronnzell: Hosenfeld; Kern, Pecks, Breunung, M. Weber, Weiss, Bambey, Horenkamp, Milenkovski (76. T. Weber), Balzer (76. Bockmühl), Erb.
Schiedsrichter: Nico Konrad (TuSpo Rengershausen).
Zuschauer: 150.
Tore: 1:0 Tjarde Bandowski (29.), 2:0 Tjarde Bandowski (71.).

Quelle: Torgranate.de/Tobias Konrad

Bronnzells letztes Aufgebot holt einen Punkt gegen Vellmar

SG Bronnzell – OSC Vellmar 1:1 (0:0).

„Das war eigentlich das letzte Aufgebot“, sagte Stefan Dresel, Trainer der SG Bronnzell. Die Viktoria hatte über die Winterpause mit vielen Tiefschlägen zu kämpfen, der Punktgewinn gegen den OSC Vellmar stellte Dresel aber zufrieden: „Damit können wir gut leben. Die Jungs haben das sehr gut gemacht und gut gegen den Ball gearbeitet.“ Bitter nur, dass sich Carl-Philipp Jäger in der Schlussphase wegen zwei taktischer Fouls die Gelb-Rote Karte einhandelte und die Liste der fehlenden Spieler am kommenden Wochenende noch weiter verlängert.

Durch Niklas Breunung hatte Bronnzell sogar die Chance, in der ersten Halbzeit in Führung zu gehen. Auch Marek Weber und Julian Pecks verpassten das 1:0 nach dem Seitenwechsel. Also nutzte der OSC die Möglichkeit durch eine Einzelleistung von Titus Trittel. Die Führung für die Gäste hatte jedoch nicht lange Bestand, da Pecks nur wenige Minuten später ausgleichen konnte.

In der Schlussphase entwickelte sich zwischen beiden Mannschaften ein offener Schlagabtausch. Vellmar machte in Überzahl viel Druck, musste kurz vor dem Ende allerdings tief durchatmen, als Weber den Lucky-Punch verpasste. Dennoch macht Bronnzell im Tabellenkeller Boden gut, da der FC Eichenzell deutlich beim CSC Kassel verlor und der SV Flieden noch nicht im Einsatz war.

SG Bronnzell: Hosenfeld; Jäger, Kern, Pecks, Breunung, M. Weber, Weiss, Bambey (68. T. Weber), Horenkamp, Ruppel, Milenkovski.
OSC Vellmar: Schlöffel; Mandelka, Siebert, Trump, Akman (76. Lesser), Aytemür, Yantut, Welker, Agyekum (70. Trittel), Glogic (90.+2 Koch), Porada.
Schiedsrichter: Ali-Kaan Pelitli (FSV Fernwald).
Zuschauer: 100.
Tore: 0:1 Titus Trittel (72.), 1:1 Julian Pecks (74.).
Gelb-Rote Karte: Carl-Philipp Jäger (Bronnzell, 83.).

Quelle: Torgranate.de /Tino Weingarten

Vize-Meister im Abstiegskampf – Dresels schwerste Aufgabe

Sechs Punkte mehr und die SG Bronnzell führt ein sorgenfreies Leben im Mittelfeld der Verbandsliga. Doch genau diese sechs Punkte wurden der Viktoria entzogen und reißen den Vize-Meister mitten in den Abstiegskampf.

Dass die SG Bronnzell die Leidtragenden nach dem Verbandsliga-Aus des SV Reichensachsen waren, hatte Trainer Stefan Dresel in den Tagen nach dem Rückzug des Aufsteigers bereits genug echauffiert. Während die Viktoria aufgrund der Niederlage gegen den SVR am ersten Spieltag nur noch die drei Punkte aus dem Rückspiel zugesprochen bekommt, sind es bei allen anderen Verbandsligisten deren sechs.

Vize-Meister im Abstiegskampf: Bronnzell kämpft mit Widrigkeiten

Über die Winterpause verschärfte sich die Situation in Bronnzell jedoch noch einmal, da dem Verein aufgrund fehlenden Unterbaus drei Punkte abgezogen werden. Sechs Punkte fehlen Bronnzell damit in der Tabelle. Ein Polster, dass die Mannschaft gebraucht hätte. „Aber was sollen wir jetzt machen? Jammern hilft auch nichts. Wir müssen die Situation so annehmen und trotzdem den Abstiegskampf meistern“, sagt Trainer Dresel vor dem Rückrundenauftakt zuhause gegen den OSC Vellmar (Sonntag, 15 Uhr).

Doch die fehlenden Punkte sind nicht die einzigen Sorgen, die Dresel derzeit umtreiben: „Wir kämpfen mit zwei Geschichten. Neben den Punkten, die uns fehlen, hat sich die personelle Situation gegenüber der Vorrunde verschlechtert.“ Gegen Vellmar werden Bronnzell fünf Stammspieler fehlen, dazu kommt Torwart Jonas Ritzel, dessen Rückkehr zwischen die Pfosten nach seinem Achillessehnenriss in Reichensachsen noch nicht abzusehen ist. „Das müssen wir händeln. Wir müssen jetzt Lösungen finden und brauchen in unserer Situation Optimismus“, betont Dresel, der sich im Sommer mit dem Klassenerhalt aus Bronnzell verabschieden will.

