Dritte Niederlage

Die SG Festspielstadt setzt sich als Aufsteiger im Spitzenfeld der Gruppenliga fest – obwohl das Team von Trainer Roman Prokopenko zwei Spiele weniger als die meisten Kontrahenten bestritten hat. Gegen Bronnzell feierte das neue Konstrukt den dritten Sieg im dritten Spiel.

„Ich glaube, dass der Sieg vollkommen in Ordnung geht, weil wir ein deutliches Plus an klaren Chancen besaßen und hinten erneut wenig zugealsesn haben“, frohlockte Prokopenko. Wichtig war wie schon vor einer Woche in Petersberg die frühe Führung, als Philipp Prokopenko erst intelligent verzögerte und dann den Ball genau in die Schnittstelle spielte, wo – wie schon in Petersberg – Bogdan Cojocaru die Führung erzielte (6.). Es war die erste Offensivaktion der Gastgeber, die hiernach den Ball dem Gegner überließen, allerdings selbst über die schnellen Spitzen zu Möglichkeiten kommen sollten. Doch bis zum erlösenden 2:0 sollte viel Zeit ins Land gehen. Erst ein Konter in der 88. Minute führte zum Erfolg. Diesmal schickte Tim Emmerich Emanuel Crawford auf die Reise. Mitten in den Torjubel hinein verkürzte Tim Horenkamp noch, was allerdings nur zur Ergebniskosmetik beitrug.

Die Festspielstadt ist nun punktgleich hinter Bad Soden Zweiter. „Auf die Tabelle habe ich noch gar nicht geschaut“, sagt Roman Prokopenko, der anführt, „dass man mich gerne nach dem fünften Spiel zum Start befragen darf, dann nämlich ist der Start für mich erst beendet.“ Dennoch ist die Stimmung gut in Hersfeld, die nun in das Hessenpokal-Spiel am Mittwoch gegen Verbandsligist Eschwege getragen werden soll.

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Dennis Sorg sieht die Rote Karte

Mit einer überzeugenden Leistung hat die SG Bad Soden ihr Auswärtsspiel bei der SG Bronnzell mit 3:0 (1:0) gewonnen und siegte somit erstmals im dritten Anlauf in einem Auswärtsspiel.

Die Bronnzeller Ausrichtung war klar: Die Viktoria kam aus einer massiven Defensive und überließ Soden das Feld. Der Titelfavorit von der Bornwiese nahm das gerne an und bestimmte weite Teile des Spiels.

Der Erfolg der Gäste war auch verdient, wobei Bronnzell bei allen drei Treffer fleißig Hilfestellung leistete. War es beim 0:1 Carlo Jäger, so legte beim 0:2 Patrick Wingenfeld den Sodener Torschützen unfreiwilligen den Ball auf. Vor dem 0:3 leistete dann Alexander Ganss mit einem Ballverlust im Mittelfeld die unfreiwillige Vorarbeit.

Über eine Halbzeit musste Bronnzell in Unterzahl spielen, weil Dennis Sorg Rot sah. Sorg wurde im Mittelfeld von hinten gefoult, betitelte im Anschluss seinen Sodener Gegenspieler mit einem Kraftausdruck. Tim Horenkamp beim Stand von 0:0 (27.) und Patrick Wingenfeld (47.) beim Stand von 0:1 hatten die besten Chancen für die Vitkoria
Apropos Wingenfeld: Der Neue aus Petersberg steht überraschend wieder am Platz, weil sich seine Knieverletzung nicht als der befürchtete Knorpelschaden, sondern als Entzündung herausgestellt hat.

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Tims Klassetor für Senioren perfekt

Es bleibt dabei: Alle Spiele der SG Bronnzell in dieser Saison enden 2:1. Nach der Auftaktniederlage in Großenlüder und dem Sieg gegen FT Fulda gewann die Viktoria nun imDerby bei der SG Kerzell erneut mit diesem Ergebnis. Das 2:1 (1:0) war ein absolut verdienter Erfolg für die Mannschaft aus der Heppeau.