Die aktuelle Lage seiner Mannschaft dürfte die schwierigste seiner gesamten Laufbahn sein. Führte Dresel die Viktoria erst zur Gruppenliga-Meisterschaft und schließlich eindrucksvoll zur Vize-Meisterschaft in der Verbandsliga und damit in die Relegation zum Hessenliga-Aufstieg, muss er nun nach Jahren des Erfolgs Abstiegskampf moderieren. „Das ist nicht einfach. Wichtig ist es, mit Leidenschaft und Glaube an die Sache heranzugehen. Trotz der Umstände wollen wir zeigen, dass wir in der Lage sind, mitzuhalten. Wenn wir als Gruppe funktionieren, bin ich optimistisch, dass wir den Klassenerhalt schaffen“, sagt Dresel.

Quelle: Torgranate.de / Tino Weingarten

Bronnzell zieht gegen Sickels ins Halbfinale des Kreispokal ein

Verbandsligist SG Viktoria Bronnzell hat das Halbfinale im Bitburger-Kreispokal erreicht. Das 3:1 (3:0) auf dem Lehnerzer Kunstrasen gegen Kreisoberligist SG Sickels hatte Begleitumstände.

Als es 11 Uhr und eigentlich der Anpfiff ertönen sollte, fragten sich die Beteiligten: Wo ist Schiedsrichterin Martina Storch-Schäfer (FT Fulda). Die Antwort: noch im Vereinsheim. Bei all der Spielvorbereitung schlossen die Verantwortlichen das Gebäude zu, unwissend, dass Storch-Schäfer noch darin weilte. Die erfahrene Schiedsrichterin lächelte den Fauxpas weg – und sah sich dem nächsten Problem gegenüber, als beide Mannschaften parat standen. Die Armbanduhr wollte nicht, so dass Sickels-Coach Marc Friedel Abhilfe schaffen musste und seinen Zeitmesser zur Verfügung stellte. Mit zwölfminütiger Verspätung ging es also los.

Kreispokal Fulda: Schiedsrichterin vergessen, ehe Bronnzell siegt

Vom Anpfiff weg machte der Außenseiter mutig Druck – zumindest für fünf Minuten. Anschließend übernahm die SG Viktoria Bronnzell das Ruder, machte durch eine direkte Ecke an die Latte von Dejan Milenkovski auf sich aufmerksam. In Front brachte den Verbandsligisten schließlich Tim Horenkamp, nachdem Marco Weiss von der rechten Außenbahn mustergültig flach in die Mitte spielte (19.). Der Dosenöffner war gefunden, die Viktoria machte trotz personeller Sorgen weiter Tempo und erhöhte nach einem ähnlichen Spielzug auf 2:0 (28.). Horenkamp stand parat, doch SGS-Verteidiger Tobias Henkelmann kam ihm zuvor. Spätestens, als Sven Bambey trocken einen abgewehrten Ball aus 20 Metern versenkte, schien der Drops gelutscht (36.).

Doch in Durchgang zwei waren die Gedanken bei Bronnzells Spielern wohl schon bei der folgenden Einstandsfeier. Die Gäste schalteten in den Verwaltungsmodus, hatten so gut wie keine Offensivszene mehr. Ganz anders die SG Sickels, die Benedikt Ihrig bis zum Schlusspfiff teils Schwerstarbeit verrichten ließen. Einzig bei Angel Natsevs Anschlusstreffer hatte Ihrig keine Chance (59.). Und wer weiß wie viel Spannung die Schlussphase parat gehabt hätte, hätte Natsev vom Elfmeterpunkt kurz nach dem 1:3 weiter verkürzt (66.). So aber war immer wieder Ihrig zur Stelle und sicherte das Halbfinale, in dem Ligakonkurrent Britannia Eichenzell wartet. „Mit Blick auf die zweite Halbzeit war es für mich ein glücklicher Erfolg. Ich verstehe nicht, warum wir nach den ersten 45 Minuten, in denen wir griffig waren und nichts zugelassen haben, dann so auftreten“, schilderte Bronnzells Coach Stefan Dresel, der zudem die Verletzung von Giuliano Bruno (Oberschenkel) verdauen musste.

Die Statistik:

SG Sickels: Wagner; Rathjen, Henkelmann, Ronken, Petruschke, Natsev, Meusel, Zentgraf, Wess, Küllmer, Rech (Sawatzky, Donskoj).
SG Viktoria Bronnzell: Ihrig; Jäger, Kern, Breunung, M. Weber, Weiss, Bambey, Horenkamp, Bruno, Ruppel, Milenkovski (Pecks, T. Weber).
Schiedsrichterin: Martina Storch-Schäfer (FT Fulda).
Zuschauer: 75.
Tore: 0:1 Tim Horenkamp (19.), 0:2 Tobias Henkelmann (28., Eigentor), 0:3 Sven Bambey (36.), 1:3 Angel Natsev (59.).
Besonderes Vorkommnis: Benedikt Ihrig (Bronnzell) pariert Foulelfmeter von Angel Natsev (66.).

Quelle: Torgranate.de/Tobias Konrad

Reserve-Coach Hasenauer verlässt Bronnzell

Kaum hat die SG Bronnzell die eine Trainersuche erfolgreich abgeschlossen, muss sich die Viktoria erneut nach einem Coach umsehen. Wie der Verein bekannt gibt, wird Timo Hasenauer in der kommenden Saison nicht mehr die Reserve trainieren.

Nach zwei Jahren verlässt Timo Hasenauer die zweite Mannschaft der SG Bronnzell, die in der A-Liga Fulda spielt, und sucht eine neue Herausforderung. „Wir akzeptieren Timo‘s Entscheidung und bedanken uns für die geleistete Arbeit und die angenehme, harmonische Zusammenarbeit in den vergangenen beiden Jahren. Wir wünschen ihm für die sportliche Zukunft alles erdenklich Gute“ sagt der Sportliche Leiter Matthias Weber, der sich nun auf die Suche nach einem geeigneten Nachfolger begeben muss.

Bereits im Januar musste Weber einen Trainer für die Verbandsliga-Mannschaft finden, nachdem Stefan Dresel verkündete, die Viktoria nach der Saison zu verlassen. Mit Sascha Fiedler und Johannes Ihrig, die beide ihre Wurzeln in Bronnzell haben und bereits gemeinsam bei der U17 der SG Barockstadt zusammenarbeiteten, stellte die SG Bronnzell nach nur einer Woche die Dresel-Nachfolge vor. Weber wird ähnlich unkompliziert den neuen Trainer für die zweite Mannschaft eintüten wollen.

Quelle: Torgranate.de

Viktoria erhält Drei-Punkte-Abzug und Geldstrafe

Noch nicht lange her, da war Viktoria Bronnzell das Aushängeschild für Juniorenfußball in der Region. Nun erhält der Verbandsligist einen Punkteabzug, weil er in der Vorsaison nicht genügend Jugendmannschaften gemeldet hatte. 

Dies wurde auf der virtuellen Tagung der Nord-Verbandsligisten publik, die Klassenleiter Matthias Schmelz (TSV Heiligenrode) nicht zuletzt dank einer hervorragend ausgearbeiteten 32-seitigen Präsentation souverän leitete. Bronnzell erreichte vor einigen Wochen der „blaue Brief“ des Verbandes, in dem mitgeteilt worden war, dass wegen „fehlenden Unterbaus“ drei Punkte abgezogen und zudem 500 Euro Geldstrafe berappt werden sollen. Bronnzell, einzig betroffener Nord-Verbandsligist, hatte gegen das Urteil Widerspruch eingelegt, dieser wurde gemäß HFV-Präsidiumsbeschluss zurückgewiesen, weswegen das Urteil rechtsgültig ist.

Verbandsliga: Ausgerechnet Viktoria Bronnzell kassiert Punktabzug

Hessen-, Verbands- und Gruppenligisten müssen für die Erfüllung des Unterbaus insgesamt zwei Juniorenteams im Bereich E- bis A-Junioren gemeldet haben. Ein Team kann hierbei durch eine eigene Reserve ersetzt werden. Für Jugendspielgemeinschaften und Juniorenfördervereine gelten Sonderregeln. (In der Hessenliga haben Tabellenführer Türk Gücü und Hanau 1960 einen Punktabzug erhalten).

In der aktuell laufenden Saison erfüllt Bronnzell durch ein eigenes C-Junioren-Team und die Reserve, die in der A-Liga Fulda spielt, die Kriterien. In der abgelaufenen Saison war dem nicht so und diese wird für die Bestrafung zu Rate gezogen. „Ich bin schon ganz lange im Geschäft und musste mich noch nie damit beschäftigen. Weder in den Zeiten, als wir noch eigenständig waren, noch in den Zeiten als wir gemeinsam mit dem TSV Lehnerz den JFV Viktoria Fulda betrieben haben“, erklärt Bronnzells Sportlicher Leiter Matthias Weber, der nun überrascht worden war: „Nach der Auflösung des JFV Viktoria Fulda und der strategischen Zusammenarbeit mit der SG Barockstadt war uns nicht bewusst, dass uns Strafe droht.“

Auslosung Relegation zur Verbandsliga Nord:

Montag, 3. Juni:
Gruppenliga Kassel I – Gruppenliga Fulda
Gruppenliga Kassel II – Verbandsliga Nord

Donnerstag, 6. Juni:
Gruppenliga Fulda – Gruppenliga Kassel I
Verbandsliga Nord – Gruppenliga Kassel II

Sonntag, 9. Juni:
Endspiel der Gewinner auf neutralem Platz

Quelle: Torgranate.de/Johannes Götze

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