Begünstigt wurde der Sieg durch den frühen Führungstreffer von Tim Horenkamp. Dieser Vorsprung spielte Taktikfuchs Stefan Dresel enorm in die Karten. Dazu war Horenkamps Tor ein echtes Knallbonbon. Aus 20 Metern nahm sich der große Stürmer ein Herz und nagelte den Ball ebenso sehenswert wie absolut unhaltbar in den Giebel.

Vorentschieden war die Partie 50 Sekunden nach dem Wechsel, als Bronnzell die Helvetia erneut kalt erwischte. Über die rechte Seite kam der Rückpass von der Grundlinie, den Dennis Sorg dankend zum 0:2 verwertete.

Die 300 Zuschauer (Kerzell feierte sein Sportfest) sahen einen glücklosen Auftritt der Hausherren. Kerzell spielte absolut ideenlos und eine ganze Reihe an Spielern fand nicht zur Normalform. Auch der Ehrentreffer brachte keine Wende mehr.

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Moritz Kremer erlöst die Viktoria

Die SG Bronnzell hat das Stadtderby gegen Aufsteiger FT Fulda mit 2:1 (0:1) für sich entschieden. Allerdings musste man in der Heppeau lange Zeit um den Sieg zittern.

Denn nach 28 Minuten machte Parwes Adel nach einem langen Einwurf von Timo Lofink per Seitfallzieher das Führungstor für die Gäste, die danach richtig gut im Spiel waren und durchaus den zweiten Treffer hätten erzielen können. Erneut auf Vorlage von Lofink, der Dreh- und Angelpunkt im Spiel von FTwar, vergab Adel aus drei Metern (51.).
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Ab diesem Moment kippte das Spiel aber. Bronnzell kämpfte sich mehr und mehr rein, hatte aber zunächst noch kein Glück, als die Möglichkeiten von Marco Möller (52.) und Marco Weiss (55.) keinen Erfolg einbrachten.
Nach einer guten Stunde fiel dann aber der Ausgleich. Marco Weiss hatte eine Ecke hereingebracht und Marian Weber köpfte die Vorlage zum 1:1 ins lange Eck.

Die knapp 200 Zuschauer sahen fortan eine überlegene Viktoria, die sich in der 78. Minute doch noch für den Aufwand belohnte. Es war der beste Bronnzeller, der das 2:1 erzielte. Moritz Kremer überzeugte als Ballverteiler, spielte wieselflink den Gegner mehrfach schwindlig. Seiner top Leistung setzte Kremer mit dem Tor aus 18 Meter die Krone auf, als er dem Ball noch einen Tick Effet mit auf die Reise gab.

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Derby gegen FT Fulda

Am Sonntag steigt das erste Heimspiel der Saison in Form des Satdtderbys gegen FT Fulda. Wegen des heißen Wetter wurde der Anstoß auf 18:00 Uhr verschoben.

„Zu Bronnzell kann ich sehr wenig sagen. Das sind für uns alles neue Gesichter in der Liga. Bei uns wird es am Sonntag personell die eine oder andere Änderung geben, da einige Spieler in den Urlaub gefahren sind. Wir wollen unbedingt punkten, aber wissen auch, dass Bronnzell nach der Auftaktniederlage alles für einen Heimsieg tun wird“, schaut FT-Coach Romeo Andrijasevic auf das Stadtderby in Bronnzell. Auch Bronnzells Coach Stefan Dresel ist gespannt auf die Partie: „FT ist ein sehr unangenehmer Gegner. Sie haben ein sehr diszipliniertes Spiel und sind taktisch gut ausgebildet. Sie stehen sehr tief. Da gilt es jetzt unsererseits Lösungen zu finden, wie wir damit umgehen können. Unsere Aufgabe wird es sein, Konter über ihre schnellen Offensiven zu vermeiden.“ Vor allem FT-Neuzugang Franz Voland lieferte gegen die SG Bad Soden auf dem Flügel ein klasse Debüt ab, davon konnte sich Dresel vor Ort selbst überzeugen. Neben Kilian Sandner (Kreuzbandriss) werden Stefan Dresel auch Roman Weber (Knöchelprobleme), Moritz Caspar (Hüft-OP) und Patrick Wingenfeld (Meniskusprobleme) ausfallen.

Quelle: https://www.osthessen-zeitung.de

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